
10.01.2006
übernommen nach http://xvcd.elite.to
Empfang/Aufzeichung: Scenio Vrecord free (KNB-DVB-T-Karte) Format PVA
Konvertierung/Streamoptimierung: ProjectX (Download siehe http://xvcd.webspace4free.biz)
Schnitt: TMPGEnc MPEG Editor siehe http://xvcd.elite.to - Update: TMPGEnc MPEG Editor Ver. 1.3.2.98 - October 18 2005 (Changelog - diverse Bugfixes und kleinere Korrekturen, aber: Problems related to MPEG-1 VBR files have been corrected!)

Datei > Hinzufügen (*.pva)
Ausgabeverzeichnis angeben
Option "demultiplex" sollte ausgewählt sein - alle weiteren Optionen auf Standardeinstellungen belassen
Los!
anschließend erhalten sie aus der *.pva-Datei eine optmierte *.m2v (Video) und eine *.mpa (Audio) Datei (ggf. auch ac3)

Start new project (Project = 1 kompletter Film bzw. mehrere Filmteile die per "add file" zur Schnittliste zusammengefügt werden)
Add file
Datei auswählen (hier die demuxten Dateien - Video und Audio als getrennte Dateien - zuerst Videostream auswählen *.m2v)

Source setting - wir benötigten noch die passende Audiodatei
Audio
Browse - passende Audiodatei hinzufügen - hier *.mpa

Warnmeldung "Schnittliste wird neu erstellt" mit "Yes" bestätigen

im folgenden den Film zurechtschneiden - d.h. unerwünschte Filmteile herausschneiden - übrig bleibt der komplette passend geschnttene Film

Schnittmarken setzen mit Anfang/Ende = Set as start frame/Set as end frame - mit "Cut" schneiden. Mit dem Schieberegler zur nächsten Schnittstelle.

Weiter kann auch zum genauen navigieren I-Frameweise Vor/Zurück - Previous/Next - gegangen werden bzw. oberhalb der Film zur Vorschau abgespielt werden.

Schnitte kontrollieren, ggf. korrigieren - zur nächsten Stelle ...

Fertiger Schnitt - links als Markierung die jeweiligen Schnittstellen (kann zum schnellen Navigieren genutzt werden) - unterhalb werden diese ebenfalls nochmals gekennzeichnet - eine letzte Korrektur/Kontrolle ist möglöich - mit "OK" wird die Schnittliste akzeptiert und übernommen

Der erste Film wurde als Auftrag aufgenommen - sollen mehrere Dateien zusammengefügt werden, müssen diese jetzt per "Add file" bzw. über den "Source Wizard" hinzugefügt und ggf. ebenso wie der 1. Filmteil bearbeitet werden.
Als Abschluß auf "Output"

Ausgabedateiname vergeben
Entweder sofort den Schneidevorgang starten oder per "Batch register" für die spätere Verarbeitung zurückstellen
"Output setting" - ggf. Optionen vorher kontrollieren - empfehlenswert für DVD-Video!

Meine Standardeinstellungen (werden z.T. aus den Programm/Filmformatvorgaben übernommen):
Output format (Dateiformat)
Output target - hier DVD-Video file (kommt auch auf DVD)
Sets the output format and therefore how the smart rendering encoder will
handle the input data. It is not possible to change the MPEG standard from
MPEG-1 to MPEG-2 or vice versa, nor change the image size. Only the GOP
structure (picture type) and audio can be changed.
Video setting - zur sanften "Verschmelzung" der Schnittstellen per Encoding
Audio setting - hier kein erneutes Encoding (nur Schnittstellen)
Output stream type - Stream (Video+Audio) = mpg (muxed)

der Inhalt der Batchliste bleibt bei aktiven (nicht beendeten) Jobs auch nach Programmende erhalten
mit TMPGEnc DVD Author DVD-Video erstellen und brennen (ggf. alternativ brennen mit Nero Burning ROM)
mit TMPGEnc Plus 2.5 und VirtualDubMod inkl. LogoAway-Filter (Senderlogo entfernen) Datei z.B. zu einer XDVD verarbeiten (ca. 4 Filme je DVD5), anschließend mit TMPGEnc DVD Author DVD-Video erstellen und brennen (ggf. alternativ brennen mit Nero Burning ROM)
mit anderen Videoprogrammen verarbeiten z.b. Nero Recode 2 zu MP4-AVC/ASP oder VirtualDubMod zu AVI-MPEG4
http://www.beitinger.de/sat/dvd_brennen.html
Günstige Rohlingspreise und zunehmende Verbreitung von DVD-Brennern werfen die Frage auf, ob man digital aufgenommene Sendungen selbst auf DVDs brennen kann, um sie anschließend auf einem normalen DVD-Player wiederzugeben. Immerhin wird das digitale Fernsehen DVB genau wie die DVD im MPEG2-Verfahren codiert, so daß eine verlustfreie Übernahme der Daten möglich ist. Rechtliche Probleme gibt es dabei nicht. Solange man keinen Kopierschutz umgeht, sind Aufnahmen vom laufenden TV-Programm für den privaten Gebrauch legal.
