Letzte Aktualisierung 06.02.2011      

 

 

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Um Krankheiten vorzubeugen sind jährliche Impfungen gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen, FIP, Tollwut bei Freigängern , und Leukose unentbehrlich !

 

                                     1.) Katzenschnupfen

                                     2.) Katzenseuche

                                     3.) FIP

                                     4.)Tollwut

                                     5.)Ohrmilben

                                     6.) Bindehautentzündung

                                     7.)Erbrechen

                                     8.) Durchfall

                                     9.)Harnsteine

                                    10.) Flöhe

                                    11.)Würmer

 

 

 Katzenschnupfen

Viruserkrankung.

Inkubationszeit : 2 bis 7 Tage

Krankheitsdauer: 1 bis 3 Wochen

Verlauf : in den meisten Fällen tödlich !

Schutz: Impfung. Virus kann auch durch Schuhe in die Wohnung getragen werde, Also auch Impfung reiner Wohnungskatzen !

Symptome:   Niesen, wässriger  bis eitriger Ausfluss aus den Augen, Anschwellen der Augen, Verkrustungen der Augen, wässriger bis eitriger Nasenausfluss,  Appetitverlust, Husten starkes Speicheln, Geschwüre der Maulschleimhaut, starke Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens durch Schmerzen,

Therapie: sofort Tierarzt aufsuchen !, Gute Pflege : Augen und Nase säubern, Unterbringung in gut belüfteten, warmen räumen, zum Fressen bewegen mit stark riechenden Nahrungsmitteln ( da der Geruchssinn beeinträchtigt ist ), wie Käse und Fisch. Eventuell nach Absprache mit dem Arzt Zwangsernährung. Vitamingabe , Meist vom Tierarzt. Katze zum Schnurren bringen - verringert Atemschwierigkeiten, steigert Wohlbefinden !

 

Schutzimpfung :

Erstimpfung im Alter von 9 bis 10 Wochen. Zweitimpfung 3 bis 4 Wochen später. Dann jährliche Auffrischimpfung.

Danach können eventuell leichte Krankheitssymptome auftreten und Müdigkeit. Beides ist jedoch kein Grund zur Sorge.

Geimpfte Katzen bekommen keinen Katzenschnupfen oder in einer abgemilderten Form, die nicht tödlich verläuft !

Die Ansteckungsgefahr ist am größten bei direktem oder indirektem Kontakt mit infizierten Katzen. Aber auch durch in die Wohnung getragene Viren.

 

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Katzenseuche oder Panleukopenie

Sammelbegriff für verschiedene  durch Viren hervorgerufenen Erkrankungen.

Verlauf : in 95 bis 100 % tödlich!

Inkubationszeit: 2 bis 10 Tage

Schutz: Impfung

Symptome:  Unterteilung in 4 Formen:

1.) Plötzlicher Tod : schwerste Form, das erkrankte Tier stirbt innerhalb eines Tages ohne vorher Krankheitszeichen gezeigt zu haben. Meist bei Kätzchen unter 6 Monaten.

2.) Schwere Erkrankung, kann tödlich enden: Krankheitsverlauf 4 bis 7 Tage.

     Symptome: schaumiges Erbrechen, Durchfall, Futterverweigerung, gekrümmte Haltung wegen starken Bauchschmerzen,  Struppiges Fell, Austrocknung.

3.) Geringe oder keine Anzeichen:  Bei Katzen mit gutem Abwehrsystem wird die Vermehrung des Virus verhindert. Latent bleibt die Erkrankung bestehen. Bei erwachsenen Katzen weit verbreitet.

4.) Taumelnde Kätzchen: Bei Infektion vor oder kurz nach der Geburt wird der Gleichgewichtssinn geschädigt .  Durchfall. Kann nicht behandelt werden !

 

Schutz: Impfung , auch von Wohnungskatzen, da Viren bis zu 12 Monaten außerhalb des Katzenkörpers überleben kann. Ausgeschieden wird er durch Urin, Speichel, Kot und Erbrochenes.

