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DAMEN
Regionalliga Bezirksliga Kreisliga B Jugend Mixed
Mixed-Volleyball
DJK Schmetterlinge WM-Dritter
(si) Am vergangenen Sonntag fand in Welzheim die diesjährige Württembergische Meisterschaft im Mixed-Volleyball des Volleyball-Landesverbandes Württemberg VLW statt. Das Team der Schmetterlinge von der DJK Schwäbisch Gmünd schaffte mit dem 3. Platz den Sprung auf das Podest und schrammten dabei am Finale nur unglücklich vorbei.
In Württemberg sind über 500 Mannschaften für die Mixedvolleyballrunde gemeldet. In Welzheim trafen nun zum Saisonhöhepunkt die 12 besten Teams aus den 4 Bezirken in Württemberg aufeinander. Mit dabei waren auch die Schmetterlinge der DJK Schwäbisch Gmünd, die sich als Meister des Bezirks Ost für diese Meisterschaften qualifiziert haben.
Nach der Begrüßung gab es zuerst eine Siegerehrung. Für die Meisterschaft in der abgelaufenen Saison erhielten die Schmetterlinge vom Vertreter des VLW eine Urkunde und den Meisterpokal überreicht. Anschließend wurden die 12 Mannschaften wurden in 2 Gruppen gelost, dies bedeutete für jedes Team 5 Spiele in der Vorrunde.
Die Auslosung bescherte den Gmündern in Spiel 1 die Mannschaft aus Geißelhardt. Eine gewisse Anfangsnervosität führte anfangs zu ungenauem Spiel, dann aber schaukelte die DJK beide Sätze mit 25:18 und 25:19 sicher nach Hause. Gleich danach mussten sie sich mit Hausen auseinandersetzen, die ebenfalls ihr 1. Spiel gewonnen hatten. Während Satz 1 mit 25:16 klar zugunsten der Schmetterlinge ausging, verspielten sie im 2. Durchgang durch unnötige Eigenfehler einen komfortablen Vorsprung, mussten einen Satzball des Gegners abwehren und retten sich in die Verlängerung, die sie mit 27:25 für sich entschieden.
Im 3. Spiel traf man auf den großen Unbekannten aus Ludwigsfeld, die vor einem halben Jahr bei den Deutschen Meisterschaften für Aufsehen gesorgt haben. Die DJK legte einen Blitzstart hin und gewannen Satz 1 klar mit 25:16, sowie den 2. Satz mit 25:21. Auch im 4. Spiel des Tages gegen Sindelfingen, den Meister des Bezirks West, gab es einen Sieg mit 25:21 und 25:17. Damit standen die Gmünder bereits vor dem letzten Vorrundenspiel gegen den Südmeister aus Jedesheim als Gruppensieger fest.
Im Halbfinale trafen die Gmünder dann auf Berkheim. In der abgelaufenen Saison konnten die Schmetterlinge die Meisterschaft knapp vor Berkheim für sich entscheiden. Beide Teams kennen sich aus vielen Begegnungen ziemlich gut. Die Vorschlussrunde ist bei diesen Titelkämpfen besonders wichtig, denn nur die Finalteilnehmer qualifizieren sich für die Süddeutschen Meisterschaften. Im 1. Satz setzten sich die Gmünder mit 25:21 durch, während der 2. Satz deutlich mit 17:25 verloren ging. Damit musste der 3. Satz die Entscheidung bringen. Man merkte den Gmündern an, dass Kraft, Konzentration und Kondition im 6. Spiel allmählich schwanden. Vor allem die Durchschlagskraft im Angriff ließ nach, was dazu führte, dass viele Bälle immer wieder zurück kamen. Denkbar knapp mussten sich die Gmünder, die als ältestes Team mit einen Durchschnittsalter von immerhin 44 Jahren antraten, mit 22:25 geschlagen geben und sich mit dem kleinen Finale zufrieden geben. Trotz Enttäuschung über den verpassten Finaleinzug gaben sich die Schmetterlinge keine Blöße und sicherten sich mit einem Sieg gegen Jedesheim den 3. Platz. Württembergischer Meister wurde Berkheim, die im Endspiel den Gastgeber aus Welzheim mit 2:1 Sätzen besiegten.
Die Schmetterlinge treten an mit Susi Rothaupt, Gerty Roos, Inge Stegmaier, Astrid Hark-Thomé, Michael Rosenberger, Thomas Zehnder, Stefan Klotzbücher, Michael Nanz und Wolfgang Siedle.
Das Endergebnis der Württenbergischen Meisterschaft 2008:
- Berkheim
- Welzheim
- DJK Schwäbisch Gmünd Schmetterlinge
- Jedesheim
- Böblingen
- Geißelhardt
- Gereizt Stuttgart
- Hausen
- Dornier Immenstaad
- Ludwigsfeld
- Sindelfingen
- FeuerbachText und Foto: Wolfgang Siedle
DJK II triumphiert im Pokal
Einen absoluten Knüller hielt die zweite Damenmannschaft der DJK Schwäbisch Gmünd zum Saisonfinale der Volleyballrunde bereit. In der Endrunde des Bezirkspokals bezwangen die Schützlinge von Trainer Uwe Thoß zuerst die SG Nürtingen/Wernau mit 3:0, um dann im Endspiel der DJK Aalen mit 3:1 das Nachsehen zu geben – der viel umjubelte Gewinn des Bezirkspokals war perfekt.
Nachdem in den vergangenen Jahren immer die erste Mannschaft für den obligatorischen Titelgewinn der Volleyballabteilung gesorgt hatte, sprang dieses Mal die DJK II in die Bresche und dies mit einem mehr als überzeugendem Auftreten. Erfreulicher Nebeneffekt für die DJK-Youngsters: Man hat sich für die erste Runde des württembergischen Pokals qualifiziert und kann noch vor den Sommerferien auf ein Heimspiel gegen einen Landesligisten oder Oberligisten hoffen.
Gegen die SG Nürtingen/Wernau ließ die Thoß-Truppe gleich von Anfang an nichts anbrennen und ging durch den 25:18 Satzgewinn schnell mit 1:0 in Führung. Auch weiterhin behielten die Gmünderinnen die Oberhoheit am Netz oder glänzten mit brandgefährlichen Aufschlägen, wodurch das 25:17 im zweiten Durchgang die logische Konsequenz war. In Satz Nummer drei ein ähnliches Bild. Die DJKlerinnen bestimmten das Geschehen und zogen durch das 25:20 mit 3:0 in das Bezirksfinale ein.
Dort traf man auf die DJK Aalen, die mit einem überraschenden 3:1 den Landesligaaufsteiger SV Esslingen eliminiert hatte. Im ersten Satz hielten die Aalenerinnen das Derby kurzzeitig noch ausgeglichen, dann aber zogen die Gmünderinnen auf 25:16 davon und machten im zweiten Durchgang gleich so weiter. Dabei zeigte Marlen Franke in ihrem Abschiedsspiel eine herausragende Leistung und ließ ihren Gegnerinnen durch ihre cleveren Angriffsaktionen selten eine Chance. So erhöhten die Gmünderinnen mit dem 25:22 auf 2:0.
Dann allerdings punkteten die Aalenerinnen mit ihrer tollen Moral und versuchten dem Derby noch eine Wende zu geben. Durch das 27:25 im dritten Satz verkürzten sie auf 2:1. Ein Warnschuss zur rechten Zeit für die DJK Gmünd II, die dann wieder toll aufspielte und mit dem souverän herausgespielten 25:18 Satzgewinn keine Zweifel mehr am verdienten 3:1 Erfolg aufkommen ließ.
DJK Gmünd II: Svenja Baur, Eva Beug, Monika Buchner, Jana Federsel, Marlene Franke, Verena Schoch, Ines Stegmaier, Madeleine Steinbock.
Federsel
Regionnalliga:
1:3 Niederlage in Ulm
Kein Glück: Der DJK-Abstieg ist fast besiegelt
Der spannungsgeladene Abstiegskrimi in der Regionalliga Süd der Damen hielt für Gmünds Volleyballerinnen das schlechtere Ende parat. Zwar holten sich die Schützlinge von Trainer Michael Krigar bei der 1:3 Niederlage gegen den SSV Ulm einen Satzgewinn, da aber die TSG Heidelberg-Rohrbach mit 0:3 in Burladingen unterging, schaffte der TSV Burladingen im Fernduell den Sprung auf das rettende Ufer. Ob dies auch noch dem Regionalligaaufsteiger DJK Schwäbisch Gmünd gelingt, hängt nun vom abstiegsbedrohten USC Freiburg in der zweiten Bundesliga ab
Ein verhaltener Start verbunden mit unpräzisem Spiel und zu vielen Eigenfehlern kennzeichneten das Gmünder Spiel in der Anfangsphase des ersten Satzes. Die Ulmerinnen nahmen die Gastgeschenke dankend an und gingen mit 8:3 in Führung. Doch als sich die DJKlerinnen ein wenig gefangen hatten und auf 15:16 herangekommen waren, geriet nun Ulm seinerseits unter Druck. Beim 23:23 Gleichstand hofften die vielen DJK-Fans unter den Zuschauern auf die Wende, aber der SSV hatte an diesem Tag immer einen Konter parat – für einen Tabellendritten der Regionalliga auch nicht verwunderlich. Der zweite Ulmer Satzball saß dann zum etwas glücklichen 26:24.
Prächtig lief es für die DJK-Team zu Beginn des zweiten Durchgangs. Auf die 5:1 Führung folgte fast postwendend der Ulmer Dämpfer zum 6:6. Aber jetzt begann die stärkste Gmünder Zeit in diesem Derby. Sabrina Höger setzte platzierte Aufschläge und die DJK-Angriffsmaschinerie über Julia Hartwich, Miriam Tischer und Lisa Federsel begann toll zu laufen. Über 16:9 lag man 24:15 in Front. Ein erfolgreicher Schmetterball durch Madeleine Schmidt zum 25:15 Satzgewinn rundete die Sache ab – der so wichtige 1:1 Ausgleich war hergestellt.
Der Anfang vom Ende für die Gmünderinnen kam mit der Auswechseltaktik von Ulms Trainer Metzger: „Wir haben nun auf einen konsequenten Doppelblock gegen den Gmünder Außenangriff umgestellt, diesen ab sofort auch weitgehend entschärft und dann wurde das Gmünder Aufbauspiel zu durchsichtig.“ Ulm hielt in Satz Nummer drei immer einen leichten Vorsprung, der auch von DJK-Problemen in der Aufschlagsannahme begünstigt wurde. Nur einmal beim 15:15 schafften die Gmünderinnen den Ausgleich. Aber weiterhin war das DJK-Spiel nicht präzise genug und Ulm ging durch den 25:21 Satzgewinn mit 2:1 in Führung.
