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Lippstadt/Westf.

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DL9QY

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DO3DT Member-Nr..

EPC # 1769

DL9QY Member-Nr.

EPC # 1617

 

Wann bist du definitv ein echter Funkamateur?

Wenn du dich am Telefon mit deinem Call meldest und dann sagst:
"Hier ist DG1TF, ich kann sie hier mit 59 aufnehmen."
 

Wenn der Lehrer dich anruft und wissen möchte, warum dein Kind
die Länder mit VK, VE, SU und CT3 benennt.
 

Wenn Du in geschäftlichen E-Mails Telegrafieabkürzungen
verwendest.
 

Wenn Du die Sperrgutabfuhr deines Nachbars nach Antennen-
baumaterial durchwühlst und dein Hund auf den Namen Marconi hört

.
Wenn Dir auffällt, dass die Amsel auf dem Dach Q-Gruppen
trällert und dich dein Wecker am Morgen mit einem frohen
H...H...H...H weckt

.
Wenn bei der Wohnungssuche die wichtigsten Kriterien HF-Lage
und Antennenmöglichkeiten sind und die sofort alle möglichen
Kabeldurchführungen und Wanddurchbrüche siehst.
 

Wenn dein Kind auf die Frage "Wo wohnst du?" antwortet:
"IARU Region 1, Zone 14, JO31TN, Dortmund"
 

Wenn die wichtigste Frage für die Ferienplanung "Wie komme
ich zu einer Gastlizenz?" lautet, sofern infolge Stations-
beschaffung überhaupt noch Geld da ist.
 

Wenn bei der Fahrt in die Ferien infolge zu hohem Platz-
bedarf für die Funkstation die Ehefrau zu Hause bleiben muss.
 

Wenn beim Kauf eines neuen Autos der Power der Lichtmaschine,
die Güte der Zündfunkenentstörung und die HF-Festigkeit
der Elektronik wichtig sind.
 

Wenn du das Haus nur verlsst, nachdem du dich überzeugt hast,
dass du das Funkgerät dabei hast, jedoch gleichzeitig den
Schlüssel vergisst.
 

Wenn du das Gewitter als "lokales QRN" bezeichnest, den
Arbeitskollegen anrufst und dich nach dem "Sked" des
Kegelklubs erkundigst und im Sportklub nur noch auf dein
Rufzeichen statt auf den Vornamen reagierst.

Wenn du aus dem Urlaub, anstatt Postkarten zu kaufen,
deine mitgebrachten QSL-Karten ausfüllst, mit Briefmarken
versiehst und zur Post gibst.

Wenn du dir Gedanken darüber machst, welche Anzeichen darauf
hinweisen, dass du ein echter, hamspiriterfüllter Funkamateur
bist.
 

....dann bist Du ein echter Funkamateur, jawohl.

Quelle: Packet Radio, von HB9CIC (Box DB0MRW-8, Rubrik: HUMOR) und Hinzufügungen von DF1P
B

Wat iss´n dat Amateurfunk

Ein ganz normaler Fall von TVI
(von Peter John, DL7YS)


Na endlich! Nach zaehen, mehrjaehrigen Verhandlungen mit der Wohnungsbaugesellschaft war der Antennenvertrag endlich unter Dach und Fach. Mein Herzhuepfte vor Freude; endlich wieder qrv. Keinerlei Beschraenkungen durch den Vermieter, nur die eindringliche Ermahnung, mich im Stoerungsfall mit meinen Mitmietern (und das waren in unserem 14-geschossigen Wohnblock ueber 250 Mietparteien) guetlich ins Einvernehmen zu setzen. Sonst muesste man seitens der Gesellschaft nochmals ueber die Genehmigung nachdenken! So ein Unsinn; mit meinen 100 Watt war BCI und TVI so gut wie ausgeschlossen. Die Antennenanlage wurde errichtet, und so zierte unseren Wohnblock bald ein 3 Element Beam nebst UKW-Langyagi. Die beiden Dipole waren flach ueber dem Dach gespannt und von der Strasse aus fast nicht zu sehen. Jetzt konnte ich nach Herzenslust QSO fahren. Das tat ich etwa eine Woche lang jeden Tag nach Feierabend und am Wochenende im weltweiten CQ-TVI-Contest in Phonie. Ueber 500 QSOs hatte ich schon gefahren, als es am Sonntag an der Haustuer klingelte. "Sie wuenschen?", fragte ich den etwas verlegen dreinschauenden Mann, der in Filzlatschen vor meiner Wohnungstuer stand. "Aeh, ja nun, ich haette da ein Problem." druckste er herum. "Da weiss ich nicht ob ich Ihnen helfen kann; das haengt von Ihrem Problem ab," sagte ich froehlich. "Na, Ihnen gehoert doch die grosse Antenne auf dem Dach," platzte der Juengling heraus. "Seit die da oben ist, habe ich abends immer Stoerungen in meinem Fernseher; und jetzt am Wochenende fast den ganzen Tag." Das war es also. Ein eisiger Schreck durchfuhr mich. TVI, eine Horrorvision von Dutzenden gestoerter Mitmieter lief vor meinem geistigen Auge ab. "Na, so schlimm wirds schon nicht sein," hoerte ich mich sagen. "Ich seh` mir das mal an". Die Speichertaste wurde mit einer Testschleife geladen, der Sender lief, und wir fuhren mit dem Fahrstuhl in den 2. Stock, wo der Juengling ein 2-Zimmer-Appartement bewohnte. Sein Fernseher lief, und so schlimm fand ich das Bild gar nicht. Der rhythmisch flackernde Balken auf dem Gesicht des Nachrichtensprechers stoerte eigentlich kaum.

