Im November 2008 stellte ich bei ihm eine auffällige Schwellung des Brustbereiches fest und er macht Geräusche beim Fliegen. Der Tierarzt diagnostizierte einen etwa erbsengroßen Tumor. Da Sir sich jedoch noch sehr fit und vital verhällt haben wir beschlossen, seinen Zustand zu beobachten. Wächst die SChwellung oder verschlechtert sich sein Allgemeinzustand, werde ich ihn operieren lassen.
Es ist Januar 2009 - und Sir Lyla hat immer mehr Probleme beim Fliegen. Mir fällt auf, dass er nicht mehr so lange und ausdauernd fliegen kann. Dazu kommen Fressprobleme, die wohl hervorgerugfen sind, weil der Tumor auf den Kropf drückt. Allerdings kann ich äußerlich keine Umfangsvermehrung der Schwellung feststellen. Dieser fiese Tumor wächst also heimlich nach innen!?
März 2009
Es ist soweit, die Entscheidung ist gefallen. Die OP wird durchgeführt.
Juhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu - es ist überstanden. Sir ist wieder aus der Narkose erwacht. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut und ich kann ihm am frühen abend wieder nach hause holen.
Mein kleiner Schatz, da hockt er nun und ringt mit seinem Gleichgewicht, denn die notwendige Halskrause behindert sehr. Doch er muss sie 1 Woche mindestens tragen, damit er sich die OP-Wunde nicht aufkratzt. Zur Unterstützung der Heilung bekommt er 4 Tage lang ein Schmerzmittel (Traumeel) und Antibiotikum (Baytril). Beides muss ich ihm direkt in den Schnabel eingeben.
Tag 3 nach der OP
Sir Lyla ist fit wie ein Turnschuh. Er hat sich großartig erholt und auch an seinen lästigen Kragen gewöhnt. Wenn er meine Hilfe annimmt, setze ich ihn zu den anderen auf einen der Kletterbäume. Herunter kommt er inzwischen ohne Komplikationen ohne Bruchlandungen. Er flitzt in der Wohnung umher - so schnell ihn seine kleinen Wellibeinchen trgen können.
Hier der Beweis Tag 6 nach der OP
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