Leider gibt es feine Unterschiede zwischen DVB- und DVD-Norm, aufgrund derer sich nicht aus jedem DVB-Stream eine systemkonforme DVD erstellen läßt (siehe weiter unten). Außerdem gibt es bislang keine Software, die das Aufzeichnen von Sendungen, das Schneiden dieser Aufzeichnungen, das Authoring sowie das Brennen der DVD in bequemer Weise vereint und auch für Computer-Laien zugänglich macht.
Auf dieser Seite
erfahren Sie, wie das Brennen von DVB-Streams auf DVD bereits heute
funktioniert. Daß das Verfahren noch nicht sehr komfortabel ist und gewisse
Computerkenntnisse voraussetzt, sollte ich gleich vorausschicken.
Wenn
Sie nur Audio (z. B. DVB-Radio) aufnehmen und davon CDs brennen bzw. MP3s
erstellen möchten, schauen Sie sich bitte
diese
Seite an.
Diese Seite bezieht sich auf DVB-S. Mit DVB-T und DVB-C habe ich das beschriebene Verfahren nicht ausprobiert, aber es müßte genauso funktionieren.
Noch eine
Überlegung: Bevor Sie sich durch die nachfolgende Anleitung quälen, sollten
Sie für sich eine wichtige Frage klären: Brauche ich überhaupt eine
standardkonforme DVD?
Viele neuere DVD-Player (besonders Billigplayer) beherrschen das Abspielen einer
Vielzahl von MPEG-Formaten, ohne daß hierzu ein Authoring im herkömmlichen Sinne
notwendig wäre.
Falls Sie ein solches Gerät besitzen und keinen Wert darauf legen, daß Ihre
selbstgebrannten DVDs auch auf anderen Geräten (insbesondere Markengeräten)
laufen , können Sie sich viel Aufwand sparen: Nehmen Sie über Ihre DVB-S-Karte
das gewünschte Programm im MPEG-Format auf (das kann praktisch jede
DVB-Software) und brennen Sie das entstandene File als stinknormale ISO-DVD
(ohne Unterordner, einfach ins Root-Verzeichnis). Manche Brennprogramme lassen
sogar das direkte Beschreiben wiederbeschreibbarer Medien zu, so daß Sie quasi
live auf DVD schreiben können.
Wenn Sie eine solche DVD in Ihren Player legen, bekommen Sie eine Art Menü mit
den Namen der gespeicherten Titel angezeigt: Markieren Sie den gewünschten,
drücken Sie OK und schon sollte der Film laufen.
Wenn Sie allerdings "echte" DVDs erstellen wollen, um diese zu archivieren und
sicherzustellen, daß sie auf verschiedenen Playern wiedergegeben werden können,
taugt diese Methode nicht.
Stand-Alone-DVD-Recorder erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Bessere
Geräte besitzen zwar einen digitalen Eingang für DV-Camcorder, jedoch haben
digitale Satellitenreceiver keinen digitalen Ausgang. (Wenn in der Beschreibung
"digitaler Ausgang" steht, bezieht sich das nur auf den Ton, nicht aufs Bild.)
Man kann also nur über die analogen Anschlüsse (bestenfalls Y/C) das Signal des
Satellitenreceivers aufzeichnen. Das sieht zwar weit besser als eine
VHS-Aufnahme aus, aber es ist nicht verlustfrei: Das Signal muß im DVD-Recorder
neu digitalisiert und komprimiert werden. Man kann das ausgestrahlte
MPEG2-Format nicht 1:1 übernehmen.
Daneben gibt es DVD-Recorder mit Festplatte, bei denen verlustfrei von
Festplatte auf DVD überspielt werden kann. Allerdings muß das Signal zuerst auf
die Festplatte aufgenommen werden, was ebenfalls nur über eine analoge
Verbindung möglich ist und somit derselben Einschränkung unterliegt wie beim
einfachen DVD-Recorder.
Sowohl DVD-Recorder als auch Festplatten-/DVD-Kombis sind in erster Linie auf
den analogen Kabelempfang optimiert. Ein Stand-Alone-Gerät, das verlustfrei den
DVB-Stream auf DVD brennt, gibt es (noch) nicht.
Dagegen sind Receiver mit Festplatte optimal für die verlustfreie Aufzeichnung von DVB-Streams ausgelegt, denn sie speichern den unveränderten MPEG2-Originalstream; dafür besitzen sie bislang keinen eingebauten DVD-Brenner oder -Recorder. Man könnte zusätzlich einen DVD-Recorder benutzen und die zu archivierenden Aufnahmen damit später auf DVD überspielen; das ist dann allerdings wieder eine analoge Übertragung.
Der einzige Weg zur
verlustfrei gebrannten DVD führt derzeit über den PC: Zunächst muß das
digitale TV-Signal auf die Festplatte des Computers. Das aufgenommene File kann
dann am PC geschnitten werden (Bereinigung von Anfang und Ende, Rausschneiden
der Werbung). Dann wird es beim sogenannten Authoring in das DVD-Format
umgerechnet. Hierbei könnte man noch ein Menü erstellen, aber das lasse ich der
Einfachheit halber weg.
Letzter Schritt ist das Brennen der Files auf DVD.
