DVB
10.01.2006

Nach oben IfoEdit DVD-Info DVB ratDVD MP4 im DVD-Player Giftliste

übernommen nach http://xvcd.elite.to

Beispiel der Verarbeitung eines DVB-Streams (hier DVB-T)

Verwendete Programme

Empfang/Aufzeichung: VRecord (KNB-DVB-T-Karte) Format PVA

Konvertierung/Streamoptimierung: ProjectX

Schnitt: TMPGEnc MPEG Editor

Meine Standardeinstellungen (werden z.T. aus den Programm/Filmformatvorgaben übernommen):

Weiterverarbeitung


Filme digital aufnehmen und auf DVD brennen

http://www.beitinger.de/sat/dvd_brennen.html

Günstige Rohlingspreise und zunehmende Verbreitung von DVD-Brennern werfen die Frage auf, ob man digital aufgenommene Sendungen selbst auf DVDs brennen kann, um sie anschließend auf einem normalen DVD-Player wiederzugeben. Immerhin wird das digitale Fernsehen DVB genau wie die DVD im MPEG2-Verfahren codiert, so daß eine verlustfreie Übernahme der Daten möglich ist. Rechtliche Probleme gibt es dabei nicht. Solange man keinen Kopierschutz umgeht, sind Aufnahmen vom laufenden TV-Programm für den privaten Gebrauch legal.

Leider gibt es feine Unterschiede zwischen DVB- und DVD-Norm, aufgrund derer sich nicht aus jedem DVB-Stream eine systemkonforme DVD erstellen läßt (siehe weiter unten). Außerdem gibt es bislang keine Software, die das Aufzeichnen von Sendungen, das Schneiden dieser Aufzeichnungen, das Authoring sowie das Brennen der DVD in bequemer Weise vereint und auch für Computer-Laien zugänglich macht.

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie das Brennen von DVB-Streams auf DVD bereits heute funktioniert. Daß das Verfahren noch nicht sehr komfortabel ist und gewisse Computerkenntnisse voraussetzt, sollte ich gleich vorausschicken.
Wenn Sie nur Audio (z. B. DVB-Radio) aufnehmen und davon CDs brennen bzw. MP3s erstellen möchten, schauen Sie sich bitte diese Seite an.

Diese Seite bezieht sich auf DVB-S. Mit DVB-T und DVB-C habe ich das beschriebene Verfahren nicht ausprobiert, aber es müßte genauso funktionieren.

Noch eine Überlegung: Bevor Sie sich durch die nachfolgende Anleitung quälen, sollten Sie für sich eine wichtige Frage klären: Brauche ich überhaupt eine standardkonforme DVD?
Viele neuere DVD-Player (besonders Billigplayer) beherrschen das Abspielen einer Vielzahl von MPEG-Formaten, ohne daß hierzu ein Authoring im herkömmlichen Sinne notwendig wäre.
Falls Sie ein solches Gerät besitzen und keinen Wert darauf legen, daß Ihre selbstgebrannten DVDs auch auf anderen Geräten (insbesondere Markengeräten) laufen , können Sie sich viel Aufwand sparen: Nehmen Sie über Ihre DVB-S-Karte das gewünschte Programm im MPEG-Format auf (das kann praktisch jede DVB-Software) und brennen Sie das entstandene File als stinknormale ISO-DVD (ohne Unterordner, einfach ins Root-Verzeichnis). Manche Brennprogramme lassen sogar das direkte Beschreiben wiederbeschreibbarer Medien zu, so daß Sie quasi live auf DVD schreiben können.
Wenn Sie eine solche DVD in Ihren Player legen, bekommen Sie eine Art Menü mit den Namen der gespeicherten Titel angezeigt: Markieren Sie den gewünschten, drücken Sie OK und schon sollte der Film laufen.
Wenn Sie allerdings "echte" DVDs erstellen wollen, um diese zu archivieren und sicherzustellen, daß sie auf verschiedenen Playern wiedergegeben werden können, taugt diese Methode nicht.

Stand-Alone-DVD-Recorder erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Bessere Geräte besitzen zwar einen digitalen Eingang für DV-Camcorder, jedoch haben digitale Satellitenreceiver keinen digitalen Ausgang. (Wenn in der Beschreibung "digitaler Ausgang" steht, bezieht sich das nur auf den Ton, nicht aufs Bild.) Man kann also nur über die analogen Anschlüsse (bestenfalls Y/C) das Signal des Satellitenreceivers aufzeichnen. Das sieht zwar weit besser als eine VHS-Aufnahme aus, aber es ist nicht verlustfrei: Das Signal muß im DVD-Recorder neu digitalisiert und komprimiert werden. Man kann das ausgestrahlte MPEG2-Format nicht 1:1 übernehmen.
Daneben gibt es DVD-Recorder mit Festplatte, bei denen verlustfrei von Festplatte auf DVD überspielt werden kann. Allerdings muß das Signal zuerst auf die Festplatte aufgenommen werden, was ebenfalls nur über eine analoge Verbindung möglich ist und somit derselben Einschränkung unterliegt wie beim einfachen DVD-Recorder.
Sowohl DVD-Recorder als auch Festplatten-/DVD-Kombis sind in erster Linie auf den analogen Kabelempfang optimiert. Ein Stand-Alone-Gerät, das verlustfrei den DVB-Stream auf DVD brennt, gibt es (noch) nicht.

Dagegen sind Receiver mit Festplatte optimal für die verlustfreie Aufzeichnung von DVB-Streams ausgelegt, denn sie speichern den unveränderten MPEG2-Originalstream; dafür besitzen sie bislang keinen eingebauten DVD-Brenner oder -Recorder. Man könnte zusätzlich einen DVD-Recorder benutzen und die zu archivierenden Aufnahmen damit später auf DVD überspielen; das ist dann allerdings wieder eine analoge Übertragung.