 

Therapie: Tierarzt aufsuchen! Gabe von Antibiotika und Vitaminpräparaten, Infusionen zur Flüssigkeitsgabe. Gute Pflege wie oben. Verabreichung von Medikamenten

Die Überlebenschance ist abhängig von der Pflege , vom Überlebenswillen der Katze und vom allgemeinen Zustand.

 

Schutzimpfung:  Erst Impfung im Alter von 6 bis 9 Wochen. 3 bis 4 Wochen später zweite Impfung. Auffrischungsimpfung je nach Impfstoff ein - bis zweijährig.

 

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FIP oder Feline infektiöse Peritonitis

Viruserkrankung ,bei der nur 20 % aller Katzen Krankheitszeichen zeigen .Besonders gefährdet sind junge und geschwächte Tiere. Das Virus kann lange im Körper schlummern, und dann  durch Stress hervortreten, und das Immunsystem angreifen. FIP tritt häufiger bei jungen Katzen auf.

Inkubationszeit:  Wochen bis Jahre

Verlauf:  meist tödlich !

Schutz: Impfung

Symptome : Unterteilung in nasse und trockene Form.

1.) nasse Form : Bauchfellentzündung mit Flüssigkeitsabsonderung in den Bauchraum. Dadurch Aufgedunsenheit, Appetitlosigkeit, Lethargie, Fieberschübe, Durchfall, Erbrachen , Gelbsucht. Wenn der Brustkorb betroffen ist Atemnot.

2.) trockene Form: Einzelne Organe, wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Lunge werden von Belägen überzogen. Dei Symptome sind abhängig vom betroffenen Organ. Allgemeine Symptome: Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Lungenentzündung.

 

Therapie: Es gibt keine Behandlungsmöglichkeiten. Nur kausal: Verabreichung von Flüssigkeit, Zwangsernährung, Gabe von Vitaminen und Antibiotika. Tod tritt nach 6 bis 8 Wochen ein. Bei guter Pflege Verlängerung des Lebens möglich.

 

Schutzimpfung: Einmal jährlich durch Nasentropfen. Dadurch ist jedoch kein 100 % Schutz gegeben!

 

Anmerkung: Bei Tabby vermutete man diese Erkrankung. Außer der über Jahre  andauernden Appetitlosigkeit, zeigte sie keinerlei Symptome. Bis zu dem Tag an dem sie starb. Sie verfiel innerhalb von zwei Tagen zusehends, und starb schließlich. Blutuntersuchungen auf FIP zeigten kein eindeutiges Ergebnis. Es ist mir bis heute rätselhaft, was sie hatte.

 

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Tollwut

 

Viruserkrankung, die auch auf Menschen übertragbar ist. Sobald Krankheitserscheinungen aufgetreten sind bestehen keine Heilungschancen mehr.

Inkubationszeit: 2 Wochen bis ein halbes Jahr.

Verlauf: in 3 Stadien. Tödlich.

Schutz: Impfung

Symptome:

 1.Stadium: Veränderung der Persönlichkeit ------- eine ängstliche Katze wird zutraulich, eine ruhige Katze wird reizbar. Meist werden die Katzen ängstlich und verstecken sich, Abneigung gegenüber hellem Licht und Lärm. Schluckbeschwerden, Spiecheln durch Lähmung des Kehlkopfes.

2. Stadium : ( rasende Wut )Eintritt nach 4 Tagen. Die Katze ist sehr reizbar. Aggressivität, Beißsucht. Die Katzen verkriechen sich, sind aber extrem gefährlich, und greifen sofort an. Angriffe werden durch plötzliche Bewegungen und Geräusche ausgelöst. Dauer 4 Tage.( Dies Stadium kann übersprungen werden )

3.Stadium:( stille Wut ) Fortschreitende Lähmungserscheinungen, die bei den Hinterbeinen beginnt und sich allmählich bis zum Kopf fortsetzt.

