Einführung 4
Medizin des 21. Jahrhunderts für funktionelle, chronische Krankheiten:
Biokybernetische Diagnostik und Therapie nach Smit

Biokybernetische Diagnostik und Therapie komplexer Krankheitszustände nach Smit - eine ganzheitliche Medizin
Seite 4


u

Inhaltsverzeichnis Seite 1
Was ist gegenüber bekannten Therapien anders
Akupunktur und Biokybernetische Diagnostik und Therapie
Biokybernetische Diagnostik und Therapie und Schulmedizin
Fortschritte in der Behandlung funktioneller Krankheiten und in der Schmerzbehandlung
Zusammenfassung

Was ist gegenüber bekannten Therapien - Akupunktur, Physiotherapie anders

Beide Methoden betreffen nur funktionell chronisch Kranke, Schmerzkranke.

Die Frage: "wie wirkt ein Heilsystem", führt nicht zum Ergebnis, wenn die theoretischen Grundlagen auf die dieses System aufbaut ungenügend sind, bzw. für einen Teil überhaupt nicht zutreffen.

Die Schulmedizin hat mindestens seit 1883 grundlegende Kenntnisse nicht übernommen
Pawlow
-
erkennt den koordinierenden Einfluss des Nervensystems auf alle Organfunktionen,
- begründet die Lehre vom „Nervismus",
- prägt Begriff „Ganzheitsmedizin" - und
-1948, die Kybernetik entsteht
-
die biokybernetischen Institute erforschen das Regelungssystem des Organismus um selbstlernende Maschinen zu bauen

Das erforderliche ganzheitliche, vernetzte Denken, welches zusammen mit der Kybernetik die Grundlage für den ungeheuren Fortschritt in den technischen Disziplinen ist, nicht in den Vor-dergrund gestellt worden. Diese Kenntnisse sind Grundlage für die Erforschung der Entstehung von Krankheiten und damit für schulmedizinisch mit Pharmaka nie zu heilende chronische Krankheiten zuständig.

Um ein Heilsystem zu verstehen, ist die Frage zu beantworten, warum treten die erwarteten Erfolge bei Therapien nicht ein oder warum liegt das Ergebnis, ob die Therapie hilft, erst nach längerer Zeit fest, meistens "sie hilft nicht" . Die Benennung einer Krankheit ist noch keine Diagnose. Zu einer bestimmten Diagnose gehört eine bestimmte Behandlung. Ist das nicht der Fall, dann ist die Diagnose unvollständig. Schulter-Arm-Syndrom sagt nur aus, dass die Schulter schmerzt. Aber jedes Schulter-Arm-Syndrom hat andere Ursachen und muss anders behandelt werden. Auf alle Fälle nicht mit Medikamenten, sondern mit der kybernetischen manuellen Medizin.

Wenn bei Kopfschmerzen, bei dem einen Patienten eine bestimmte Tablette hilft und bei dem anderen diese nicht, sondern eine andere, dann ist hier der Begriff Kopfschmerz nur der Oberbegriff. Es ist eine weitere Unterteilung erforderlich. Kopfschmerz ist keine Befundkrankheit, sondern  ist eine funktionelle Störung, die - wenn keine pathologische Ursache vorliegt innerhalb 1 Minute - ohne Pharmaka behoben werden kann. Man muss wissen, dass die Ursache nicht im Kopfbereich, sondern in der Steuerung und Reglung un d im Becken liegt.

Bei funktionellen, chronischen Krankheiten ist immer der ganze Organismus gestört, die merkbaren Beschwerden sind nur die Spitze eines Eisberges. Vom Patienten wahrgenommenen Beschwerden bestehen aus einer Vielzahl von Störungen einzelner Regelvorgänge. Einzeln bedeutungslos, in der Menge überlasten sie aber den Organismus, so dass er nicht mehr in der Lage ist alle "Störungen" zu kompensieren.

