DAV Chemnitz : Infoheft 2. Halbjahr 2000 (Heft 20)

Übersicht

Aus der Geschichte der Sektion - Die ersten Jahrzehnte - Personen um Prof. Kellerbauer (8. Fortsetzung)
Mitteilungsheft Nr. 20
Wir sind umgezogen - neue Öffnungszeiten der Geschäftsstelle !
Einladung zur Jahreshauptversammlung 2001
Nachruf auf Reinhold Böttcher
Durch die Reviere des Carl Stülpner 2000 - Dank an die Klettergruppe "Carl Stülpner"
Post aus Italien
Die Sektion in der Öffentlichkeit im Jahr 2000
Worauf wir uns 2001 freuen
Hinweis für alle Kletterer - Betreuung der Klettergebiete in Sachsen
Terminplan aller Kurse und Veranstaltungen Frühjahr/Sommer 2001
Mit der Familiengruppe in die Lausitzer Berge
Stammtischabende mit Vorträgen von September 2000 bis Mai 2001
Tourenberichte
Top of America 2001 Andenexpedition der Sektion Chemnitz
Die besondere Tour : Trekking in Nepal - Solu Khumbu und Khumbu Himal
Wir beim 30. Treffen Junger Bergsteiger
Klettern in Sachsen : Zweimal Zwergentod: Höllenhund Talweg / Lok Überfall
Himmelfahrt im Elbsandstein klassisch
Die Alten vom Berge erzählen
Ich wandre ja so gerne - 9-Etappen-Tour auf dem Kamm des Erzgebirges erfolgreich zu Ende geführt
Ortsgruppe "Oberes Erzgebirge" auf Herbstwanderung im Berchtesgadener Land
Zu Fuß oder doch per Ski?
DAV Sektion Chemnitz, Bibliographie der "Mitteilungen" Jahrgänge 1 bis 10 / Hefte 1 bis 20
Impressum

Mitteilungsheft Nr. 20

Von Wolfgang Mann

Da liegt es nun im Jahr 2000, dem 10. Jahr seit der ersten Ausgabe, vor uns, das Heft 20 unserer "Mitteilungen". Seit dem 15. Heft erscheinen sie im richtigen Grün des DAV mit der Dachmarke "Zukunft schützen", und dieses Heft 20 präsentiert sich mit einem farbigen Titelbild. Die Auflage steigerte sich entsprechend der Mitgliederzahlen von 500 im Jahr 1991 auf 800 im Jahr 2000, dem Jahr, in dem die Sektion auf knapp 1100 Mitglieder anwuchs. Wenn sich der Trend fortsetzt, wird wohl in nicht zu ferner Zukunft die Rekordzahl von über 1500 Mitgliedern aus dem Jahr 1925 wieder erreicht werden.

Nach 10-jähriger Redaktionsarbeit möchte ich mich auch bei allen Autoren von Berichten und bei denen, die mir in jeglicher Form Zuarbeit leisteten, ganz herzlich bedanken. Es sind über 50 Personen. Dazu gehört auch unser nun 70-Jähriger Fritz Uhlig, der schon so manches Heft nicht nur mit seinen Zeichnungen belebte. Eine Kostprobe seines Humors gibt er uns auch in diesem Jubiläumsheft.

Ich halte es für angebracht, einmal in Form einer Bibliografie einen Überblick über all das zu geben, was da in den 10 Jahren gedruckt wurde. Neben dem, was aus dem Sektionsleben zu berichten war, nahmen die Artikel über Hochtouren und Wanderungen in den Alpen den ersten Platz ein, gefolgt von Berichten über Wanderungen in Mittelgebirgen und vom Klettern im Hochgebirge. Von diesem Jahr 2000 an sollen die Rubriken "Klettern in Sachsen" und "Die Alten vom Berge erzählen" den Inhalt bereichern.

Einmal muss auch der Tag kommen, an dem der bisherige Redakteur in die zweite Reihe tritt, wie es ja im vorigen Jahr der Schatzmeister getan hat. Neue Besen kehren immer etwas anders. Gut, wenn sie besser kehren. Wer sich dazu in der Lage fühlt, ist schon jetzt aufgerufen mitzumachen, damit es einen fließenden Wechsel gibt.

Vor einem Jahr hatten wir dazu aufgerufen, sich kritisch zum Inhalt und zur Gestaltung der Hefte zu äußern. Bei denen, die es getan haben, möchte ich mich herzlich bedanken, und auch bei denen, die es noch tun werden.

Ich wünsche allen Bergfreundinnen und Bergfreunden zunächst für das Jahr 2001 viele schöne Touren, vor allem unseren Südamerikareisenden einen vollen Erfolg, und wünsche mir dann interessante unterhaltsame Berichte auf den Redaktionstisch.

Wir sind umgezogen - neue Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Von Wolfgang Mann u. Frank Tröger

Manchmal wird man von Ereignissen einfach überrollt und ist gezwungen, ganz schnell zu handeln. So ging es unserem Vorstand im Sommer dieses Jahres. Da flatterte uns urplötzlich die Kündigung unseres bisherigen Domizils in der Rembrandtstraße ins Haus. Und wieder war es unser 1. Vorsitzender, der umgehend eine Lösung fand, die unserer gewachsenen Sektion recht gut zu Gesicht steht. Keine drei Minuten von der Rembrandtstraße 47 entfernt fand er in einem restaurierten Altbau die wohnungsähnlichen Räume, in denen wir in Zukunft eine Bleibe haben, wo nach Aufgabengebieten getrennt gearbeitet werden kann. Die Ausgestaltung wird auf uns abgestimmt werden können, so dass jeder Besucher sofort spürt, dass er beim Alpenverein ist. Ab Januar 2001 wird es an zwei Tagen (Montag und Donnerstag) Geschäftszeiten geben. Hier werden auch die Stammtischabende stattfinden.

Natürlich kommt auch eine Menge auf uns zu: Neben den weit höheren Kosten für Miete und Energie auch die kleinen Dinge des Lebens wie Pflege und Erhaltung der Räumlichkeiten und Einrichtungen. Manches muss von uns organisiert werden, was wir beim bisherigen Hausherren, der Arbeiterwohlfahrt, einfach nutzen konnten, z. B. Versorgung mit Speisen und Getränken an den Stammtischabenden. Deshalb wiederum unser Aufruf zum Mitmachen. Auch wenn sich mancher nur für eine kleine Aufgabe zur Verfügung stellt, ist er unserer Gemeinschaft eine große Hilfe.

Solche Hilfe war auch zum Umzug am 9. September nötig. Deshalb an dieser Stelle ein großes Dankeschön denen, die dabei waren:


	Steffen Oehme, Regina und Frank Tröger, Familie Patzsch
	Jörg Helbig, Treua Schale, Mandy und Jens, Klaus Lahr
	Roland Engelmann, Heiko Müller, Holger Bitterlich
	Rene Limmer, Rudolf Hannß, Steffen Wurm, Uwe Erkelenz

Nun ist also die neue Geschäftsstelle eingerichtet und inzwischen von unseren Mitgliedern angenommen. Wer noch nicht da war, sollte einmal hereinschauen.

Unsere neue Anschrift :
DAV Sektion Chemnitz e. V.
Zieschestr. 37
09111 Chemnitz
Neue Öffnungszeiten ab 2001 :
Montag : 16.30 - 18.30 Uhr
Donnerstag : 17.00 - 20.00 Uhr
Stammtisch mit Vorträgen - jeden letzten Dienstag im Monat :
18.00 - 22.00 Uhr

Jetzt sind auch in den eigenen Räumen Veranstaltungen von Vereinsmitgliedern oder Gruppen nach vorheriger Absprache und Anmeldung möglich.

Telefon : 0371/6762623
Fax : 0371/6761132
Email : info@dav-chemnitz.de
Internet : http://www.dav-chemnitz.de

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2001

Von Steffen Oehme u. Frank Tröger
Termin : 29. März 2001, 19.00Uhr
Ort :
Gasträume der Arbeiterwohlfahrt AWO, Rembrandtstr.
frühere Geschäftsstelle der Sektion
Tagesordnung :
1. Eröffnung der Versammlung durch den 1. Vorsitzenden
2. Geschäftsbericht Vorstand für das Jahr 2000
3. Kassenbericht des Schatzmeisters Geschäftsjahr 2000
4. Revisionsbericht
5. Anträge an die Jahreshauptversammlung
a) Antrag des Vorstandes zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 2002 wegen der höheren Kosten für die neuen Geschäftsräume
b) Antrag auf Neufestlegung des Familienbeitrages (auch für nichtehel. Lebensgemeinschaften) ab 2002
6. Diskussion zu den Berichten und Anträgen, Beschlussfassungen
7. Berichte der Verantwortllichen für die einzelnen Bereiche
8. Information über Sektionsvorhaben 2001
9. Haushaltvorschlag 2001 mit Beschlussfassung

Anträge zur Beschlussfassung sind bis 28. Februar 2001 schriftlich einzureichen.

	Steffen Oehme			Dr. Frank Tröger
	1. Vorsitzender			2. Vorsitzender

Nachruf auf Reinhold Bötcher

Von Wolfgang Mann u. Jens (Joyce) Schulze

Wieder hat der Bergtod einen der Unseren geholt. Im Wallis führte

Reinhold Böttcher

63-jährig seine letzte Bergfahrt durch. Die Liebe zu den Bergen, in die er seit der Wende fahren durfte, führte ihn in die Sektion Chemnitz, wo er Bergfreun- de fand, mit denen er an vom Verein organisierten Fahrten und Veranstaltun- gen teilnahm, 60-jährig sich auch noch für das Felsklettern begeisterte und zunehmend selbständig auf Gipfel ging.

Jens Schulze, an dessen Seil Reinhold im heimischen Fels und in den Dolomiten kletterte, ruft ihm nach :

    In deines Lebens später Blüte
    zog es dich in die hohen Berge hin.
    Um zu besteigen sie zu wagen.
    Darin lag deines ganzen Strebens Sinn.

                                 Die Berge aber fern und kalt.
                                 Gefahr sich  überall versteckt.
                                 So riss des Schicksals gnadenlose Hand
                                 aus deiner Liebsten Mitte dich direkt.

   Wer zählt die Tränen all der Menschen,
   die einen Freund verloren dort?
   Hat dich uns auch der Tod entrissen,
   du lebst in unsrem Herzen fort.

                                 Jens (Joyce) Schulze (November 2000)

Wir werden unseren Bergfreund Reinhold in ehrender, guter Erinnerung behalten.