Der Tod tritt 5 Tage nach dem Auftreten der letzten Krankheitserscheinungen ein

 

Therapie: Aussichtslos. Krankheit ist meldepflichtig nach dem Bundesseuchengesetz. sofortige Tötung des betroffenen Tieres, wegen Übertragungsrisikos !

 

Schutzimpfung: erste Impfung im Alter von 3 Monaten, danach jährliche Auffrischung.

24 Stunden bevor erste Symptome auftreten, enthält der Speichel Viren und ist somit infektiös ! Die Infektionsgefahr bleibt bis zum Tode bestehen.

Dei Ansteckung erfolgt über den Speichel des Tieres , also meist durch Biss     

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Ohrmilben

Parasitäre Erkrankung durch Otodecktes cynotis hervorgerufen. Befallen werden meist junge Kätzchen. Nicht auf Menschen übertragbar.

Die Milben ernähren sich  von der Haut des Gehörganges, und hinterlassen braunes Ohrenschmalz.

Symptome:  deutlich sichtbares braunes Ohrenschmalz, das auch aus dem Ohr heraussickern kann. Kratzen der Katze am Ohr.

Therapie: vorsichtige Reinigung der Ohren. Einbringen von Salbe in das Ohr.

Behandlungsdauer: Unbedingt 3 Wochen, damit auch die Milben erreicht werden , die seit der ersten Behandlungswoche ausgeschlüpft sind. Beide Ohren behandeln ! Behandlung von Tieren, die mit der Katze zusammen leben.

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Bindehautentzündung

Ursachen: Allergien, Augenverletzungen, Fremdkörper, Übermäßige Lichteinwirkung, Reizung durch Chemikalien, bakterielle Infektionen, Katzenschnupfen.

Therapie: Tropfen oder Augensalbe vom Tierarzt.

 

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Erbrechen

Ursachen :

1.) Grasfressen. Manche Katzen, z. B. Moritz fressen Gras , um Erbrechen zu provozieren, um Haarballen, die sich im Magen bilden, los zu werden. Sobald der Haarballen entfernt ist, ist das Problem gelöst.

2.) Reisekrankheit . Meist äußert sich diese jedoch nicht mit Erbrechen, sondern mit lautem Miauen während der gesamten Fahrt. In meinem Auto herrscht immer ein ohrenbetäubender Lärm, wenn wir auf dem Weg zum Tierarzt sind. Der Rückweg verläuft meist ruhiger !

3.) Verstopfung . Durch die Verstopfung, werden Giftstoffe aus dem Darm aufgenommen, die Übelkeit verursachen. Erbrechen kann die Folge sein.

4.) Würmer. Starker Spulwurmbefall kann die Passage der Nahrung behindern.. Ebenso können durch die Würmer Magenreizungen verursacht werden. Therapie s. Würmer

5.)Schlingen. Manche Katzen fressen zu schnell, und schlingen die Nahrung herunter. Dabei werden größere Mengen Luft aufgenommen, die den Magen blähen. Durch den Dehnungsreiz wird Erbrechen hervorgerufen.

6.) Stress. Sehr sensible Katzen reagieren auf jede Art von Stress mit Erbrechen. Es muss herausgefunden werden, was den Stress verursacht, und dieser dann abgestellt werden.

Formen bei denen der Tierarzt aufgesucht werden muss:

1.) Bei jeden länger andauerndem Erbrechen

2.) Erbrechen von Blut.

3.) Plötzliches, schwallartiges Erbrechen. Kann auf eine Verengung des Magenausgangs hindeuten oder auf eine Verlegung des Magenausganges durch Fremdkörper, Haarballen, Wucherungen.

4.) Gastritis. Ursachen für diese Magenschleimhautentzündung können sein. verdorbenes Futter, Giftstoffe, Magengeschwüre.