Nach 11/2-stuendigen Entstoerversuchen durch Abblocken, Abschirmen und Abschalten konnte der Juengling wieder (fast) ungestoert fernsehen. Nur im 2. Programm flackerte der Balken munter vor sich hin. Na gut, damit koenne er leben, meinte (glaubte) er. Eine Woche lang war Ruhe, obwohl ich weiterhin jeden Abend ueber die Kurzwellenbaender stromerte. Die aeltere Dame, die ich am Montag im Treppenhaus traf, wohnte im Erdgeschoss unseres Wohnblocks. "Entschuldigen Sie, aber die Radarantenne auf dem Dach, das ist doch Ihre, oder?". Nicht schon wieder dachte ich und sagte: "Ja schon, aber.....?". "Wissen Sie," sagte die gute Frau, "ich kann Sie naemlich hin und wieder in meinem Fernseher hoeren; aber nur im ersten Programm." Na grossartig; ich war gerade dabei, mir einige Argumente auszudenken, um der Frau das erste Programm auszureden, als unsere Nachbarin zu uns stiess. "Ach das ist ja gut, dass ich Sie treffe, aber ich glaube, dass Sie hin und wieder unsere mikroprozessorgesteuerte Waschmaschine ausser Tritt bringen. Neulich in der Nacht um 02.00 Uhr ging der Schleudergang los, und die Frischwasserbefuellung schaltete sich ein; wir haben 4500 Liter Wasser und Lenor aus der unter uns gelegenen Wohnung gepumpt. Der Spuk wiederholte sich uebrigens alle 21/2 Minuten.....". Ach du dickes Ding, schoss es mir durch den Kopf. Das war mein Meteor-Scatter-QSO mit der Expedition nach Market Spleen gewesen. "Kein Problem meine Damen, das werden wir alles entstoeren" sagte ich mit fester Stimme.

Der Rest des Tages war damit ausgefuellt den Fernseher im 2. Stock mit Staniolfolie auszulegen und die Steuerung der Waschmaschine unserer Nachbarn abzublocken. Zwischenzeitlich hatten sich noch weitere Mitmieter gemeldet,´die die verschiedensten Stoerungen hatten. Im 7. Stock wurde beim Tunen auf 80m bei einem Mitmieter der Elektroherd abgeschaltet, dagegen hatte ich mit RTTY-Aussendungen auf 10m bei einer gewissen Frau Meisenzeisig im 12. Stock den Mikrowellenherd eingeschaltet. Dies war umso bedauerlicher, weil sich zu diesem Zeitpunkt der Hamster der guten Frau in diesem an sich nuetzlichen Kuechengeraet verkrochen hatte. Insgesamt waren 34 Fernseher, 136 Radios, 26 Videorecorder 3 Toaster und eine Sonnenuhr von mir gestoert. Aber irgendwie lassen sich ja bekanntlich alle Probleme loesen. Die 6 Mitmieter, die am Abend die Sportschau sehen wollten, schickte ich zu dem Juengling in den 2. Stock, denn dort war ja das erste Programm ungestoert zu empfangen. Den Besitzern von gestoerten Waschmaschinen kaufte ich fuer 6500,- DM Wertmarken fuer den Waschsalon an der Ecke und fuer die video-gestoerten Mitbewohner liess ich im Erdgeschoss unseres Hauses ein Kino mit 220 Plaetzen einbauen. Dies war eher billig und kostete nur 450 000,- DM. Schlimmer war da schon der Fall eines Herrn Mueller-Luedenscheid der eine Maisonette im 13. Stock bewohnte. Die allabendli- chen SSB-Aussendungen von mir im 80m-Band bewirkten bei dem armen Mann einen Total-Reset seines Radioweckers. Dies hatte zur Folge, dass Mueller-Luedenscheid 14 Tage lang jeden Morgen verschlafen hatte und mit mehrstuendiger Verspaetung zum Dienst erschienen war. Er wurde gekuendigt, worauf ihn seine Frau verliess, seine Kinder nach Neuseeland auswanderten und seine Katze verstarb. Aber ich hatte Glueck im Unglueck; er (Mueller-Luedenscheid) ueberlebte alle 3 Selbstmordversuche, so dass ich mit maximal 2 Jahren auf Bewaehrung zu rechnen habe.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzaehlt. Fuer die Mieter, deren Toaster gestoert war, bestellte ich jeden Morgen frische Broetchen beim Schlemmer-Party-Service, und fuer alle Kinder, die infolge TVI nicht mehr Sesamstrasse sehen konnten, liess ich einen Kindergarten bauen und engagierte 4 Kindergaertnerinnen. Um dies alles bezahlen zu koennen, beging ich 4 Bankueberfaelle, wurde 5 mal verhaftet und bekam 6 Jahre ohne Bewaehrung. Ich sitze jetzt, und mein Zellennachbar hat ein Transistorradio das den ganzen Tag dudelt. Irgendwie fuehle ich mich daher von meinem Nachbarn gestoert......