Durch die Reviere des Carl Stülpner 2000 - Dank an die Klettergruppe "Carl Stülpner"

Auch im Jahr 2000 fand, wie gewohnt, die mittlerweile 18. Herolder Herbstwanderung "Durch die Reviere des Carl Stülpner" statt. 14 Mitglieder unserer Sektion trafen sich 8 Uhr am Start auf dem Sportplatz in Herold und konnten sich eine der sechs ausgeschriebenen Wanderungen von 13 bis 43 Kilometer Länge aussuchen. Wir gingen in zwei Gruppen die 19- und 34-km- Strecken an. Schon bald nach dem Start konnten sich wieder alle Wanderer von der hervorragenden Organisation und der guten Streckenmarkierung überzeugen. Auch die Kontrollpunkte und Verpflegungsstellen waren gut und reichlich besetzt. Ein Schmankerl hatten sich die Organisatoren ausgedacht, in dem die Teilnehmer Gelegenheit hatten, das Strumpfmuseum zu besuchen. Selbst der Wettergott spielte mit. Man hatte Kaiserwetter bestellt und erhalten. Das hatte sich auch auf die Teilnehmerzahl ausgewirkt: 425 Wandersleute waren Rekord für die Herolder. Und alle erhielten am Ziel eine Urkunde und ein kleines Souvenier. Es ist mehr als angebracht, Werner Zaspel mit all seinen guten Helfern Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit auszusprechen, was hiermit geschehen soll.

Und natürlich gibt es im Oktober 2001 die 19. Herolder Wanderung. Konkrete Angaben im nächsten Heft (1/01).

Post aus Italien

Von Wolfgang Mann

Nach der Barthel-Gedenkfahrt hatten wir Giuseppe Leonardi in Pinzolo noch einmal für seinen Einsatz und die herausragende Gastfreundlichkeit gedankt und ihm das Heft 18 unserer "Mitteilungen" zukommen lassen. Nun schrieb er uns wieder:

Lieber Wolfgang!

Ich habe Deinen Brief mit Freude gelesen und auch das gute Mitteilungsheft
Deiner Sektion. .... Du und die anderen Mitglieder, Ihr habt Wort gehalten mit
der Gedenkstunde an der Barthel-Tafel. Und dann Eure drei Seilschaften auf
dem Gipfel der Guglia di Brenta. Sinnbildlich ist das Foto mit Euch vor den
Glocken des Bruno. Ich wollte dem Mädchen Karsta Maul (Mutter von zwei schon
ganz schön großen Kindern) ein Kompliment machen, weil sie Fehrmann-Smith-
Weg machte. ...

Ich bedanke mich bei Dir und den anderen Mitgliedern für Eure Ankunft in der
Brentagruppe. Die Freunde Paolo und Paola haben Deinen Brief gelesen,
bedanken sich und grüßen alle Chemnitzer Freunde.
Vielen Dank und ich wünsche Euch allen Glück.

Immer in alter Bergfreundschaft, Berg Heil!

gez. Giuseppe Leonardi

Die Sektion in der Öffentlichkeit im Jahr 2000

Von Frank Tröger

Auch in diesem Jahr gab es für Mitglieder unserer Sektion vielfach für Nicht-DAV- Mitglieder bei verschiedenen Veranstaltungen, die sich mehrfach über Tage hin zogen, zu tun. Die sich so einsetzten, warben dabei natürlich auch für unsere Sektion des DAV. All denen, die ihre Freizeit für diese Einsätze opferten, gilt unser herzlicher Dank. Hier nun einige dieser Veranstaltungen.

Schwimm- und Spielefest im Sportforum

Dabei war an einem Sonnabend Nachmittag die Kletterwand wieder ein besonderer Anziehungspunkt und dicht umlagert. Die Helfer Steffen Oehme, Falk Tröger und Frank Tröger hatten alle Hände voll zu tun. Leider ist festzustellen, dass durch eine mangelhafte Öffentlichkeitsarbeit, sprich Werbung, der Träger und Veranstalter dieses Festes.

Klettern um die Wurst in der Sachsenallee

Vom 3. Bis 8. Juli betreuten unsereMitglieder in der Sachsenallee einenKletterturm. Sicher war das d i e Attraktion für viele Besucher, denn der Strom der Kletterwilligen riss nicht ab. Unsere Ausstellung neben dem Kletterturm über Ziele, Aufgaben und Nutzen des DAV wurde gut besucht. Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Center- Manager Herrn Kemp und seiner Mannschaft.

Bei dieser Veranstaltung unter dem Motto "Sport und Spaß 2000" setzten sich von unserer Sektion ein: Steffen Oehme, Dr. Frank Tröger,Falk Tröger, Heiko Müller mit Freundin Katrin, Frank Pöllnitz, Treua Schale, Reinhold Böttcher, Brigitte und Carl Cienskowski, Klaus Lahr, Ingo Röger,Karsta Maul, Holm Schwantner, Jörg Helbig, Rainer Polster,Jens Schulze, Frank Patzsch.

Allen ein herzliches Dankeschön. Wir hoffen, dass es den fleißigen Helfern auch Spaß gemacht hat und im nächsten Jahr bei ähnlichen Einsätzen mit ihnen und weiteren Mitgliedern unseres Vereins gerechnet werden kann.

Tag der Sachsen in Zwickau

Auf Bitten des Landesverbandes Sachsen des DAV betreuten Mitglieder der Sektion Chemnitz den Kletterturm am Schwanenteich. Trotz des nicht ganz prächtigen Wetters gab es für die Helfer am Turm keine Pause. Die Zusammenarbeit mit dem Turmbetreiber lief ausgezeichnet. Mit dieser Aktion wurde der Öffentlichkeit ein wirksames Bild vom Sektionsleben des DAV vermittelt. Von uns waren dabei:

Ingo Röger, Holger Kundisch, Marco Seja, Holm Schwandtner, Ronny Triemer, Annett Pohl, Hannes Pohl, Falk Tröger, Regina Tröger, Frank Tröger

Chemnitzer Stadtfest

Die große Besucherzahl stand im krassen Gegensatz zur Qualität der Vorbereitung durch die Sportoberen der Stadt Chemnitz bzw. des Stadtsportbundes. Der Vorstand überlegt, ob es sinnvoll ist, sich im nächsten Jahr erneut auf eine Unterstützung einzulasssen. Unser Dank gilt Dr. F. Milde und H. Kundisch als sonntägliche Betreuer des Kletterturms.

Eis-am-Stiel-Klettern

Diese Werbeveranstaltung des DAV-Dachverbandes fand am 31. Juli am Markt in Chemnitz statt. Frau Sylvia Neumann übernahm dort dankenswerter Weise die Werbung für unsere Sektion.

Worauf wir uns 2001 freuen

Von Frank Tröger

Sommersonnenwende

Unsere schon zur Tradition gewordene Sonnwendfeier findet diesmal am 23. Juni wieder auf der Anton-Günther-Höhe bei Wolkenstein statt. Die Teilnehmer an der ca. 25 km langen Wanderung fahren 8.15 Uhr ab Busbahnhof Chemnitz mit dem T 210 bis Annaberg-Buchholz und wandern von dort zur Feuerstelle. Die Kletterfreunde treffen sich wie gewohnt 9.00 Uhr am Floßplatz an der B 101. Der Transport von Zelten, Wasser und anderen Gegenständen wird wieder organisiert. Abgabe in der Geschäftsstelle.

Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Nacht am Feuer ist nicht zwingend notwendig. Auch Tages- bzw. Nachtgäste sind herzlich willkommen.

Wanderungen 2001, die nicht in den auf Seite 13 folgenden Tabellen aufgeführt sind :

(Informationen von Jörg Helbig)

Himmelfahrt 2001

Die Teilnehmer fahren vom 23. Bis 27. Mai ins Fichtelgebirge. Unterkunft ist eine Selbstversorgerhütte des Fichtelgebirgsvereins in Vordorf/Tröstau. 20 Teilnehmer können sich bei Anzahlung von 50,--DM bis 27. April in der Geschäftsstelle anmelden.

Hallo Skifreunde

Es gibt wieder ein Wochenende auf Langlaufski in Schöneck. Unterkunft bietet uns die DAV- Hütte der Sektion Plauen, eine Selbstversorgerhütte im schneesicheren Gebiet nahe der Kammloipe im Vogtland. Bis 20 Personen können sich bei einer Anzahlung von 30,--DM pro Person in der Geschäftsstelle eintragen und sich vom 23. bis 25. Februar im Schnee austoben.

Angebot für den 1. Mai

Da der 1. 5. 2001 auf einen Dienstag fällt, bietet sich die Möglichkeit, 4 Tage in Folge etwas gemeinsam zu unternehmen. Die Pension Baburek in Kvilda im Nationalpark Böhmerwald bietet uns für 26,-- DM pro Person mit Halbpension in einer ehemaligen Jagdhütte Unterkunft. In den Zwei- und Dreibettzimmern können wir mit 20 Personen Quartier beziehen. Sollte nach dem Meldeschluss am 28. 02. (Anzahlung 50;--DM) wenig Interesse bestehen, würde von dem Vorhaben Abstand genommen.

Treff mit den Düsseldorfer Wanderfreunden

Alle Interessenten für diese traditionsreichen Unternehmungen sollten sich in der Zeit vom 3. bis 8. Oktober 2001 auf einen Besuch des Meißner Hauses im Kasseler Wald freuen.

Hinweis für alle Kletterer - Betreuung der Klettergebiete in Sachsen

Von Dietmar Heinicke

Dietmar Heinicke hat uns wieder eine Auflistung aller Veränderungen bei den einzelnen Betreuern zukommen lassen, dsgl. eine Liste der Gipfelsperrungen.

Michael Meyer, Jens Schulze und Andreas Lösch erarbeiteten einen fünfseitigen Nachtrag zum Kletterführer Erzgebirge.

Da diese Unterlagen sehr umfangreich sind, ist es nicht möglich, alles hier in den Mitteilungen zu veröffentlichen. Wir legen in der Geschäftsstelle eine Sammelmappe an, in die jeder Interessierte Einsicht nehmen kann. Kopien können hergestellt werden.

Terminplan aller Kurse und Veranstaltungen Frühjahr/Sommer 2001

Von Steffen Oehme

Die Terminpläne für die Veranstaltungen und Kurse der DAV-Sektion Chemnitz im Frühjahr/Sommer 2001 ist ein ziemlich umfangreiches Tabellenwerk, daß sich erfolgreich der Umsetzung in Internet-gerechtes HTML wiedersetzt. Wir bieten diese Terminübersichten daher hier als Datei im Acrobat Reader Format (PDF) an. Zu beachten ist, daß es seit Drucklegung unseres Mitteilungsheftes zu 2 Terminänderung gekommen ist :

  1. Die Skiwanderung in Holzhau soll - Schnee natürlich vorausgesetzt - schon am 03. Februar 2001 stattfinden.
  2. Der ursprünglich für den 12./13. Mai angesetzte Ausbildungskurs 109 (Aufbaukurs KL1), muß wegen der Bürgermeisterwahl in Chemnitz auf einen früheren Termin verschoben werden und findet nun schon am 05./06. Mai 2001 statt.