Schulmedizin ist zuständig für organbezogene "Befundkranke" mit objektiven Befunden  analytischer Natur als paraklinische Werte (Labor, Röntgen, Ultraschall, ..) bei denen das entsprechende Organ behandelt wird - z.B. Magengeschwür - und hat das Optimum in der Unfall- und Notfallmedizin mit extrem hohen Leistungen. Funktionell, chronische "Befindungskranke" ohne pathologische und paraklinisch pathologische Werte) - z.B. Sodbrennen, Migräne, Kopfschmerz, erfordern eine "ganzheitliche Behandlung", wie sie Pawlow 1883 forderte.[1]

Ganzheitliche Behandlung erfordert eine vollkommen von der schulmedizinischen abweichende ganzheitliche Diagnose.
Das Hauptproblem funktioneller, chronischer Krankheiten ist, dass diese nicht passiv durch Medikamente geheilt werden können, sondern dass durch diese Medikamente die Dauer der Krankheit verlängert wird und weitere Nebenwirkungen eintreten. Es gibt kein Medikament und es wird kein Medikament geben, dass nebenwirkungsfrei ist. Es werden nicht die Ursachen der Erkrankung abgestellt, sondern die Ursachen werden immer wieder wirksam und neue Schäden kommen hinzu. Chronisch krank bedeutet: "Mit Schulmedizin nicht heilbar."

Der Ort der Beschwerden ist stets die Spitze eines Eisberges. Sie sind nicht organbezogen, sondern ganzheitlich zu behandeln.

Sie erfordern unabhängig von der Therapiemethode,

- die Ursachen , die zu dieser Erkrankung geführt haben,abstellen (Ernährung, Bewegung)
-
dass der Patient seine verspannte Muskulatur laufend entspannt
- aktiv seine atrophierte Muskulatur wieder kräftig, damit seine Haltung, das Immun-/Regelsystem verbessert.

Eine andere Lösung gibt es nicht, es sei denn man erfindet ein Medikament
- mit dem atrophierte Muskeln sich wieder von allein kräftigen,
-
das die täglichen Schäden durch falsche Ernährung, Überdosierung, Mangel einzelner Substanzen, Bewegungsarmut usw. ausgleicht.

Das ist aber nie möglich

Die Evolution hat die Fehlerkorrektur schon vor Milliarden Jahren erfunden. Alle Lebewesen sind selbstreparierende Systeme. Alle Lebensvorgänge werden auf ihre Funktion durch Regelkreise überwacht und erforderlichenfalls korrigiert.

Die Biokybernetiker, welche die Regelkreise und damit das Regelsystem des Organismus in Zusammenarbeit mit Ärzten erforschten,  sagten voraus:
das Verfahren zur Analyse pathologischer Zustände und zur Auswahl der Therapie an einem Modell in seinem Wesen nach in der Technik wird schon seit langer Zeit angewendet, z. B. bei der Fehlersuche und -beseitigung in funktechnischen Anlagen.[2]

Die Lösung des Problems lag also nicht bei den Ärzten, welche die Grundlagen nicht in ihrer Ausbildung gelehrt bekamen, Erforderlich war die Zusammenarbeit von Kybernetikern, Regelungstechnikern in und Ärzten.

Der Ausgangspunkt meiner Forschungen war die Elektropunktur nach Voll. Der verwendete Strom war mir zu gefährlich hoch, da sich an den Zellmembranen Feldstärken ergaben, die außerhalb des Körpers zu einem gefährlichen Blitzschlag führen. Der Zeitaufwand für die Diagnose war zu hoch und die sich daraus ergebende Therapie zu kompliziert.

Nach elektrotherapie_ect.zip "Das Diagnoseverfahren Bioelektronische Funktionsdiagnostik, mit dem amerikanischen Computersystem AcuPro II für Elektroakupunktur nach Voll, kombiniert die chinesische Akupunktur mit westlicher Naturheilkunde und Umweltmedizin und ist die Basis der Studie zur Häufigkeit von nicht oder nur gering schmerzenden Zahnherden bei Patienten mit Tumoren.

Die schmerzlosen Untersuchungen erfolgen an Akupunkturpunkten der Hände und Füße durch Anlegen eines nicht fühlbaren Prüfstroms mit einem Volt Spannung und geben Auskunft über Zustand und die Belastung der inneren Organe. Das Ergebnis wird in einem 7 - 10-seitigen Protokoll festgehalten. Zeitaufwand: ca. 2 Stunden für die Erstuntersuchung."

Wie soll ein Arzt in seiner Praxis das 7 - 10seitige Protokoll einer solchen Untersuchung auswerten und dann festlegen, welche Punkte therapiert werden sollen, welche Medikamente verabreicht werden sollen .