So einfach sich die Vorgehensweise anhört, so tückisch ist sie im Detail. Herkömmliche Schnitt- und DVD-Authoring-Programme können aufgenommene DVB-Streams importieren und lassen sich zum Brennen einsetzen, wenden aber eine teilweise oder komplette Neucodierung des Materials an. Vorteil dabei ist, daß man im Idealfall alle Arbeitsschritte im selben Programm durchführen kann und daß am Ende eine 100 % konforme DVD steht, selbst wenn der aufgenommene Stream von der DVD-Norm abweicht (siehe unten). Allerdings ist das Verfahren wegen der Neucodierung sehr zeitaufwendig und mit Qualitätsverlusten verbunden. In den allermeisten Fällen ist die exakte Einhaltung der Normen auch gar nicht nötig (selbst bei älteren Marken-DVD-Playern, zu Ausnahmen siehe weiter unten).
Also will ich auf dieser Seite einen Weg zeigen, wie man ohne Neucodierung und damit absolut verlustfrei vom DVB-Stream zur fertigen DVD kommt. Ich werde Schritt für Schritt vorgehen und praktische Tips einfliesen lassen. Wo immer möglich, empfehle ich Freeware-Programme aus dem Internet. Bitte benutzen Sie nach Möglichkeit immer die neuesten Versionen dieser Programme.
Aufnahme und
Konvertierung des Materials
Am einfachsten verwenden Sie eine DVB-Receiver-Karte (PCI-Karte) wie die
Technisat SkyStar 2. Es gibt davon auch Varianten mit USB-Anschluß, die
denselben Zweck erfüllen und sogar an Notebooks funktionieren.
Alternativ können Sie einen Festplattenreceiver über USB 2.0 (z. B. Topfield
5000) oder über Netzwerkanschluß (z. B. Dreambox) anschließen. Für diese Geräte
gibt es Tools, die das Überspielen der DVB-Daten auf den PC ermöglichen.
Weniger geeignet sind Receiver, die lediglich über USB 1.1 verfügen (z. B.
Finepass); mit dieser Schnittstelle dauert das Überspielen extrem lang.
In Bastlerkreisen werden Festplattenreceiver mit Wechselplatten ausgestattet,
die sich dann in den PC einschieben lassen. Eine zeitraubende Überspielung kann
damit entfallen.
Mit jeder DVB-S-Karte wird eine Software zur Aufnahme geliefert. Diese reicht für den Anfang, kann aber später durch eine bessere ersetzt werden. Bekannte Programme sind DVB Viewer (Shareware) und ProgDVB (Freeware). Es stehen alle Möglichkeiten eines Videorekorders zur Verfügung, also auch Timeraufnahmen.
Das Fileformat, das
auf Festplatte geschrieben wird, hat z. B. die Endung 'mpg', 'pva' oder 'ts' und
ist ein verpacktes MPEG2 File. Das ts-Format ("Transport Stream") ist für die
weitere Behandlung am besten geeignet, weil es die gesendeten Daten gänzlich
unbearbeitet enthält.
Beste Aufnahmeergebnisse habe ich mit 'DVB Viewer' (Vollversion) und dem
'Videorecorder PlugIn' erzielt. Dort gibt es auch die Möglichkeit, die
Live-Darstellung des Bildes abzuschalten, wodurch der Rechner stark entlastet
wird und nebenbei noch für andere Zwecke eingesetzt werden kann.
Andere Programme, die das ts-Format aufzeichnen können, sollten aber genauso
funktionieren.
Für die weitere
Bearbeitung müssen wir das entstandene File de-multiplexen ("demuxen"): Wir
benötigen nämlich separate Files für Bild und Ton mit den Endungen m2v und mp2.
Um das ts-File zu demuxen, bietet sich das Freeware-Programm 'PVAStrumento'
an. Das Material muß dabei nicht neu codiert werden, daher geht das Splitting
recht flott. PVAStrumento hat den Nachteil, daß es keine Zeitkorrektur anwendet:
Wenn z. B. aufgrund kurzer Aufnahmestörungen ein Stück des Tons fehlt, werden
Bild und Ton ab dieser Stelle asynchron. Das kommt immer wieder vor.
Sicherer funktioniert das Demuxen mit
'Project X', das solche
Fehler automatisch korrigiert und ebenfalls Freeware ist.
Der Programmierer bietet Project X leider nur als unkompiliertes Java-Programm
an. Unter ooxoon.de gibt
eine fertig kompilierte EXE-Version von Project X, deren Download mit rund 27 MB
allerdings nicht für Modem-Benutzer zu empfehlen ist.
Wenn
Sie eine DVB-S-Karte benutzen, können Sie schnelle Downloads über Satellit (z.
B. mit Filiago) erledigen.
Schneiden
Ein praktischer Vorteil des PCs ist, daß man das Material vor dem Brennen noch
bearbeiten kann. Beim Aufnehmen (besonders mit Timer) hat man vor und nach der
Sendung überflüssiges Material mit aufgenommen, das man entfernen möchte. Erst
recht gilt das für die Werbeblöcke dazwischen.