Der vierte Satz wurde zu einer hochbrisanten, an Spannung kaum mehr zu überbietenden Auseinandersetzung. Ab dem 7:7 gelang es keiner Mannschaft mit mehr als einem Punkt in Führung zu gehen. Das nervenzerreibende Hin und Her hielt beim 24:22 für die etwas cleveren Ulmerinnen den verwandelten Matchball und damit den viel umjubelten 3:1 Endstand bereit.
Und jetzt begann für die Mannschaft und die Fans der DJK das lange Warten auf das Resultat aus Burladingen. Eineinhalb Stunden später bestätigte der Staffelleiter dann den Burladinger 3:0 Erfolg gegen Heidelberg, was für die Tabelle bedeutete: Gmünd und Burladingen nach Punkten gleich, beide in den Sätzen im Subtraktionsverfahren gleich, aber der Quotient ergibt: Viertletzter Burladingen mit 0,813 und Drittletzter DJK Gmünd mit 0,809. Vier Tausendstel entscheiden damit nach 20 Spieltagen über den Klassenerhalt.
Die DJK muss somit in die Warteschleife und ihr Schicksal an das des USC Freiburg in der zweiten Liga ketten, wo in einer Woche erst Saisonschluss ist. Ulms Trainer Metzger hatte ein fast entschuldigendes Fazit bereit: „Das ist jetzt richtig blöd für Schwäbisch Gmünd. Ich habe gar nicht gewusst, dass es so knapp hergeht. Wir wollten nach den vielen schlechten Spielen der letzten Wochen noch einen Sieg zum Abschluss haben.“ Für DJK-Coach Krigar war klar: „Wenn wir wegen eines Satzes absteigen, sind wir nicht heute abgestiegen. Das Spiel gegen Ulm war wie ein Spiegelbild der Saison, es ging auf und ab. Zwei Sätze war es richtig ausgeglichen, dann hatte Ulm auch ganz schön viel Glück bei ihren Abwehraktionen.“
DJK Schwäbisch Gmünd: Federsel, Goisser, Hartwich, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer.
Abschlusstabelle der Regionalliga Süd: Federsel
DJK Schwäb. Gmünd - VfR Umkirch 3 : 0
MIXED
DJK Schmetterlinge als Meister zur WM
(si) Am vergangenen Sonntag, 30. März 2008 fand in Ötlingen der letzte Spieltag in der A-Klasse, der höchsten Württembergischen Liga im Mixed-Volleyball statt. Das Team der Schmetterlinge von der DJK Schwäbisch Gmünd verteidigte mit 3 Siegen aus 4 Spielen die Tabellenführung, holten sich ihren 4. Meistertitel und lösten damit die Tickets zur Teilnahme an den Württembergischen Meisterschaften.
Alle 9 Mannschaften der Liga traten an diesem Tag in Ötlingen an. Insgesamt waren 18 Spiele auf den 3 Feldern zu sehen, in denen die Meisterschaft, die Qualifikation zu den Württembergischen Meisterschaften und die Abstiegsfrage entschieden wurde. Mit letzterer hatten die Schmetterlinge der DJK Schwäbisch Gmünd freilich nichts zu tun, standen sie doch punktgleich, aber aufgrund der besseren Satzdifferenz vor Berkheim an der Tabellenspitze.
Im ersten der 4 an diesem Tag zu absolvierenden Spiele trafen die Gmünder auf Feuerbach. Aufgrund einer eklatanten Schwächephase in der Ballannahme ging der 1. Satz mit 20:25 verloren. Die Leistung der Gmünder stabilisierte sich in den Sätzen 2 und 3, die klar mit 25:13 und 25:16 gewonnen wurden.
In der 2. Partie stand die Mannschaft „Gereizt“ aus Stuttgart auf dem gegnerischen Spielfeld. Der Verfolger und Tabellendritte hatte zwar noch Ambitionen auf Platz 1 oder 2. Den gut aufgelegten und kompakt auftretenden Schmetterlingen hatten die ewigen Rivalen aus Stuttgart beim 2:0 Sieg jedoch nichts entgegenzusetzen. Ein bemerkenswertes Debüt im Trikot der Schmetterlinge feierte in diesem Spiel Astrid Hark-Thome, die mit gelungenen Aktionen und vielen direkt erzielten Punkte im Angriff und Block starke Akzente setzten konnte.
Mit diesen 2 Siegen war der 2. Platz und damit die Quali zur WM gesichert. Der direkte Konkurrent um den Titel aus Berkheim hatte jedoch parallel seine 2 Spiele ebenfalls gewonnen, die Meisterschaft musste sich also in den beiden letzten Spielen entscheiden.
Am Nachmittag stand dann das Spiel gegen Zaihersweiher an. Der 1. Satz ist am besten in die Kategorie „schnell vergessen“ einzuordnen, er ging mit 15:25 verloren. Dagegen lief es im 2. Durchgang wieder rund, 25:16, somit musste der 3. Satz die Entscheidung bringen, der jedoch mit 18:25 verloren ging. Damit schien die Meisterschaft verloren, jedoch verlor Berkheim ebenfalls sein Spiel gegen Gereizt Stuttgart.
Damit hatte es die DJK selbst in der Hand mit einem Sieg im letzten Saisonspiel gegen Weilimdorf 2 den Titel aus eigener Kraft zu holen. Spielertrainer Michael Rosenberger konnte in dieser Phase seine Mannschaft aufgrund einer aufgebrochenen Verletzung nur noch von der Bank unterstützen. Voll motiviert spielten die Gmünder wie aus einem Guss und ließen dem Gegner, der sich personell noch verstärkt hatte, mit 25:17 und 25:17 keine Chance.
Diese Meisterschaft ist aufgrund der Tatsache, dass die Schmetterlinge über die Saison hinweg viele Ausfälle zu verkraften hatte und nur an einem einzigen Spieltag komplett antreten konnten, umso höher einzuschätzen. Mit dieser tollen Saisonleistung untermauern die DJK-Schmetterlinge ihre Stellung als Spitzenteam in Württemberg. Die nächste große Herausforderung steht bereits bevor. Am 4. Mai 2008 finden in Welzheim die Württembergischen Meisterschaften statt, bei denen von über 500 Mannschaften die 12 besten Teams aus den 4 Landesverbänden aufeinander treffen.
Die Schmetterlinge spielten mit Susi Rothaupt, Gerty Roos, Astrid Hark-Thome, Michael Rosenberger, Joachim Wurst, Stefan Klotzbücher, Michael Nanz, Florian Kruczek und Wolfgang Siedle.
Text : Wolfgang Siedle
Bezirksliga, Damen:
DJK II mit tollem Abschluss
Voll auf der Erfolgswelle schwimmt zum Saisonabschluss die zweite Mannschaft der DJK-Volleyballabteilung. Zuerst zeigte man sich im letzten Punktspiel dem Vorletzten SC Weiler/Fils voll überlegen und strich einen klaren 3:0 Sieg ein. Damit beendete man die Bezirksligasaison auf einem respektablen vierten Tabellenplatz, für einen Aufsteiger eine absolut tolle Leistung. Zum zweiten ist die Truppe von Trainer Uwe Thoß ebenfalls noch im Rennen um den Gewinn des Bezirkspokals. Im Viertelfinale gegen den SV Esslingen II ging es nur im ersten Satz beim 25:23 für die Gmünderinnen knapp her. Anschließend war es eine klare Sache, was auch die Satzerfolge von 25:11 und 25:10 deutlich machen. Damit ist die DJK II ins Halbfinale des Bezirkspokals eingezogen und kann Anfang Mai bei der Endrunde ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte schreiben.
Federsel
Regionnalliga:
Die Fans jubeln
Die DJK ist wieder da – 3:1 gegen Heidelberg
Der Befreiungsschlag ist erstmals geglückt. Beim ersten von drei Schicksalsspielen um den Klassenerhalt in der Regionalliga schafften die Volleyballerinnen der DJK Schwäbisch Gmünd am gestrigen Sonntagnachmittag in der großen Sporthalle einen hart erkämpften 3:1 Erfolg gegen die TSG Heidelberg-Rohrbach. Da tat auch der überraschende 3:1 Sieg von Abstiegskonkurrent TSV Burladingen der Stimmung keinen Abbruch, die Krigar-Truppe liegt momentan auf dem achten Tabellenplatz, also auf dem rettenden Ufer.
Am Samstagabend gegen 22 Uhr schrillten im Gmünder Volleyballlager die Alarmglocken, als die Regionalligaergebnisse der Samstagspiele auf der offiziellen VLW-Homepage über den Ticker liefen. Das Resultat von Villingen gegen die TG Biberach mit 3:0 erwies sich Stunden später als Tippfehler und endete wirklich mit dem erwarteten Erfolg des Spitzenreiters, aber das 3:1 von Abstiegskandidat TSV Burladingen gegen Allianz Stuttgart II war korrekt. Für den Tabellenstand war damit klar, dass das Allianz-Geschenk an den direkten Gmünder Konkurrenten um den Klassenerhalt bedeutete: Die DJK ist somit Vorletzter und damit in dieser Saison das erste Mal auf einem Abstiegsplatz.
Unter diesen Vorzeichen startete die DJKlerinnen in diese Begegnung mit den Heidelberger Vorstädterinnen, die sich als sehr kampfstark erwiesen und mit ihrer glänzenden Abwehrarbeit die Gmünderinnen immer wieder vor große Probleme stellten. Aus dem 3:3 wurde ein 16:16, ausgeglichener ging es nicht mehr. Von da an behielten jedoch die Gäste wegen des zu unpräzisen Gmünder Aufbaus die Oberhand. Die höhere Durchschlagskraft und die bessere Cleverness gab mit 23:25 zu gunsten der Gäste den Ausschlag:
Auch weiterhin verteilten die Gäste keine Geschenke. Die Krigar-Schützlinge liefen weiterhin einem Rückstand hinterher. Aber dem 7:10 Rückstand brachte erst eine Aufschlagsserie von Julia Hartwich die Gmünder 12:10 Führung. Doch Heidelberg blieb weiter dran und ließ die DJK nicht davonziehen. Ab dem 19:19 war alles wieder ausgeglichen. Erst als Sabrina Höger zwei klug gespielten Aufschläge unterbringen konnte war der zweite Satz mit 25:22 für die DJK gelaufen und unter dem Jubel der gut 400 Zuschauer der 1:1 Ausgleich hergestellt.