Vorherige Rückfrage bei den Organisatoren bzw. in der Geschäftsstelle ist in beiden Fällen sicherlich angebracht.

Zu beachten sind auch der Kostenschlüssel für die von der DAV-Sektion angebotenen Kurse, die Teilnahmebedingungen der Sektion sowie die Ausleih-Ordnung und der Kostenschlüssel für die Materialausleihe der Sektion für alpine Ausrüstungsgegenstände.

Mit der Familiengruppe in die Lausitzer Berge

Von Kirstin Hoffmann

Neblig-trübes Wetter umhüllte die Luzicke hory, die böhmischen Lausitzer Berge, als wir mit der Familiengruppe vom 6. bis 8. Okt. in einer Bergsteigerhütte in Horni sedlo waren, und wir waren froh über den gemütlichen Kamin.Die günstige Lage der Hütte haben wir als Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen genutzt: zum Klettern an den Oberwegsteinen, für Wanderungen durch das hügelige Lausitzer Bergland, für einen Ausflug in den Zoo nach Liberec und für die Besichtigung der mittelalterlichen Felsenburg Sloup.

Ziel der Familiengruppe ist es, Familien mit Kindern, auch sehr kleinen Kindern, gemeinsame Fahrten in die Berge zu ermöglichen. In reinen "Erwachsenengruppen" fühlen sich Eltern mit kleinen Kindern manchmal als Bremse. In der Familiengruppe sind die Kleinen Maßstab, und die Familien finden sich nach Alter der Kinder und eigenen Ambitionen zu Tagesunternehmungen zusammen. Die Quartiere sind so ausgesucht, daß man bei jedem Wetter etwas unternehmen kann. Dabei sind sowohl Kletterer als auch Wanderer eingeladen. Selbstverständlich stehen die Fahrten allen Mitgliedern der Sektion und Gästen offen, aber Familien werden bevorzugt.

Und so lade ich bereits jetzt zur nächsten Fahrt der Familiengruppe ein. Notiert Euch bitte sofort in Eure Kalender: vom 15. bis 17.Juni haben wir Quartier in der Ottendorfer Hütte. Das ist ein neu ausgebautes, ehemaliges Kinderferienlager am Ortsanfang von Ottendorf. Es ist diesmal keine Selbstversorgerhütte. Die Übernachtung im eigenen Schlafsack mit Frühstück kostet 18,- DM (+1,- DM Kurtaxe) für Erwachsene, 15,- DM (+1,- DM Kurtaxe) für Kinder bis 12 Jahre, Kinder bis drei Jahre frei. Abenbrot wird in der Hütte auch angeboten, ein deftiges Gericht für alle.

Ich habe zunächst ein Haus mit 20 Plätzen vorbestellt, könnte es aber im Moment noch um 14 und um 8 Plätze erweitern. Aber wie soll ich bei einer Vorbestellzeit von einem Jahr (!) ahnen, wieviel Leute dann wirklich kommen? Mein Vorschlag: Ihr notiert Euch bei Interesse den Termin im Kalender und ruft mich sofort nach Erscheinen dieses Heftes an. Dann habe ich einen groben Überblick und die genauen Absprachen machen wir dann kurz vorher. Meine Tel. Nr. lautet: 03731 / 21 45 74.

Für den Herbst 2001 ist natürlich auch wieder eine Fahrt geplant. Genaueres ist ab Februar in der Geschäftsstelle zu erfragen, da wir für die vorgesehene Hütte erst ab Januar einen Termin vereinbaren können.

Anmerkung der Redaktion :

2000 wurden die bestellten Hütten für die Fammiliengruppe nicht annähernd ausgelastet. Das schafft Probleme. Es dürfte doch nach der Lektüre unserer "Mitteilungen", nicht nötig sein, dass die Fahrtorganisatoren erst noch einmal fernmündllich auf die Unternehmungen hinweisen müssen. Wenn das Interesse weiter zurück geht, können wir uns das Ganze sparen, Es kann doch nicht angehen, dass der Verein für nicht genutzte Plätze aufkommen muss.

Stammtischabende mit Vorträgen von September 2000 bis Mai 2001

Von Dr. Thomas Frank

An den Zeiten für unseren Stammtisch hat sich auch in der neuen "Stammtisch-Saison" nichts geändert. Wir treffen uns wie gewohnt an jedem letzten Dienstag im Monat ab 18.30 Uhr zu unseren DAV-Stammtischabenden und den sich um 19:30 Uhr anschließenden Diavorträgen. Durch unseren Umzug in die neuen Geschäftsräume der Sektion in der Zieschestraße ändert sich jedoch damit auch der Veranstaltungsort - wir werden die Stammtischabende ab Oktober ebenfalls in unseren neuen Räumen durchführen. Hierfür wurde vom Verein eine Bestuhlung des großen Raumes in der neuen Geschäftsstelle angeschafft, die in etwa 40 Personen Platz bieten wird. Leider entfällt durch die Veränderung des Veranstaltungsortes die gewohnte gastronomische Betreuung durch die AWO. Aber vielleicht finden sich ja ein paar starke Männer, die zumindest für das ein oder andere Getränk aus dem 50m entfernten Getränkemarkt sorgen werden...

Unser alpiner Stammtisch wird wie gewohnt Gelegenheit zum Gedankenaustausch, zur Planung und Vorbereitung von Fahrten u. a. bieten. Für die Diavorträge haben sich bisher die nachfolgenden Themen gefunden. Generell - aber insbesondere für die Vortragsveranstaltungen im Februar, April und Mai 2001 - ist der Vortragswart Dr. Thomas Frank noch für Meldungen von interessanten Bilderbeiträgen dankbar, die nicht unbedingt aus der letzten Alpin-Saison stammen müssen (Dr. Thomas Frank, Tel.: 0371/ 402 95 41). Es würde mich freuen, wenn ich Ihnen im nächsten Mitteilungsheft wieder eine Vorschau auf die Stammtischabende der nächsten Saison bieten könnte, wozu ich jedoch Ihrer engagierten Mitwirkung bedarf.

Es sind bisher (Änderungen natürlich immer vorbehalten) folgende Vorträge und Erlebnisberichte vorgesehen :

Stammtisch-Abende 2. Halbjahr 2000 und 1. Halbjahr 2001
26. September 2000 Stefan Bengs :
14-tägige Island-Rundreise mit Rucksack und Zelt
(Bemerkung : wahrscheinlich letztmalig in den Räumen der AWO)
31. Oktober 2000 Steffen Oehme :
Bericht von der Fahrt der DAV-Sektion nach Patagonien
28. November 2000 Emil Feigl :
Trekking-Reise durch Australien, Ayers-Rock-Besteigung, Sydney
30. Januar 2001 Kerstin + Thomas Frank :
Von San Francisco bis zum Arches NP, USA, 1999
(Besteigung von Half Dome/Cabel Trail, Lassen Peak und Mt. Shasta)
27. Februar 2001 Referenten koennen sich bei mir melden :
Alpentouren 2000, Teil 1
27. März 2001 Holm Schwandtner, Thomas Frank :
eventl. Touren im Hohen Dachstein
24. April 2001 Referenten koennen sich bei mir melden :
Alpentouren 2000, Teil 2
29. Mai 2001
noch vakant, Referent wird noch gesucht

Wie immer kann sich die eine oder andere Programmänderung kurzfristig ergeben. In diesen Fällen werde ich sowohl an der Informationstafel in der Sektions-Geschäftsstelle als auch auf den Web-Seiten der Sektion im Internet darüber informieren.

Vortragsreferenten für Fremdveranstaltungen gesucht !

An die Sektion wurde in den letzten Monaten von anderen Vereinen, öffentlichen Institutionen, etc. immer wieder die Bitte herangetragen, Referenten für Diavorträge über die Alpen oder das Bergsteigen in den Gebirgen dieser Welt zu benennen - wir wären ja schließlich der Alpenverein und müssten ja kurzfristig in der Lage sein, derartige Diavorträge zu halten. Zwischen der Anforderung an die Sektion und dem Vortragstermin liegen dabei manchmal nur wenige Tage. Nach einer Diskussion im Vorstand haben wir uns zu der folgenden Vorgehensweise entschlossen :

Sektionsmitglieder, die Interesse an einer solchen Vortragstätigkeit haben, werden hiermit gebeten, sich mit einer Aufstellung der kurzfristig möglichen Vortragsthemen, einer Kurzbeschreibung des Inhalts in 4-5 Sätzen und den Kontaktinformationen, die die Sektion zusammen mit der Referentenliste nach außen weitergeben darf, an den Vortragswart Dr. Thomas Frank (Tel.+Email s.o.) zu wenden.

Top of America 2001 Andenexpedition der Sektion Chemnitz - Letzte Meldungen

Von Steffen Oehme

Endgültig ist die Teilnahme von 11 Sektionsmitgliedern, davon sind sechs vom 3. Februar bis 14. März 2001 unterwegs, die anderen reisen am 25. Februar zurück. Am 4. Februar wird man in Santiago sein und auch Zeit haben, die Stadt etwas kennenzulernen. Am 6. 2. beginnt der Aufstieg, wenn die Verhandlungen über die Mulis erfolgreich geführt wurden. Es soll dann Pampa de Lena in 2800 m Höhe erreicht werden. Am 8. Febr. wird das Basislager Plaza el Argentina, 4800 m, erreicht und tags darauf eine Akklimatisationstour unternommen. Am 16. Febr. soll der Gipfel des Aconcagua, 6960 m, erreicht werden. Bis dahin sind Lastentransporte zu erledigen und Lager einzurichten. Dazu sind mehrere Auf- und Abstiege nötig. Hochlager 1 wird auf dem Polengletscher in 6100m Höhe eingerichtet. Auch der Rückstieg erfordert mehrere Tage. Am Samstag, dem 24. 02. Abflug von Santiago nach Tinogasta, 430 km. Im Ablaufplan steht für den nächsten Tag: 200 km Richtung Pissis, Suchen der Anfahrtsroute, Auffahrt bis auf 4800 m, Basislager errichten. Bis zum 04. 03. Lastentransporte auf die Lager in 5600 und 6200 m, Gipfelbesteigung, Reservetag ist eingeplant, Rückbau bis zum Basislager.

Für den dritten Gipfel stehen dann noch vier Tage zur Verfügung: Fahrt zum Passo San Franzisco, 4750 m, bis Ojos del Salado, Biwakhütte, 250 km, Aufstieg zum Lager 1, 6300m, Aufstieg zum 6880 m hohen Gipfel, Abstieg und Abbau der Lager, Fahrt nach Copiapo 260 km. Nach Aufenthalten in verschiedenen Orten kehrt man in Gruppen nach Europa zurück, zuletzt der Expeditionsleiter, unser 1. Vorsitzender Steffen Oehme.