Der einzige Weg zur verlustfrei gebrannten DVD führt derzeit über den PC: Zunächst muß das digitale TV-Signal auf die Festplatte des Computers. Das aufgenommene File kann dann am PC geschnitten werden (Bereinigung von Anfang und Ende, Rausschneiden der Werbung). Dann wird es beim sogenannten Authoring in das DVD-Format umgerechnet. Hierbei könnte man noch ein Menü erstellen, aber das lasse ich der Einfachheit halber weg.
Letzter Schritt ist das Brennen der Files auf DVD.

So einfach sich die Vorgehensweise anhört, so tückisch ist sie im Detail. Herkömmliche Schnitt- und DVD-Authoring-Programme können aufgenommene DVB-Streams importieren und lassen sich zum Brennen einsetzen, wenden aber eine teilweise oder komplette Neucodierung des Materials an. Vorteil dabei ist, daß man im Idealfall alle Arbeitsschritte im selben Programm durchführen kann und daß am Ende eine 100 % konforme DVD steht, selbst wenn der aufgenommene Stream von der DVD-Norm abweicht (siehe unten). Allerdings ist das Verfahren wegen der Neucodierung sehr zeitaufwendig und mit Qualitätsverlusten verbunden. In den allermeisten Fällen ist die exakte Einhaltung der Normen auch gar nicht nötig (selbst bei älteren Marken-DVD-Playern, zu Ausnahmen siehe weiter unten).

Also will ich auf dieser Seite einen Weg zeigen, wie man ohne Neucodierung und damit absolut verlustfrei vom DVB-Stream zur fertigen DVD kommt. Ich werde Schritt für Schritt vorgehen und praktische Tips einfliesen lassen. Wo immer möglich, empfehle ich Freeware-Programme aus dem Internet. Bitte benutzen Sie nach Möglichkeit immer die neuesten Versionen dieser Programme.

Aufnahme und Konvertierung des Materials
Am einfachsten verwenden Sie eine DVB-Receiver-Karte (PCI-Karte) wie die Technisat SkyStar 2. Es gibt davon auch Varianten mit USB-Anschluß, die denselben Zweck erfüllen und sogar an Notebooks funktionieren.
Alternativ können Sie einen Festplattenreceiver über USB 2.0 (z. B. Topfield 5000) oder über Netzwerkanschluß (z. B. Dreambox) anschließen. Für diese Geräte gibt es Tools, die das Überspielen der DVB-Daten auf den PC ermöglichen.
Weniger geeignet sind Receiver, die lediglich über USB 1.1 verfügen (z. B. Finepass); mit dieser Schnittstelle dauert das Überspielen extrem lang.
In Bastlerkreisen werden Festplattenreceiver mit Wechselplatten ausgestattet, die sich dann in den PC einschieben lassen. Eine zeitraubende Überspielung kann damit entfallen.

Mit jeder DVB-S-Karte wird eine Software zur Aufnahme geliefert. Diese reicht für den Anfang, kann aber später durch eine bessere ersetzt werden. Bekannte Programme sind DVB Viewer (Shareware) und ProgDVB (Freeware). Es stehen alle Möglichkeiten eines Videorekorders zur Verfügung, also auch Timeraufnahmen.

Das Fileformat, das auf Festplatte geschrieben wird, hat z. B. die Endung 'mpg', 'pva' oder 'ts' und ist ein verpacktes MPEG2 File. Das ts-Format ("Transport Stream") ist für die weitere Behandlung am besten geeignet, weil es die gesendeten Daten gänzlich unbearbeitet enthält.
Beste Aufnahmeergebnisse habe ich mit 'DVB Viewer' (Vollversion) und dem 'Videorecorder PlugIn' erzielt. Dort gibt es auch die Möglichkeit, die Live-Darstellung des Bildes abzuschalten, wodurch der Rechner stark entlastet wird und nebenbei noch für andere Zwecke eingesetzt werden kann.
Andere Programme, die das ts-Format aufzeichnen können, sollten aber genauso funktionieren.

Für die weitere Bearbeitung müssen wir das entstandene File de-multiplexen ("demuxen"): Wir benötigen nämlich separate Files für Bild und Ton mit den Endungen m2v und mp2.
Um das ts-File zu demuxen, bietet sich das Freeware-Programm 'PVAStrumento' an. Das Material muß dabei nicht neu codiert werden, daher geht das Splitting recht flott. PVAStrumento hat den Nachteil, daß es keine Zeitkorrektur anwendet: Wenn z. B. aufgrund kurzer Aufnahmestörungen ein Stück des Tons fehlt, werden Bild und Ton ab dieser Stelle asynchron. Das kommt immer wieder vor.
Sicherer funktioniert das Demuxen mit 'Project X', das solche Fehler automatisch korrigiert und ebenfalls Freeware ist.
Der Programmierer bietet Project X leider nur als unkompiliertes Java-Programm an. Unter ooxoon.de gibt eine fertig kompilierte EXE-Version von Project X, deren Download mit rund 27 MB allerdings nicht für Modem-Benutzer zu empfehlen ist.
Wenn Sie eine DVB-S-Karte benutzen, können Sie schnelle Downloads über Satellit (z. B. mit Filiago) erledigen.

Schneiden
Ein praktischer Vorteil des PCs ist, daß man das Material vor dem Brennen noch bearbeiten kann. Beim Aufnehmen (besonders mit Timer) hat man vor und nach der Sendung überflüssiges Material mit aufgenommen, das man entfernen möchte. Erst recht gilt das für die Werbeblöcke dazwischen.
Das Freeware-Tool 'MPEG2 Schnitt' wurde genau hierfür entworfen. Es arbeitet mit getrennten Audio- und Video-Files und gibt auch wieder solche aus. Die Synchronität von Bild und Ton bleibt dabei erhalten.
In Project X können Sie unter "extern" bereits beim Demuxen ein idd-File für MPEG2Schnitt erstellen lassen, was den späteren Import der Dateien in MPEG2Schnitt beschleunigt.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist, daß man nicht an jeder beliebigen Stelle (nur bei ca. jedem 6. Frame) einen Cut-In setzen kann. Dies hat mit der GOP-Struktur des MPEG-Streams zu tun. Der Schnitt ist dennoch für unseren Zweck genau genug und absolut verlustfrei, weil auch hierbei nichts neu codiert wird.