Dann lief das DJK-Spiel irgendwie befreiter und vor allem Miriam Tischer konnte über die Angriffsmitte punkten. Beim 15:11 für die Gastgeberinnen schien auch nach einem erfolgreich abgeschlossenen fast zweiminütigem Ballwechsel alles für die DJK zu laufen. „Aber meine Mannschaft gab nie auf und kämpfte toll“, lobte Gästecoach Schöne sein Team und bei 19:19 war der Gleichstand wieder hergestellt. Aber jetzt zeigte sich die DJK kampf- und nervenstark und machte den Satz zum 25:22 zu.
Annahmefehler auf Seiten der Gmünderinnen bescherte Heidelberg zu Beginn des vierten Durchgangs wieder eine leichte Führung, was man routiniert bis zum 19:17 hielt. Aber mit einer tollen Abwehrschlacht rissen die Gmünderinnen die Partie noch einmal herum und feierten mit den vielen Fans nach dem 25:21 Satzgewinn den so wichtigen 3:1 Erfolg, den Michael Krigar „als den wichtigsten Sieg aus den bisherigen Spielen“ bezeichnete. „Wir standen gewaltig unter Druck und haben uns nervenstark gezeigt, da kann man nur zufrieden sein“ war der DJK-trainer nach Spielende sichtlich erleichter.
Federsel
DJK verliert 1:3
Tübingen war einfach zu clever
Gmünds Regionalliga-Volleyballerinnen können im Jahr 2008 einfach nicht mehr gewinnen. Beim Gastspiel in Tübingen wehrte man sich zwar kräftig, stand aber nach dem 1:3 Endstand genauso mit leeren Händen da wie in den anderen fünf Partien nach der Weihnachtspause. Für die DJK Schwäbisch Gmünd ist damit als weiterhin Drittletzter der Abstiegskampf pur angebrochen, man hat noch drei Begegnungen, davon zwei zuhause, um das rettende Ufer zu erreichen.
„Ioana Savoio hat uns als Angreiferin glänzend verstärkt und war wohl spielentscheidend. Ein Glück, dass ihr Spielerpass heute beim Staffelleiter vorlag und sie so spielen konnte“, freute sich Tübingens Coach Bühler über den cleveren Schachzug seines Vereins die ehemalige Zweitligaspielerin von Allianz Stuttgart als Trumpfass noch aus dem Ärmel gezogen zu haben. Auch das halbe Jahr Spielpause merkte man ihr gar nicht an, denn im Zusammenspiel mit der glänzend inspirierten Zuspielerin Andrea Richter – ebenfalls eine ehemalige Stuttgarter Zweitligaakteurin – sorgte man im Duett für die Entscheidung nicht nur im ersten Satz, als die DJK bis zum 17:17 prächtig mithalten konnte, aber gegen Tübingens höhere Aggressivität in Sachen Aufschlag und Block letztendlich mit 25:19 den kürzeren zog.
Und weiter lief das druckvolle Tübinger Angriffsspiel, der zweite Satz schien bei der 13:6 Führung für die Gastgeberinnen schon entschieden. Aber mit toller Moral kam die DJK zurück. Zwei klasse Aufschlagsserien von Julia Hartwich und Lisa Federsel ergaben bei 17:17 wieder den Gleichstand. Madeleine Schmidt punktete im Block, Sabrina Höger schmetterte über die Mitte und Miriam Tischer von außen, das DJK-Spiel lief wieder wie in der so erfolgreichen Saisonvorrunde. Die logische Konsequenz: Mit 25:20 stellte man unter dem Jubel der mitgereisten Fans den 1:1 Gleichstand her.
Jetzt drehten die Gmünderinnen weiterhin auf und gingen ihrerseits über 5:2 mit 14:11 in Führung. Aber Tübingen konterte nun mit dem besseren Block, den treffsicheren Sprungaufschlägen und clever vorgetragenen Spielzügen, was insgesamt die Wende im Spiel ergab. Mit dem 25:20 Satzgewinn verbunden mit der 2:1 Führung wurde nun der DJK der Zahn gezogen.
Im vierten Durchgang zeigten die Tübingerinnen was man als langjähriges Regionalliga-Spitzenteam mit Zweitligaambitionen so drauf hat. Die Angriffsmaschinerie der Heimmannschaft lief auf Hochtouren. Mit super Kombinationen wurde der Gmünder Block genarrt und Punkt um Punkt erzielt. Die Gmünder Regionalliga-Neulinge mussten gewaltig Lehrgeld bezahlen und unterlagen mit 25:14 und damit 3:1.Nüchternes Resümee von Trainer Michael Krigar: „Wir haben alles gegeben was wir können. Jetzt müssen wir unsere Chance in den Heimspielen gegen Heidelberg und Umkirch suchen.“
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Hartwich, Höger, List Mahler, Merinsky, Schmidt , Tischer, Werner.
Federsel
Biberach ist eine Klasse für sich
DJK hält beim 0:3 lange mit
Dass für die TG Biberach der Abstieg aus der zweiten Bundesliga nur ein Betriebsunfall war, machten die Volleyballerinnen aus Oberschwaben auch bei ihrem Gastspiel in der Straßdorfer Römersporthalle vor knapp 300 Zuschauern deutlich. In einer zumindest zwei Sätze langen hochklassigen Auseinandersetzung blieben die Biberacherinnen beim 3:0 Sieg weiterhin ungeschlagen, steuern damit dem sofortigen Wiederaufstieg entgegen, während für die DJK Schwäbisch Gmünd nach dem Absturz auf den drittletzten Tabellenplatz der Regionalliga der Abstiegskampf pur angebrochen ist.
Das von Regio-TV angereiste Fernsehteam machte anfangs wegen ihres bald anstehenden Aufstiegs nur die Gästespielerinnen nervös, denn die Gmünderinnen starteten furios mit einer 3:0 Führung. Aber von da an sah man sich Biberacher Schnellangriffen gegenüber, die äußerst variabel und vom DJK-Block nie in den Griff zu bekommen waren. Die Gastgeberinnen setzten präzise Lobs durch Madeleine Schmidt und Elisabeth Goisser bis zum 6:6 dagegen.
Biberachs unbestrittene Klasse war an der folgenden Aufschlagsstärke abzulesen, denn neben sieben direkt erzielten Treffern zogen die Gäste auf 17:8 davon. Aber die Schützlinge von Trainer Michael Krigar, der froh war, „ dass wir endlich von Anfang an bestens losgelegt haben und mit einem guten Start den ersten Satz lange offen halten konnten“, verkürzten nach erfolgreichen Schmetterbällen von Sabrina Höger und einer starken Aufschlagsserie von Lisa Federsel von10:20 auf 17:20. die Stimmung in der Halle war da, nur Biberach ließ sich davon nur kurz beeindrucken. Der Spitzenreiter konterte mit Angriffen, die glänzend durchdacht, blitzschnell und mit der entsprechenden Schlaghärte versehen waren. Der 25:20 Satzgewinn war die logische Folge.
Im zweiten Durchgang machte Biberach einfach so weiter, hielt sein durchgängig hohes Niveau, wobei Gästetrainer Jochen Lehner neben seinem eigenen Team auch die DJK zu loben wusste: „Der Gmünder Angriff war richtig gut, aber in der Aufschlagsannahme hatten wir durch unsere exzellente Liberospielerin eine super Quote, was letztendlich für unseren besseren Spielaufbau ausschlaggebend war. Den Rest erledigten unsere Schnellangriffe...“ Aus Gmünder Sicht war man in dieser hart umkämpften Phase des Satzes absolut ebenbürtig, was auch der Spielstand aussagte. Bis zum 18:18 war die Partie völlig ausgeglichen, Miriam Tischer und Julia Hartwich punkteten nach Zuspiel von Barbara Merinsky.
Aber Abstimmungsprobleme in der Abwehr oder leichte Fehler auf Gmünder Seite führten dazu, dass Biberach jede nur so kleine Schwäche des Gegners gnadenlos ausnutzen konnte. Doch dauerte es erneut fast wieder eine halbe Stunde bis der nächste Durchgang mit 25:22 für die Gäste eingefahren war.
Der dritte Satz verlief für die DJK mehr nach dem Motto „hast du Pech kommt meist auch kein Glück dazu“. Biberach spulte einfach sein Programm herunter. Der DJK-Zwischenspurt mit der eingewechselten Nadine List brachte keine Wende mehr, der Rückstand war mit dauerhaften acht Punkten Unterschied einfach zu groß. Nach dem gewonnenen dritten Durchgang jubelte Gästecoach Lehner: „Jetzt können wir nächste Woche gegen Ulm den Aufstieg perfekt machen“, während seinem Gegenüber Michael Krigar nach dem 0:3 gegen den programmierten Zweitligaaufsteiger klar war, „dass wir unsere Chancen nun gegen Allianz II, Tübingen, Heidelberg und Umkirch suchen müssen, um das große Ziel, diese Klasse zu halten, doch noch schaffen zu können.“
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Hartwich, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer, Werner.
Federsel
Bezirksliga, Damen:
DJK II wieder Dritter
Mit einem hart erkämpften 3:2 Erfolg bei der TSG Eislingen machte die zweite Damenmannschaft der DJK Schwäbisch Gmünd einen wichtigen Schritt in Richtung Tabellenspitze der Bezirksliga und nimmt nun wieder den dritten Rang ein. Lange Zeit war die junge DJK-Truppe auf der Verliererstraße, denn die Gastgeberinnen erwischten einen Traumstart und gewannen den ersten Durchgang klar mit 25:18. Den Verlust des zweiten Satzes steckten die Eislingerinnen weg, gewannen ihrerseits die dritte Runde und hatten im vierten Satz schon drei Matchbälle. Aber eine nervenstarke DJK II ließ sich nicht beirren, holte sich noch diesen Satz, um im abschließenden Tie-Break-Krimi wieder zurückzuliegen. Weitere Eislinger Matchbälle folgten, doch mit einer gewaltigen Energieleistung wehrte man auch diese ab und behielt mit 17:15 und damit 3:2 letztendlich die Oberhand.
Einen weiteren Erfolg konnte das DJK-Nachwuchsteam, man besteht fast ausschließlich aus A- und B-Jugendspielerinnen, im Pokal verbuchen. Beim SV Remshalden diktierte man ganz klar das Geschehen, feierte einen klaren 3:0 (25:16, 25:14, 25:17) Sieg und zog damit in die vierte Runde des Bezirkspokals ein, wo man auf den TSV Wasseralfingen trifft.