Allen ein kräftiges Berg Heil!

Die besondere Tour : Trekking in Nepal - Solu Khumbu/ Khumbu Himal

Von Frank Thom

Trekking in Nepal, 28.03.99 - 07.04.99 Solu Khumbu/ Khumbu Himal (von Lukla/2866 m über Namche Bazar/ 3440 m, Thame Gompa/ 4000 m, Khumjung/ 3790 m und Thyanboche/ 3867 m nach Pangboche/ 3985 m und zurück)

Schon der Flug von Kathmandu nach Lukla ist ein Erlebnis. Schnell nähern wir uns den schneebedeckten Gipfeln des Himalaya und schon nach 40 Minuten werden unser kleines Flugzeug und wir auf der Schotterpiste in Lukla kräftig durchgeschüttelt. DerBergführer Mantare Rai und vier Träger erwarten unsere sechsköpfige Trekkinggruppe bereits. Es ist schon merkwür- dig, wenn man sein Gepäck getragen bekommt, aber das ist hier so üblich und die Träger verdienen für nepalesische Verhältnisse nicht schlecht. Wir wandern heute in 3 Stunden bis Phakding.

Die Landschaft ist zunächst ähnlich wie in den Alpen, aber sonst ist alles anders. Das Gebirge ist in dieser Region dicht besiedelt und wird von Wanderern oft begangen und da es keine Straßen gibt, wird alles von Trägern und Tragtieren über die steinigen, ausgetretenen Wege transportiert. Überall trifft man auf kleine Heiligtümer. Chörten, Gebetsfahnen und -mühlen und vor allem unzählige, von Mönchen in jahrhundertelanger Arbeit geschaffene Manisteine säumen den Weg. Um Heiligtümer geht man immer links herum, so will es der buddhistische Glaube. Diese Religion ist, sofern man sich an Grundregeln hält, äußerst tolerant. Überhaupt habe ich in Nepal kennengelernt, wie viele Volksgruppen mit unterschiedlichen Religionen wohltuend friedlich miteinander leben. Unser Bergführer ist gar zur Hälfte Buddhist und zur anderen Hälfte Hindu. Im Khumbu- Gebiet leben vor allem die vor vielen Jahren aus Tibet eingewanderten Sherpas und das Gebiet ist vom Buddhismus geprägt.

In Phakding und auch in allen anderen Dörfern übernachten wir in Lodges. Das sind hier einfache Häuser mit einheimischer Bewirtung und Nachtlager. Nachts wird es oft empfindlich kalt und man benötigt einen guten Schlafsack.

Am zweiten Tag geht es nach Namche Bazar, der Hauptstadt der Sherpas. Zuerst wandern wir am Dudh Kosi flußaufwärts und müssen dabei mehrfach die Seite wechseln. Auf bis zu 120 m langen Hängebrücken wird der Fluß oft hoch oben überquert. Die Brücken sind fast alle neu und aus stabilen Stahl, die vorherigen wurden bei einem Unwetter 1998 weggespült. Bei Jorsale betreten wir den Sagarmatha- Nationalpark. Bald geht es steil aufwärts ins 3440 m hoch gelegene Namche Bazar. Hier findet sonnabends immer ein Markttag statt und im zentral gelegenen Ort gibt es Strom, Telefon, viele Einkaufsmöglichkeiten und sogar eine Bank.

Am folgenden Tag führt uns der Weg nach Thame. Wir durchwandern lichte Rhododendronwälder und stellen fest, daß die Aufforstungsbemühungen erste Früchte tragen, denn es gibt Schonungen mit mehrere Meter hohen Kiefern. Den ganzen Tag über haben wir den 6187 m hohen Kongde Ri, dessen Schneegipfel in der Sonne glänzt, vor uns. Wir treffen auf die ersten Yaks, die in dieser Höhe die bevorzugten Tragtiere sind. Wir gehen bewußt langsam, weil wir erstens Zeit haben, zweitens die Landschaft genießen wollen und drittens keine Probleme bei der Höhenanpassung haben wollen. Thame erreichen wir nach 6 Stunden. Nachmittags zieht es zu und im dichten Nebel statten wir dem Kloster einen Besuch ab. Nach der Besichtigung zeigt uns ein Mönch in seiner Wohnung Zeichnungen vom Himalaya. Der Verkauf dieser eigenwilligen Bilder ist für das Kloster ein einträgliches Geschäft.

Der nächste Morgen begrüßt uns mit herrlichem Sonnenschein. Die Luft ist kalt und klar. Das Dorf liegt idyllisch am Thame Khola, umrahmt von über 6000 m hohen Bergen. Das Kloster klebt förmlich an einem steilen Berghang. Wir wandern heute nach Khumjung, das am Fuß des 5761 m hohen Khumbila liegt. Wir kommen an einer Schule vorbei. Die Kinder haben gerade Pause und schnell sind wir umringt, denn wir verschenken viele nützliche Schulsachen. Khumjung versinkt im Nebel, man kann nur 10 m weit blicken und uns bleibt nichts anderes übrig als die restliche Zeit in der gemütlichen Lodge zu verbringen. Dabei zeigt sich, daß Mantare und die Träger ausgesprochen gute Sänger und Tänzer sind. Geselligkeit ersetzt hier die in der westlichen Zivilisation üblichen Verhaltensweisen. Die Bergbewohner sind gegenüber Fremden sehr freundlich und unbefangen.

Nach einer erbärmlich kalten Nacht wandern wir nach Thyanboche Schon nach kurzer Zeit sieht die formschöne, 6812 m hohe Ama Dablam unsere Blicke auf sich. Nach Überquerung des Dudh Kosi bei Phunki, wo es wassergetriebene Gebetsmühlen zu bestaunen gibt, steigen wir durch einen lichten Nadelwald auf. Wir erreichen das Plateau, wo sich nur wenige Häuser um das berühmte Kloster gruppieren, und sehen erstmals den Mt. Everest. Am Nachmittag nehmen wir an einer Zeremonie im Kloster teil und erkunden anschließend die nähere Umgebung. Wolkenfetzen ziehen langsam übers Gebirge und geben abwechselnd den Blick auf Tramserku und Kang Taiga im Süden und Everest, Nuptse, Lhotse und Ama Dablam im Norden frei. Ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Es ist 5.00 Uhr. Heike und ich schleichen uns aus der Lodge. Wir wollen den Sonnenaufgang filmen und fotografieren. Das 3867 m hoch gelegene Plateau bei Thyangboche ist wie geschaffen dafür. Die Berge bilden in der klaren Morgenluft eine beeindruckende Kulisse. Die höchsten Gipfel der Erde sehen wir als kontrastreichen Schattenriß, die Berge im Westen erstrahlen goldgelb. Erstaunlicherweise gibt es nur wenige Frühaufsteher. Nach dem Frühstück wandern wir nach Pangboche, das wir nach zwei Sunden erreichen. Von hier aus unternehmen wir eine Tour an einem namenlosen 5202 m hohen Berg. Mal sehen welche Höhe wir heute noch erreichen können. Auf einem Grashang geht es mal mehr, mal weniger steil empor. Mantare macht uns auf einen Hügel, wo die Einheimischen die Körper ihrer Toten hinlegen, damit sie von den Vögeln gefressen werden, aufmerksam. Diese für uns merkwürdige Bestattungsform entspringt dem Glauben an eine Wiedergeburt. Wir gehen fast bis auf Mt. Blanc- Höhe, was uns für diesmal reicht. Außer für Günter, der schon auf dem Kilimanjaro war, ist das persönlicher Höhenrekord. Lange sitzen wir im Gras und bewundern die mächtigen Berge.

Pangboche ist unser Umkehrpunkt und über das um diese Jahreszeit staubige Dorf Phortse, Namche Bazar und Phakding wandern wir in vier Tagen zurück nach Lukla. Hier heißt es Abschied nehmen von unseren nepalesischen Freunden. Auf dem Flugplatz in Lukla herrscht heute Volksfeststimmung. Edmund Hillary, der von den Sherpas hoch verehrt wird, kommt zu Besuch. Auch für uns ist es ein außergewöhnliches Erlebnis, dem Erstbesteiger des Everest gegenüber zu stehen.

Nicht erst als mir Mantare zum Abschied eine weiße Seidenschleife überreicht, weiß ich, dass auch ich vom Nepal- Virus befallen bin und bald hierher zurückkehren werde.

Wir beim 30. Treffen Junger Bergsteiger

Von Anne

Wir, die Jugendgruppe unserer Sektion, waren wiederum dabei vom 1. Bis 4. Juni 2000 auf der Burg Hohnstein und wurden in Kletterfertigkeiten, Techniken und 1. Hilfe geprüft und bewertet. Diesmal gab es 5 Altersklassen.

Meine Partnerin Michaela und ich vertraten die AK 3 und hatten eigentlich einfache Aufgaben zu lösen, z, B. am Nachmittag des Ankunftstages Sturzhalten und Selbstrettung (Prusiken), wobei wir schon die ersten Probleme beim Baustellebauen bekamen. Nachdem alle Stationen für den Tag geschafft waren, saßen wir im Burggarten beim Lagerfeuer.

Am nächsten Tag ging es zum Einzel- und Gruppenklettern mit den Aufgaben Schwierigkeitsgradklettern, Vor- und Nachsteigen sowie Karten lesen an den Falkenstein und den Hohen Torstein. Dort erwartete uns schon das Biwakteam vom MDR-Fernsehen Sie wollten einen Bericht über das 30. Treffen der Jungen Bergsteiger drehen. Am Abend gab es ein interessantes Programm mit Lichtbildern und Beiträgen übers Klettern und vieles andere. Für Samstag waren 1. Hilfe und Orientierungslauf angesagt. Unser "Opfer" erwartete uns mit ein paar geprellten Rippen und einer leichten Gehirnerschütterung. Später bekamen wir eine Karte in die Hand gedrückt, auf der die 1. Station in der Nähe der Brandstufen angegeben war. Die AK 4 musste im Grunde dasselbe ausführen. Bei ihnen kam es darauf an, die richtige Antwort zu wissen, da sonst die Route des Orientierungslaufes immer länger wurde. Manche kamen dann doch erst nach vier Stunden zurück, obwohl die Erstsen schon zwei Stunden im Ziel waren. Am Abend fand die Preisverteilung statt. Felix und Julia Maul belegten wie im letzten Jahr in ihrer AK den 3. Platz. Holger und sein "kleiner Partner" (AK 1) belegten in der AK 4 einen Mittelplatz, den auch Katja und Falk in der AK 5 erreichten. Nur Michi und ich wurden Letzte. Was Soll's! Es hat doch allen Spaß gemacht.

