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Über uns:
Der Deutsche Jugendbund Kyffhäuser e.V. (auch Kyffhäuserjugend genannt)- im folgenden DJBK bezeichnet, ist eine eigenständige Jugendorganisation im Kyffhäuserbund e.V. und führt dementsprechend ein Jugendleben eigener Ordnung.

Im Jahre 1896 haben sich Jugendliche aus allen Teilen des damaligen Reiches am Kyffhäuserdenkmal zusammengefunden, um sich auf der Grundlage der Kyffhäuseridee zu einer eigenständigen Jugendorganisation zusammenzuschließen. Die Kyffhäuseridee erhielt von Anfang an (1786) einen besonderen sozialen Aspekt. In den ersten Jahren und Jahrzehnten nach der Gründung des Kyffhäuserbundes haben sich die Mitglieder zusammengetan, um die Not der Kriegsopfer, der Waisen, der Hinterbliebenen im täglichen Leben durch hilfsbereite Unterstützung zu lindern.

Im DJBK wirken junge Menschen aller sozialen Schichten jeden Alters bis 27 Jahren, um ihre Freizeit durch Eigeninitiative und Selbstverantwortung aktiv zu gestalten in unterschiedlichen Gruppen zusammen. Die Jugendarbeit im DJBK ist nicht nur als verbandliche Nachwuchssicherung anzusehen, sondern vielmehr als ein Teil der allgemeinen gesellschaftlichen Erziehung. Sie umfaßt aller der Jugend offenstehenden Möglichkeiten, basiert auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und ist von den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen in den örtlichen Gruppen geprägt.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Wahrnehmung jugendpflegerischer Aufgaben. Darüber hinaus gibt es Angebote der Bundes- und der Landesverbände: Zeltlager, Sportwettkämpfe, Treffen der Musikzüge, Auslands- und Städtetouren, gemeinsame Umweltaktionen, politische Bildungsfahrten und noch vieles mehr.

Es gibt Jugendgruppen, die sich ausschließlich im sportlichen Bereich engagieren, andere wiederum sehen den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Bereich der musischen oder kulturellen Bildungsarbeit, bei Fahrten, Freizeiten oder in den regelmäßigen Gruppenstunden. Hinzu kommen Angebote des Bundes- und der Landesverbände, wie Zeltlager, Sport­wettkämpfe, Treffen der Musikzüge, Auslands- und Städtetouren, gemeinsame Umweltaktionen (auch mit befreundeten Organisationen der Nachbarländer), politische Bildungsfahrten.


Das Kyffhäuserdenkmal

1888 wurde dazu aufgerufen Kaiser Wilhelm I. nach seinem Tod ein Denkmal als Symbol deutscher Einheit im Kyffhäusergebirge zu errichten. Die Bausumme von 1,5 Millionen Mark wurde durch Sammlung der Kriegervereine in Deutschland aufgebracht. 1896 wurde das Denkmal eingeweiht. Es löste eine starke Einigungsbewegung aus.

Das Kyffhäuser-Denkmal als Symbol des Bundes steht seit der Vereinigung beider deutscher Staaten wieder inmitten Deutschlands. Es bleibt Mahnmal für den Frieden, Freiheit und die Einheit Deutschlands. Mit dem Blick auf Europa geht der Kyffhäuserbund in das 3. Jahrhundert seiner Tradition.

Die Geschichte

1786 fand die Festlegung der ersten Statuten in Wangerin statt. Als Zeichen seiner Anerkennung verlieh Friedrich II: ihnen die Fahne ihres Regimentes mit dem königlichen Wappen. Es wurden, drei Jahre vor der französischen Revolution (1789), die Grundsätze Gleichheit, Brüderlichkeit und Kameradschaft in die Statuten für eine soziale Bürgerinitiative festgeschrieben.
1900 wurde der "Kyffhäuserbund" unter seinen heutigen Namen gegründet und umfasste alle Generationen ehemaliger Soldaten in Deutschland.
1919 wurde Generalfeldmarschall von Hindenburg Ehrenpräsident des Kyffhäuserbundes.
Als im Jahre 1932 Hitler und Generalfeldmarschall von Hindenburg als Reichspräsident kandidierten, rief der Präsident des Kyffhäuserbundes die Mitglieder auf, ihren Ehrenpräsidenten von Hindenburg als einzigen Kandidaten der demokratischen Partei zu wählen.
Generalfeldmarschall von Hindenburg wurde zum Reichspräsidenten gewählt.
1943 wurde der Kyffhäuserbund durch Hitler verboten, die Macht von fast 5 Millionen Mitgliedern hatte er seit der Niederlage von 1932 nicht vergessen


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