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Durchfall

Der Kot der Katze ist normalerweise von der Konsistenz wie Kitt. Ist er lockerer oder flüssig spricht man von Durchfall.

Viele Katzen haben von Zeit zu Zeit Durchfall. Behandlungsbedürftig wird er erst, wenn er längere Zeit anhält.

Ursachen für leichten Durchfall. ungewohntes Futter, zu kaltes Futter, überfressen, Milch, Leber, Stress, Infektionen, Hypermotilität ( zu schnelle Bewegung des Darmes ), Malabsorption ( Verdauungsleistung eingeschränkt. ), Parasiten.

 

Tierarztbesuch wenn:

Erbrechen den Durchfall begleitet

Zusätzlicher Teilnahmslosigkeit

bei Blutbeimengungen

Bauchschmerzen

länger anhaltendem Durchfall

 

Therapie bei mildem Durchfall:

Nahrungskarenz, nur frisches Wasser mit wenig Traubenzucker

Später leicht verdauliches Futter, wie gekochtes, gehacktes Hühnerfleisch; gekochtes Rinderhack; Fisch. Eventuell etwas Reis untermischen.

Zu empfehlen ist, wenn es die Katze mag: Reis zu drei Teilen, ein Teil Hüttenkäse und etwas Möhrengemüse.

Das Futter muss Körpertemperatur haben, und sollte in kleinen Teilen über den Tag verteilt gefüttert werden.

Danach langsame Umstellung auf die normale Kost.

Wird der Durchfall nicht besser, oder kehrt er häufig wieder muss der Tierarzt aufgesucht werden, am besten unter Mitnahme einer Stuhlprobe.

 

Anmerkung: Meine beiden Kater haben öfter mal kurzfristig für einen Tag Durchfall, der sich dann aber auch von allein wieder kuriert.

 

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Harnsteine

Bei Katzen, häufiger bei Katern (besonders anfällig sind Perser ) können sich oft Steine bzw. Sediment in der Blase bilden. Diese führen dann in der Folge zu schmerzhaften Blasenentzündungen.

Symptome:

Frühsymptome:

Die Katze hält sich oft auf der Katzentoilette auf, wiederholte Versuche Urin abzusetzen, zuckender Schwanz, Lecken am Penis,

Spätsymptome:

gespannter, schmerzempfindlicher Bauch, häufiges Absetzen kleinster Urinmengen ( ev. blutig ),Erbrechen, Jaulen, Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit. Absetzen von Urintropfen auf den Boden, Badewanne, Waschbecken (jedenfalls bei Felix ).

Gefahr: Verschluss der Harnröhre durch Harngriess, und damit Aufstau des Urines bis in die Niere, mit der Folge des Nierenversagens, und des Todes !

Daher unbedingt Tierarztkonsultation mit Urinprobe!!!

Therapie: In schweren Fällen ist bei einem Verschluss eine Operation notwendig. Ansonsten wird ein Katheter in die Blase gelegt, Infusionen verabreicht, und Antibiotika gegeben. ein Klinkaufenthalt ist unumgänglich.

Felix hat das leider schon einmal hinter sich, hat sich aber gut davon erholt.

In leichteren Fällen werden Antibiotika, und Medikamente zum Ansäuern des Urines gegeben, da sich in einem sauren Milieu keine Steine bilden können, und sie sich auch besser auflösen können. Außerdem helfen Schmerzmittel und krampflösende Mittel.

Verlauf: Häufig handelt es sich um rezidivierende Infekte. Felix hatte Zeiten in denen er alle drei bis vier Wochen eine Blasenentzündung hatte. Daher ist die Prophylaxe sehr wichtig. Seit Felix regelmäßig Medikamente nimmt und sein Futter umgestellt wurde ist er beschwerdefrei , und das nun schon seit einem 3/4 Jahr.

Vorbeugung:

1.) Ernährungsumstellung: Magnesiumarme Ernährung, da die sogenannten Struvitsteine, um die es sich meist handelt, aus Magnesium bestehen. Magnesiumhaltige Ernährung führt eher zur Bildung von Struvitsteinen.