Nach dem Ende des Treffens unternahmen wir noch ein paar schöne Klettertouren mit unserem Jugendleiter Frami (Frank Milde), bevor es dann mit dem Zug nach Hause ging. Frank Milde gilt wieder ein besonderes Dankeschön, hat er doch alles wieder prima organisiert, geleitet und uns die Teilnahme erst ermöglicht. Und weil es uns allen so gut gefallen hat, wären wir auch gern beim 31. Treffen wieder mit dabei.

Klettern in Sachsen : Zweimal Zwergentod: Höllenhund Talweg / Lok Überfall

Von Karsta Maul

Ein Donnerstag im Juni 200. Obligatorischer Anruf. Was macht ihr am Wochenende? Das Wetter soll schön werden. Was haltet ihr von Rathen?

Rathen hat für mich eine besondere Bedeutung. Seit längerer Zeit interessiere ich mich für den Überfall an der Lokomotive Er muss doch auch mit einer Größe von 1,60 Meter möglich sein. Also schlugen wir am Freitag unser Lager in der Diebeshöhle auf. Sonnabend früh gingen wir in Richtung Höllenhund. Jens Schulze meinte, er wäre heute gut drauf, er würde gern den Höllenhund Talweg (VIIIa) vorsteigen. Ich war sehr skeptisch. In den Achterbereich hatte ich mich noch nicht vorgewagt.

Da Jens immer besonders viele Schlingen legt - dafür ist er auch bekannt - ist es für den Nachsteiger nicht so einfach, diese Sicherungen vor allem im schweren Gelände herauszumachen. Bis zum 1. Ring hatte ich schon so meine Probleme. Die Arme wurden langsam dick und hart und die Finger versagten auch. Einerseits waren die Schlingen teilweise gefädelt und andererseits war ich zum frühen Morgen noch nicht richtig warm, um so einen Weg zu klettern. Am Ring angekommen, hatte ich große Bedenken, weiter klettern zu können. Ich konnte kaum noch zufassen. Da nach mir noch mein Sohn Felix und mein Mann Tino kamen, hatte ich genügend Zeit, mich zu erholen, um dann bis zum 2. Ring weiter empor zu steigen. Meine Arme hatten sich zum Glück wieder gelockert. So konnte ich die 3. Etappe beruhigt angehen. Doch wie sollte ich zu den Griffen gelangen, die Jens erreicht hatte? Wenn die Körperlänge nicht der normalen Größe entspricht, merkt man sehr schnell, wo die Grenzen sind und man hat nur zwei Möglichkeiten. Entweder man sucht sich andere meist kleinere Griffe oder man gibt auf. Solche Wege werden auch als "Zwergentod" bezeichnet. An Aufgeben war nicht zu denken, zumal ich mich wieder sehr gut fühlte. Beim dritten Versuch, (unter Anleitung meines Sohnes), gelang es mir endlich, den wichtigen Griff zu erreichen. Der Weg über die Reibungsflächen bis zum Vorgipfel waren dann kein Problem mehr. Nun folgten noch ein kleiner Überfall, ein Quergang in luftiger Höhe und eine kurze Wand zum Gipfel.

Der Weg war das Ziel, aber der Gipfel mit der weiten Aussicht die Belohnung. Ich war glücklich. Die Strapazen waren vergessen. Meine erste VIII war geschafft. Mit Rotwein und einem knisternden Feuer verbrachten wir die halbe Nacht. Boofen in fröhlich, lustiger Runde gehört immer zu einem Kletterwochenende.

Das Aufstehen am Sonntag Morgen fiel uns doch etwas schwer. Wahrscheinlich war der Wein schlecht.

Das Ziel war die Lokomotive. Endlich! Um auf den Dom zu gelangen, wählten wir eine Vier. Nun saßen wir auf dem Gipfel bei strahlendem Sonnenschein und mußten ausharren. Am Überfall hatte sich eine Schlange gebildet. Drei kleinere Herren (1,64m; 1,68m ; 1,70m) warteten auf ihren Auftritt. Das Zeichen für den Nächsten kam von oben und der Erste (1,70m) machte sich bereit. Er stellte sich an den Rand, schaute kurz hinunter zum Amselsee und schwang sich hinüber. Der Zweite (1,64m) war schon sehr aufgeregt und stellte sich an den Absatz. Er war nicht so mutig. Nach einigen Versuchen gab er schließlich auf. Ich beobachtete dieses Schauspiel mit gemischten Gefühlen. Bald sollte ich mein Glück versuchen. Der Dritte (1,68m) war an der Reihe. Er stand eine Weile und überlegte. Ja oder Nein! Doch, dann legte er ab und kam etwas unsanft an der Wand an. Er war den Überfall von oben angegangen und dadurch hatte sich sein Rückgrat durchgebogen.

Ich hatte nun die verschiedenen Varianten beobachtet und kam zu einem Entschluss. Auf jeden Fall nicht lange überlegen und den Blick zum Amselsee erst auf dem Gipfel genießen, sich ganz weit vorn aufstellen und von unten aus der Hocke zur etwa 1,56 m weit entfernten Wand strecken. Das Startzeichen kam. Ich stellte mich so weit wie möglich an den Rand der Pfeife und streckte mich. Das ging schneller als gedacht. Ein Fuß war auch fix an der Wand. Nun stand ich im Spagat da. Zwischen den beiden Füßen viel Luft. Ich versuchte diese eigentlich große Rippe zu erreichen. Links fand ich einen wunderschönen Griff, ausreichend zum Hinüberziehen. Aber es reichte eben nicht. Ich versuchte, mit der rechten Hand die Rippe zu bekommen. Sollte es doch an meiner Größe bzw. Kürze liegen und scheitern? Mit den Kuppen von zwei Fingern bekam ich die Rippe im unteren Teil gerade noch zu fassen und zog mich hinüber. Viel kleiner dürfte ich nicht sein. Der Rest war dann nur noch eine Kleinigkeit.

Als ich wieder unten war, schaute mich der eine Herr (1,64m) etwas ratlos an. Es ist schon merkwürdig! Solange man ein Ziel vor Augen hat, schaut man ehrfürchtig zu ihm auf. Hat man es aber erreicht, reiht es sich in all die Anderen ein nach dem Motto: "Alles was ich geschafft habe, kann nicht so schwer sein!"

Himmelfahrt im Elbsandstein klassisch

Von Holger Bitterlich und Thomas Köppel

Es ist am Himmelfahrtstag 8 Uhr morgens, als wir auf dem Basteiparkplatz vorfahren und in unseren Feiertagsanzügen mit Hut und Schlips (beziehungsweise Fliege) dem Auto entsteigen. Das Wetter ist perfekt, so daß wir nicht wandern gehen müssen, sondern eine dem festlichen Anlaß angemessene Klettertour unternehmen können. Als erstes entscheiden wir uns für die FKV-Kante am Kleinen Wehlturm. Da der Zustieg mit Koffern doch etwas beschwerlich zu werden droht, packen wir die historischen grünen Rucksäcke. Zur Sicherheit binden wir uns für den Anmarsch in ein altes Halbseil ein und nehmen auch die Eispickel mit. Auch auf Wanderwegen passieren immer wieder Unfälle! Auf der Basteibrücke sind wir um diese Zeit ganz allein, die Kampftrinker glühen noch zu Hause vor.

An der Kante klettern wir schon angenehm in der Sonne und genießen die erstaunten Blicke der inzwischen zahlreich eingetroffenen Touristen. Es hatte wohl niemand am Wehlturm zwei in feines Tuch gehüllte Gestalten erwartet. Am Wandfuß hat sich inzwischen auch unser Dresdner Kletterfreund eingefunden. Mit kariertem Sakko und ohne Krawatte ist er zwar etwas leger gekleidet, aber wir nehmen ihn trotzdem mit zur Gans. Der Gühnekamin ist schnell durchstiegen, nur die Banane im Rucksack hat die klassische Stemmtechnik übelgenommen. Während der Gipfelrast bleibt unser Blick immer wieder an der Lokomotive hängen. Sollte man heute nicht den Überfall...? Also nichts wie weiter! Der Abstieg übers Pelmoband erweist sich im direkten Wettstreit als deutlich schneller als die Abseilpiste.

Natürlich wird auch die Traversierung des Amselsees eingebunden und gesichert absolviert, was auf dem gut gefüllten Wanderweg durchaus auf geteilte Reaktionen stößt. Nicht jeder weiß eben unseren subtilen Humor zu schätzen. Auf dem Pionierweg wird Tommy dann von offensichtlichen Insidern mit "Hallo Oliver" angesprochen. Bei zwei Metern Körpergröße sind die Parallelen zu Perry-Smith allerdings auch nicht zu leugnen. Leider sieht niemand in mir Rudolf Fehrmann, trotz Original- Kleiderordnung!

An der Lok werden wir zunächst etwas argwöhnisch beäugt. Eine Herde jugendlicher "Hard- mover" mit bunten Leggins, freiem Oberkörper und Sonnenbrillen versucht am Lamm toprope ein 8-Meter-Problem zu punkten. Wir sind kein bisschen irritiert, rammen die Pickel in den Sand und trinken erst mal ein Bier. (Anmerkung der Redaktion: Falsche, gefährliche und unsportliche Verhaltensweise, keinesfalls nachahmen!) Jedenfalls ist der Überfall danach viel weniger breit, und nach kurzer Gipfelrast steigen wir ab ins Tal, um uns am Kiosk auch mit fester Nahrung zu stärken. Eine junge Frau will unbedingt ein Gruppenfoto von uns schießen, was uns zusätzlichen Aufschwung für die Steinschleuder- Westkante gibt. Wir kennen den Weg ganz gut, trotzdem will das obere Drittel jedesmal neu geklettert sein. Schließlich soll es bei dem vielen Publikum auch noch elegant aussehen! Als wir auf dem Gipfel sitzen, kommt unten eine Truppe Musikanten, die wir schon vom Vorjahr kennen. Schnell steigen wir zur Basteibrücke ab, wo wir gleich mit Bier aus dem mitgebrachten Faß bewirtet werden. Es folgt eine zünftige Party, die wir mit der Darbietung der "Rathen-Ballade" krönen. Auch die anderen geben eine Menge witziger Lieder zum besten, so dass die Brücke schier ins Wackeln gerät. Wir verabreden uns gleich für Himmelfahrt 2001, dann zieht die Truppe weiter zur nächsten Wirtschaft. Auch unser Freund aus Dresden muss uns verlassen, und so lassen wir zu zweit den Tag bis zum Dunkelwerden auf dem Tiedgefels ausklingen.