Das Freeware-Tool 'MPEG2
Schnitt' wurde genau hierfür entworfen. Es arbeitet mit getrennten Audio-
und Video-Files und gibt auch wieder solche aus. Die Synchronität von Bild und
Ton bleibt dabei erhalten.
In Project X können Sie unter "extern" bereits beim Demuxen ein idd-File für
MPEG2Schnitt erstellen lassen, was den späteren Import der Dateien in
MPEG2Schnitt beschleunigt.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist, daß man nicht an jeder beliebigen Stelle (nur bei
ca. jedem 6. Frame) einen Cut-In setzen kann. Dies hat mit der GOP-Struktur des
MPEG-Streams zu tun. Der Schnitt ist dennoch für unseren Zweck genau genug und
absolut verlustfrei, weil auch hierbei nichts neu codiert wird.
Authoring
Eine DVD muß Files der Formate 'vob' und 'inf' enthalten, die wir nun aus
unseren mpeg-Files generieren. Dabei könnte man noch Menüs und andere Extras
einbauen, aber das ist nicht notwendig. Hauptsache ist, daß die DVD auf dem
Player läuft.
Ein Programm, das genau diese simple Art von Authoring ermöglicht, ist die
Freeware 'IfoEdit'. Die
Hauptfunktionen von IfoEdit interessieren uns dabei nicht. Für uns zählt nur der
Menüpunkt 'DVD Author'.
Als Ausgangsmaterial wird je eine Video- (m2v) und Audio-Datei (mp2) verlangt.
Vorher müssen wir manuell ein Verzeichnis erstellen, in das wir die
resultierenden Dateien speichern können. (IFOEdit kann selbst keine
Verzeichnisse erstellen.)
Eine DVD aus
IfoEdit enthält zunächst keinerlei Unterteilungen, d. h. man kann keine Szenen
direkt anwählen. Das ist immer dann ärgerlich, wenn man einen Film nicht ganz
von Anfang anschauen will.
Über "Scene changes" lassen sich solche Anwahlpunkte festlegen, und zwar durch
eine Textdatei namens "celltimes.txt", die die gewünschten Anwahlpunkte in Form
der durchgezählten Frames enthält (25 Frames pro Sekunde, 1500 Frames pro Minute
etc.).
Eine einfache Celltimes-Datei, die für Filme von mindestens 85 Minuten Länge
geeignet ist und Segmente von je 7 Minuten erstellt, können Sie
hier
herunterladen.
Falls Sie weitergehende Ansprüche an Ihre DVDs stellen und eigene Menüs erstellen möchten, benötigen Sie eine kommerzielle Authoring-Software. Die meisten Low-Cost-Programme sind nicht geeignet, weil sie die Daten stets neu komprimieren (siehe oben). Profiprogramme sind extrem teuer. Als guter Preis-Leistungs-Kompromiß hat sich DVD-lab erwiesen, das mit beliebigen (auch nicht-standardkonformen) MPEG2-Ausgangsdateien ohne Umcodierung arbeitet und großen Freiraum für die Gestaltung der Menüs läßt. Sie können das Programm vor dem Kauf 30 Tage lang uneingeschränkt testen.
Umgang mit
AC3-Ton und weiteren Tonspuren
Einige Sender (z. B. Pro 7) strahlen bestimmte Filme mit AC3 (Dolby Digital)
Tonspur aus, der dann mit entsprechender Anlage als 5.1-Sound wiedergegeben
werden kann. Diese Tonspur wird zusätzlich zur obligatorischen MP2-Tonspur
übertragen.
Wie die AC3-Tonspur aktiviert wird, hängt von Ihrem DVB-Programm ab. Manche
bieten eine Umschaltmöglichkeit, andere speichern den Sender im Suchlauf mit
jeder Tonspur einzeln ab. Im letzteren Fall gibt es dann z. B. von Pro 7 in der
Liste eine zusätzliche Version mit AC3. Beim Demuxen des Transportstreams
bekommen Sie statt der MP2-Datei dann eine AC3-Datei, die von MPEG2Schnitt und
IFOEdit genauso verarbeitet wird.
Während aller Sendungen, die kein AC3 enthalten, ist dieser Tonkanal stumm.
Klären Sie also vor der Aufzeichnung, ob der gewünschte Film wirklich in AC3
ausgestrahlt wird; andernfalls fehlt hinterher der Ton ganz.
Auf Nummer Sicher
gehen Sie, wenn Sie ac3 und mp2 gleichzeitig aufnehmen: In manchen
DVB-Programmen (z. B. Videorecorder-PlugIn im DVBViewer) können Sie die
AC3-Tonspur zusätzlich zum MP2-Ton aus der PID-Liste auswählen. Dasselbe gilt
auch für fremdsprachige Tonspuren, Audiokommentarspuren etc., die als weitere
mp2-Kanäle vorliegen. So können bei derselben Aufnahme im Transportstream
mehrere Tonspuren untergebracht werden.
Nach dem Demuxen in Project X liegen dann mehrere mp2- bzw. ac3-Dateien vor. Im
Falle von mp2/ac3 werden diese Spuren anhand der Endung unterschieden und in
MPEG2Schnitt automatisch beide geöfnet.