Regionnalliga:
Auch Offenburg nicht geknackt! Tabelle: Link zum VLW
(mk) Auf die für die verbleibende Saison weiteste Reise machten sich die DJK´lerinnen am vergangenen Samstag. Trainer Michael Krigar stand an diesem Abend ein zahlenmäßig leicht dezimierter Kader zur Verfügung: Während Doreen Werner wegen eines Auslandsaufenthaltes nicht zur Verfügung stand, musste Lisa Federsel wegen einer am vergangenen Mittwoch zugezogenen Verletzung am Sprunggelenk pausieren.
Es begann wie so oft: Nur schleppend fanden die Gmünderinnen in ihr Spiel hinein. Schwächen in der Ballannahme versagten allzu häufig einen effektiven Angriff und eine Reihe Unaufmerksamkeiten ließen immer wieder auch vermeintlich einfache Bälle ins eigene Grundstück fallen. So war es nicht verwunderlich, dass der 1.Satz schließlich mit 25:20 an den Gegner ging. Ein ähnliches Bild bot sich den ca.50 Zuschauern in der Nordwesthalle dann in Runde 2: Der VC Offenburg setzte immer wieder auf riskante und gleichermaßen überraschende Angriffe von allen Positionen, deren Abwehr den Gmünder Mädels Schwierigkeiten bereitete. Bilanz nach nur 20 Minuten: 25:17 für den Gegner.
Was in der Mitte des 3.Satzes dann lange nach einem 3:0-Sieg für Offenburg aussah, wendete sich allmählich in einen harten Schlagabtausch, bei dem die Gmünderinnen mehr und mehr Land gewinnen konnten. Getreu der Devise „Alles oder nichts“ und mit einem enormen Kampfgeist gab man keinen Ball verloren und rückte in großen Schritten an den Zählerstand des Gegners heran. Mit kühlem Kopf wurde dann auch noch der Matchball des Gegners zum eigenen Punkt umgewandelt und bei einem nervenaufreibenden Duell hatten die Gastgeber schließlich das Nachsehen: Spätgeburt bei 30:28! In Runde 4 legte die DJK befreit los: Knallharte Angriffe von Miriam Tischer und Julia Hartwich auf den Außenpositionen bescherten den gegnerischen Spielerinnen immer wieder schwere Körpertreffer. Auf der Mitte waren es blitzschnelle Aktionen von Sabrina Höger und Madeleine Schmidt, deren Geschwindigkeit kaum ein Block nachkam und Elisabeth Goisser punktete auf der Diagonalen immer wieder nach Barbara Merinskys präzisem Zuspiel. Was hingegen der VCO übers Netz feuerte, wurde durch konzentrierte Blockarbeit sowie von Marlene Mahlers Abwehr entschärft. Der dünne aber dennoch für einen Satzsieg ausreichenden 2-Punkte-Vorsprung hatte sich jedoch beim 23:23 aufgelöst. Schließlich waren es zwei Annahmeprobleme auf der Gmünder Seite, und der Gastgeber brach in Jubel aus.
Aufmunternd-optimistisch war der sms-Kommentar von der zu Hause gebliebenen Lisa Federsel nach dem Spiel: „Dann ist halt Biberach fällig!“
DJK: Baur, Goisser, Hartwich, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer
Landesliga, A-Jugend
DJK bleibt Vierter
Nur ganz knapp gescheitert ist der weibliche Volleyballnachwuchs der DJK Schwäbisch Gmünd bei der Vergabe der Teilnahmeplätze zu den württembergischen Meisterschaften der A-Jugend 2008. Nachdem man während der gesamten Vorrunde der Landesliga, der besten Nachwuchsteams Württembergs, immer auf Platz vier gelegen war, schafften es die Schützlinge von Trainer Wolfgang Federsel nicht, sich noch einen Rang zu verbessern, der zur Teilnahme an den „Württembergischen“ gereicht hätte.
So scheiterten die Gmünderinnen letztendlich an den Spielgemeinschaften der DJK Aalen/TSV Westhausen, an Allianz/MTV Stuttgart und SpVgg Feuerbach/TV Lauffen. Dabei konnten die DJKlerinnen ganz optimistisch in diese Auseinandersetzung mit den letztendlich dominierenden Spielgemeinschaften starten, denn in der Partie mit der einstigen Volleyballhochburg TV Creglingen gaben die Youngsters Leonie Stöckle, Annika Brenner und Marta Richter einen prächtigen Einstand, denn alle drei trugen viel dazu bei, dass die DJK nach verlorenem ersten Satz den zweiten Durchgang mit 25:7 gewannen. Ein tolles Nervenkostüm präsentierten die Gmünder Vizemeister des vergangenen Jahres im Tie-Break, als das sehr verjüngte DJK-Team mit 20:18 die Oberhand behielt.
Im Ostalbderby mit der DJK Aalen machte man gleich so weiter, hielt die Partie lange ausgeglichen, musste aber letztendlich wie auch gegen die mit Kaderspielerinnen gespickte Kombi Feuerbach/Lauffen eine 0:2 Niederlage hinnehmen, wodurch das bittere Aus um die Teilnahme an den württembergischen Titelkämpfen feststand. Bedeutungslos war die letzte Partie gegen den TSV Schmiden, der sehr glücklich mit 2:1 die Oberhand behielt.
DJK Gmünd: Beug, Brenner, Buchner, Federsel, Goisser, Richter, Steinbock, Stöckle.
Federsel
Regionnalliga: Nach 1:2 Rückstand
DJK erkämpft einen 3:2 Sieg
(fe)Was lange nicht nach einem versöhnlichen Ende aussah, ging nach eineinhalb Stunden gerade noch einmal gut. Gmünds Volleyballerinnen behielten gegen den Abstiegskandidaten der Regionalliga TSV Burladingen am Samstagabend vor 250 Zuschauern in der Straßdorfer Römersporthalle knapp mit 3:2 die Oberhand und benötigen dringend die Weihnachtspause, um neue, frische Kräfte schöpfen zu können.
Sechs Monate Vollgas mit meist viermaligem Training pro Woche – die Volleyballerinnen der DJK Schwäbisch Gmünd haben sich dem Neuland Regionalliga professionell gestellt. „Aber jetzt haben wir einen gewissen Sättigungsgrad in Sachen Volleyball erreicht, wir brauchen dringend eine Verschnaufpause, während des ganzen Spiels haben wir mit Ausnahme des fünften Satzes nie die richtige Form gefunden“, wie DJK-Coach Michael Krigar nach Spielschluss bilanzierte. Für Abteilungsleiterin Gabi Krauß hieß es: „Gewonnen ist gewonnen“, verbunden mit der Tatsache, dass der Regionalligaaufsteiger mit der glänzenden Bilanz von beruhigenden 12:10 Zählern in das neue Jahr geht.
Die DJKlerinnen hatten sich am Samstagvormittag auf dem Gmünder Weihnachtsmarkt wohl zu lange die Prinzipien der Lebenshilfe (siehe im Lokalteil der GT) eingeprägt, denn mit einem großen Haufen an Gastgeschenken startete man in die letzte Partie der vorweihnachtlichen Zeit. Burladingen nahm die vielen Aufschlags-, Annahme- und Abwehrfehler dankend an, hielt tapfer mit und schlug zum Satzende zweimal zu. 25:23 hieß es für die Gäste.
Mit der Hereinnahme von Elisabeth Goisser holten sich die Gmünderinnen die Oberhoheit am Netz, Sabrina Höger ließ erfolgreiche Schnellangriffe über die Mitte folgen und Miriam Tischer punktete über Außen. Insgesamt entwickelten die Hausherrinnen so viel Druck, so dass Burladingen zu kaum mehr vernünftigen Aktionen kam – zehn Minuten später hieß es durch den 25:14 Satzgewinn 1:1.
Völlig von der Rolle startete die DJK in den dritten Durchgang. Von 6:0 über 10:5 gingen die Gäste mit 15:7 in Führung. Das Gmünder Aufbauspiel war zu unpräzise und zu durchsichtig. Burladingens Trainer Philipp Kurz über sein abwehrstarkes und in dieser Phase cleveres Team: „Wir haben uns aus dem Hinspiel gemerkt, wenn die Gmünderinnen unter Druck geraten, spielen sie einfache, hohe Bälle über Außen und die haben wir lange Zeit entschärfen können.“ Die DJK-Abwehr agierte zu passiv, der Angriff hatte keine Durchschlagskraft mehr. Der Gästejubel über das 25:20 und die damit verbundene 2:1 Führung währte allerdings nur kurz. Zum Ärger des frustrierten Gästetrainers: “Nach dem 2:1 haben wir die entscheidenden Situationen versiebt und dumme Fehler gemacht.“
Im vierten Satz rissen die drei DJK-Youngsters Julia Hartwich, Lisa Federsel und Elisabeth Goisser die Partie mit harten wie erfolgreichen Schmetterbällen und sicher platzierten Aufschlägen herum. Ab der Gmünder 12:8 Führung kam Burladingen zwar immer wieder heran, schaffte aber nie mehr den Ausgleich und musste so zwangsläufig den 25:22 Satzverlust hinnehmen.
Unter dem Jubel der Fans starteten die Gastgeberinnen furios und mit grandiosem Kampfgeist in den Tie-Break. Beim 5:0 hatten die Gäste schon beide Auszeiten verbraucht, den DJK-Siegeszug konnten sie nicht mehr aufhalten. Ab dem 12:5 machten es die Gmünderinnen mit verpatzten Annahmebällen zwar noch einmal kurz spannend, doch mehr als elf Gegenpunkte zum 15:11 ließ man dann nicht mehr zu.
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Hartwich, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer, Werner. Federsel
Mixed-Volleyball
DJK Schmetterlinge gewinnen 3 von 4 Spielen
(si) Am vergangenen Wochenende fand in der Heidehalle in Mutlangen der 1. Spieltag in der A-Klasse im Mixed-Volleyball statt. Alle 9 Mannschaften der höchsten Württembergischen Liga traten an diesem Tag in der Mutlanger Heidehalle an. Mit dabei waren die Schmetterlinge der DJK Schwäbisch Gmünd, die mit 3 Siegen aus 4 Spielen vor heimischem Publikum nur knapp an der Tabellenführung vorbei schrammten. Viele Zuschauer und Freunde des Volleyballs sahen auf den 3 Feldern insgesamt 18 spannende Spiele.