Authoring
Eine DVD muß Files der Formate 'vob' und 'inf' enthalten, die wir nun aus unseren mpeg-Files generieren. Dabei könnte man noch Menüs und andere Extras einbauen, aber das ist nicht notwendig. Hauptsache ist, daß die DVD auf dem Player läuft.
Ein Programm, das genau diese simple Art von Authoring ermöglicht, ist die Freeware 'IfoEdit'. Die Hauptfunktionen von IfoEdit interessieren uns dabei nicht. Für uns zählt nur der Menüpunkt 'DVD Author'.
Als Ausgangsmaterial wird je eine Video- (m2v) und Audio-Datei (mp2) verlangt. Vorher müssen wir manuell ein Verzeichnis erstellen, in das wir die resultierenden Dateien speichern können. (IFOEdit kann selbst keine Verzeichnisse erstellen.)

Eine DVD aus IfoEdit enthält zunächst keinerlei Unterteilungen, d. h. man kann keine Szenen direkt anwählen. Das ist immer dann ärgerlich, wenn man einen Film nicht ganz von Anfang anschauen will.
Über "Scene changes" lassen sich solche Anwahlpunkte festlegen, und zwar durch eine Textdatei namens "celltimes.txt", die die gewünschten Anwahlpunkte in Form der durchgezählten Frames enthält (25 Frames pro Sekunde, 1500 Frames pro Minute etc.).
Eine einfache Celltimes-Datei, die für Filme von mindestens 85 Minuten Länge geeignet ist und Segmente von je 7 Minuten erstellt, können Sie hier herunterladen.

Falls Sie weitergehende Ansprüche an Ihre DVDs stellen und eigene Menüs erstellen möchten, benötigen Sie eine kommerzielle Authoring-Software. Die meisten Low-Cost-Programme sind nicht geeignet, weil sie die Daten stets neu komprimieren (siehe oben). Profiprogramme sind extrem teuer. Als guter Preis-Leistungs-Kompromiß hat sich DVD-lab erwiesen, das mit beliebigen (auch nicht-standardkonformen) MPEG2-Ausgangsdateien ohne Umcodierung arbeitet und großen Freiraum für die Gestaltung der Menüs läßt. Sie können das Programm vor dem Kauf 30 Tage lang uneingeschränkt testen.

Umgang mit AC3-Ton und weiteren Tonspuren
Einige Sender (z. B. Pro 7) strahlen bestimmte Filme mit AC3 (Dolby Digital) Tonspur aus, der dann mit entsprechender Anlage als 5.1-Sound wiedergegeben werden kann. Diese Tonspur wird zusätzlich zur obligatorischen MP2-Tonspur übertragen.
Wie die AC3-Tonspur aktiviert wird, hängt von Ihrem DVB-Programm ab. Manche bieten eine Umschaltmöglichkeit, andere speichern den Sender im Suchlauf mit jeder Tonspur einzeln ab. Im letzteren Fall gibt es dann z. B. von Pro 7 in der Liste eine zusätzliche Version mit AC3. Beim Demuxen des Transportstreams bekommen Sie statt der MP2-Datei dann eine AC3-Datei, die von MPEG2Schnitt und IFOEdit genauso verarbeitet wird.
Während aller Sendungen, die kein AC3 enthalten, ist dieser Tonkanal stumm. Klären Sie also vor der Aufzeichnung, ob der gewünschte Film wirklich in AC3 ausgestrahlt wird; andernfalls fehlt hinterher der Ton ganz.

Auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn Sie ac3 und mp2 gleichzeitig aufnehmen: In manchen DVB-Programmen (z. B. Videorecorder-PlugIn im DVBViewer) können Sie die AC3-Tonspur zusätzlich zum MP2-Ton aus der PID-Liste auswählen. Dasselbe gilt auch für fremdsprachige Tonspuren, Audiokommentarspuren etc., die als weitere mp2-Kanäle vorliegen. So können bei derselben Aufnahme im Transportstream mehrere Tonspuren untergebracht werden.
Nach dem Demuxen in Project X liegen dann mehrere mp2- bzw. ac3-Dateien vor. Im Falle von mp2/ac3 werden diese Spuren anhand der Endung unterschieden und in MPEG2Schnitt automatisch beide geöfnet.
Mehrere parallele mp2-Spuren kennzeichnet Project X mit angehängten Nummern "_01" usw. In MPEG2Schnitt können Sie diese Tonspuren mit Rechtsklick auf die geladene Videodatei (Audio einfügen...) hinzufügen und dann mit den anderen Spuren synchron schneiden. (Doppelklick auf eine Tonspur aktiviert das Abhören dieser Spur.)

In IFOEdit haben Sie die Möglichkeit, mehrere parallele Tonspuren fürs Authoring auszuwählen. Wenn Sie einen Film mit MP2 und AC3 Tonspuren authoren, können Sie später am DVD-Player über die Audio-Taste zwischen diesen Spuren wählen. Dasselbe gilt, wenn Sie mehrere Sprachfassungen als MP2s eingebunden haben. IFOEdit bietet sogar einen Auswahldialog, mit dem Sie jeder Tonspur eine Sprache zuordnen können; dadurch bekommen Sie später die Sprachen im DVD-Player korrekt angezeigt und können leichter wählen.
Im Falle von AC3 können Sie den MP2-Ton beim Authoring ganz weglassen und in IFOEdit nur den AC3-Ton einbinden; praktisch jeder DVD-Player kann den AC3-Ton, wenn keine 5.1-Anlage zur Verfügung steht, als Stereoton ausgeben.

