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Übersicht:
  1. Meine Billard Regeln (8 Ball)
  2. Einige Worte zu den Unterschieden zu anderen Regelvarianten
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Mike Sigel
Mike Sigel, (c) by IPT

"Meine" Billard Regeln (8 Ball)

Es gibt unzählig viele Regelvarianten, hier ist mein Vorschlag. Er orientiert sich sehr an den offiziellen Regeln für 8 Ball aus der International Pool Tour (IPT, link). Es wurden allerdings ein paar Modifikationen vorgenommen. Die meisten, weil es für Amateure - wie mich - sonst nicht so viel Spaß macht.

Anstoß

Die Lage der Kugeln im Dreieck ist mehr oder weniger randomisiert. Wichtig ist, dass an einem Ende eine Halbe und am anderen eine Volle liegt und die 8 in der Mitte liegt. Der Rest ist egal. (siehe Grafik unten)
In den offiziellen Regeln ist ein Anstoß nur gültig, wenn mind. eine Kugel versenkt wurde oder mind. 5 Kugeln eine Bande berührt haben. Die Regel ist aber zu krass für Freizeitspieler. Am besten man macht keine Vorgabe an ein gültiges Break. Wenn das Break nicht gut war und alle einverstanden sind legt man die Kugeln zurück und stößt nochmal. Ansonsten fängt man einfach an zu spielen.
Wird die 8 beim Break versenkt ohne ein Foul (die Weiße fällt auch), so hat der Spieler, der das Break gemacht hat gewonnen.
Angestoßen werden darf aus dem Bereich hinter der C-Linie und zwischen den Markierungen am Rand vom Tisch. (siehe Grafik unten)
Wird beim Anstoß eine farbige (nicht weiße oder schwarze) Kugel versenkt, bleibt der Spieler am Tisch. Die Farben sind aber noch nicht entschieden! Es kann nämlich sein, dass es sinnvoller ist, die andere Farbe zu spielen, weil die Kugeln besser liegen.
Die Farben werden also erst mit der ersten farbigen versenkten Kugel NACH dem Break entschieden. Werden mehrere Kugeln auf einmal versenkt entscheidet die erste gefallene. Ist keine Reihenfolge erkennbar darf der Spieler frei entscheiden, muss die Farbe aber direkt nach dem Stoß bekanntgeben.

Break

Legale Stöße

Foul

Nach einem Foul gilt "ball in hand". Das heißt der gefoulte Spieler darf die weiße Kugel irgendwo auf dem Tisch plazieren und von dort aus weiterspielen.

Spielverlauf

Ein Spieler bleibt so lange am Tisch, bis er ein Foul begeht oder keine seiner Kugeln (entweder halb oder voll) versenkt. Wenn ein Spieler eine gegnerische Kugel versenkt, ist dies kein Foul. Es ist schon Strafe genug, dass er für den Gegner eine Kugel versenkt hat.
Versenkt er gleichzeitig eine seiner Kugeln, so bleibt er am Tisch, ansonsten ist der gegnerische Spieler dran, hat aber kein "ball in hand".

Das Ringen um die Schwarze

Hat ein Spieler alle seine farbigen Kugeln versenkt, so muss er als letztes die Schwarze Kugel versenken. Vor jedem Stoß muss der Spieler ansagen, in welches Loch er die Schwarze versenken wird. Versenkt er die Schwarze in dieses Loch, so hat er das Spiel gewonnen. Locht er sie in ein anderes Loch, so hat er das Spiel verloren. Locht er die Schwarze zwar in das richtige Loch, begeht dabei aber ein Foul (z.B. es fällt auch die Weiße), hat er das Spiel verloren.


Einige Worte zu den Unterschieden zu anderen Regelvarianten