Angeführt werden die Schmetterlinge wieder von Spielertrainer Michael Rosenberger, der nach einjährigem Intermezzo in den Aktivenbereich, wieder in den Schoß seiner „Heimatmannschaft“ zurückgekehrt ist. Unter seiner Führung qualifizierten sich die Schmetterlinge bereits 3 Mal für die Deutschen Meisterschaften.
Die Gmünder Volleyballer trafen im Auftaktspiel auf den Aufsteiger aus Weilimdorf. Das Team reiste mit der Referenz an, die letzte Saison ohne Verlustpunkt abgeschlossen zu haben. Es präsentierte sich dann aber überraschend schwach, so dass den Gmündern eine mäßige Leistung zum Gewinn dieses Matches mit 25:16 und 25:22 reichte. In der 2. Partie trafen die DJK`ler auf Frickenhausen. Bemerkenswert war beim 25:19 und 25:21 das Debüt von Michael Nanz im Trikot der Schmetterlinge. Er ist aufgrund seiner Schnelligkeit und Fähigkeit zu antizipieren insbesondere in der Abwehr eine wertvolle Verstärkung für die Mannschaft.
Am Nachmittag kam es dann zum Aufeinandertreffen von Gmünd und Berkheim. Gegen den letztjährigen Meister gab es in der Vergangenheit immer wieder hochklassige und spannende Begegnungen. Im 1. Satz erspielten sich die Schmetterlinge schnell einen Vorsprung und gewannen 25:17. Im 2. Satz konnte sich bis zum 21:21 kein Team einen Vorteil erspielen. Durch unnötige Eigenfehler ging der Satz mit 22:25 verloren. Im Entscheidungssatz fehlte der Spielfluss bei der DJK, es gelangen lediglich Einzelaktionen. Trotz lautstarker Unterstützung der zahlreich erschienenen Fans konnte die knappe 22:25-Niederlage nicht abgewendet werden.
Im letzten Spiel des Tages gegen Ötlingen merkte man die schwindende Kraft und Konzentration, die Gmünder spielten nur mit und schaukelten den 1. Satz mit 25:23 nach Hause. Ganz anders präsentierten sie sich im 2. Satz. Von Anfang an spielten sie konzentriert und dominierten die Partie bis zum 25:14 nach Belieben.
Die DJK Schmetterlinge stehen nun mit 6:2 Punkten knapp hinter Berkheim auf dem 2. Tabellenplatz. Über die Herbstmeisterschaft wird am nächsten Spieltag entschieden, der am 16. Dezember 2007 in Maulbronn stattfindet.
Die Schmetterlinge traten an mit folgenden Spielerinnen und Spielern:
Susi Rothaupt, Gerty Roos, Inge Stegmaier, Michael Rosenberger, Thomas Zehnder, Stefan Klotzbücher, Joachim Wurst, Michael Nanz und Wolfgang Siedle.
Text: Wolfgang Siedle
Tabelle der A-Klasse im Mixedvolleyball zur Halbzeit der Saison:
1. TSV Berkheim 1 8 : 3 Sätze 8 : 0 Punkte
2. DJK Schmetterlinge (Gmünd) 7 : 2 Sätze 6 : 2 Punkte
3. TSV Weilimdorf 2 7 : 3 Sätze 6 : 2 Punkte
4. TSV Zaihersweiher 6 : 5 Sätze 4 : 4 Punkte
5. GvR Gereizt Stuttgart 6 : 5 Sätze 4 : 4 Punkte
6. TSV Weilimdorf 1 4 : 5 Sätze 4 : 4 Punkte
7. TSV Frickenhausen 3 : 7 Sätze 2 : 6 Punkte
8. SportVg Feuerbach Bätsch Naß 3 : 7 Sätze 2 : 6 Punkte
9. TSV Ötlingen 1 1 : 8 Sätze 0 : 8 Punkte
DJK II bleibt dran
Mit einer Bilanz von 2:2 Punkten ging die zweite Mannschaft der DJK Schwäbisch Gmünd aus dem Heimspieltag am vergangenen Samstag in Straßdorf. Damit verpassten es die Schützlinge von Trainer Uwe Thoß ganz zur Tabellenspitze der Bezirksliga aufzuschließen und nehmen weiterhin Rang drei ein.
Gegen den Tabellennachbarn VfL Waiblingen begann die DJK-Nachwuchstruppe souverän. Mit 25:20 gewann man den ersten und den dritten Satz, während Durchgang zwei an die Gäste ging. Dann reichte eine deutliche Führung im vierten Satz nicht zum Erfolg. Die Waiblingerinnen drehten die ganze Sache noch, in
dem sie mit 25:21 siegten und im Tie-Break mit 16:14 ebenfalls die Oberhand behielten. Gegen den SC Weiler waren die DJKlerinnen beim 25:17 und 25:20 zwei Sätze lang richtig überlegen. Knapper wurde es im dritten Abschnitt. Das 28:26 ergab insgesamt einen 3:0 Erfolg, der den Gmünder Bezirksligaaufsteiger weiter im Meisterschaftsrennen hält.
Klasse Spiel vor toller Kulisse
SSV Ulm triumphiert im Verfolgerduell
Jede Serie geht einmal zu Ende. Am Samstagabend kurz nach 21 Uhr stand sie fest die erste Heimniederlage der DJK-Volleyballerinnen seit fast zwei Jahren. In einem packenden, hochklassigen Verfolgerduell triumphierte der SSV Ulm vor gut 300 Zuschauern in der Straßdorfer Römersporthalle nicht unverdient mit 3:1 Sätzen und hält Anschluss an die Tabellenspitze der Regionalliga, während die Gmünderinnen auf Rang sechs zurückfielen.
Mit 10:10 Zählern und einem Vorsprung von vier Punkten zu den Abstiegsrängen kann man im Gmünder Lager genau zur Hälfte der Saison vollauf zufrieden sein vor allem wenn man bedenkt „dass wir zum Ende der Vorrunde das bisher beste Saisonspiel gezeigt haben verbunden mit einem hohen Tempo auf beiden Seiten und einer sehr starken Leistung des Gegners“, wie DJK-Coach Michael Krigar nach Spielende absolut objektiv analysierte. Beste Unterstützung bekam er von einer strahlenden Abteilungsleiterin Gaby Krauß: „Ein super Spiel mit einer tollen Leistung auf beiden Seiten, wobei Ulm einen Tick cleverer wirkte.“
Mit einem glänzenden Auftakt starteten die DJKlerinnen in dieses Derby um die Nummer drei im württembergischen Volleyball. Der lautstarke Ulmer Anhang staunte nicht schlecht, als die Hausherrinnen gestützt auf eine bärenstarke Abwehr mit dem von Stellerin Barbara Merinsky inszenierten Kombinationsspiel zwischen Schnellangriffen über Sabrina Höger und Außenangriffen durch Miriam Tischer und Lisa Federsel absolut Erfolg hatten, was auch an einer 16:13 DJK-Führung festzumachen war.
Aber jetzt schon zeigten die Gästespielerinnen, warum der SSV seit drei Jahren zu den Spitzenteams der Regionalliga zählt. Kleinste Nachlässigkeiten des Gegners werden sofort gnadenlos bestraft und in eigene Punktgewinne umgemünzt. So geschehen, als die Ulmerinnen nicht nur zum 18:18 ausglichen, sondern beim 23:20 eigentlich den Satzgewinn schon in der Tasche hatten. Prächtig jetzt der Gmünder Kampfgeist, der noch einmal die Wende brachte und die Fans jubeln ließ.
Die DJK siegte 26:24 und machte zu Beginn des zweiten Durchgangs einfach so weiter. Allerdings nur bis zum 7:3, denn dann begannen langsam aber sicher die Ulmer Trümpfe zu stechen, an denen SSV-Trainer Martin Metzger letztendlich auch den Sieg festmachte: „Wir haben gewonnen, weil wir über das gesamte Spiel konstant gute Aufschläge gebracht haben und über die Netzmitte erfolgreicher waren.“ Durch die schwächelnde Annahme war urplötzlich die erforderliche Präzision aus dem DJK-Aufbauspiel heraus und Ulm bekam eindeutig Oberwasser. Aus der 13:9 Gästeführung wurde ein 19:13. Ulm blieb cleverer vor allem in den Netzduellen und glich mit 25:18 zum 1:1 aus.
Auch zu Beginn des dritten Abschnittes waren die Gmünderinnen laufend in Führung. Dies lag an der guten Blockarbeit von Madeleine Schmidt, den erfolgreichen Schmetterbällen von Julia Hartwich oder an der frechen Spielweise von Youngster Elisabeth Goisser, die den Ulmer Block ein ums andere Mal narrte und fortan mit gefährlichen Aufschlägen glänzte. Gegen Satzmitte verschafften sich die Ulmerinnen wieder Vorteile, führten mit 21:16 und steckten die vielumjubelte DJK-Aufholjagd zum 22:22 routiniert weg. Drei abgezockte Punkte mit freundlicher Gmünder Unterstützung – dieses Finale zum 25:22 Satzgewinn war irgendwie eine Vorentscheidung.
Die DJK nahm zwar weiterhin den vollen Schlagabtausch an, aber Ulms erfolgreiche Mittelangreiferinnen bestimmten nun das Geschehen am Netz. Die dauerhafte Gästeführung glich gegen Satzende zwar Miriam Tischer noch einmal mit zwei Schmetterbällen zum 23:23 aus, aber zwei einfache DJK-Fehler ergaben am Ende ein 26:24 und damit 3:1 für die Ulmerinnen. Die Ex-Gmünderin im Ulmer Trikot Daniela Lauer, am Samstag wegen des sonntäglichen Spitzenspiels gegen Biberach der Rotation zum Opfer gefallen, hatte tröstliche Worte für die Verliererinnen parat: „Dies war ein tolles Derby, die DJK hat als Aufsteiger ein klasse Spiel gemacht. Man hat halt gemerkt, wir sind schon länger in dieser Liga.“
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Hartwich, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer, Werner. Federsel
Regionalliga: 3:0 Auswärtssieg
DJK-Jubel in Umkirch
(fe)Der Bann ist gebrochen – die Volleyballerinnen der DJK Schwäbisch Gmünd knackten am Sonntagnachmittag beim Gastspiel in Umkirch ihre seit Wochen anhaltende Auswärtsschwäche. Nerven- und angriffsstark spielte die DJK-Truppe auf und feierte einen hoch verdienten 3:0 Erfolg. Der Jubel unter den Spielerinnen wie bei den mitgereisten Fans war riesengroß.