Brennen auf DVD
Der letzte Schritt ist der einfachste: Wir brennen eine Video-DVD (z. B. mit Nero), wobei wir die aus IfoEdit resultierenden Dateien in den 'video_ts' Ordner der DVD schreiben. Es geht eigentlich mit jedem Brennprogramm: Einfach eine ISO-DVD als Format wählen und im Root-Verzeichnis die beiden Ordner 'audio_ts' und 'video_ts' anlegen. ('audio_ts' bleibt leer.)

Das war - kurz beschrieben - ein funktionierender Weg vom DVB-Empfang zur selbstgebrannten DVD. Auch die Umschaltung auf anamorphotisches 16:9 ist Bestandteil des Videofiles und wird mit dem beschriebenen Verfahren übertragen, so daß der DVD-Player das Bild korrekt darstellt.

Der Teufel im Detail - Auflösung und DVD-Spezifikation

In den Spezifikationen, die die "erlaubten" Daten festlegen, weichen DVD und DVB in etlichen Punkten voneinander ab. Das betrifft einerseits die möglichen Datenraten und den Aufbau der GOP-Struktur im MPEG-Stream, andererseits die möglichen Auflösungen. Während gängige DVD-Player auf leichte Abweichungen der Datenrate und/oder GOP-Struktur meist nachsichtig reagieren, kann es durchaus zu Problemen mit der Auflösung kommen.

Für DVD-Video im PAL-Format sind offiziell die Auflösungen 720x576, 704x576 und 352x576 Pixel zugelassen. Diese Auflösungen kann ein normgerechter DVD-Player auf jeden Fall wiedergeben. Viele DVD-Player beherrschen auch weitere Auflösungen, aber das ist Glückssache.
Die DVB-Norm ist offener und unterstützt auch 544x576, 528x576, 480x576 und 352x288 Pixel. Will man von einem Sender aufnehmen, der mit einer dieser Nicht-DVD-Auflösungen arbeitet, bekommt man am Ende keine standardkonforme DVD.

Hat man Glück, kann der eigene DVD-Player das Format trotzdem verstehen. Hat man Pech, wird das Bild gar nicht oder nur verzerrt wiedergegeben. Z. B. mein eigener Pioneer Player beherrscht die 544er und 480er Auflösung, zeigt die 528er Auflösung aber zusammengequetscht an. Teilweise kann ein bestimmtes Format in 4:3 richtig wiedergegeben werden, nicht jedoch in Letterbox 16:9. Das ist dann ärgerlich, wenn Sie noch kein 16:9-Fernsehgerät oder Fernsehgerät mit 16:9-Umschaltung besitzen.
Selbst wenn der eigene Player das Bild richtig zeigt, läuft es nicht auch automatisch auf jedem anderen Gerät (etwa bei Freunden).

Es führt also kein Weg daran vorbei, vor der Aufnahme die Auflösung des gewünschten Senders festzustellen (wird im Aufnahmeprogramm angezeigt) und mit dem eigenen Player Tests durchzuführen, falls es sich nicht um die 720er, 704er oder 352er Auflösung handelt.
Ein gewisser Trost: Die 720er Auflösung entspricht dem Standard-PAL-Format und wird über kurz oder lang von allen europäischen Sendern genutzt werden. Andere Auflösungen spielen nur eine Rolle, solange noch Signale analog zugeführt werden.
Alle deutschen öffentlich-rechtlichen Sender auf Astra benutzen bereits 720x576 Pixel. Dasselbe gilt für die Sat1-Gruppe (Sat1, Pro7, Kabel1, N24) und die RTL-Gruppe (RTL, RTL2, Super RTL, VOX).
Nur wenige deutsche Sender (9Live, MTV2, Viva) strahlen in 480x576 aus. Noch weniger Sender (z. B. MTV) nutzen die besonders kritische 528er Auflösung.
Die bei Filmfreaks beliebten BBC-Programme auf Astra2 senden alle in 720er Auflösung und funktionieren damit problemlos. Der Privatsender ITV3 benutzt derzeit 544x576. Ein paar andere britische Sender (z. B. Reality TV) arbeiten mit 528x576.



Die kleinen alternativen Helfer

PVAStrumento
MPEGanalizzatore
AVestensione
Mpeg2Schnitt

Bei der digitalen Fersehausstrahlung werden Bild und Ton in einem "MPEG2 transport stream" gesendet. Dieses Format ist entwickelt worden, um MPEG2 Ströme über verlustbehaftete Übertragungswege zu transportieren. Ein DVB-Empfänger muß u.a. mit Paketverlusten rechnen und Fehler ausgleichen. Das Transportstrom-Format verschafft ihm entsprechende Möglichkeiten. Videos, die auf einem DVD-Spieler abgespielt werden liegen im "MPEG2 program stream" Format vor, das für Videospeicherung auf Massenspeichern entwickelt wurde. Um also die von der DVB-Karte mitgeschnittenen Daten auf einem DVD-Abspieler anschauen zu können, müssen diese zunächst vom Transportstrom (TS)-Format in das Programmstrom (PS)-Format gewandelt werden.

Die meisten Hersteller von DVB-Karten, die auf dem TI-Chip TMS320AV711x basieren, bieten Software, die die TV-Daten nicht als Transportstrom, sondern in einem kompakteren Format, dem so genannten "PVA"-Format abspeichern. Das PVA-Format ist stark an die vom TI-Chip verarbeiteten Datenstrukturen angelehnt. PVA ist kein MPEG2 Standardformat, basiert aber auf den gleichen elementaren Strömen (elementary streams - "ES"). Daher kann es in MPEG2 Formate gewandelt werden.

http://www.offeryn.de

PVAStrumento

PVAStrumento ist ein Werkzeug, um Daten, die mit einer DVB-Karte im PVA-Format aufgezeichnet wurden, in "MPEG2 program streams" zu wandeln. Oder vorhandene MPEG2 program streams zur Weiterverarbeitung "reparieren" bzw. cutten/splitten.