Mehrere parallele mp2-Spuren kennzeichnet Project X mit angehängten Nummern
"_01" usw. In MPEG2Schnitt können Sie diese Tonspuren mit Rechtsklick auf die
geladene Videodatei (Audio einfügen...) hinzufügen und dann mit den anderen
Spuren synchron schneiden. (Doppelklick auf eine Tonspur aktiviert das Abhören
dieser Spur.)
In IFOEdit haben
Sie die Möglichkeit, mehrere parallele Tonspuren fürs Authoring auszuwählen.
Wenn Sie einen Film mit MP2 und AC3 Tonspuren authoren, können Sie später am
DVD-Player über die Audio-Taste zwischen diesen Spuren wählen. Dasselbe gilt,
wenn Sie mehrere Sprachfassungen als MP2s eingebunden haben. IFOEdit bietet
sogar einen Auswahldialog, mit dem Sie jeder Tonspur eine Sprache zuordnen
können; dadurch bekommen Sie später die Sprachen im DVD-Player korrekt angezeigt
und können leichter wählen.
Im Falle von AC3 können Sie den MP2-Ton beim Authoring ganz weglassen und in
IFOEdit nur den AC3-Ton einbinden; praktisch jeder DVD-Player kann den AC3-Ton,
wenn keine 5.1-Anlage zur Verfügung steht, als Stereoton ausgeben.
Brennen auf DVD
Der letzte Schritt ist der einfachste: Wir brennen eine Video-DVD (z. B. mit
Nero), wobei wir die aus IfoEdit resultierenden Dateien in den 'video_ts' Ordner
der DVD schreiben. Es geht eigentlich mit jedem Brennprogramm: Einfach eine
ISO-DVD als Format wählen und im Root-Verzeichnis die beiden Ordner 'audio_ts'
und 'video_ts' anlegen. ('audio_ts' bleibt leer.)
Das war - kurz beschrieben - ein funktionierender Weg vom DVB-Empfang zur selbstgebrannten DVD. Auch die Umschaltung auf anamorphotisches 16:9 ist Bestandteil des Videofiles und wird mit dem beschriebenen Verfahren übertragen, so daß der DVD-Player das Bild korrekt darstellt.
Der Teufel im Detail - Auflösung und DVD-Spezifikation
In den Spezifikationen, die die "erlaubten" Daten festlegen, weichen DVD und DVB in etlichen Punkten voneinander ab. Das betrifft einerseits die möglichen Datenraten und den Aufbau der GOP-Struktur im MPEG-Stream, andererseits die möglichen Auflösungen. Während gängige DVD-Player auf leichte Abweichungen der Datenrate und/oder GOP-Struktur meist nachsichtig reagieren, kann es durchaus zu Problemen mit der Auflösung kommen.
Für DVD-Video im
PAL-Format sind offiziell die Auflösungen 720x576, 704x576 und 352x576 Pixel
zugelassen. Diese Auflösungen kann ein normgerechter DVD-Player auf jeden Fall
wiedergeben. Viele DVD-Player beherrschen auch weitere Auflösungen, aber das ist
Glückssache.
Die DVB-Norm ist offener und unterstützt auch 544x576, 528x576, 480x576 und
352x288 Pixel. Will man von einem Sender aufnehmen, der mit einer dieser
Nicht-DVD-Auflösungen arbeitet, bekommt man am Ende keine standardkonforme DVD.
Hat man Glück, kann
der eigene DVD-Player das Format trotzdem verstehen. Hat man Pech, wird das Bild
gar nicht oder nur verzerrt wiedergegeben. Z. B. mein eigener Pioneer Player
beherrscht die 544er und 480er Auflösung, zeigt die 528er Auflösung aber
zusammengequetscht an. Teilweise kann ein bestimmtes Format in 4:3 richtig
wiedergegeben werden, nicht jedoch in Letterbox 16:9. Das ist dann ärgerlich,
wenn Sie noch kein 16:9-Fernsehgerät oder Fernsehgerät mit 16:9-Umschaltung
besitzen.
Selbst wenn der eigene Player das Bild richtig zeigt, läuft es nicht auch
automatisch auf jedem anderen Gerät (etwa bei Freunden).
Es führt also kein
Weg daran vorbei, vor der Aufnahme die Auflösung des gewünschten Senders
festzustellen (wird im Aufnahmeprogramm angezeigt) und mit dem eigenen Player
Tests durchzuführen, falls es sich nicht um die 720er, 704er oder 352er
Auflösung handelt.
Ein gewisser Trost: Die 720er Auflösung entspricht dem
Standard-PAL-Format und wird über kurz oder lang von allen europäischen Sendern
genutzt werden. Andere Auflösungen spielen nur eine Rolle, solange noch Signale
analog zugeführt werden.
Alle deutschen öffentlich-rechtlichen Sender auf Astra benutzen bereits 720x576
Pixel. Dasselbe gilt für die Sat1-Gruppe (Sat1, Pro7, Kabel1, N24) und die
RTL-Gruppe (RTL, RTL2, Super RTL, VOX).
Nur wenige deutsche Sender (9Live, MTV2, Viva) strahlen in 480x576 aus. Noch
weniger Sender (z. B. MTV) nutzen die besonders kritische 528er Auflösung.