Den verdienten Lohn erhält man beim Blick auf die Tabelle der Regionalliga. Der Gmünder Aufsteiger nachte mit dem 3:0 gegen die Breisgauerinnen nicht nur einen großen Befreiungsschlag sondern auch einen Sprung auf Platz drei der Tabelle. Das Spiel vom kommenden Samstag gegen den SSV Ulm wird somit zum Verfolgerduell und damit zum Knüller des Spieltages.
Die Bedeutung des Umkircher Vier-Punkte-Spieles war im DJK-Lager allen bewusst. Eine Niederlage hätte die Mannschaft von Trainer Michael Krigar, der beim Warmspielen schon optimistisch fast siegessicher war „ ich spüre heute ist was drin“, voll in den Abstiegsschlammassel gerissen. Gute zehn Minuten verteilten die DJKlerinnen noch Geschenke an die Freiburger Vorstädter in Form von vielen Eigenfehlern. Da aber die im Angriff eigentlich harmlosen Umkircherinnen kein großes Kapital daraus schlagen konnten, blieb der Spielstand ausgeglichen. Als der DJK-Angriff durch Madeleine Schmidt und Lisa Federsel immer konsequenter wurde, gingen die Gmünderinnen mit 21:17 in Führung. Die Gastgeberinnen kamen jedoch wieder auf und jetzt wurde es beim 22:21 noch einmal knapp. Da zeigte DJK-Neuzugang Julia Hartwich bei zwei erfolgreich beendeten Netzaktionen wie wertvoll sie jetzt schon für die DJK ist, der Satz war mit 25:22 durch.
Umkirch hatte aber noch lange nicht aufgesteckt, setzte seine quicklebende Abwehrarbeit ein und nervte die Gmünderinnen mit einem Wechselspiel von kurzen und langen Lobs.. Dann erhielt die DJK-Annahme mehr Präzision und schon liefen die von Barbara Merinsky inszenierten und von Sabrina Höger wie Miriam Tischer abgeschlossenen Angriffskombinationen. Man führte mit 13:7 und doch kam Umkirch mit brandgefährlichen Aufschlägen zurück. Plötzlich hieß es 19:18 für die Gastgerinnen. Aber die DJK behielt die Nerven, konterte clever mit platzierten Angriffen durch Sabrina Höger und Lisa Federsel, die das Blatt zum 25:22 Satzgewinn wendeten.
Im dritten Durchgang wurden auf Gmünder Seite die letzten Abstimmungsprobleme abgestellt, Nadine List zeigte präzise Aufschläge, die Annahme durch Marlene Mahler stand, Doreen Werner und Elisabeth Goisser spielten ihre Blockstärke aus, der DJK-Vorsprung wuchs auf vier Punkte (18:14). Im Gegensatz zur letzten Auswärtsniederlagenserie ließ man nun nichts mehr anbrennen, der Satz wurde mit 25:19 gewonnen. Trainer Krigar konnte mehr als zufrieden sein: „Wir haben zuletzt einen Lernprozess durchgemacht und eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt.“
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Hartwich, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer, Werner.
Federsel
0:3 in Heidelberg
DJK-Auswärtsschwäche bleibt
Die Berg- und Talfahrt der Volleyballerinnen der DJK Schwäbisch Gmünd geht auch am achten Spieltag der Regionalliga weiter. Zuhause ist man top, auswärts dagegen ein Flop. So geschehen auch am Samstagnachmittag in Heidelberg, als man gegen die TSG Rohrbach einfach nicht so richtig ins Spiel finden wollte und mit 0:3 die nächste heftige Auswärtsniederlage kassierte.
Damit rangiert man in der Tabelle mit 8:8 Punkten auf dem sechsten Platz, für einen Aufsteiger nach gut einem Viertel der Saison ein Abschneiden, mit dem man absolut zufrieden sein kann. Vorsicht scheint nur deshalb geboten, weil man nur zwei Zähler aus den letzten vier Spielen holte und die Konkurrenz im Kampf um die gesicherten Mittelfeldplätze nicht locker lässt. Vor der Partie beim VfR Umkirch nächsten Sonntag beträgt der Abstand zur Abstiegszone gerade mal noch zwei Punkte.
Unterm Strich war die Partie in Heidelberg eine Kopie des Derbys bei Allianz Volley Stuttgart II. Nach kurzem ausgeglichenem Abtasten kamen die Schützlinge von Trainer Michael Krigar kurzzeitig besser ins Spiel und führten auch mit 7:4. Dann verlegten sich die Gastgeberinnen, die zuletzt Extraschichten im Training geschoben hatten, darauf die Reaktionsfähigkeit der DJK-Abwehr mit raffinierten Lobs auszutesten und dies mit viel Erfolg. Ab dem 13:13 konnte sich keine Mannschaft einen größeren Vorsprung mehr herausspielen. Heidelberg setzte sich letztendlich mit 25:23 durch, wobei die Gmünderinnen mit sieben verschlagenen Aufschlägen kräftig nachhalfen, was Coach Krigar ernüchternd hinnehmen musste: „Ohne Aufschlag kein Spiel.“
Den Start in den zweiten Durchgang (3:8) verschliefen die etwas verunsichert wirkenden Gästespielerinnen, die ihre Eigenfehlerquote einfach nicht herunterschrauben konnten und durch die mangelnde Präzision im Spielaufbau nur selten zu einem schnellen oder druckvollen Angriffsspiel kamen. Heidelberg zeigte sich zudem in der Abwehrarbeit richtig leidenschaftlich. Die hartumkämpfte Schlussphase dieses zweiten Satzes entschieden ab dem 22:22 die DJK-Annahmeschwäche und zwei seltsame Schiedsrichterentscheidungen zugunsten der Gastgeberinnen, deren Trainer Tim Schöne nicht nur wegen seiner gemeinsamen aktiven Zeit mit Michael Krigar bei der DJK Dossenheim, Mitgefühl mit den Gmünderinnen hatte: „Am Ende des zweiten Satzes profitierten wir ein wenig von den Schiedsrichtern, Gmünd hätte auch 2:0 führen können, dann wäre es schwer geworden ...So halten wir aber wieder Anschluss ans Mittelfeld. Ich glaube beide Teams haben mit dem Abstieg nichts zu tun.“
Für die DJK lief das Spiel weiter nach dem Motto: Hast du kein Glück, kommt meistens noch Pech dazu. Man konnte anstellen was man wollte, Heidelberg machte es vor, war in der Abwehr immer einen Schritt schneller und ließ keine leichten Fehler mehr zu. Die DJKlerinnen standen nach dem 19:25 beim 0:3 erneut mit leeren Händen da, was der Trainer „neben den vielen unnötigen Eigenfehlern auch auf die Bewegungsträgheit in der Abwehr“ zurückführte.
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Hartwich, Höger, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer, Werner.
Federsel
1:3 bei Allianz II
Bitterer Dämpfer für die DJK
Mit einem bitteren, kräftigen Dämpfer für die ambitionierten Volleyballerinnen der DJK Schwäbisch Gmünd endeten die Wochen der Wahrheit. Der Regionalliga-Neuling bekam am Samstagabend in der Botnanger MTV-Halle von Allianz Volley Stuttgart II seine Grenzen aufgezeigt und unterlag mit 1:3 Sätzen gegen das bisherige Schlusslicht, was im DJK-Lager einiges an Frust erzeugte. In der Tabelle rangieren die Gmünderinnen nun mit 6:6 Punkten auf Rang sieben.
Pech war für die DJKlerinnen auch, dass die Gastgeberinnen „ihre mit Abstand beste Saisonleistung boten und mit einem glänzend eingestellten Block den Gmünder Angriff über weite Strecken neutralisierten“, wie ihr Trainer Michael Kieß nach Spielschluss analysierte. Größtes Manko im Gmünder Spiel waren die vielen Schwächen in Sachen Aufschlag und vor allem Aufschlagannahme. Damit konnten die mit zwei Ex-Zweitligaspielerinnen angetretenen Stuttgarterinnen lange Zeit nie richtig unter Druck gesetzt werden, weil Gmünds Zuspielerin Barbara Merinsky weite Wege gehen musste, das DJK-Aufbauspiel unpräzise und zu durchsichtig blieb und der Angriff damit selten seine gewohnte Durchschlagskraft erreichen konnte. Der erste Satz ging folgerichtig mit 25:23 an Allianz II.
Beste „Gmünder“ Spielerin auf dem Feld war in den ersten beiden Sätzen bezeichnenderweise die ehemalige DJKlerin Anja Weber auf der Stuttgarter Liberoposition, die reihenweise die Gmünder Angriffsschläge entschärfte und als „Trost“ für ihren Ex-Verein wusste: „Nach den anfänglichen Niederlagen haben wir uns jetzt als Mannschaft gefunden und werden sicherlich noch den einen oder anderen besiegen. Unser Spiel lief heute richtig gut.“ Zu gut für die DJK auch in Durchgang zwei, der deutlich mit 25:17 an Stuttgart ging.
Jetzt, erst kurz vor dem Knock-out, begannen die Gmünderinnen ihre Blockade abzulegen. „Man darf nicht zwei Sätze lang brauchen, um sich auf den Gegner einzustellen“, ärgerte sich auch DJK-Coach Michael Krigar über die verpassten Chancen in der Anfangs-Dreiviertelstunde. Jetzt wurde in der Annahme endlich präzise und in der Angriffssicherung kämpferisch gearbeitet oder hatten die Aufschläge die entsprechende Gefährlichkeit. Die 17:8 Führung wurde unter dem Jubel der mitgereisten Fans in einen 25:15 Satzgewinn umgewandelt.
Der Bann schien gebrochen, aber Allianz konterte wieder mit einem variablen Angriffsspiel gegen das der Gmünder Block zu passiv wirkte. Trotz des 11:16 Rückstandes kam die DJK noch einmal zurück, schaffte den Ausgleich und hatte bei der 21:18 Führung eigentlich alle Trümpfe in der Hand. Diese wurden aber aufgrund individueller Schwächen in der Annahme und Abwehr fast postwendend wieder verspielt und ab dem 21:21 war alles eine Sache der Nerven. Die größere Cleverness der Gastgeberinnen gab den Ausschlag zum 25:22 Satzerfolg und damit 3:1 Derbysieg, der von den Stuttgarterinnen ausgelassen gefeiert wurde.
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Hartwich, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer, Werner.