Wir sind also 2001 auf jeden Fall wieder vor Ort. Wer unsere Auffassung von Humor teilen kann und noch einen alten Anzug im Schrank hängen hat, ist gerne willkommen!

Die Alten vom Berge erzählen

Von Wolfgang Mann

Unser 2. Vorsitzender Dr. Frank Tröger regte an, doch unsere reiferen Jahrgänge zu Wort kommen zu lassen und in Erinnerungen zu kramen, die auch für die jüngeren Generationen von unterhaltendem und informierendem Wert sind. Und weil immer einer den Anfang machen muss, wenn andere animiert werden sollen, Gleiches zu tun, und es sich nicht leugnen lässt, dass ich zur Gruppe der sogenannten Senioren gehöre, möchte ich etwas erzählen, was nun schon bis zu einem halben Jahrhundert zurück liegt.

Wolfgang Mann

Vor 50 Jahren, zu Pfingsten 1950, durfte ich mit Freunden, die schon einige Jahre in die Sächsische Schweiz zum Klettern gingen, nach Rathen fahren. Das einzige Seil, ein 16-mm- Hanfstrick, gedreht, 30 m lang, kam in meinen Rucksack, denn immer der Neuling hatte das Meiste zu tragen. Ich tat es aber mit einem gewissen Stolz und war begeistert, als ich, mit einem Sackstich (Knoten auf dem Rücken) eingebunden, die Südwand am Türkenkopf ohne Schwierigkeiten nachsteigen konnte. Vier Mann, ein Seil und recht kühles Wetter. Da hüpften die auf dem Gipfel Wartenden ganz schön herum, um warm zu bleiben. Wir waren alle barfuß. Abseilen im Sachsensitz wurde mir nun erklärt. Für einen Neuling war eigentlich der Türkenkopf für ein erstes Abseilen denkbar ungeeignet, denn der Ring befand sich damals mehr auf dem Gipfel als an seiner Kante und man klemmte sich regelmäßig die Hände ein, ehe man die wenigen Meter am Gipfelkopf hinunter kam. Aber selbst dabei konnte man sich, wenn man ungeschickt genug war, eine Brandwunde am Hals holen, und wenn das Seil statt über den Oberschenkel durch die Kimme lief, war das auch kein reines Vergnügen.

Zwei Jahre später war ich mit dem jüngeren Bruder viele Wochenenden, die wegen der 6-Tage- Arbeitswoche erst am Sonnabend Nachmittag begannen, im Elbsandstein und im Urlaub 53 im Zittauer Gebirge. Von Walter Hünig (Mehrere Hünigwege, u.a. Jungfer AW), der vor dem 1. Weltkrieg zu den führenden Kletterern gehörte, wurden wir 1953 in den Kletterklub Daxensteiner aufgenommen. Wenig später eröffneten die Ereignisse um den 17. Juni neue Möglichkeiten, denn man durfte jetzt bis zum Mauerbau die Westgrenze der DDR überschreiten, auch wenn man keine Verwandtschaft im "Westen" hatte. Ein Jahr lang sparen. Bei einem monatlichen Einkommen von unter 300 Mark gar nicht so einfach. Dann wurden Ende August 54 die 500 Mark im zusammengerollten neuen 12-mm-Hanfseil versteckt, die in München auf weniger als den 5. Teil in DM geschrumpft wurden. Aber damit konnten wir nun in die Berge, die für uns die Welt bedeuteten. Und das war damals der Wilde Kaiser. Totenkirchl, Fleischbank, Predigtstuhl, diese Namen kannten wir. Zu ihnen wollten wir. Aber ob ihre berühmten Ost- und Westwände schon etwas für uns waren, glaubten wir kaum. Doch wir hatten Glück. Nach einigen Schlechtwettertagen war für uns der Bergsteigerhimmel offen. Am Fiechtl-U lernten wir Kletterer kennen, die uns animierten, u. a. an die Fleischbank-Ostwand und die Totenkirchl- Westwand zu gehen. Zum Schluß kletterten wir mit ihnen eine 1000-Höhenmeter-Tour: Totensessel, Kleine Halt Westkante, Gamshalt, Ellmauer Halt, in deren Gipfelunterstand wir eine kühle Nacht verbrachten. Abstieg über den Kopftörlgrat und Abschied von den Bergfreunden, von denen wir uns nur die Vornamen gemerkt hatten.

Mit dem Fahrrad ohne Gangschaltung machten wir uns auf den Heimweg: Kufstein, München, Regensburg, Weiden, Hof, Plauen. Da hatten wir das ewige Bergauf und -ab satt, vor allem das Bergauf. So fuhren wir den Rest mit dem Zug.

Fast 40 Jahre später, nach der Wende, zog es mich natürlich zuerst wieder in den Wilden Kaiser. Ich wollte die Berge und Wände aus der Jugendzeit wiedersehen und noch einiges nachholen, wozu wir 1954 aus Zeitgründen nicht mehr gekommen waren. Frank Milde, Jugendleiter unserer Sektion, auch bald 40 Jahre jünger als ich, verhalf mir dazu. Wieder waren wir in der Stripsenjochhütte. Dort gibt es im Lager einen Schrank, in dem alte Gipfelbücher aufbewahrt werden. Ich fand da das Buch vom Totenkirchl aus den 50er Jahren. Und darin unsere Eintragungen von damals und auch die vollständigen Namen und die DAV-Sektion unserer Kletterfreunde Gerd und Eugen. Was folgt, ist schnell erzählt: Beide sah ich wieder in ihrer Heimat, dem Badener Land. Mit Eugen Brenner, der seinen 70. Geburtstag schon hinter sich hatte, kletterte ich über Baden-Baden im Battert meinen ersten Weg.

Ich wandre ja so gerne - 9-Etappen-Tour auf dem Kamm des Erzgebirges erfolgreich zu Ende geführt

Von Ellen Claußnitzer

Der Rennsteig ist allgemein bekannt, aber auch der erzgebirgische Kammweg? Seit 1998 bewältigten bis zu 16 Wanderfreunde unserer Sektion auf neun Etappen die rund 250 Kilometer von Muldenberg imVogtland bis an die Elbe in der Böhmischen Schweiz. Die ersten 35 km legten wir im Juli 1998 durch das waldreiche Gebiet mit Schneckenstein, Kranichsee, Wildenthal und Auersberg bis Oberjugl zurück. Am nächsten Tag erreichten wir über Beitenbach (Potucky) den Platten- und den Pleßberg und über Gottesgab schließlich Oberwiesenthal.

Unser Weg führte uns 1999 weiter vom Keilberg über Medenec nach Sebastiansberg. Nach diesen gut 35 Kilometern waren es auch am nächsten Tag nicht viel weniger. Abweichend vom Kamm wanderten wir durch das reizvolle Mühlental wieder auf die Höhe. Bevor wir zum Grenzübergang Katarinenberg hinunterstiegen, grüßte der Schwartenberg von seiner ungewohnten Seite.

Im September hatten wir nach vorangegangenem Gewitter eine recht schweißtreibende Tour. Von Deutscheinsiedel mussten wir auf 500 m hinunter nach Mezibori, um dann an den Wieselstein heranzukommen. Allerdings nur an die Umzäunung, die das Gebiet bis an die Talsperre Flaj umfasst. Mit 956 m ist dieser Berg die höchste Erhebung des Osterzgebirges. Entschädigt wurden wir auf dem 869 m hohen Stürmer (Bournak), der uns am Nachmittag und Abend einen beeindruckenden Tiefblick ins böhmische Becken bis zum Elbtal gestattete. Dichter Nebel veranlasste uns, am nächsten Tag abweichend vom geplanten Mückentürmchen den Lugstein und Kahleberg aufzusuchen.

Vom 29. April bis 1. Mai 2000 wanderten wir die letzten rund.. 65 km. Zweckmäßigerweise starteten wir in Decin zum 723 m hohen Hohen Schneeberg, der eine vorzüglliche Fernsicht bietet. Bei hochsommerlichen Temperaturen erreichten wir nachmittags das Tissaer Felsgebiet, bekannt als Tissaer Wände, über dem gleichnamigen Ort.

Am folgenden Tag kamen wir durch halbhohen Mischwald, in dem sich kaum ein Lüftchen regte, zum Hochplateau. Von da ab änderten sich Landschaft und Vegetation. Wir hatten wieder das Erzgebirge erreicht. Bei dem hochsommerlichen Wetter brachten uns zwei Bademöglichkeiten willkommene Abkühlung. Nach Adolvo mit dem Skigebviet lag das Mückentürmchen mit seinen 807 m Höhe vor uns. Bei guter Sicht genossen wir einen beeinddruckenden Tiefblick. Abends wurde ein kleines Hexenfeuer entfacht. Es war ja der 30. April. Eine Tanzkapelle machte flotte Musik ausschließlich für uns. Spaß hatten beide Seiten. Von hier ist auch eine Fahrt mit dem Sessellift hinunter nach Krupka mit seinem Kloster lohnend.

1.Mai - welch ein Morgen! Nebel lag in den Tälern, nur die Bergspitzen lugten hervor. Durch Zinnwald und Altenberg, an der Binge vorbei, stiegen wir noch auf den 823,5 m hohen Geising. Damit hatten wir die 2000 Höhenmeter in diesen drei Tagen erreicht. Selbst bei Gewitterstimmung lohnt es sich, den Aussichtsturm zu erklimmen. Am Bahnhof Geising waren wir endgültig am Ziel. Aber dar kein Aufatmen: "Endlich geschafft!". Ganz im Gegenteil. Ein unvergessliches Wandererlebnis lag hinter uns, das wir nicht zuletzt unserem Bergfreund Jörg Helbig mit seiner hervorragenden Organisation verdanken. Wir wanderten durch die heimatlichen Wälder des Vogtlandes und des Erzgebirges, auf böhmischer Seite an seiner Südseite entlang. Dabei erlebten wir einmalige Tiefblicke. Legten wir die ersten Wanderkilometer bei strömendem Regen zurück, hatten wir bis auf den Nebeltag die Sonne als Begleiter.

Da das Erzgebirge ja direkt vor unserer Haustür liegt, könnte es eine Wiederholung geben, vielleicht auch mit Wanderfreunden, die durch meinen Bericht dazu angeregt werden.

