Da sie schon als sie uns gebracht wurde ein sehr schmächtiges und zierliches Wellismädchen war, habe ich mir warscheinlich zu spät Gedanken gemacht über ihren Gesundheitszustand. Auch war sie schon immer ruhiger als die anderen.
Im Sommer 2008 eskallierte es plötzlich. Sie konnte mit einem Mal nicht mehr so gut fliegen, machte einen geschwächten Eindruck. Natürlich suchten wir sofort einen TA auf mit mäßigem Ergebnis. Schulterzucken und "keine Ahnung" waren die 1. Diagnose. Ich habe sie separat gehalten und versucht ihr etwas Kolbenhirse zu geben.
Dann 2 Tage später konnte sie sich kaum noch auf den Ästen halten. Wieder hin zum Tierarzt, der diesmal auf Schlaganfall tippte. Mir wurde geraten sie zwangs zu ernähren, denn sie war sehr schwach. Der Rat des Tierarztes war laktosefreies Aufbaupräparat und hochdosiertes Vitamin B um sie zu Kräften zu bringen.
Leider verstarb sie noch am gleichen Tag.
Da es keine Diagnose gab und ich natürlich um meine anderen Vögel besorgt war, ließ ich schweren Herzens eine Autopsie machen um die Ursache zu finden und eine mögliche Gefahr für meine Wellis auszuschließen.
Des Ergebnis war niederschmetternd.
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