Federsel
DJK verliert Spitzenspiel 0:3
Biberach ist das Maß aller Dinge
Das trockene Fazit von Trainer Michael Krigar nach Ende des Spitzenspiels der Regionalliga Süd zwischen Zweitligaabsteiger TG Biberach und Neuling DJK Schwäbisch Gmünd :“Biberach war einfach besser, das muss man so anerkennen“, spiegelte nicht nur den deutlichen 3:0 Erfolg der Gastgeberinnen wieder, sondern machte auch klar wie in diesem Jahr die Größenverhältnisse in der Regionalliga verteilt sein werden. Die TG Biberach ist das Maß aller Dinge, seit Samstagabend mit 6:0 Punkten und 9:0 Sätzen verdientermaßen alleiniger Tabellenführer sowie absoluter Aufstiegsaspirant Nummer eins.
Für die Gmünderinnen gilt es nun nach diesem „Ausflug“ zum vielfach apostrophierten Kampf um die Nummer zwei im württembergischen Volleyball, der auch dem kühnsten Optimisten unter den zahlreichen DJK-Fans der 150 Zuschauer in der Biberacher Dollingerhalle fast brutal die Augen geöffnet hatte, zum Alltag zurückzukehren. Und dies heißt vom jetzt belegten sechsten Tabellenplatz aus bis zur Weihnachtspause sich genügend Abstand zur Abstiegszone zu verschaffen.
Dem spektakulären Einschmettern beider Mannschaften folgte ein vorsichtiges ja fast nervöses Abtasten, gespickt mit vielen Fehlern zum 5:5. Der folgende Kampf um die Oberhoheit am Netz wurde von der DJK zwar leidenschaftlich geführt, geriet aber eher zu einem Überlebenstraining in Sachen Spielstand, denn die abgezockten Biberacherinnen erkannten die Probleme der Gäste in der mangelnden Abstimmung in der Mittelblock- wie Abwehrarbeit und lagen plötzlich mit 10:5 in Führung.
Als nun die überragende Akteurin des Spiels, Biberachs Nr. 5 Kögel, fünf Sprungaufschläge von solcher Härte auspackte, die die DJK-Abwehr vor unlösbare Rätsel stellte, war der Satz eigentlich gelaufen. Lisa Federsel hielt zwar mit drei Schmetterbällen dagegen, aber weiterhin lief die Biberacher Angriffsmaschinerie in solcher Präzision, dass die Gästespielerinnen nach nicht mal einer Viertelstunde mit 25:11 regelrecht entzaubert waren.
Biberach machte mit um einer Klasse besseren weil massiv druckvolleren Aufschlägen wie Angriffen einfach so weiter. Aber die DJKlerinnen kamen zurück, weil sie jetzt ihren ganzen Kampfgeist in die Waagschale warfen. Die Präzision in der Annahme wurde zusehends besser, Zuspielerin Barbara Merinsky konnte endlich erfolgreiche Angriffe über die Mittelangreiferinnen Sabrina Höger und Madeleine Schmidt oder Nadine List inszenieren. Der 12:12 Zwischenstand zeigte deutlich auf: Die Auseinandersetzung war völlig offen und normalerweise war der zweite Durchgang nach verlorenem ersten Satz doch eine Stärke der Gmünderinnen ....Die Hoffnungen im DJK-Lager wurden durch erfolgreiche Aktionen der beiden Neuzugänge Julia Hartwich und Doreen Werner weiter genährt. Biberach begann zu wackeln, schaffte es aber in dieser hochdramatischen Phase (16:16) irgendwie immer nie in Rückstand zu geraten – ein Zeichen eines Spitzenteams eben. Dann schien beim 23:19 für Biberach alles klar zu sein, doch Miriam Tischer brachte ihr Team mit zwei verwandelten Schmetterbällen wieder zurück, die Wende blieb allerdings aus. Die Biberacherinnen gewannen mit 25:23 und wurden wegen ihrer „absoluten Stärke auch in kritischen Situationen“ von ihrem Trainer Jochen Lehner nach Spielende fast euphorisch gelobt:“ Ich will nicht als überheblich gelten, aber bei dieser überlegenen ersten Sechs an Spielerinnen sind wir der absolute Aufstiegsfavorit.“
Federsel
Landesliga, A-Jugend:
DJK jetzt Vierter
Mit einer Ausbeute von 2:2 Punkten endete für den weiblichen A-Jugendnachwuchs der DJK Schwäbisch Gmünd der zweite Spieltag der Landesliga. Im Ostalbderby gegen die DJK Aalen liefen die Schützlinge von Trainer Wolfgang Federsel lange Zeit einem Rückstand hinterher, glichen zum 24:24 aus und schafften beim 25:27 den Satzgewinn doch nicht. Im zweiten Durchgang sahen die Aalenerinnen bei der 24:20 Führung eigentlich schon wie der sichere Sieger aus, doch mit einem nervenstarken Endspurt drehte Gmünd noch dieses spannungsgeladene Kampfspiel. Dem 27:25 zum 1:1 Ausgleich folgte ein Tie-Break, in dem die Gmünderinnen groß aufspielten und mit dem 15:9 einen zwischenzeitlich kaum mehr für möglich gehaltenen 2:1 Sieg feierten.
Weniger erfolgreich verlief die Auseinandersetzung mit der SpVgg Feuerbach. Trotz einer klaren Führung musste man den ersten Satz mit 22.25 abgeben. Dann wurde es noch deutlicher. Mit dem 25:16 Satzerfolg sicherten sich die Feuerbacherinnen ein 2:0, was ihnen insgesamt die Tabellenführung einbrachte und die DJK nach der nie erwarteten 1:2 Niederlage von Allianz Stuttgart gegen Aalen auf den vierten Platz abrutschen ließ.
DJK Gmünd: Beug, Buchner, Federsel, Goisser, Hoefnagel, Schoch, Steinbock, Wanner.
Federsel
Offenburg hat mit 1:3 das Nachsehen
Zuhause ist die DJK eine Macht
(-wf-) „Mit den Zuschauern im Rücken und diesem enormen Kampfgeist können die zuhause jeden schlagen,“ höchstes Lob aus dem Munde von Gästecoach Ludger Jägersküpper erhielten Gmünds Volleyballerinnen, als am Samstagabend in der Straßdorfer Römersporthalle das mit Spannung erwartete Verfolgerduell zwischen der DJK und dem VC Offenburg mit einem hart und leidenschaftlich erarbeiteten 3:1 Erfolg für die Truppe von Michael Krigar über die Bühne gegangen war.
Der Blick auf die Tabelle der Regionalliga Süd lässt nicht nur die Herzen der DJK-Spielerinnen höher schlagen. Nach Teil eins der apostrophierten Wochen der Wahrheit mit den Partien gegen die Top-Meisterschaftsaspiranten Offenburg, Biberach und Allianz Stuttgart gehört der Gmünder Daueraufsteiger der letzten drei Jahre auch in der Regionalliga der Spitzengruppe an. Man liegt mit 6:2 Punkten gleichauf mit Tabellenführer SSV Ulm, der kommende Gegner Biberach hat bei 4:0 noch eine weiße Weste.
Gut 350 Zuschauer trotzten am Samstagabend der Länderspielübertragung Irland-Deutschland und zogen den zweiten Heimauftritt der DJKlerinnen vor, was Ex-Normanniaspieler und DJK-Fan nicht nur seit der Ballmania, Benny Bilger, so kommentierte: „Wenn diese DJK-Mädels spielen, interessiert doch kein Fußballspiel mehr.“ Aber so richtig Begeisterung konnte lange Zeit auf der Zuschauertribüne nicht aufkommen. Beide Seiten begannen einfach zu vorsichtig oder vielleicht auch nervös, was vor allem in sehr verhaltenen Angriffsaktionen zum Ausdruck kam. Offenburg hatte in Sachen Blockarbeit allerdings gewaltige Größenvorteile, nutzte dies zur 14:9 Führung und schien den Fünf-Punkte-Vorsprung durch den Satz bringen zu können. Ein Gmünder Zwischenspurt verbunden mit dem 20:20 Gleichstand ließ Hoffnung aufkommen. Diese wurde fast postwendend zunichte gemacht, weil Offenburg einfach cleverer agierte und sich verdientermaßen mit 25:23 den ersten Satz holte.
Lisa Federsel rüttelte ihr Team dann mit harten Schmetterbällen wach, die DJK blieb im zweiten Durchgang am Drücker. Doch Offenburg konterte mit raffinierten Spielzügen, keine Mannschaft konnte sich irgendwie absetzen. Erst ab 21:21 waren die Gastgeberinnen einen Tick stärker und verwandelten durch die eingewechselte Doreen Werner den ersten Satzball zum 25:22.
„Die Schwäche in der Aufschlagsannahme hätte uns beinahe um den Sieg gebracht“, legte sich Trainer Michael Krigar fest, was nicht nur zu Beginn des dritten Satzes das Hauptproblem im DJK-Spiel war. Zuspielerin Barbara Merinsky hätte eigentlich Kilometergeld von ihren Mitspielerinnen einfordern können. Offenburg kannte keine Gnade und schien beim 14:9 wie der sichere Sieger auszusehen. Doch die Gäste aus Baden wurden jetzt mit dem unbändigen Kampfgeist der DJK konfrontiert, in der Abwehr ging kaum mehr ein Ball auf den Boden., die lautstarke Zuschauerkulisse tat ihr Übriges. Bei 17:17 war erstmals der Gleichstand erreicht und am Ende triumphierten die Gmünderinnen mit 25:21.
Jetzt liefen die DJK-Angriffsaktionen besser: Miriam Tischer und Elisabeth Goisser punkteten. Doch in der Annahme kamen wieder die kapitalen Schnitzer hinzu. Aus der 18:12 Führung wurde schnell ein 20:20, ehe Sabrina Höger und Lisa Federsel mit druckvollen wie platzierten Angriff- und Aufschlagsattacken für die Entscheidung zum vielumjubelten 26:24 und damit 3:1 Endstand sorgten.
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer, Werner.