PVAStrumento ist Freeware. Es darf frei benutzt und verteilt werden.

PVAStrumento ist auch in der Lage, MPEG2 PS einzulesen, um sie zu demuxen oder zu synchronisieren. Intern ist die Behandlung vor allem der Audiodaten umgestellt worden, um weniger Audioblöcke bei ungenauen Blockgrenzen zu verlieren.

Aufzählung Version 2.0.30
Aufzählung PVAStrumento 2.1 pre9 http://www.offeryn.de/pvas_prerelease.htm

MPEGanalizzatore

MPEGanalizzatore ist ein kleines Werkzeug, um die Struktur eines MPEG2 PS zu analysieren.

Wenn Sie, wie ich, immer wieder nach neuen Möglichkeiten suchen, Ihre Videodaten in ein brauchbares Format zu wandeln - kann Ihnen MPEGanalizzatore helfen, herauszufinden, was an den verwandelten MPEG PS "komisch" ist.

MPEGanalizzatore zeigt Ihnen die Pakete, die Header, die GOPs und die Frames in einem MPEG Strom.

MPEGanalizzatore ist freeware. Sie dürfen damit machen, was Sie wollen. Außer, Geld dafür zu nehmen.

Aufzählung Version 1.1.6Feb 14, 2002

AVestensione, ein Werkzeug, das eigentlich unnötig sein sollte:

Ein Video-Header-Patcher. Der kann manchmal von Nutzen sein, wenn DVDs mit nicht-standard Videoauflösungen (wie 480x576) geschrieben werden sollen.

AVestensione erlaubt, die Video-Header vor dem Authoring "konform" zu patchen und vor dem Brennen der (mini)DVD wieder die korrekte Auflösung einzustellen.

Weiters erlaubt AVestensione, das Seitenverhältnis einer MPEG2-Datei zu verändern. (mpeg2vcr 3.11-Bug).

Installation und Benutzung:
AVestensione arbeitet als Shell-Extension. Sie muss mit regsvr32 registriert werden. Einfach 
regsvr32 avestensione.dll
in einem DOS-Fenster aufrufen.
Danach steht bei Rechtsklick auf eine Datei unter "Eigenschaften" eine Seite unter der Überschrift "Video" zur Verfügung. 
Die De-Installation erfolgt mit
regsvr32 /u avestensione.dll

Um den Umgang mit regsvr32 zu erleichtern, kann dieses Registry-Script zunächst ausgeführt werden. Dann stehen auf Rechts-Klick auf eine .DLL die Optionen "Register" und "Unregister" zur Verfügung.

Aufzählung DownloadAVestensione V0.2.2of August 10, 2001

Mpeg2-Dateien schneiden mit "Mpeg2Schnitt":

Noch ein Schnittprogramm? Nein, kein Videoschnittprogramm im eigentlichen Sinne, das Programm soll dazu dienen DVB-Aufzeichnungen (über Satellit, Antenne oder Kabel) von der Werbung zu befreien. Deshalb ist nur der "Harte Schnitt" an I- und P-Bildern vorgesehen. Dabei sind natürlich die gesetzlichen Regelungen (Copyright usw.) einzuhalten.

http://www.mdienert.de/mpeg2schnitt/index.htm

In 4 Schritten zum geschnittenem Video:

  1. Die Originaldateien (bzw. deren Kopien) demuxen. Dazu verwende ich PVAStrumento, da es auch gleich die Zeitverschiebung zwischen Audio und Video korrigiert. Es sind aber auch andere Programme möglich, nur muss dann eventuell ein Audiooffset angegeben werden. Nach meiner Meinung ist es unbedingt nötig den Stream (Programm- oder Transportstream) zu demuxen, da nur so die Video- und Audiodaten beim schneiden synchron bleiben. Für SVCD und DVD sind feste Paketgrößen vorgeschrieben. Die von mir getesteten DVB-Dateien hatten Paketgrößen von 1500 bis 7000 in einer Datei, müssen also ohnehin neu gemuxt werden.
  2. Video- und Audiodateien in das Programm laden. Entweder im Menü "Datei" den Punkt "Video/Audio öffnen" anklicken oder mit der rechten Maustaste in das Fenster "Dateien" klicken und dann "Video/Audio öffnen" wählen. In der Datei "Mpeg2Schnitt.ini" können die Dateifilter für die Öffnendialoge geändert oder ergänzt werden. Gleichnamige Audiodateien deren Endung in der Mpeg2Schnitt.ini eingetragen ist werden ohne Nachfrage mitgeladen (z.B. "Film.mpv" und "Film.mp2"). Audiodateien können auch durch klicken mit der rechten Maustaste im Dateienfenster und "Audio hinzufügen" später hinzugefügt werden. Es ist darauf zu achten das an allen Videodateien die gleiche Anzahl und Art von Audiodateien angefügt wird. Die Dateien werden anschließend analysiert. Dabei werden von den Video- und Audiodateien Indexlisten erstellt und als "*.idd" auf der Festplatte gespeichert. Da hierbei die gesamte Datei durchsucht wird kann dieser Vorgang je nach Rechner etwas länger dauern. Anschließend gibt es im Fenster "Dateien" ein oder mehrere Einträge mit den entsprechenden Dateien. Um aus mehreren Quelldateien eine Datei zusammen zuschneiden müssen diese die gleichen Eigenschaften haben. Das wird zwar vom Programm nicht geprüft, man kann aber die Eigenschaften der Dateien im Informationsfenster einsehen.
  3. Schnittpunkte festlegen. Die entsprechende Stelle im Video ansteuern, ist an dieser Stelle ein In- oder Outschnitt möglich wird die "In- oder Outtaste" eingeblendet. Die Navigation innerhalb des Videos ist auf verschiedene Weise möglich. Durch verschieben des Schiebereglers mit der Maus wird die entsprechende Stelle im Video angesteuert. Scrollen mit dem Mausrad bewegt den Schieberegler in die entsprechende Richtung. Dabei kann durch drücken einer "Schrittweitetaste" (standardmäßig "Schift, Steuerung, Alt und AltGr") die Schrittweite verändert werden. Drückt man beim scrollen mit dem Mausrad die Taste "I"(für In) bzw. "O" (für Out) wird der nächste mögliche Schnittpunkt angesprungen. Die Tasten im Bedienfeld sollten sich durch ihre Beschriftung erklären. Alle Funktionen können auch mit der Tastatur bedient werden, die "Schrittweitetasten" funktionieren auch bei den Funktionen "Bild vor" und "Bild zurück". In der Datei "Mpeg2Schnitt.ini" kann die Zuordnung der Tasten verändert und die Schrittweite für die "Schrittweitetasten" eingestellt werden. Ist der Schnittpunkt richtig eingestellt kann er durch drücken von "Übernehmen" der Schnittliste übergeben werden. Die einzelnen Schnitte in der Schnittliste können auch später verändert werden. Durch Doppelklick in der Schnittliste auf den Schnitt wird dieser in die Anzeige übernommen und kann bearbeitet werden. Nach dem Bearbeiten bitte "übernehmen" drücken. Die Reihenfolge der Schnitte in der Schnittliste kann man durch schieben mit der Maus verändern. Die Schnittliste kann im Menü "Datei" durch "Projekt speichern, laden" für eine spätere Bearbeitung gespeichert und wieder geladen werden.
  4. Ist die Schnittliste vollständig kann man durch drücken von "Schneiden" den eigentlichen Schnittvorgang starten. Es wird nach einem Verzeichnis und Dateinamen für das geschnittene Video gefragt. Die Standardendungen für Video- und Audiodateien kann man in der "Mpeg2Schnitt.ini" einstellen. Danach werden die entsprechenden Video- und Audioteile in zwei oder mehrere neue Dateien geschrieben. Je nach Rechenleistung und Dateigröße kann auch dieser Vorgang einige Zeit dauern.

