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Und jetzt ein Blick in
meine Bastelstube:
Hier entstehen für die nächste
(oder übernächste?) Flugsaison:
Nach den Erfahrungen mit meiner
Fauvel AV 222 im letzten Jahr entsteht ein Version 2 (V2).
Der Nachbau der CITABRIA PRO
in Semiscale (mein Langzeitprojekt).
Und natürlich gibt es eine lange
List mit Projekten, die auf ihre Verwirklichung warten.
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Bei den Planungen für das Modell im Maßstab 1:4 habe ich mich doch noch entschieden, eine weitere "kleine" Version der FAUVEL AV 222 zu bauen. Hier will ich deutlich näher an das Original und auch schon einen GFK-Rumpf fertigen. Der Flügel soll das originale Fauvel F2-Profil bekommen, ich hoffe da auf gutmütigeres Flugverhalten. |
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Jetzt habe ich nicht nach dem Plan aus der FMT gebaut, sondern gleich mit CAD begonnen. Dabei habe ich mich strenger an die Originalunterlagen gehalten. Dann meldete sich noch Thomas Arvidson, ein Modellflieger aus Schweden bei mir, der das gleiche Projekt verfolgt. Wir konnten einige Probleme diskutieren und gemeinsame Lösungen finden. Nach der Zeichnung entstanden die Urmodellen für den Rumpf, die Kabinenhaube und die Radverkleidung ... |
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...von denen ich die Formen abgenommen habe. |
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Bis zum ersten ausgebauten Rumpf ("ready to paint") war dann noch einiges an Detailarbeit erforderlich. |
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Zum Beispiel: |
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das Spornrad mit Anlenkung aus G/CFK herstellen |
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und den Antrieb installieren und das "Gesicht" verfeinern. |
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Die Konstruktion der Tragflächen ist so gut wie abgeschlossen. Gerd Uhlig hat mir auch schon die Rippen gefräst. Es kann also jetzt mit dem Aufbau der Flügel weitergehen. |
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Und wie das voran geht, darüber mehr demnächst hier... |
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Mit
dem Nachbau einer CITABRIA
PRO
im Maßstab 1:3 habe ich
2000
begonnen. Das ist der Prototyp eines einsitzigen Kunstflugzeuges, das die
amerikanische Firma BELLANCA 1968 als Einzelstück baute. Es ging nie in
Serie und wurde als Experimental in den USA von verschiedenen Privatleuten
geflogen. (Die Recherche nach dem jetzigen Standort und Zustand
ist leider ergebnislos geblieben!) Hier seltene Bilder vom Original. |
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Und so hat es dann im Jan. 2000 in meinem Wohnzimmer angefangen. Anhand der spärlichen Fotos und Datenblättern entstand ein erster Entwurf auf dem Papier...
...und im Jan. 2001, nach vielen Änderungen und Neukonstruktionen, konnte man schon die Umrisse und Ausmessungen in "Hardware" erkennen. |
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Seit Juni
2002 steht meine Pro schon auf eigenen Beinen und wird dem Vorbild
immer ähnlicher. |
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Jetzt haben wir Januar 2008, alle anderen dazwischen eingeschobenen Bauvorhaben sind abgeschlossen und die 2002 unterbrochenen Arbeiten sollen weitergehen.
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Das
Urmodel für die Motorhaube liegt ja schon lange bereit, als nächstes wir
die Form hergestellt.
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![]() Wegen der aufgesetzten Abdeckungen für die Stößelstangen habe ich das Oberteil der Form auch noch einmal geteilt. Zum Laminieren schraube ich beide Teile zusammen. |
Ober- und Unterteil sollen gleich zweiteilig nach dem Vorbild entstehen. Die notwendige Lippe für die Verschraubung laminiere ich mit dem Unterteil gleich an. Das dauert zwar wieder einen Tag länger, aber was ist jetzt noch ein Tag? |
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Und das ist dabei herausgekommen: Das Probeexemplar hat wie vorgesehen geklappt und die erste Motorhaube liegt vor mir! Auch die Stärke hat auf Anhieb gepaßt, jetzt noch ein weiteres Exemplar zur Sicherheit. |
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Natürlich denke ich immer wieder über die Motorisierung nach. Unter diese
Motorhauben gehört eigentlich ein Boxermotor! Aber er soll auf jeden Fall
komplett, d.h. incl. Kerzenstecker unter der Motorhaube verschwinden. Da
habe ich nur 250mm zur Verfügung. |
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Auch mit dem Bau geht es weiter. Nach
doch wieder einigen "Umwegen" (siehe unten ...) steht jetzt
die Pro fest auf dem Werktisch. Die Flächenstreben, der Baldachin und
die Motorhaube sind inzwischen fertig und angepasst und montiert.
Nach der Festlegung des Motors ist die Motivation hoch, im nächsten Frühjahr
mit der Pro auf dem Platz zu sein.
Und bei den ersten Sonnenstrahlen ein "Rollout". Die kleine Schwester zum Vergleich mit dabei. |
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Und was lange
währt... Ich habe inzwischen einen passenden Boxermotor mit 70 ccm gefunden. Der MT 70-S von Lindinger ist insgesamt nur 245 mm breit! |
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Aus Stahlrohr habe ich den
Motorträger gelötet. (Der zweite Anlauf hat gepasst!) Für eine Ansaugung aus dem Rumpf und einfachere Anlenkung ist der Vergaser um 90° nach hinten geneigt. Darunter ist genug Platz für einen Topfschalldämpfer á la Barnert. |
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Und so sieht der komplette Antrieb
aus. Alles ist unter die Motorhaube eingepasst und soll sich jetzt auf einem
Teststand bewähren. Ich hoffe dass der Dämpfer von der Lautstärke und Leistung passt und keine Änderungen notwendig sind. Das gute Wetter lässt mich hoffen bald den Testlauf zu machen. Inzwischen geht es mit Radschuhen weiter. |
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Tja, was nütz es wenn der
Maschinenraum quasi fertig ist, aber die Maschine nicht läuft!? Auf dem Teststand war der Motor mit allen Tricks nicht zum Leben zu erwecken. Bei geschlossenem Choke kamen ein paar Zündungen, aber das war es auch. ALLE möglichen Fehlerursachen habe ich untersucht und keine Abhilfe gefunden. Das war dann offensichtlich auch bei Lindinger so, denn dorthin zurückgeschickt wurde mir keine Abhilfe oder Umtausch vorgeschlagen, sondern der Motor wurde gleich zurück genommen. (Hier noch einmal danke an Lindinger für die problemlose und zügige Abwicklung!) Das ganze hat meinen Tatendrang doch etwas gedämpft. Jetzt geht erste einmal die Suche nach einem passenden Motor weiter. |
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Die Projekte für die nächsten Jahre: |
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Von Walter Sickinger konnte ich einen Rumpf seiner Mucha Standard im Maßstab 1:3,5 bekommen. Sie soll mit einer Rippenfläche mit einer Spannweite von 4,25 m über den Winter entstehen. |
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Hans Martinsson aus Schweden hat mir originale Bauunterlagen seiner Fauvel AV 222 zur Verfügung gestellt. Danach möchte ich eine AV 222 im Maßstab 1 : 4 mit einer Spannweite von 4,15 m für eine ca. 25 ccm Motor konstruieren. |
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| Der Rumpf für eine Gee Bee E "Sportster" steht schon seit Jahren in der Warteschlange. Es ist für mich die schönste Gee Bee. |
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