Felix bekommt nur noch Feline CD Trockenfutter und jeden 2. Tag eine Dose Kattovit low Magnesium Nassfutter. Leider darf er natürlich auch nicht mehr so viel von seinen geliebten "Leckerlis" haben.( Hin und wieder schon ! Verdient hat es sie allerdings nicht !)

2.) Zum Trinken anregen: immer frisches Wasser, etwas Salz unter das Futter mischen, Katzenfutter mit Fleischsaft verdünnen...

3.) Medikamentengabe: Felix bekommt jeden Tag einen Teelöffel Uropet Paste, welche den Urin ansäuert. Zwischendurch mache ich mit ihm eine Kur mit einem homöopathischem Mittel, welches den gleichen Effekt hat. ( Cantharis D12 Globuli )

 

Mit dieser Therapie haben wir sehr großen Erfolg, und ich hoffe , es bleibt so. Felix litt immer sehr , wenn er die Entzündungen hatte. Er hielt sich fast nur im oder in der Nähe des Katzenklos auf, schrie fürchterlich, und verlor überall blutigen Urin. Ich denke , er hatte große Schmerzen. Diese versuchte ich ihm durch krmapflösende Schmerzmittel zu erleichtern.

 

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Flöhe

 

Flöhe sind die häufigste Ursache von Hauterkrankung bei Katzen.

Anzeichen:

-Schwarze Punkte auf der Haut ( Exkremente der Flöhe bestehend aus verdautem Blut ) - besondres am Schwanzansazt und im Genick. Beim Verstreichen auf Papier entsteht eine rötlich-braune Spur.

- Flöhe selber

-Floheier ( Nadelspitzen groß, weiß, oval )

 

Durch Flöhe verursachte Schäden:

 -Krankheits - und Parasitenübertragung

- Hautreizungen, Juckreiz. Der Juckreiz beeinträchtigt dei Katze sehr, die Haut wird durch Kratzen und Lecken weiter geschädigt.

-Anämie bei starkem Befall, da Flöhe Blut saugen.

-Durch Überempfindlichkeit der Katze gegenüber dem Speichel der Flöhe kann sich ein Flohekzem ausbilden.

 

Vernichtung und Vorbeugung:

1.) Flohpuder: meist regelmässiges Einstäuben  ( vom Präparat abhängig )der Katze erforderlich. Danach Veteilung des Puders mit einer Bürste.

2.) Flohbäder

3.) Flohhalsbänder : Auch als Prophylaxe gut zu handhaben. Aber es muss auf Hautreizungen am Hals geachtet werden. Bei Rötung oder Entzündung muss der Tierarzt aufgesucht werden.

Behandlung der Umgebung:

Flöhe können sich in Häusern das ganze Jahr vermehren. Sie halten sich an staubigen Orten auf. Der Schlafplatz der Katze muss eingestäubt oder besprüht werden.Spalten und risse ausgesaugt, Insektensprays an Möbel gesprüht werden. Alle anderen Haustiere müssen ebenfalls behandelt werden.

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Würmer

Es gibt verschiedene Arten von Würmern mit denen sich die Katze infizieren kann:

1.) Spulwürmer

2.) Hakenwürmer

3.) Bandwürmer

1.) Spulwürmer:

Hauptsächlich Befall von jungen Katzen. sie werden 10 cm bis 18 m ( !!!!!!) lang.

 

Infektion:

 Durch Aufnahme von Eiern aus der Wurfkiste oder dem Fell und der Haut der Mutter. Durch aufnahmen über die Milch der Mutter.

Bei erwachsenen Tieren kommt es durch Aufnahme von so genannten Zwischenwirten, wie Maus, Vogel oder Insekten. Die Zwischenwirte nehmen die Eier auf, diese kapseln sich in deren Körper ein, und bleiben am Leben bis sie von der Katze mitgefressen werden.