Stimmen zum Spiel:
Michael Krigar (DJK-Trainer): „Die Konstanz in der Annahme muss noch besser werden und die Eigenfehlerquote muss runter. Die bessere Beweglichkeit, der Kampfgeist und der größere Siegeswillen haben das Spiel entschieden. Jetzt haben wir uns in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt.“
Ludger Jägersküpper (Aushilfstrainer des VC Offenburg): „Ein tolles Publikum, der bessere Kampfgeist der Gmünderinnen und die DJK-Außenangreiferin Lisa Federsel haben uns das Leben schwer gemacht. Insgesamt gab es Licht und Schatten. Gmünd erwarte ich in der oberen Tabellenhälfte.“
Gaby Krauß (DJK-Abteilungsleiterin): „Puh, ich bin richtig geschafft. Offenburg sah so aus, als ob sie immer noch einen Zahn zulegen könnten. Aber am Ende waren wir besser.“
Barbara Merinsky (DJK-Zuspielerin): „Irgendwie haben wir nicht arg toll gespielt, aber jeweils zum Satzende konnten wir zulegen.“
Markus Zehnder (Ex-Nationalspieler der DJK): „Ich habe schon zehn Jahre kein Volleyballspiel mehr gesehen. Von der DJK bin ich richtig begeistert. Wenn mein Anreiseweg aus der Nähe von Paderborn nicht so weit wäre, würde ich nächstes Mal sofort wieder kommen.“
Bezirksliga, Damen:
Doppelsieg der DJK II
Mit einem Paukenschlag wartete die zweite Mannschaft der DJK Schwäbisch Gmünd am ersten Spieltag auf. Mit zwei Siegen zeigte der Aufsteiger, dass man sich an das Bezirksliganiveau schon angepasst hat und dies ganz schön erfolgreich, denn mit der makellosen Bilanz von 4:0 Punkten und 6:0 Sätzen ist man der erste Tabellenführer der neuen Saison. In der ersten Begegnung trafen die Schützlinge von Trainer Uwe Thoß auf den letztjährigen Angstgegner TSV Westhausen. Doch dieses Mal musste es einem eher angst und bange um die Aalener Gäste werden, denn die DJKlerinnen begannen so druckvoll in Sachen Aufschlag und Angriff, dass man nach gut zehn Minuten den ersten Satz mit 25:16 gewonnen hatte. Ähnlich überlegen ging es in den nächsten beiden Durchgängen zu. Durch das 25:13 und 25:17 feierte man den ersten 3:0 Erfolg in der neuen Liga.
Ein etwas härterer Schlagabtausch ergab sich dann in der Partie mit der TSG Eislingen. Fast eine halbe Stunde wurde im ersten Satz gekämpft bis das 25:18 für die DJKlerinnen feststand. Auch im Folgenden blieb die Partie ausgeglichen, was am knappen 25:23 für die Gastgeberinnen abzulesen war. Deutlicher wurde es dann im dritten Satz, als die DJK mit dem 25:18 das erneute 3:0 perfekt machte.
DJK Gmünd II: Baur, Beug, Buchner, Federsel, Franke, Schoch, Steinbock, Stegmaier, Wanner.
Federsel
3:1 gegen Offenburg gewonnen!
1:3 Niederlage
DJK stolpert in Villingen
Es hatte so gut begonnen - mit einem Satzgewinn - das Auswärts- bzw. Spitzenspiel von Gmünds Volleyballerinnen beim TV Villingen, doch am Ende standen die Schützlinge von Trainer Michael Krigar mit leeren Händen da und kassierten mit 1:3 Sätzen die erste Niederlage in der Regionalliga. Momentan kein Beinbruch, man bleibt mit 4:2 Punkten hinter Tabellenführer Villingen in der Spitzengruppe.
Die Voraussetzungen vor diesem Duell der beiden Aufsteiger waren im DJK-Lager nicht gerade ideal: Zwei Spielerinnen „schwächelten“ krankheitsbedingt unter der Woche, der Trainer war selber zwei Tage außer Gefecht und das Pokalspiel gegen Geisselhardt konnte man nicht zum Einspielen benützen, sondern es musste abgesagt werden ... Zudem ließen sich die Gmünderinnen nicht von der Villinger Kulisse von gut 550 Zuschauern oder dem ganzen Tamtam des Hallensprechers bzw. Einpeitschers um Aufstellungen und Sponsorenankündigungen verrückt machen. Man begann erst mal souverän und unbeeindruckt im ersten Satz loszulegen, dass die DJK-Schlachtenbummler auf der Tribüne ihre wahre Freude hatten. Über 15:9 ging es zur 22:16 Führung der DJK und nach 20 Minuten hatten die Villinger Zweitligaambitionen mit 25:17 ihren ersten Dämpfer bekommen.
Einmal Lunte gerochen machten die Gäste einfach so weiter. Man holte sich beim 14:7 im zweiten Durchgang gleich wieder einen klaren Vorsprung heraus, der allerdings nicht bis zum Satzende gehalten werden konnte; der Knackpunkt des Spiels wie sich später herausstellen sollte. Nach dem 19:19 ging Villingen erstmalig in Führung und hatte im folgenden Kampf auf Biegen und Brechen das größere Glück und Geschick auf seiner Seite.
Das 25:22 ergab den 1:1 Satzgleichstand, war aber gleichbedeutend mit dem Anfang vom Gmünder Ende, denn in der Folgezeit zauberte Villingens Ex-Zweitligazuspielerin und Trainergattin Miriam Senk Spielzug um Spielzug auf das Feld, stand der Block der Gastgeberinnen plötzlich wie eine unüberwindliche Mauer und begann der DJK-Widerstand langsam aber sicher zu bröckeln. Die Zwischenstände von 9:2 und 20:8 für Villingen ergaben eine 25:14 Abfuhr, die die Gmünder Moral vollends knackte.
Als weiterhin die Gmünder Eigenfehlerquote in Sachen Aufschlag und Annahme – Trainer Krigar in der abschließenden Pressekonferenz: „Nach gutem Beginn ließ unsere schwächere Annahme das Spiel kippen.“ – hoch blieb, war das 25:19 für die Gastgeberinnen im vierten Durchgang die logische Konsequenz. Diese 1:3 Niederlage aufzuarbeiten hat man jetzt zwei Wochen Zeit, um gut präpariert den VC Offenburg zu empfangen.
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer, Werner.
Paukenschlag in Burladingen
Toller 3:1 Sieg – ein Traumstart für die DJK
Riesenjubel bei der Mannschaft, bei Trainer Michael Krigar und bei den mitgereisten Fans nach fast zweistündigem Kampf: Der Einstand von Gmünds Volleyballerinnen in der Regionalliga wurde zu einem perfekten Traumstart. Mit 3:1 gewann am Samstagabend die DJK Schwäbisch Gmünd beim TSV Burladingen und zeigte dabei eine Top-Mannschaftsleistung. Treffender, knapper Kommentar des Coaches: “Auf diese Truppe kannst du nur stolz sein.“
Der Blick auf die Tabelle lässt einen nur verwundert die Augen reiben. Der Dreifach-Dauer-Aufsteiger der letzten drei Jahre hat nach den drei Samstagergebnissen des ersten Spieltages der neuen Saison die Tabellenführung der Regionalliga inne, lässt sich aber von der Situation nicht verrückt machen. Eindeutiger Tenor im DJK-Lager:“ Das waren unsere ersten beiden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.“
Trotzdem war es erstaunlich wie schnell sich der Neuling an die raue Luft der Regionalliga gewöhnen konnte. Außerdem steckten die Gmünderinnen den Verlust des ersten Satzes mit 22:25 ganz locker weg, schraubten ihre Eigenfehlerquote herunter, wurden keinesfalls nervös und stellten sich immer besser auf die Spielweise des Gegners ein – eine Stärke, die das Team in den vergangenen Erfolgsjahren schon immer auszeichnete.
In Durchgang zwei startete man mit den von Barbara Merinsky inszenierten variablen Angriffsspiel, das die Außenangreiferinnen Lisa Federsel mit knallharten Schmetterbällen oder Miriam Tischer mit platzierten Longelinebällen abschlossen. Man lag zwar ständig in Führung, musste aber Minuten später schon wieder konstatieren, dass die routinierten Gastgeberinnen den Ausgleich hergestellt hatten. Doch als DJK-Neuzugang Doreen Werner, die sich als glänzende Ergänzungsspielerin erwies, mit zwei Blockaktionen punktete und Lisa Federsel einen Sechser-Pack an brandgefährlichen Aufschlägen nachschob, gingen die Gmünderinnen mit 22:15 in Führung und nach exakt 43 Minuten Spielzeit war mit dem 25:18 der erste Regionalliga-Satzgewinn eingefahren.
Erst einmal Lunte gerochen übernahmen zu Beginn des dritten Satzes die Gmünderinnen die Regie auf dem Feld und die Fans die Stimmung in der Halle. Doch Burladingen konterte mit einem heftigen Kampf um die Lufthoheit am Netz. Jetzt stach der DJK-Teamgeist: Sabrina Höger beendete einen fast einminütigen Ballwechsel mit einem erfolgreichen Angriff zum 16:13 oder Elisabeth Goisser blockte erfolgreich zur 19:13 Führung.
Dass man sich in der Regionalliga nicht auf Lorbeeren ausruhen kann, war nach dem 19:19 Ausgleich kurze Zeit später allen DJK-Spielerinnen zum Glück mehr als deutlich klar, denn in einem grandiosen Schlagabtausch hielt man bis zum 24:24 dagegen um anschließend zwei Big-Points zu setzen. Das 26:24 bedeutete die nervenstark herausgespielte 2:1 Satzführung.
Burladingen gab sich aber noch lange nicht geschlagen, legte in Sachen Kampfgeist weiter zu und hielt eine Vier-Punkte-Führung bis zum 18:14. Mit einem Zwischenspurt gestützt von erfolgreichen Schnellangriffen durch Madeleine Schmidt hieß es erneut 19:19. In der spannungsgeladenen Schlussphase ging es bis zum 22:22 so weiter, ehe man beim 24:22 den zweiten Matchball zum 25:23 und damit vielumjubelten 3:1-Gesamterfolg verwandelte, der alle DJK-Spielerinnen nach Spielschluss unisono schon eine Woche vorwärts blicken ließ: „Diesen Sieg feiern wir natürlich und hoffen jetzt auf viele Fans am nächsten Samstag gegen Ettlingen.“ Man sieht die „DJK-Mädels“ sind heiß auf mehr ....
Auch im Pokal befindet sich die Krigar-Truppe, in der Nadine List ein glänzendes Comeback feierte und Marlene Mahler ihre Qualitäten als Außenangreiferin zeigte, auf der Siegesstraße. Bei der DJK Aalen gewann man mit 3:0 und trifft in dieser Woche auf den TSV Westhausen.
DJK Gmünd: Federsel, Goisser, Höger, List, Mahler, Merinsky, Schmidt, Tischer
Federsel
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