Als Techniker wollte ich ein Verfahren, wie es die Biokybernetiker vorausgesagt hatten, bei dem jeder Handgriff auf seine Wirkung sofort kontrolliert werden kann und der Patient in der ersten Behandlung schmerzfrei ist. Damit ist eindeutig erwiesen, dass der Patient funktionell erkrankt ist und keine Medikamente benötigt, sondern Physiotherapie; Bewegung, andere Ernährung.

Deshalb entwickelte ich ein Verfahren, was im Anfang noch mit dem von mir entwickelten ersten industriell hergestellten Akupunkturgerät der DDR nach den Regeln der Akupunktur erfolgte, aber gegenüber Nadeln eine deutlich bessere Wirkung erzielte.8´[3]

Der Strom betrug aber 1/20000tel der Ladungsmenge welche die Schulmedizin und die Elektropunkteure verwendeten, weil man mit einer speziellen Spitze näher an dem am Grunde einer Pore liegenden Nervenpunkt herankam. Man musste den Punkt genauer suchen, dafür lag aber das Ergebnis pro Punkt nach 0,1 Sekunde reproduzierbar vor.

Da sich gleichzeitig sofort der schulmedizinische Tastbefund und die Reflexzonen änderten wurde dies von der Gesellschaft für Klinische Medizin der DDR als der Nachweis der Wirkung eines Akupunkturpunktes gewertet. Nach Alternativmedizin in der DDR musste die DDR Ihre Gesundheitspolitik ändern.

Damit war der Grundstein zu einem wissenschaftlich reproduzierbaren Verfahren gelegt. Die Reproduzierbarkeit ist eine Forderung der Schulmedizin, die sie in der Regel nicht erfüllt.

Aufgrund, dass der Punkt beim Vorliegen einer Störung nicht nur elektrisch verändert war, sondern auch schmerzhaft und dieses Verhalten sich nach der Therapie änderte, war 1981 nachgewiesen, dass dies Nervenpunkte sind. Das wurde 1994 durch die Universität Witten-Herdecke durch anatomische Schnitte bestätigt.

In der Zwischenzeit benötigt man das Gerät nur für wissenschaftliche Zwecke, um die Wert vor und nach der Behandlung festzuhalten.

Diese Nervenendpunkte sind nicht nur durch Strom zu beeinflussen, sondern auch durch Druck, Licht usw.. Sie sind bei Vorliegen einer Störung aber auch schlechter durchblutet, druckempfindlich. Deswegen suchen manche Akupunkteure die genaue Stelle des Akupunkturpunktes, indem sie durch Berühren mit Spitze der Akupunkturnadel die empfindlichste Stelle suchen. Denn nur wenn das De-Qi-Gefühl ausgelöst wird, war der Punkt wirksam. Ein Gefühl hervorrufen kann man nur, wenn man einen Nerv trifft.

Damit ist es möglich, dass statt des Stromes der Druck mit Spitze ausreicht, um die gewollte Wirkung auszulösen. Da der Druck nur kurz ausgeführt wird und man mit durch die aufgewendete Kraft man den Schmerz dosieren kann, ist der Schmerz auszuhalten.

Den Punkt kann man auch mit dem Fingernagel finden. Während der Druck mit der Fingernagel auf der Haut einen Strich hinterlässt, stellt man fest, dass man - wenn man den Punkt gefunden hat - nur einen punktförmigen Schmerz merkt.

Mit dieser Methode kann man die einzelnen Störungen der Regelkreise durch veränderte Reflexzonen, -punkte - elektrisch messbar, tastbar, sichtbar - feststellen. Durch die verschiedensten Verfahren heißt nicht nur über die Therapie von Reflexzonen und - punkten, mindesten vorübergehend zurückstellen. Damit ist Diagnose und Therapie pro Punkt ein Arbeitsgang und bei Nichtwirksamkeit kann jeder Punkt der Diagnose sofort überprüft werden. Ein Tester der Gesellschaft für Klinische Medizin der DDR der das kleine Gerät als Akupunkturgerät einsetzte schrieb:


"Meiner Meinung nach steht dem Arzt mit dem Reflexotron ein Gerät zur Verfügung, das in seiner therapeutischen Wirksamkeit etwa dem Ultraschall oder Reizstrom gleichzusetzen ist.