Die bei Filmfreaks beliebten BBC-Programme auf Astra2 senden alle in 720er
Auflösung und funktionieren damit problemlos. Der Privatsender ITV3 benutzt
derzeit 544x576. Ein paar andere britische Sender (z. B. Reality TV) arbeiten
mit 528x576.
Die kleinen alternativen Helfer
PVAStrumento
MPEGanalizzatore
AVestensione
Mpeg2Schnitt
Bei der digitalen Fersehausstrahlung werden Bild und Ton in einem "MPEG2 transport stream" gesendet. Dieses Format ist entwickelt worden, um MPEG2 Ströme über verlustbehaftete Übertragungswege zu transportieren. Ein DVB-Empfänger muß u.a. mit Paketverlusten rechnen und Fehler ausgleichen. Das Transportstrom-Format verschafft ihm entsprechende Möglichkeiten. Videos, die auf einem DVD-Spieler abgespielt werden liegen im "MPEG2 program stream" Format vor, das für Videospeicherung auf Massenspeichern entwickelt wurde. Um also die von der DVB-Karte mitgeschnittenen Daten auf einem DVD-Abspieler anschauen zu können, müssen diese zunächst vom Transportstrom (TS)-Format in das Programmstrom (PS)-Format gewandelt werden.
Die meisten Hersteller von DVB-Karten, die auf dem TI-Chip TMS320AV711x basieren, bieten Software, die die TV-Daten nicht als Transportstrom, sondern in einem kompakteren Format, dem so genannten "PVA"-Format abspeichern. Das PVA-Format ist stark an die vom TI-Chip verarbeiteten Datenstrukturen angelehnt. PVA ist kein MPEG2 Standardformat, basiert aber auf den gleichen elementaren Strömen (elementary streams - "ES"). Daher kann es in MPEG2 Formate gewandelt werden.
![]()
PVAStrumento ist ein Werkzeug, um Daten, die mit einer DVB-Karte im PVA-Format aufgezeichnet wurden, in "MPEG2 program streams" zu wandeln. Oder vorhandene MPEG2 program streams zur Weiterverarbeitung "reparieren" bzw. cutten/splitten.
PVAStrumento ist Freeware. Es darf frei benutzt und verteilt werden.
PVAStrumento ist auch in der Lage, MPEG2 PS einzulesen, um sie zu demuxen oder zu synchronisieren. Intern ist die Behandlung vor allem der Audiodaten umgestellt worden, um weniger Audioblöcke bei ungenauen Blockgrenzen zu verlieren.
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Version 2.0.30 |
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PVAStrumento 2.1 pre9 http://www.offeryn.de/pvas_prerelease.htm |
MPEGanalizzatore ist ein kleines Werkzeug, um
die Struktur eines MPEG2 PS zu analysieren.
Wenn Sie, wie ich, immer wieder nach neuen Möglichkeiten suchen, Ihre Videodaten
in ein brauchbares Format zu wandeln - kann Ihnen MPEGanalizzatore helfen,
herauszufinden, was an den verwandelten MPEG PS "komisch" ist.
MPEGanalizzatore zeigt Ihnen die Pakete, die Header, die GOPs und die Frames in einem MPEG Strom.
MPEGanalizzatore ist freeware. Sie dürfen damit machen, was Sie wollen. Außer, Geld dafür zu nehmen.
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Version 1.1.6Feb 14, 2002 |
![]()
AVestensione, ein Werkzeug, das eigentlich unnötig sein sollte:
Ein Video-Header-Patcher. Der kann manchmal von Nutzen sein, wenn DVDs mit nicht-standard Videoauflösungen (wie 480x576) geschrieben werden sollen.
AVestensione erlaubt, die Video-Header vor dem Authoring "konform" zu patchen und vor dem Brennen der (mini)DVD wieder die korrekte Auflösung einzustellen.
Weiters erlaubt AVestensione, das Seitenverhältnis einer MPEG2-Datei zu verändern. (mpeg2vcr 3.11-Bug).
Installation und Benutzung:
AVestensione arbeitet als Shell-Extension. Sie muss mit regsvr32 registriert werden. Einfach
regsvr32 avestensione.dll
in einem DOS-Fenster aufrufen.
Danach steht bei Rechtsklick auf eine Datei unter "Eigenschaften" eine Seite unter der Überschrift "Video" zur Verfügung.
Die De-Installation erfolgt mit
regsvr32 /u avestensione.dllUm den Umgang mit regsvr32 zu erleichtern, kann dieses Registry-Script zunächst ausgeführt werden. Dann stehen auf Rechts-Klick auf eine .DLL die Optionen "Register" und "Unregister" zur Verfügung.
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DownloadAVestensione V0.2.2of August 10, 2001 |
Noch ein Schnittprogramm? Nein, kein Videoschnittprogramm im eigentlichen Sinne, das Programm soll dazu dienen DVB-Aufzeichnungen (über Satellit, Antenne oder Kabel) von der Werbung zu befreien. Deshalb ist nur der "Harte Schnitt" an I- und P-Bildern vorgesehen. Dabei sind natürlich die gesetzlichen Regelungen (Copyright usw.) einzuhalten.
http://www.mdienert.de/mpeg2schnitt/index.htm
In 4 Schritten zum geschnittenem Video:
Diese neuen Dateien dann entweder muxen oder gleich in ein Authoringprogramm importieren.
