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Mamut-Sport-Event mit maximalem Erfolg DLRG-Landesmeisterschaften ohne Probleme - Viel Lob für Zusammenarbeit mit Stadt - Vielfältiges Rahmenprogramm
Von unserer Mitarbeiterin Saskia Jeck Lebensretter sind in allen Lagen leidgeprüft. Auch die der DLRG, die am Wochenende bei rund 30 Grad Raumtemperatur im Hallenbad Süd bei den Landesmeisterschaften und dem Landesjugendtreffen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft kräftig schwitzten (wir berichteten in "Sonntag aktuell"). Während das Wasser im Becken durch Frischwasserzufuhr nach dem Warmbadetag am Freitag heruntergekühlt werden konnte, litten die Kampfrichter und Zuschauer am Rande doch ziemlich. "Trotzdem, die Zusammenarbeit mit der Stadt war ausgezeichnet", lobte Simone Wittke, Bezirksjugendvorsitzende im DLRG-Bezirk Vorderpfalz. Auch wenn Schirmherrin OB Eva Lohse kurzfristig absagen musste, freuten sich die Organisatoren über das Erscheinen von Wolfgang Köllner von der Sparte Sport und Bäder. Ein fachkundiger Mann, schließlich kommt er von den Schwimmern. "Von ihm haben wir ein großes Lob für die Veranstaltung bekommen", freute sich Wittke. Zu Recht ... "Zumal wir das ja alles ehrenamtlich machen", ergänzte sie. Nach den Deutschen Meisterschaften 1989 im damals noch bestehenden Hallenbad Nord war das die zweite Großveranstaltung der DLRG in der Industriestadt. Andreas Back, stellvertretender Vorsitzender der DLRG-Landesjugend und Veranstaltungsleiter, sowie sage und schreibe fast 200 Helfer, darunter allein rund 100 Kampfrichter, hatten das Mammutevent glänzend organisiert. "Das ist ja ein Aufwand wie beim Turnfest", zog deshalb auch ein Betreuer aus dem nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz Vergleiche zu der Sport-Großveranstaltung, die in der vorigen Woche in Leipzig über die Bühne ging. Zwar lieben die DLRG'ler das Wasser von unten, nicht aber von oben. Aufgrund des Regens musste ein Teil des umfangreichen Rahmenprogramms am Samstag in die Sporthalle des Schulzentrums Mundenheim verlegt werden. Der Stimmung aber tat das keinen Abbruch. Die Freude der vornehmlich jugendlichen Teilnehmer über Ausflüge beispielsweise zur Berufsfeuerwehr und zum RHEINPFALZ-Druckzentrum war groß. Gestern schien dann ja auch wieder die Sonne. Konzentriert bis in die Haarspitzen hatten sich nicht nur die Organisatoren, sondern auch die Sportler der Region auf die Titelkämpfe vorbereitet. Sogar Sonderschichten wurden eingelegt. Nicht ohne Grund, gehörten doch einige Teilnehmer der DLRG Oggersheim zum engsten Favoritenkreis. In Maxdorf und Oggersheim trainierten die DLRG'ler im Vorfeld. Andere Möglichkeiten gab es nicht. "Für eine Stadt wie Ludwigshafen ist die Anzahl der Bäder schon schwach", meinte Back, spielte damit auch auf die Schließung des Hallenbades Nord an. Dass die Lebensretter aus den neuen Bundesländern den Rheinland-Pfälzern weit voraus sind, kommt nicht von ungefähr. "Die haben viel bessere Trainingsbedingungen, ein anderes Fördersystem, mehr Sponsoren", unterstrich Wittke. Trotz allem, die rheinland-pfälzischen Schwimmer holen das Beste heraus, sind national gesehen im vorderen Drittel platziert. Und letztlich steht für die DLRG nicht nur der Rettungssport im Mittelpunkt, sondern vor allem die Rettung von Menschen im Notfall. Dementsprechend nah sind die Wettbewerbe auch an der Realität orientiert. So gehört das Flossenschwimmen ebenso zum Wettkampf-Programm wie der Transport einer Ein-Zentner-schweren Puppe und die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Im Notfall sind die Lebensretter also topfit. Ergebnisse:
(aus "Die Rheinpfalz - Ludwigshafener Rundschau" 27.5.2002; Foto: Kunz) |
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EINWURF
DIE CHEMIE STIMMT Was die DLRG anpackt, hat Hand und Fuß. So auch die Landesmeisterschaften und das Landesjugendtreffen, die am Wochenende in Ludwigshafen über die Bühne gingen. Eine wahre Mammutveranstaltung, die an die Atmosphäre der großen Turnfeste nahe herankam. Doch Lebensretter sind nicht nur Sportler, sondern eben auch soziale Dienstleister. Getreu dem Motto der zweitägigen Titelkämpfe "Bei uns stimmt die Chemie" arbeiteten die DLRG, das Deutsche Rote Kreuz und die Stadt Ludwigshafen Hand in Hand. 200 Helfer kümmerten sich um Wohl und Weh der Teilnehmer, sorgten sich um Verpflegung, Unterkunft, Rahmenprogramm. Ehrenamtlich, versteht sich. Hier stimmt die Chemie ... Dass das Hallenbad Süd bei solch einem "Event" an seine Kapazitätsgrenze stoßen würde, war zu erwarten. Zuschauer, Teilnehmer, Kampfrichter - alle am Beckenrand; hier war es schwierig, den Überblick zu behalten, die packenden Wettkämpfe zu beobachten. Erinnerungen an die "Deutschen" der DLRG 1989 im Hallenbad Nord wurden wach. Zuschauertribüne, 50-Meter-Bahn, optimale Bedingungen für Wettkämpfer. Vergangenheit. (kia) (aus "Die Rheinpfalz - Ludwigshafener Rundschau" 27.5.2002) |
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