Da der Arzt den Behandlungserfolg unmittelbar erlebt, wird er bei Nichtwirksamkeit gezwungen sein, sein diagnostisches und therapeutisches Konzept neu zu Überdenken. Hier wird sich meines Erachtens auch ein großer ökonomischer Nutzen zeigen. Der Arzt braucht aber nicht ein, zwei oder drei Wochen warten bis beispielsweise eine Ultraschall-, Reizstrom- oder Kurzwellenbehandlung abgeschlossen ist, um daß weitere therapeutische Vorgehen festzulegen.

Ich wünschte mir, daß dieses Gerät in der Praxis eine breite Anwendung findet."

Akupunktur und Biokybernetische Diagnostik und Therapie

Beide Systeme benutzen je eine andere Teilmenge aller am Organismus vorhandenen Reflexpunkte

Akupunktur

Akupunktur

Therapie mit Nadeln

Elektroakupunktur

Therapie mit Nadeln, bei der elektrische Impulse hoher Amplitude meist mit Mehrkanalgeräten längere Zeit eingeleitet werden

Elektropunktur

Therapie, bei der elektrische Impulse hoher Amplitude längere Zeit direkt in den Therapiepunkt eingeleitet werden

Diagnostik

Am Anfang der Behandlung, Fehldiagnosen sind nicht erkennbar

Anzahl der Punkte pro Behandlung

Bei Akupunktur begrenzt auf ca.15, fehlerhafter Stich nicht wiederholbar

Reflexpunkte

361 für deren Behandlung Regeln bestehen

Ergebniskontrolle

Am Ende der Behandlung durch das Gefühl des Patienten

Es ist die ursprüngliche Akupunktur einschließlich der chinesischen Diagnose zu verwenden, die auf den 361 Punkten beruht.

Biokybernetische Diagnostik und Therapie

Therapie, bei der die Reflexpunkte und Zonen mit verschiedenen Methoden therapiert werden

mit dem Reflexotron

Genaue Punktsuche, Therapie mit einem einzelnen elektrischer Impuls minimaler Amplitude. Aussagekräftigeres Messsystem

Mikropressur

Es genügt ein kurzer Druck mit der speziellen Spitze oder dem scharfen Fingernagel

Anzahl der Punkte pro Behandlung

unbegrenzt

Fehlerhafter Punkt

unbegrenzt wiederholbar

Diagnostik und Ergebniskontrolle

Diagnostik und Therapie sind pro Diagnostikpunkt ein Arbeitsgang während der Behandlung, Punkt für Punkt durch Änderung des Tastbefundes und der Reflexzonen an der Zielstelle. Punktuelle Fehldiagnosen werden sofort erkannt. Am Ende der ersten Behandlung fühlt der Patient, durch Änderung der Schmerzen und Erhöhung der Beweglichkeit usw. was er mindestes am Ende der gesamten Behandlung durch seine aktive  Mitarbeit erreichen kann.

von Gabriel Stux

Diagnostik aus reflexmedizinischer Sicht

Chinesische Diagnose in Stichpunkten
(Die unbedingt notwendige Diagnostik in der Akupunktur)

Schon sehr früh in der Entwicklung der chinesischen Medizin haben sich diagnostische Kategorien anhand des philosophischen Systems der Yin-Yang-Polarität herauskristallisiert. Auch die naturphilosophischen Vorstellungen des Taoismus und das Entsprechungssystem der fünf Wandlungsphasen trugen zur Differenzierung der Diagnostik in der traditionellen chinesischen Medizin bei. Die Entwicklung dieses diagnostischen Systems ging Hand in Hand mit der Entwicklung des Therapiespektrums der chinesischen Medizin. Im Westen war zunächst nur die Nadeltherapie bekannt geworden. Erst in den letzten Jahren wird auch dem diagnostischen System der chinesischen Medizin deutlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet, obwohl beide, Diagnostik und Therapie, eng verzahnt sind.

Die Symptomatik einer Funktionsstörung oder einer Erkrankung wird nach diesen 8 diagnostischen Kategorien analysiert. Funktionsstörungen werden als Störungen der Lebensenergie Qi in den Meridianen oder Organen interpretiert und in diesen 8 polaren Kategorien beschrieben. So entsteht eine Diagnose im chinesischen Sinne.