*********************************************************************************************************
Die Software befindet sich noch in der Entwicklung, deshalb
sind Fehler(auch ein eventueller Datenverlust) nicht auszuschließen. Die
Verwendung erfolgt auf eigene Gefahr und sollte nur an Kopien der
Originaldateien erfolgen.
Ist die Videoanzeige langsamer als der Ton werden die Videodaten nicht schnell
genug decodiert. In diesem Fall kann man sich einen schnelleren Rechner kaufen
oder die Videoanzeige im Menü Optionen auf 'Grau' umstellen.

Anzeigen unter dem
Anzeigefenster(von links nach rechts): (5)
aktuelle Video- und Audiodatei
aktuelle Position des Schiebereglers für Video und Audio
Typ des angezeigten Bildes (I-, P-oder B-Frame)
Gesamtlänge des aktuellen Videos und des Audios
Im Fenster Informationen (2)werden Parameter der aktuellen Video- und Audiodatei angezeigt. Die Informationen stammen aus dem jeweils ersten Sequenz-, Bild- und Audioheader.
Menüleiste: (1)
Video/Audio öffnen:
Video- und Audiodateien laden. Die Dateien werden im Fenster "Dateien"(6)
aufgelistet und, abhängig vom Menüpunkt Optionen/Video nach dem Öffnen anzeigen,
die zu letzt geladenen im Vorschaufenster(3) angezeigt. Dabei werden
eventuell Idd-Dateien erzeugt. Es werden alle gleichnamigen Audiodateien mit
einer Endung die in der Datei Mpeg2Schnitt.ini unter Audiodateiendungen
aufgeführt ist und die sich im gleichen Verzeichnis befinden mitgeladen.
Gleichnamig bezieht sich auf den Dateinamen bis zum ersten Punkt (z.B. sind die
Dateien Video.mpv, Video.engl.mp2, Video.deu.mp2, Video.5.1.ac3 in diesem Sinne
gleichnamig). Die Dateiendungen können in der Datei Mpeg2Schnitt.ini geändert
oder hinzugefügt werden.
Durch einen Doppelklick auf einen Eintrag im Fenster "Dateien" werden diese
Dateien als aktuelle Dateien im Vorschaufenster angezeigt bzw. in den
Medienplayer geladen.
Indexdateien erstellen: Von allen Dateien im Dateienfenster wird eine
Indexdatei erstellt, oder wenn sie schon vorhanden ist kontrolliert.
Datei/Projekt neu: Die Dateienliste und die Schnittliste wird gelöscht,
die aktuelle Audio- und Videodatei wird geschlossen.
Datei/Projekt laden: Öffnet ein Fenster zum laden eines Projektes,
Änderungen im aktuellen Projekt gehen verloren. (vorher speichern)
Datei/Projekt speichern: Speichert das aktuelle Projekt.
Datei/Projekt speichern unter: Speichert das aktuelle Projekt unter einem
anderen Namen.
Optionen/Indexdateien löschen: Wenn diese Option markiert ist werden beim
Beenden alle verwendeten Indexdateien(*.idd) gelöscht.
Optionen/Videoanzeige/Video grau darstellen: Das Video wird grau
angezeigt. Dadurch wird weniger Rechenleistung zum decodieren der Videobilder
benötigt.
Optionen/Videoanzeige/Video nach dem Öffnen anzeigen: Ist diese Option
markiert wird das zuletzt geladene Video und Audio angezeigt und die
Indexdateien geladen, eventuell erzeugt. Möchte man mehrere Dateien auf einmal
laden und dann alle Indexdateien auf einmal erzeugen kann man diese Option
abwählen.
Optionen/Audiowiedergabe/Fehler beim Audioöffnen anzeigen: Ist diese
Option markiert werden Fehler beim Öffnen einer Audiodatei angezeigt. Ist kein
passender Audiocodec vorhanden können die Audiodateien zwar geschnitten aber
nicht abgespielt werden (z.B. bei AC3-Dateien). In diesem Fall ist es ratsam die
Anzeige der Fehler zu unterdrücken.
Optionen/Audiowiedergabe/kein Audio abspielen: Um Probleme mit der
Audioausgabe von Windows zu vermeiden kann man auf das Abspielen der
Audiodateien verzichten.
Optionen/Audiowiedergabe/MCI Schnittstelle verwenden: Gibt den Ton über
die ältere MCI-Schnittstelle aus.
Optionen/Audiowiedergabe/DirectShow Schnittstelle verwenden: Die
DirectShow-Schnittstelle von Windows wird verwendet. Es sollte mindestens
DirectX 8 installiert sein.
Optionen/Timecode korrigieren: Die neu erzeugte Datei beim Schneiden
erhält einen durchgängigen neuen Timecode. Diese Option sollte eigentlich immer
an sein.
Optionen/Protokoll erstellen: Es wird ein Protokoll erstellt in dem
wichtige Informationen zur Fehlerfindung eingetragen werden. Diese Funktion wird
nach Bedarf weiterentwickelt.