Quelle: Packet Radio, eingespielt von DO1FT (Box DB0SIF, Rubrik: HUMOR)


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Protest gegen auf freiem Feld experimentierende Funkamateure

An einem Sonntagvormittag im Oktober 2000 fuhren DG3AWX - Dieter - und ich zu einem 10 GHz-Test an den Stadtrand von Gera/Ortsteil Wacholderbaum. Unsere Partnerstation war DL2AWT - Winfried - auf dem Wetzstein in JO50RK. Beim Aufbau unseres Equipments am Strassenrand wurden wir aus einem naheliegenden Wohnhaus mit angeschlossenen Reiterhof argwoehnisch beobachtet. Dann nahm die "Frau des Hauses" sich Mut und kam zu uns. Es wurde gefragt was wir hier tun und ob das ueberhaupt am Sonntag erlaubt waere. Die AFU-Gehnehmigung interessiert nicht, weil wir keine Firma sind und keinen Firmenaufdruck auf unserem Auto haetten.!! Jedenfalls wuerde sie fuer Recht und Ordnung sorgen. ---Abgang--- Kurze Zeit spaeter erschien dann der "Herr des Hauses" und postierte sich in angemessener Fluchtdistanz von 5 Metern neben uns. Man zueckte ein Notizbuechlein und machte sich wahrscheinlich ausgiebig Notizen von Autonummer, Typ, Farbe und Aussehen der Typen die hier mit Funkgeraeten hantierten. Nachdem der vollstaendige Steckbrief im Notizbuechlein verewigt war, wurde auch hier der Rueckzug angetreten.

Es waren keine 30 Minuten nach dieser Observation vergangen, da kam ein gruen-weisses Fahrzeug. Zwei Polizisten liessen sich die Situation erklaeren, kontrollierten unsere AFU-Genehmigung und wuenschten uns noch ein gutes Gelingen unseres Vorhabens.

Waehrenddessen waren die Gardinen im Wohnhaus in staendiger Bewegung. Nachdem die Polizei weitergefahren war und wir weiter unseren Verrichtungen nachgingen wurden schnurstracks saemtliche Tueren und Fenster verriegelt. Wir machten in Ruhe unsere Versuche weiter und drinnen im Hause sass man bestimmt mit verbissenen Gesichtern und verstand Gott und die Welt nicht mehr!!!

Quelle: Hessenrundspruch aus Packet Radio, (Box DB0LJ-8, Rubrik DISTRIKT
)

DL9KAF's 12,5kHz-Raster-Antennen und sein Fachanwalt für Packet

(Aus Packet-Radio)

Warnung vor 12,5 kHz-Geraeten !!!
de DL9KAF at DB0GV.#HES.DEU.EU (Horst)
to DARC at DL

Hiermit muss ich ausdruecklich vor dem Kauf dieser 12,5 kHz-Geraete warnen!
Nachfragen bei mehreren grossen Antennen-Herstellern habe ergeben, dass noch niemand in der Lage ist, eine spezielle Antenne fuer dieses neue Kanalraster zu liefern.
73... Horst in Koblenz, DL9KAF at DB0GV
 

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From: DL9KAF at DB0NDK.#NRW.DEU.EU (Horst)
To: MEINUNG at DL

Da ich hier mit einem Hilfs-Sysop, welcher mich immer vom Digi
runterschmeisst, so meine Probleme habe, moechte ich dies auch
gerichtlich klaeren lassen.
Nun suche ich nach einem Fachanwalt fuer Packet. Weiss jemand,
ob es in Rheinland-Pfalz einen solchen gibt?

73... Horst in Koblen
z