Der chinesische Arzt beurteilt die individuellen Symptome und Befunde in Kategorien einer Disharmonie von Yin und Yang in den Organen bzw. Meridianen und kommt so zur Feststellung von "Störungsmustern", die im Westen "Syndrome" im traditionellen Sinne genannt werden. Syndrome im chinesischen Sinne meint nicht nur die Summe der Symptome, sondern auch ihre Ursache und Interpretation nach den Vorstellungen des traditionellen Medizinsystems.

Vier Untersuchungen, Si jian

Der Weg zu einer Diagnose ist in der traditionellen chinesischen Medizin grundverschieden von dem Vorgehen in der heutigen westlichen Medizin. Der Arzt benutzt seine Sinne, um anhand der Symptome, v. a. den gestörten Funktionen von Organen, der äußeren Erscheinung des Patienten und der äußeren Untersuchung zu einem Störungsmuster von Qi gemäß den 8 diagnostischen Kategorien in den einzelnen Organen und Meridianen zu gelangen.

Seit der Zeit der Han Dynastie (202 v. u. Z.-220 n. u. Z.) wenden chinesische Ärzte 4 klassische Untersuchungsmethoden an, chinesisch Si jian. Die 4 Untersuchungsmethoden sind:

1. Betrachten, Sehen (Wang)
2. Erfragen (Wen)
3. Untersuchen
4.
Tasten (Qie)

Seit der Antike standen einige Untersuchungsmethoden im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, so die Betrachtung der Hautfarbe, die Untersuchung der Zunge, sowie das Pulsfühlen. Das Einordnen der spezifischen Symptome und Befunde in die klassischen Kategorien der Disharmonie wurde immer mehr verfeinert. Der ganzheitlichen Betrachtungsweise, sowie dem intuitiven Erfassen von Störungsmustern widmete man große Aufmerksamkeit.

Im folgenden Abschnitt wird das diagnostische Vorgehen in Stichpunkten dargestellt:

1.  Betrachten "Sehen", Inspektion

Konstitution, Konstitutionstyp
Bewegungen beim Gehen, Verbindung zur Erde, Symmetrie, Händedruck
Hautfarbe im Gesicht, Glanz der Haut
Augen: klar, leuchtend, verwaschen, wenig Licht
Stirn: Falten, Glanz, Licht
Lippen: voll, trocken, feucht, Glanz
Haut: Farbe, Glanz, Extremitäten, Thorax, Abdomen, Rücken
Nägel
Haare

2.  Hören und Riechen

Atem, Sprache, Husten
Körpergeruch, Geruch der Ausscheidungen

3.  Erfragen, Anamneseerhebung

Friert leicht, Kälteempfindlichkeit, kalte Füße oder Hände, Frösteln, mag Wärme
lieben warme Bäder, Urlaub in warmen Ländern bevorzugt?
Wärme-, Hitzeempfinden im Körper, wo?
heißer Kopf, Brennen der Augen, Zungenbrennen, heiße Handflächen und Fußsohlen, heißes Gefühl bei Stuhlgang, Brennen bei Miktion
Brennen, Jucken, erhöhte Temperatur, Fieber
Leistungsfähigkeit, Einschränkung um ... % , leichte Erschöpfbarkeit, körperlich, psychisch
Schmerzen, Spannungsgefühl, Druckgefühl
Schmerzcharakter: stechen, spitz, dumpf
Beeinflussung durch Wärme oder Kälte, Berührung oder Massage

Genaue Lokalisation:
Kopf, Gesicht
Hals, Nacken
Thorax
Abdomen, wo?
Wirbelsäule, Gelenke, Knochen
Muskulatur, Bindegewebe

Psyche: leichte Erregbarkeit, Nervosität, innere Unruhe,
Ängstlichkeit, Angst, Sorgen, viel Grübeln,
Traurigkeit, Neigung zu Wut, Zorn,
Genügend Freude?
Was ist besonders belastend?
Was fehlt im Leben, Wünsche?