Ortsgruppe "Oberes Erzgebirge" auf Herbstwanderung im Berchtesgadener Land

Von Eckhard Schiefer

Unsere dreitägige Wanderung rund um den Königssee fand im September 2000 statt. 16 Teilnehmer fanden sich auf dem Parkplatz in Schönau ein. Nach zweistündigem Aufstieg an der Talstation der Jennerseilbahn vorbei zur Königsbachalm machten wir hier Rast, denn in der Hütte befindet sich eine Wirtschaft. Unser Durst konnte gelöscht werden. Danach setzten wir jkiunseren Aufstieg fort zur Schneibsteinhütte, wo wieder gerastet wurde, um dann die restlichen Meter zum Carl-von-Stahl-Haus besser bewältigen zu können. 17.30 Uhr war unser Tagesziel erreicht. Wir hatten uns ein gemütliches Beisammensein auf der Hütte verdient. Am zweiten Tag starteten wir kurz vor 8 den Aufstieg zum Schneibstein. Schon nach zwei Stunden stand unsere Gruppe am Gipfelkreuz, wo fleißig fotografiert wurde. Weiter ging es mit dem Abstieg zur 2200m hoch gelegenen Schlungscharte. Dabei wurden wir von Gämsen beobachtet, die wiederum als Fotomotiv herhalten mussten. Vorbei am Seeleinsee und über das Hochgeschirr führte uns unser Weg zur Wasseralm, wo wir an der Hütte erst nur rasten wollten aber uns ein kräftiges Gewitter mit reichlich Regen zum Übernachten zwang. Es wurde ein gemütlicher Abend bei Kerzenlicht, denn die Selbstversorgung mit Strom setzte schon vor 18 Uhr aus.

Am dritten Tag setzten wir unsere Wanderung wieder kurz vor 8 Uhr fort mit dem Abstieg zum Königssee. Anfangs regnete es noch. Von der Wasseralmhütte führte uns unser Weg über die Scheibenwand zum Schwarzensee immer schön bergab und-auf, vom Schwarzensee nur noch bergab durch das Sagerecktal über die Sagereckwand zur Salletalm auf 600 m ü. NN, wo wir zu Mittag aßen. Mit dem Motorschiff ging's über den Königssee zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

Bereits auf der Wasseralmhütte entschieden wir uns, auch 2001 solch eine Herbstwanderung durchzuführen, und auf dem Abstieg zum Königssee wurden bereits Vorschläge unterbreitet. Ein Zeichen, dass es allen Teilnehmern gut gefallen hat.

Zu Fuß oder doch per Ski?

Von Ellen Claußnitzer

Diese Frage stellten sich sechs unverdrossene Bergfreunde unserer Sektion, als sie sich am 5. Februar 2000 wie geplant zur traditionellen Skiwanderung Holzhau trafen. Nebel, Nieselregen und + 5 Grad mit anhaltendem Tauwetter hatten die einst reichliche weiße Pracht dahin schmelzen lassen.

Wir fuhren erst einmal zum Waldparkplatz in der Nähe des Grenzübergangs Neurehefeld. Dort gab es befahrbaren Schnee, den wir gründlich unter die Lupe nahmen. Ziemlich skeptisch stiegen wir dann doch auf die sogenannten Bretter. Die neu erschlossene Bahnloipe zwischen dem ehemaligen Bahnhof Hermsdorf und dem Grenzübergang war nicht mehr fürs Skilaufen geeignet, aber auf dem Weg ging es bei nassem, körnigen Schnee noch ganz gut. Im nahen Moldau, da etwas höher gelegen, war die Schneelage besser. Leicht bergab erreichten wir über die Bahnlinie Moldau - Most und einen Wiesenweg Nove Mesto. Im Wald sprudelten eine Vielzahl kleiner Wasserläufe zum rauschenden Bach. Ein Weiher war fast aufgetaut und ab und zu zwitscherte schon ein Vogel. Eine Stimmung wie zum Winterausklang Ende März in dieser Höhenlage. Aber das Anfang Februar? Bald erreichten wir auf der Höhe die Wittig-Baude.

Der Nebel wurde immer lichtdurchlässiger, und tatsächlich konnten wir bei Sonne gut gestärkt unsere Tour fortsetzen. Am nahen Stürmer erkannten wir die fast schneefreien Pisten. In weitem Rund gegenüber wurde auch der Kahleberg mit Lugstein sichtbar. Wir übten stellenweise Wasserski, und der gemischte Belag auf einem abschüssigen Waldweg war auch nicht gerade ideal. Doch dann ging es gut weiter. Am Bahnhof Mikulov vorbei, durch das sonnenüberflutete Skistadion, über leicht abfallende Waldwege und mit Schussfahrt hinunter in die Senke ging es danach immer bergan bis Moldau. Noch vor dem Grenzübergang gönnten wir uns ein leckeres Eis. Doch belohnt waren wir schon mit sonnigen Skiwegen.

Übrigens, im Jahr 2001 wollen wir wieder eine Runde im böhmischen Gebiet laufen, dann aber richtig auf Ski.

DAV Sektion Chemnitz, "Mitteilungen" Jahrgänge 1 bis 10 / Hefte 1 bis 20

B i b l i o g r a f i e

Von Wolfgang Mann

Zur Geschichte der Sektion

Zur Geschichte unserer Sektion			Eißner, Gottfried		Heft 1/91	S. 2
In Memoriam, Unglück 1930 an der
Hohen Geige					Lahr/Mann			Heft 1/93	S. 3
Erfüllte Tage im September			Mann, Wolfgang			Heft 1/95	S. 3
100 Jahre Chemnitzer Hütte			Mann, Wolfgang			Heft 1/96	S. 5
Die ersten drei Jahrzehnte - ära Kellerbauer
Gründung u. Mitgliederentwicklung, Berg-
steigerische u. touristische Unternehmungen					Heft 2/96	S. 26
1. Fortsetzung: Vereinsleben							Heft 3/96	S.  8
2. Fortsetzung: Hütten- und Wegebau					Heft 1/97	S.  3
3. Fortsetzung:: Hütten- und Wegebau (Forts.)				Heft 2/97	S.  5
4. Fortsetzung; Biografie Prof. Th. Kellerbauer					Heft 1/98	S.   2
5. Fortsetzung: Ergänzungen / Die Sektion im  1. Weltkrieg			Heft 2/98	S.  31
6. Fortsetzung: Biografie Gustav Adolf Barthel					Heft 1/99	S.   9
G.-A.-Barthel-Gedenkfahrt 1999							Heft 2/99	S.   8
7. Fortsetzung: Biografie Jacob Albert Eisenstuck				Heft 2/2000

Aus dem Sektionsleben

Gedanken zur Gestaltung des Sektionslebens	Schulze, Joachim		Heft 1/91	   S.  5
Wanderleiterprüfung bestanden		Beyer, Günter		Heft 1/93	   S. 15
Arbeitseinsatz an der Neuen Chemnitzer Hütte	Heinrich		Heft 1/93	   S. 16
Kletterwand steht				Mann, Wolfgang			Heft 1/93	   S. 18
Jahreshauptversammlung 1993							Heft 2/93	   S.   1
Kletterwand eingeweiht								Heft 2/93	   S.   4
Gottfried Eißner 65 Jahre							Heft 1/94	   S.   2
Vereine realisieren Partnerschaften		Beyer, Günter		Heft 1/94	   S.   9
Gedanken zur Jahrehauptversammlung 1994		Mann, Wolfgang			Heft 2/94	   S.   1
Abschied von Gottfried Eißner						Heft 1/95	   S.   2
Tag der Sachsen in Annaberg							Heft 1/95	   S. 10
Grußwort des 1. Vorsitzenden		Sommermeyer, Ehler    		Heft  2/95	   S.  2
5 Jahre Sektion Chemnitz			Mann, Wolfgang			Heft 2/95	   S.  3
Abschied von Ehler Sommermeyer,
1. Vorsitzender der Sektion Chemnitz		Mann, Wolfgang			Heft 2/96	   S.  2
1. Sektionssonnwendfeier bei Wolkenstein					Heft 2/97	   S.  8
Landesjugendspiele in Chemnitz 							Heft 2/97	   S.  9
Wir stellen vor: Treua Schale, Wolfgang Mann					Heft 1/98	   S.  5
Die Sektion im 8. Jahr seit der Wiedergründung				Heft 1/98	   S.  6
Spaltenbergung am Schatzenstein			Bengs, Stefan			Heft 1/98	   S. 25
Wir stellen vor; Rudolf Hannß, Steffen Oehme	Mann, Wolfgang		Heft 2/98	   S.  5
Jahreshauptversammlung 1999							Heft 1/99	   S.  4
Der neue Vorstand								Heft 1/99	   S.  6
Wir stellen vor: Irmgard Steudel, Karsta Maul					Heft 1/99	   S. 7/8
Vorschau Andenexpedition 2001			Oehme, Steffen			Heft 2/99	   S. 21
Neues Kapitel Kletterwand im Sportforum		Tröger, Frank		Heft 2/99	   S. 22
Wir stellen vor: Frank Milde			Mann, Wolfgang			Heft1/2000 	 S. 7
Das Sektionslied				Mann, Wolfgang			Heft 1/00	    S.  8
Hauptversammlung der Sektion 2000		Mann, Wolfgang			Heft 1/00	    s.  9
Sommersonnenwende 2000/Zur Geschichte
der Anton-Günther-Höhe bei Wolkenstsein	Mann/Uhlig		Heft 1/00	    S. 11
Sektiion Chemnitz fürs Fernsehen agiert	Mann, Wolfgang			Heft 1/00	    S. 22
Die Teilnehmer der Expedition " Top of America 2001"				Heft 1/00	    S. 30
Nr. 20						Mann, Wolfgang			Heft 2/00	    S.   4
Wir sind umgezogen								Heft 2/00	    S.   6