    Diese neuen Dateien dann entweder muxen oder gleich in ein Authoringprogramm importieren.

*********************************************************************************************************

Die Software befindet sich noch in der Entwicklung, deshalb sind Fehler(auch ein eventueller Datenverlust) nicht auszuschließen. Die Verwendung erfolgt auf eigene Gefahr und sollte nur an Kopien der Originaldateien erfolgen.
Ist die Videoanzeige langsamer als der Ton werden die Videodaten nicht schnell genug decodiert. In diesem Fall kann man sich einen schnelleren Rechner kaufen oder die Videoanzeige im Menü Optionen auf 'Grau' umstellen.

Mpeg2Schnitt



Funktion der Tasten:

Play: (10)

Video und Audio abspielen. (die Tastenbeschriftung ändert sich in "Pause")
Die Tasten In und Out werden ausgeblendet.
Pause: (10)
Das Abspielen wird angehalten, die Abspielposition bleibt erhalten.
Stop: (11)
Der Abspielvorgang wird unterbrochen und zur Position 0 "zurück gespult".
<IN : (12)
Der mögliche vorherige Anfangsschnitt (I-Frame) wird gesucht und die Anzeige auf die neue Position aktualisiert.
>IN : (13)
Der möglichst nächste Anfangsschnitt (I-Frame) wird gesucht und die Anzeige auf die neue Position aktualisiert.
<OUT : (14)
Der mögliche vorherige Endeschnitt (I- oder P-Frame) wird gesucht und die Anzeige auf die neue Position aktualisiert.
>OUT : (15)
Der mögliche nächste Endeschnitt (I- oder P-Frame) wird gesucht und die Anzeige auf die neue Position aktualisiert.
< : (16)
Betätigung ohne Zusatztaste ein Bild zurück, mit Schift 10 Bilder und mit Steuerung 20 Bilder. Die Werte für die Schift- und Steuerungstaste können in der Mpeg2Schnitt.ini eingestellt werden.
> : (17)
Betätigung ohne Zusatztaste ein Bild vor, mit Schift 10 Bilder und mit Steuerung 20 Bilder. Die Werte für die Schift- und Steuerungstaste können in der Mpeg2Schnitt.ini eingestellt werden.
gehe zu In: (19)
Die Abspielposition wird zur Inposition verschoben. (ist keine Inposition markiert wird zum Anfang, Position 0, gesprungen)
gehe zu Out: (20)
Die Abspielposition wird zur Outposition verschoben. (ist keine Outposition markiert wird zum Ende des Videos gesprungen)
In : (21)
Die Anfangsschnittposition des aktuellen Schnitts wird neu gesetzt.
Out : (22)
Die Endschnittposition des aktuellen Schnitts wird neu gesetzt.
Neu: (23a)
Die In- und Outmarken werden in die Schnittliste übernommen. Dabei wird ein in der Schnittliste (4) angewählter Schnittpunkt nicht überschrieben sondern ein neuer Schnittpunkt eingefügt. Die Anzeigen unter der Schnittliste werden aktualisiert.
Ändern: (23b)
Die In- und Outmarken werden in die Schnittliste übernommen. Dabei wird der in der Schnittliste (4) angewählte Schnittpunkt überschrieben. Die Anzeigen unter der Schnittliste werden aktualisiert.
Doppelklick auf einen Eintrag im Fenster "Dateien": (6)
Die Datei wird als aktuelle Datei im Anzeigefenster(3) angezeigt.
Doppelklick auf einen Schnitt in der Schnittliste: (4)
Die zugehörige Datei wird als aktuelle Datei ins Anzeigefenster(3) geladen, die In- Outpositionen werden übernommen und die Anfangsposition angesprungen.
Wird ein Schnitt in der Schnittliste(4) markiert, wird auch die zugehörige Datei im Dateienfenster(6) markiert.
schneiden: (9)
Es wird nach den Namen einer Ausgabedatei gefragt und die Schnittliste(4) abgearbeitet.
Links neben der Taste werden die berechneten Größen der Dateien und die Gesamtspielzeit des Videos angezeigt.(8)
Audiooffset: (18)
Ein Doppelklick auf den Schriftzug "Audiooffset" aktiviert das Eingabefeld für den Audiooffset. Genauso kann er wieder abgewählt werden. Die Eingabe erfolgt in Millisekunden. Ein negatives Vorzeichen bedeutet das vorn etwas vom Audio abgeschnitten wird.

