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Liebe Tierfreunde !

 

Sie haben sich dazu entschlossen, ein Tier bei sich aufzunehmen ?

Dann lesen Sie bitte den nächsten Abschnitt sehr genau, er wird Ihnen helfen zu beurteilen, ob ein Hund in Ihr Leben passt und welche Rasse bzw. Mischung am geeignetsten für Sie ist !

 

1. Haben Sie bereits andere Tiere ? Dieses ist meistens, vor allem wenn man einen Welpen zu sich nimmt, kein Problem, doch sollte man stets darauf achten, dass bereits vorhandene Tiere durch den neuen Mitbewohner keinen Stress erleiden !

2. Haben Sie trotz Ihres Berufes mindestens 2-3 Stunden Zeit am Tag für Ihr Tier ? Ein Hund sollte auch nicht länger als 5 Stunden am Tag alleine sein, damit er nicht unter Verlassensangst leidet !

3. Wollen Sie den Hund für Ihre Kinder anschaffen ? Ein Kind kann frühestens mit 12 Jahren zur Pflege und Erziehung eines Hundes beitragen, sind Ihre Kinder jünger, wird die meiste Arbeit auf Sie zurückfallen !

4. Sind Sie empfindlich, wenn es um Dreck und Tierhaare in der Wohnung geht ? Gehen Sie auch bei schlechtem Wetter gerne spazieren ? Hunde kennen keine freien Tage, sie wollen immer

beschäftigt werden ! Gibt es in der Familie niemanden mit Tierhaarallergie, der unter dem neuen Mitbewohner leiden würde ?

5. Fahren Sie häufig in Urlaub ? Haben Sie dann die Möglichkeit das Tier mitzunehmen, oder haben einen zuverlässigen Menschen, der den Hund versorgen würde ?

6. Haben Sie genug Platz für einen Hund ? Je kleiner Ihre Wohnung ist, desto kleiner sollte der Hund sein, je voller sie ist an Möbeln und Einrichtung, desto weniger Temperament sollte er haben !

7. Haben Sie Erfahrung mit Hunden ? Wenn nicht, schaffen Sie sich eine leicht zu erziehende Rasse an (Bearded Collie, Retriever etc. ) Rassen, die schwierig zu erziehen sind oder sehr hohe Anforderungen an den Halter stellen sollten Sie meiden ! (z.B. Dalmatiner, Schlittenhunde, Hütehunde)

8. Haben Sie ein kleines Auto ? Schaffen Sie sich bitte keine Dogge an ;o)

9. Haben Sie kleine Kinder ? nehmen Sie einen nicht zu sensiblen Hund mit hoher Reizschwelle, wie z.B. Retriever, Landseer, Sennhunde

10. als Faustregel gilt: der Hund sollte höchstens die Hälfte Ihres eigenen Gewichtes haben, damit Sie Ihn auch in schwierigen Situationen beherrschen können !

11. Bewegen Sie sich gerne ? Wenn nicht meiden Sie Rassen mit einem hohen Laufbedürfnis wie Dalmatiner, Pointer, Podenco, Windhunde, Jagdhunde, Schlittenhunde.(Diesen Punkt sollte man

keinesfalls unterschätzen, was jeder bestätigen wird der einmal einen neurotischen, unausgelasteten, quengeligen Hund erlebt hat !)

12. Sind sie konsequent genug ? Wenn nicht, wählen Sie eine Rasse die nicht zur Sturheit neigt (Paradebeispiele für Sturheit: Spitz, Kerry Blue Terrier, Pyrenäenberghund, Mops)

13. Sind sie kontaktfreudig und bekommen häufig Besuch ? wählen Sie einen Hund mit geringem Schutztrieb. Nicht geeignet sind Lagerhunde und Schutzhunde. (z.B. Hovawart, Dobermann etc.)

14. Sie möchten einen Mischling in Ihre Familie aufnehmen ?

Erkundigen Sie sich genau über die beteiligten Rassen und Ihre Charaktereigenschaften, um später keine Überraschungen zu erleben

Einige Rassen, von denen wir Anfängern in der Hundehaltungdringend abraten möchten:

Barsoi, Basenji, Rhodesian Ridgeback, Setter, Weimaraner, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier, American Pitbull Terrier, Dogo Argentino, Fila Brasiliero, Kerry Blue Terrier, Border Terrier, Dalmatiner, Chow Chow, Akita Inu, Wolfsspitz, Schipperke, Alaskan Malamute, Sibirian Husky, Samojede, Border Collie, Bouvier des Flandres, Briard, Rottweiler, Deutsche Dogge, Bullmastiff, Pyrenäenberghund, Dobermann, Puli, Riesenschnauzer, Chinesischer Schopfhund, English Toy Terrier, Mops, Otterhund

Dies ist nur eine kleine Auswahl, alle dieser Hunde haben gewisse Eigenschaften wie starkes Laufbedürfnis, hohen Schutztrieb, ausgeprägte Sensibilität und Eigensinnigkeit, die sie für Anfänger ungeeignet machen.

 

Was ist noch wichtig ?

Alle unsere Hunde und Katzen werden von einem Tierarzt untersucht, entwurmt, geimpft und auf Infektionskrankheiten (gängige Bluttests) getestet und falls verletzt entsprechend behandelt.

Wir machen immer eine "Vorkontrolle" der neuen Herrchen unserer Hunde und Katzen. Zum einen, um die neuen Besitzer persönlich kennen zu lernen und möglichst viel über seinen Umgang mit Tieren zu erfahren, zum anderen um einen Einblick in das neue Umfeld unseres Tieres zu bekommen und zu sehen, ob es den Eigenschaften des neuen Mitbewohners entspricht.

Wenn Sie sich für eines unserer Tiere entschieden haben, und es von unserer Seite keine Bedenken zur Vermittlung gibt, müssen Sie nur noch einen Schutzvertrag unterschreiben und können dann

Ihr Tier und den Impfpass in der Pflegestelle abholen, die Ihnen dann auch noch einige Tips zu Ihrem neuen Mitbewohner geben wird.

Gehen Sie bitte nicht davon aus, dass das Tier schon stubenrein ist. Die neue Umgebung und die vielen neuen Eindrücke müssen erst einmal verdaut werden, dabei kann es durch Unsicherheit,

Futterumstellung und das ungewohnte Umfeld durchaus am Anfang zu "Ausrutschern" kommen.

Natürlich haben unsere Tiere schon eine gewisse Grunderziehung in Ihren Pflegestellen erhalten, manche mehr, andere weniger. Einige können auch schon etwas alleine bleiben. Erwarten Sie

aber bitte kein perfekt ausgebildetes Tier ! Haben Sie Geduld mit Ihrem neuen Mitbewohner und geben Sie ihm Zeit sich einzugewöhnen, sonst könnte es sein dass er sich überfordert fühlt !

Wenn Sie Ihrem Tier Zeit geben, sich bei Ihnen zu aklimatisieren und ganz langsam beginnen es nach Ihren Vorstellungen zu erziehen werden Sie einen wunderbaren Freund gewinnen...aber geben Sie sich und Ihrem neuen Begleiter Zeit und haben Sie genug Geduld

Ihr TSV-Calpe-Benissa Team