Hochtouren, Wandern im Hochgebirge

Eine Woche Pitztal "Neue Chemnitzer Hütte"	Eisold, Klaus			Heft 1/92	    S.  7
Eine Woche im Karwendel				Schale/Steudel			Heft 1/92	    S. 10
Geigenkamm - Wildspitze - Kaunergrat		Keiderling, Walter		Heft 2/92	    S.  9
Im Reich des Königs Ortler			Mann, Wolfgang			Heft 1/93	    S.  7
Bergwanderwoche im Gebiet des Groß-
glockner u. der "Alten Chemnitzer Hütte"	Eisold, Klaus			Heft 1/93	    S.  8
Hochtourenwoche im Glocknergebiet		Schulze, Joachim		Heft 1/93	    S. 10
Spätsommertour in den französischen Alpen	Edelmann, Jens		Heft 1/93	    S. 12
Mainzer Höhenweg 1991			Maul, K. u. T.			Heft 2/93	    S.  8
Wanderleiter wollt ich werden			Schaarschmidt, U.		Heft 1/94	    S. 10
Mit Mountainbike und Kleinkindern im
Ortlergebiet					Weiße, Heiko		Heft 1/94	    S. 13
Zweimal Similaun in einem Jahr			Keiderling, Walter		Heft 1/94	    S. 20
Wir wanderten im Karwendel			Claußnitzer, Ellen	Heft 1/94	    S. 21
Ein besonderer Hochzeitstag: Watzmann		Edelmann, Carola		Heft 2/94	    S.  3
Matterhorm, nicht nur ein Traum			Mann, Wolfgang			Heft 2/94	    S.  6
Gran Paradiso - ein leichter  Viertausender	Edelmann, Jens			Heft2/94	    S. 10
Mit Gottfried Eißner im Rofan		Claußnitzer, Ellen	Heft 1/95	    S.  9
Tourenwoche in den Stubaier Aalpen		Reißmann, Jens		Heft 1/95	    S. 29
Tourenwoche in den Berchtesgadenern		Edelmann			Heft 1/95	    S. 30
Unterwegs am Mont Blanc				Edelmann			Heft 1/95	    S. 32
Im Hinteren Eis, Touren in den Ötztalern	Neukirchner, Wolfgang  		Heft 2/95    	S. 12
Der Berliner Höhenweg in den Zillertalern	Helbig, Jörg		Heft 2/95	    S. 13
Bergtouren am Kaunergrat			Richter, Peter			Heft 1/96	    S. 12
Vom Sellajoch zum Rosengarten			Zschille, Kerstin		Heft 1/96	    S. 13
Sektionsfahrt zum Nevesjoch		        Mann, Wolfgang			Heft 3/96	    S. 23
Auf kühnen Pfaden durch die Brenta		Frank, Thomas			Heft 1/97	    S. 16
Skitourenneulinge in der Silvretta		Groß/Lehmann		Heft 2/97	    S. 16
Im Nationalpark Adamello-Presanella
und Venedigerrunde				Oehme, Steffen			Heft 2/97	    S. 19
Das kommt uns spanisch vor: Pico de Aneto	Graichen/Madl			Heft 1/98	    S.  8
Zweimal Steinernes Meer				Brandt/Mann			Heft 1/98	    S.  9
Wir wanderten im Pitz- u. Ötztal		Claußnitzer, Ellen	Heft 1/99	    S. 30
Sächs.- schwäbische Dolomitentour 1998	Eger, Claus		Heft 1/99	    S. 33
Auf den Spuren großer Sachsen (Dolomiten)	Bengs, Stefan			Heft 1/99	    S. 33
Sommersonnenwende mit Wintereinbruch
Im Gesäuse					Oehme, Constanze		Heft 1/2000 S. 28
Als Neuling bei der geführten Tour im
Ortlergebiet					Schmidtke, Janny		Heft 1/00	    S. 29
4000er zum Sammeln - Touren im Monte
Rosa Massiv					Röger, Ingo		Heft 1/00	    S. 31
Ortsgruppe "Oberes Erzgebirge" im Berch-
tesgadener Land					Schiefer, Eckhard		Heft 2/00	    S.

Klettern/ Bergsteigen im Hochgebirge / Alpen

Watzmann Ostwand				Mann, Wolfgang			Heft 1/91	    S. 10
Ungezählte Seillängen an der Großen Zinne	Stolper, Hella	Heft 2/92	    S.  5
Scharnitzspitze Südwand			Raschig, Ruth			Heft 1/93	    S.  6
Guglia di Brenta AW				Raschig, Ruth			Heft1/94	    S. 17
Die Türme von Vajolett			Mann, Wolfgang			Heft 1/94	    S. 18
Matterhorn, Hörnligrat							Heft 2/94	    S.  9
Klettern im Wilden Kaiser und den Sextener Dolomiten				Heft 1/95	    S.  9
Ampezzaner Dolomiten, Lorikante an der
Punta Fiames					Schmitt, Bernd			Heft 3/96	    S. 24
Schwabenkopf Alte N-Wand (Kaunergrat)		Mann, Wolfgang			Heft 2/96	    S. 13
Das Weißhorn im Schweizer Wallis		Keiderling, Walter		Heft 2/96	    S.  3
Zwönitzer auf dem Mont Blanc		Neukirchner, Wolfgang 		Heft 3/96   	  S. 25
Hohe Tauern Route zwischen Kaprun
und Großglockner				Keiderling, Walter		Heft 1/97	    S. 23
Dolomiten: Pordoispitze, Fedeleführe	Meyer, Michael			Heft 1/97	    S. 26
Hochtourenwoche 1998 in den Stubaier Alpen	Röger, Ingo		Heft 2/98	    S. 26
Frauentour  im Karwendel			Oehme, Konstanze		Heft 2/98	    S. 29
Klettern in den  Sextener Dolomiten, Cadin-
Spitzen, Drei Zinnen				Keiderlind, Walter 		Heft 1/99    	S. 38
Guglia di Brenta Normalweg, SW-Verschn. 	Mann, Maul, Meyer   		Heft 2/99    	S. 8 -14

Unternehmungen auf anderen Kontinenten

Trekking zum Mount Everest			Rohleder, B. u. E. 		Heft 1/94	    S. 10
Zwei 4000er in Californien			Frank, Thomas			Heft 2/95	    S.  8
Erlebnisse in Chile 1. Teil: Der Weg nach Pa-
Tagonien					Oehme/Schulze			Heft 1/96	    S.  9
Auf Diamant-Sporträdern durch Neuseeland	Rohleder, B. u. E.		Heft 2/96	    S.  5
Chile 2. Teil: Weite Täler - Hohe Berge	Oehme/Schulze			Heft 2/96	    S.  9
Chile 3. Teil: Tres Monjas							Heft 1/97	    S. 19
Chile 4. Teil: Dem Himmel so nah (Tupungato)					Heft 2/97     	S. 22
Mit dem Fahrrad  von den kanadischen Rockis
nach San Francisco				Rohleder, B. u. E.		Heft 1/98	    S. 28
Pik Lenin 1997					Neukirchner, Wolfgang  		Heft 2/98    	S. 19
Auf  Saumpfaden nach Machu Picchu		Oehme, Steffen			Heft 1/99	    S. 14
Fortsetzung: Parinacota 6395 m							Heft 1/2000 	S. 25	
Trekking in Nepal 1999				Thom, H. u. F.			Heft 2/00	    S.

Wandern in Mittelgebirgen

Neunzehnhainer Talsperre			Hannisch, Ruth			Heft 1/91	    S.  8
Durchs Striegistal				Beyer, Günter		Heft 1/92	    S. 11
Wer recht in Freuden wandern will		Hannisch, Ruth			Heft 2/92	    S. 11
Zschopau -Scharfenstsein - Wolkenstein		Mehnert, Diethard		Heft 2/92	    S. 12
Untertage ins Schönborn - Dreiwerden	Beyer, Günther		Heft 1/93	    S. 14
Jahreswechsel auf dem Riesengebirgskamm		Richter, Peter			Heft 1/93	    S. 14
In der Böhmischen Schweiz			Eißner, Gottfried		Heft 2/93	    S. 10
Düsseldorfer bei uns			Beyer, Günteer		Heft 2/93	    S. 13
Zu Fuß nach Oberwiesenthal		Wagner, Peter			Heft 1/94	    S. 23
Carl Stülpners Reviere 1993		Hannß, U. u. R. 		Heft 1/94	    S. 23
10 Jahre Wanderweg Eisenach - Budapest		Krämer			Heft 2/94	    S. 13
Kalte Ohren - rote Nasen			Helbig, Jörg		Heft 2/94	    S. 13	
Rund um Chemnitz						
Himmelfahrt 93 im Bayrischen Wald						Heft 2/94    S.  14
Zu Fuß von Chemnitz nach Oberwiesenthal					Heft 1/96	    S. 14
Das war die 13. Herolder Herbstwanderung	Zaspel, Werner			Heft 1/96	    S. 16
Wandern mit den Düsseldorfern: Im Harz u.
Im deutsch -luxemburg. Nationalpark		Claußnitzer, Ellen	Heft 3/96	    S. 26
Die ersten beiden Etappen auf dem Kamm
Des Erzgebirges					Helbig, Jörg		Heft 1/99	    S. 29
Auf Skiern durchs Vogtland							Heft 1/2000 S. 18
Skiwanderung Holzhau 2000			Claußnitzer, Ellen	Heft 2/2000
Erzgebirgskammtour erfogreich beendet						Heft 2/2000

Die Jugendgruppe der Sektion

Die Jugendgruppe der Sektion berichtet		Stolper, Hella			Heft 1/91	    S.  6
Liebe Freunde!					Milde, Frank			Heft 1/96	    S. 33
Treffen Junger Bergsteiger 19999		Patzsch, Katja			Heft 2/99	    S. 16
30. Treffen Junger Bergsteiger			 , Anne				Heft 2/2000  S.

Familiengruppe/Mit Kindern in den Bergen

Ein Dreikäsehoch und ein Dreitausender	Schaarschmidt, U.		Heft 1/96	    S. 13
Skitouren mit Kindern				Prescher, Grit			Heft 1/97	    S. 22
Bergwandern/Hüttentouren im Wilden Kaiser	Maul, Karsta			Heft 2/97	    S. 17
Via ferrata Giovanni Barbara			Thom, Frank			Heft 1/99	    S. 37
Im Oktober 99 im Altmühltal		Escher, Jürgen		Heft 1/2000 S. 19

Klettern in Sachsen

Gutschein für 90 m Fels / Falkenstein S-Riss	Bitterlich, Holger	Heft 1/2000  S. 23
Zweimal Zwergentod: Höllenhund u. Lok	Maul, Karsta 			Heft 2/2000
Himmelfahrt im Elbsandstein klassisch		Bitterlich, Holger		Heft 2/2000

Die Alten vom Berge erzählen

Vor 50 Jahren					Mann, Wolfgang			 Heft 2/2000

Impressum

Herausgeber:		Sektion Chemnitz im DAV e. V.,
			09111 Chemnitz,
			Zieschestr.37
			Tel. 0371/6762623
			Fax: 0371/6761132
Vorsitz.: 	Steffen Oehme,
		Heinrich-Schütz-Str. 107,
		09130 Chemnitz,
		Tel.: priv. ab 20.00Uhr
		      0371/40 59 380
Bankverb.:	Volksbank Chemnitz	
		Kto 300 433 340
		BLZ 87 09 62 14
Schatzmeister:  Ingo Röger,
		Vetterstr. 22,
		09126 Chemnitz
		Tel.: 0371/5611469 (p)
		      0371/5359126 (d)
Redaktion:	Wolfgang Mann
		Uferstraße 40
		09126 Chemnitz,
		Tel.: 0371/5614015

                Ingrid Patzsch (Infos / Termine)
                Oberfrohnaer Straße 117
                09117 Chemnitz
                Tel.: 0371/5613542
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		Thomas Frank
		09126 Chemnitz
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Redaktionsschluß :               15. 10. 2000
Nächster Redaktionsschluß : 15. 04. 2001
Auflage:	800 Exemplare
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Th. Frank, , 7. Januar 2001