Im Körper der Katze entwickeln sich Larven, die durch Leber und Lunge in den Darm wandern, und sich dort zu eierlegenden Würmern verwandeln. Die Eier werden wiederum im Kot ausgeschieden, und können so wieder von anderen Katzen aufgenommen werden. Sie sind mehrere Monate außerhalb des Körpers ansteckend.

Schäden:

Reizungen und Verdickungen der Darmwände. Dadurch Beeiträchtigung der Nährstoffaufnahme und der Verdauung. Durchfall, aufgeblähter Bauch, Schädigung von Leber und Lunge.

Diagnose:

Kotprobe (Untersuchung auf Eier ) . ein negatives Ergebnis heißt allerdings nicht dass das Tier nicht befallen ist, da es etwa 2 Monate dauert bis sich aus einem Ei ,ein Spulwurm, der Eier legt, entwickelt.

 

Behandlung:

Junger Kätzchen: mit 4 bis 6 Wochen bis zum Alter von 5 Monaten regelmäßige Entwurmung alle 2 bis 4 Wochen. Ab 5 Monaten bis zu einem Jahr Entwurmung in 6 bis 8 -wöchigen Abständen.

Erwachsenen Katzen werden in regelmäßigen Abständen etnwurmt. ( Spezielle Entwurmungspaste vom Tierarzt )

 Meine beiden entwurm ich nie, da beide keine Freigänger sind und sie so dieser Gefahr nicht ausgesetzt sind.

 

2.) Hakenwürmer:

Werden nur 1 bis 2 cm lang, und schädigen das Darmgewebe durch das Saugen von blut oder die Ernährung von Darmgewebe.

Infektion: durch Aufnahme von verseuchtem Futter.  Oder durch Einbohren der Wurmlarven in die Haut - Wanderung zu den Blutgefäßen - Einschwemmung in die Lunge - Wanderung zu den Bronchien - Hochhusten -  Verschlucken. Im Dünndarm angekommen reifen die Larven zu Würmern heran.

Symptome: Durchfall, Gewichtsverlust, stumpfes Fell, schlechter Allgenmeinzustand, Hautentzündungen

Diagnose: durch Kotprobe

Therapie: Routinemässige Entwurmung einmal im Jahr. Behandlung der Umgebung

 

3.) Bandwürmer:

Bandwürmer bestehen aus einem Kopf, mit dem er sich an die Darmwand ansaugt, und  einem Körper aus vielen Segmenten. Die hinteren Segmente enthalten tausende von Eiern, die mit dem Kot abgegeben werden. Manche Würmer werden über einen Meter lang, die meisten jedoch nur einige Zentimeter.

Symptome: Meist wird Bandwurmbefall gut vertragen, die meisten Tiere zeigen keine Symptome .Eventuell leichte Verdauungsstörungen mit Durchfall oder Verstopfung. Bandwurmsegmente können mit dem Kot ausgeschieden werden, und kleben dann an den Haaren in der Nähe des Afters, wo sie Juckreiz verursachen. Eingetrocknete Bandwurmglieder ähneln flachen Reiskörnern und sind mit bloßem Auge sichtbar.

Infektion:

Aufnahme über Zwischenwirte , wie Mäuse und Vögel. In den Zwischenwirten erfolgt die Entwicklung zu Finnen. Diese werden dann zusammen mit dem Zwischenwirt von der Katze aufgenommen, und in deren Darm entwickeln sich aus den Finnen ausgewachsenen Würmer, die wiederum Eier legen. Diese Eier werden dann von den Zwischenwirten aufgenommen. ( Ohne Zwischenwirte ist diese Entwicklung nicht möglich, eine Aufnahme direkt von Tier zu Tier ist also nicht möglich)

Diagnose: sichtbare Bandwurmglieder im Stuhl und am After.

Therapie: Wurmmittel

 

Katzen-Bandwürmer sind für Menschen nicht gefährlich.

 

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