Rechtsklick ins Dateienfenster: (4)
Es öffnet sich ein Menü (7) mit folgenden Inhalt:
   Video/Audio öffnen: eine neue Video- und Audiodatei wird geladen
   Audio hinzufügen: eine Audiodatei kann zum Video hinzugefügt werden
   löschen: der markierte Eintrag wird gelöscht
Rechtsklick ins Schnittlistenfenster: (4)
Es öffnet sich ein Menü (7a) mit folgenden Inhalt:
   löschen: der markierte Eintrag wird gelöscht
   alle löschen: Alle Einträge in der Schnittliste (4) werden gelöscht.
verschieben eines Eintrags im Schnittlistenfenster: (4)
    man kann einen Eintrag im Schnittfenster (4) verschieben indem man ihn mit der Maus anfasst und an die neue Stelle schiebt

Alle Funktionen können auch per Tastatur gesteuert werden.
Die Tastenzuordnung kann in der Mpeg2Schnitt.ini eingestellt werden.

Rollen mit dem Mausrad: Einfaches rollen mit dem Mausrad bewegt das Video jeweils um ein Bild nach rechts oder links. Rollen bei gedrückter Schifttaste 10 Bilder und bei gedrückter Steuerungstaste 20 Bilder. Zwei weitere Schrittweitetasten (Standard: Alt und AltGr) könne definiert werden. Die Werte für die Schrittweitetasten können in der Mpeg2Schnitt.ini eingestellt werden. Beim drücken der Taste "i" oder "o" werden die nächsten In- oder Outschnittpunkte angesprungen.

Anzeigen unter dem Anzeigefenster(von links nach rechts): (5)
aktuelle Video- und Audiodatei
aktuelle Position des Schiebereglers für Video und Audio
Typ des angezeigten Bildes (I-, P-oder B-Frame)
Gesamtlänge des aktuellen Videos und des Audios

Im Fenster Informationen (2)werden Parameter der aktuellen Video- und Audiodatei angezeigt. Die Informationen stammen aus dem jeweils ersten Sequenz-, Bild- und Audioheader.

Menüleiste: (1)
Video/Audio öffnen:

Video- und Audiodateien laden. Die Dateien werden im Fenster "Dateien"(6) aufgelistet und, abhängig vom Menüpunkt Optionen/Video nach dem Öffnen anzeigen, die zu letzt geladenen im Vorschaufenster(3) angezeigt. Dabei werden eventuell Idd-Dateien erzeugt. Es werden alle gleichnamigen Audiodateien mit einer Endung die in der Datei Mpeg2Schnitt.ini unter Audiodateiendungen aufgeführt ist und die sich im gleichen Verzeichnis befinden mitgeladen. Gleichnamig bezieht sich auf den Dateinamen bis zum ersten Punkt (z.B. sind die Dateien Video.mpv, Video.engl.mp2, Video.deu.mp2, Video.5.1.ac3 in diesem Sinne gleichnamig). Die Dateiendungen können in der Datei Mpeg2Schnitt.ini geändert oder hinzugefügt werden.
Durch einen Doppelklick auf einen Eintrag im Fenster "Dateien" werden diese Dateien als aktuelle Dateien im Vorschaufenster angezeigt bzw. in den Medienplayer geladen.
Indexdateien erstellen: Von allen Dateien im Dateienfenster wird eine Indexdatei erstellt, oder wenn sie schon vorhanden ist kontrolliert.
Datei/Projekt neu: Die Dateienliste und die Schnittliste wird gelöscht, die aktuelle Audio- und Videodatei wird geschlossen.
Datei/Projekt laden: Öffnet ein Fenster zum laden eines Projektes, Änderungen im aktuellen Projekt gehen verloren. (vorher speichern)
Datei/Projekt speichern: Speichert das aktuelle Projekt.
Datei/Projekt speichern unter: Speichert das aktuelle Projekt unter einem anderen Namen.
Optionen/Indexdateien löschen: Wenn diese Option markiert ist werden beim Beenden alle verwendeten Indexdateien(*.idd) gelöscht.
Optionen/Videoanzeige/Video grau darstellen: Das Video wird grau angezeigt. Dadurch wird weniger Rechenleistung zum decodieren der Videobilder benötigt.
Optionen/Videoanzeige/Video nach dem Öffnen anzeigen: Ist diese Option markiert wird das zuletzt geladene Video und Audio angezeigt und die Indexdateien geladen, eventuell erzeugt. Möchte man mehrere Dateien auf einmal laden und dann alle Indexdateien auf einmal erzeugen kann man diese Option abwählen.
Optionen/Audiowiedergabe/Fehler beim Audioöffnen anzeigen: Ist diese Option markiert werden Fehler beim Öffnen einer Audiodatei angezeigt. Ist kein passender Audiocodec vorhanden können die Audiodateien zwar geschnitten aber nicht abgespielt werden (z.B. bei AC3-Dateien). In diesem Fall ist es ratsam die Anzeige der Fehler zu unterdrücken.
Optionen/Audiowiedergabe/kein Audio abspielen: Um Probleme mit der Audioausgabe von Windows zu vermeiden kann man auf das Abspielen der Audiodateien verzichten.
Optionen/Audiowiedergabe/MCI Schnittstelle verwenden: Gibt den Ton über die ältere MCI-Schnittstelle aus.
Optionen/Audiowiedergabe/DirectShow Schnittstelle verwenden: Die DirectShow-Schnittstelle von Windows wird verwendet. Es sollte mindestens DirectX 8 installiert sein.
Optionen/Timecode korrigieren: Die neu erzeugte Datei beim Schneiden erhält einen durchgängigen neuen Timecode. Diese Option sollte eigentlich immer an sein.
Optionen/Protokoll erstellen: Es wird ein Protokoll erstellt in dem wichtige Informationen zur Fehlerfindung eingetragen werden. Diese Funktion wird nach Bedarf weiterentwickelt.
Arbeitsumgebungen: Verschiedene Arbeitsumgebungen werden in Ini-Dateien gespeichert. Diese kann man getrennt editieren und so z.B. schnell die Standardverzeichnisse oder/und die Dateiendungen umschalten. In den Ini-Dateien werden zur Zeit alle Informationen der Mpeg2Schnitt.ini gespeichert. Diese Funktion wird noch weiter entwickelt.
Arbeitsumgebungen/Arbeitsumgebung laden: Eine Arbeitsumgebungsdatei kann geladen und zur Arbeitsumgebungsliste hinzugefügt werden.
Arbeitsumgebungen/Arbeitsumgebung speichern: Alle wichtigen Informationen des Programms werden in die aktuelle Arbeitsumgebungsdatei gespeichert. Die aktuelle Arbeitsumgebungsdatei ist an dem Punkt in der Liste zu erkennen.
Arbeitsumgebungen/Arbeitsumgebung speichern unter: Eine neue Arbeitsumgebungsdatei wird erzeugt und zur Arbeitsumgebungsliste hinzugefügt.
Arbeitsumgebungen/Arbeitsumgebung löschen: Eine Arbeitsumgebungsdatei kann aus der Liste entfernt werden. Die Datei selbst wird nicht gelöscht und kann bei Bedarf wieder geladen werden.
Arbeitsumgebungen/...: Es folgt eine Liste der möglichen Arbeitsumgebungen. Durch einfachen Klick auf einen Eintrag wird dieser aktiv und die Informationen aus der zugehörigen Arbeitsumgebungsdatei werden in das Programm geladen.
Über das Programm: Informationen über die Programmversion und verwendete Dateien.