Arbeitsumgebungen: Verschiedene Arbeitsumgebungen werden in Ini-Dateien
gespeichert. Diese kann man getrennt editieren und so z.B. schnell die
Standardverzeichnisse oder/und die Dateiendungen umschalten. In den Ini-Dateien
werden zur Zeit alle Informationen der Mpeg2Schnitt.ini gespeichert. Diese
Funktion wird noch weiter entwickelt.
Arbeitsumgebungen/Arbeitsumgebung laden: Eine Arbeitsumgebungsdatei kann
geladen und zur Arbeitsumgebungsliste hinzugefügt werden.
Arbeitsumgebungen/Arbeitsumgebung speichern: Alle wichtigen Informationen
des Programms werden in die aktuelle Arbeitsumgebungsdatei gespeichert. Die
aktuelle Arbeitsumgebungsdatei ist an dem Punkt in der Liste zu erkennen.
Arbeitsumgebungen/Arbeitsumgebung speichern unter: Eine neue
Arbeitsumgebungsdatei wird erzeugt und zur Arbeitsumgebungsliste hinzugefügt.
Arbeitsumgebungen/Arbeitsumgebung löschen: Eine Arbeitsumgebungsdatei
kann aus der Liste entfernt werden. Die Datei selbst wird nicht gelöscht und
kann bei Bedarf wieder geladen werden.
Arbeitsumgebungen/...: Es folgt eine Liste der möglichen
Arbeitsumgebungen. Durch einfachen Klick auf einen Eintrag wird dieser aktiv und
die Informationen aus der zugehörigen Arbeitsumgebungsdatei werden in das
Programm geladen.
Über das Programm: Informationen über die Programmversion und verwendete
Dateien.
Allgemeines zum Schnitt:
Ein In-Schnitt kann nur an I-Frames und ein
Out-Schnitt nur an I oder P-Frames erfolgen.
Deshalb werden die In-Outtasten entsprechend ein- oder ausgeblendet. Das
Festlegen von Schnittpunkten ist nicht während des Abspielvorganges(Play)
möglich. Die aktuellen Schnittpunkte werden neben den Tasten für die In-und
Outposition angezeigt.
letzte Änderung der Seite am: 26.10.2003 http://www.mdienert.de/mpeg2schnitt/
+++++
Endlich gibt es eine echte, kostenlose Alternative zum
Schneiden von MPEG-II mit AC3-Ton, nämlich das neue
MPEG2Schnitt [v0.6e, 660
kb!][Downloads][Anleitung
vom Autor][Anleitung
2][Infothread][mehr
Infos][Screenshot].
In den Optionen sollte "Timecode korrigieren" aktiviert sein. Das Tool kodiert
um die Schnittpunkte nicht neu, sondern schneidet nur an I- und P-Bildern. Daher
wird unterschieden zwischen Anfangsschnitten [I-Frame] und Endschnitten [I- oder
P-Frame], woran man sich jedoch schnell gewöhnt. Zur schnelleren Navigation mit
den Richtungstasten "<" & ">", noch die "Strg"-Taste
gedrückt halten. Der Beginn einer Sequenz wird mit "<IN" und "IN>"
gesucht [vorwärts oder rückwärts] und dann mit "In" festgelegt.
Das Ende wird mit "<OUT" oder "OUT>" gesucht,
und mit "Out" bestimmt. Den so definierten Stream nimmt man mit
"übernehmen" bzw. "Neu" in die "Schnittliste" auf, und kann
sich dann der nächsten Sequenz zuwenden. Die einzelnen Schritte in der
Schnittliste [aller geladenen Files!] lassen sich jederzeit aufrufen,
ändern oder löschen! Zuguterletzt werden alle Jobs mit "schneiden"
zusammenkopiert. Achtung: Video und Audio müssen getrennt importiert werden, da
das Prog anfangs für DVB-Aufnahmen gedacht war [die oft einen Zeitversatz
aufweisen]; Dies umgeht jedoch auch einige Fehler, die oft beim Schneiden
kompletter program-streams auftreten. Das zu schneidende Video also zuvor
demuxen - mit DVD-lab, VobEdit, oder gleich beim Rippen mit dem Decrypter - s.
oben. Die [gleichnamige] Audiospur wird beim Laden [und Speichern] automatisch
berücksichtigt - falls nicht, dann manuell dazuladen. Auch mehrere [in der Art
identische!] Audiostreams sind möglich, und AC3 wird ab v0.6 unterstützt. Die
Ausgabedateien können dann wieder remuxt, oder direkt authort werden [DVD-lab,
Maestro, IfoEdit]. Bugs: Die Audiowiedergabe kann für Probleme sorgen, daher in
den Optionen evtl. abschalten.
Über die Schnittliste können alle geladenen Clips bzw. Teile daraus natürlich
auch zusammenkopiert werden. Das hat beim Authoring den Vorteil, dass man EINE
Datei als EINEN Titel importieren kann, was Übergänge beim Abspielen vermeidet,
und eine Navigation nur über Kapitel ermöglicht, also ohne Titelwechsel.
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http://www.dbox2-tuning.de/html/links___downloads.html
http://www.neutrino-anleitungen.de