Allgemeines zum Schnitt:
Ein In-Schnitt kann nur an I-Frames und ein Out-Schnitt nur an I oder P-Frames erfolgen.
Deshalb werden die In-Outtasten entsprechend ein- oder ausgeblendet. Das Festlegen von Schnittpunkten ist nicht während des Abspielvorganges(Play) möglich. Die aktuellen Schnittpunkte werden neben den Tasten für die In-und Outposition angezeigt.

letzte Änderung der Seite am: 26.10.2003 http://www.mdienert.de/mpeg2schnitt/

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Endlich gibt es eine echte, kostenlose Alternative zum Schneiden von MPEG-II mit AC3-Ton, nämlich das neue MPEG2Schnitt [v0.6e, 660 kb!][Downloads][Anleitung vom Autor][Anleitung 2][Infothread][mehr Infos][Screenshot]. In den Optionen sollte "Timecode korrigieren" aktiviert sein. Das Tool kodiert um die Schnittpunkte nicht neu, sondern schneidet nur an I- und P-Bildern. Daher wird unterschieden zwischen Anfangsschnitten [I-Frame] und Endschnitten [I- oder P-Frame], woran man sich jedoch schnell gewöhnt. Zur schnelleren Navigation mit den Richtungstasten "<" & ">", noch die "Strg"-Taste gedrückt halten. Der Beginn einer Sequenz wird mit "<IN" und "IN>" gesucht [vorwärts oder rückwärts] und dann mit "In" festgelegt. Das Ende wird mit "<OUT" oder "OUT>" gesucht, und mit "Out" bestimmt. Den so definierten Stream nimmt man mit "übernehmen" bzw. "Neu" in die "Schnittliste" auf, und kann sich dann der nächsten Sequenz zuwenden. Die einzelnen Schritte in der Schnittliste [aller geladenen Files!] lassen sich jederzeit aufrufen, ändern oder löschen! Zuguterletzt werden alle Jobs mit "schneiden" zusammenkopiert. Achtung: Video und Audio müssen getrennt importiert werden, da das Prog anfangs für DVB-Aufnahmen gedacht war [die oft einen Zeitversatz aufweisen]; Dies umgeht jedoch auch einige Fehler, die oft beim Schneiden kompletter program-streams auftreten. Das zu schneidende Video also zuvor demuxen - mit DVD-lab, VobEdit, oder gleich beim Rippen mit dem Decrypter - s. oben. Die [gleichnamige] Audiospur wird beim Laden [und Speichern] automatisch berücksichtigt - falls nicht, dann manuell dazuladen. Auch mehrere [in der Art identische!] Audiostreams sind möglich, und AC3 wird ab v0.6 unterstützt. Die Ausgabedateien können dann wieder remuxt, oder direkt authort werden [DVD-lab, Maestro, IfoEdit]. Bugs: Die Audiowiedergabe kann für Probleme sorgen, daher in den Optionen evtl. abschalten.
Über die Schnittliste können alle geladenen Clips bzw. Teile daraus natürlich auch zusammenkopiert werden. Das hat beim Authoring den Vorteil, dass man EINE Datei als EINEN Titel importieren kann, was Übergänge beim Abspielen vermeidet, und eine Navigation nur über Kapitel ermöglicht, also ohne Titelwechsel.
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Aufzählung http://www.radonmaster.de/robernd/tools/

http://www.radonmaster.de/robernd/tMPEG.html


http://www.dbox2-tuning.de/html/links___downloads.html

http://www.dvblinks.de/

http://www.neutrino-anleitungen.de

http://www.lucike.de