Atmung
Taubheitsgefühl
Schwindel
Schlaf
Nahrungsaufnahme, Appetit, Nahrungsverträglichkeit, Geschmack, Durst, Erbrechen
Menstruation, Fluor
Geburten, Schwangerschaften, Sexualfunktion
Stuhlgang

 4.  Untersuchen, Tasten

Haut: Farbe, Veränderungen
Zunge: Größe, feucht, trocken
Eindrücke, Kerben, Belag, Farbe
Lokalisation der Auffälligkeiten
Puls: schnell, langsam    voll, leer    tief, oberflächlich     Pulsmuster
Locus dolenti, gespannte, verknotete Muskulatur, rechts-links Unterschiede
Aus: Stux, Stiller, Pomeranz (1999) Akupunktur – Lehrbuch und Atlas, Kapitel 4; 5. Auflage, Springer Verlag, Berlin Heidelberg New York
sowie aus: Chinesische Diagnose – Kursbegleitendes Material, Kursskript 1999

Aus diesen Erkenntnissen heraus müssen nach für Europäer nicht nachvollziehbaren Regeln die Punkte bestimmt werden.
Im Gegensatz dazu verwendet die Biokybernetische Diagnostik Kenntnisse der europäischen Anatomie, manuellen Medizin, Physiotherapie, Reflexmedizin usw.

Biokybernetische Diagnostik

Akupunktur und Biokybernetische Diagnostik und Therapie beruhen auf demselben Informationssystem des Organismus

Für dieses gilt: 

Die Entstehung, Suche und Beseitigung funktioneller Störungen im Organismus
und die "Biokybernetische Diagnostik und Therapie" entsprechen der

Fehlerentstehung, Fehlersuche und Fehlerbeseitigung in gekoppelten Rechnersystemen.4

Jedes System benutzt eine andere Teilmenge aller verfügbaren Reflexstellen, wobei verschiedene Reflexstellen in beiden Systemen verwendet werden.

Vor der Therapie ist bei beiden Systemen unbedingt eine von der schulmedizinischen vollkommen abweichende kybernetische Diagnose zu stellen, Nach der Anamnese folgt die gründliche Untersuchung und Statuserhebung nach streng klinischen Gesichtspunkten.

Großer Wert muss auf Inspektion und Palpation gelegt werden, weil erst dann eine sinnvolle reflexmedizinische Behandlung durch das "Handanlegen" möglich ist. Das Wort "behandeln" (vom althochdeutschen "hantalon") bedeutet: mit den Händen berühren und bearbeiten. Wichtige Zeichen und Hinweise aus diesen Beobachtungen und der Palpaption sind:[4]

1 Pulsqualität im Seitenvergleich einschließlich Prüfung peripherer Pulse
ist nur noch bei der Akupunktur unbedingt notwendig., Dort muss aus der Qualität des Pulses auf Fülle und Leere von Organen geschlossen werden. Daraus werden nach dem Yin-Yang-Prinzip und der 5 Elementlehre nach komplizierten Regeln, die der europäischen Philosophie nicht zugänglich sind, die zu stechenden Punkte bestimmt. Die richtige Pulsdiagnostik ist aber sehr schwer erlernbar, so dass die meisten "Akupunkteure es gar nicht erst probieren. Darüber ist aber in den Lehrbüchern relativ weniges zu finden. Wie ermitteln die Akupunkteure dann die zu stechenden Punkte?
Die Pulsqualität könnte natürlich auch bei Biokybernetische Diagnostik und Therapie eingesetzt werden.
2 schmerzhafte (sowohl solche die von allein schmerzen, besonders aber die bei Druck oder Bewegung schmerzen)
  2.1.

schmerzhafte Nervenaustrittspunkte. Das Akupunkturpunkte Nervenpunkte sind, wurde bis 1994 bestritten und kann daher in der Ausbildung der (westlichen) Schulmediziner gar nicht aufgetreten sein. Anders in der DDR 4 , weil da die Akupunktur keine "Modeerscheinung" war, sondern weil man die Grenzen der organbezogenen Schulmedizin erkannt hatte. Die Erfolge der ersten Erprobung zwang die DDR die Gesundheitspolitik zu ändern.

- das es Nervenpunkte sind (1982 Grundlagen der Reflexmedizin 1)
- ein neues Wirkprinzip angewendet wurde
- das die Tester die biokybernetische Diagnose nach Punkt 1 - 11 gestellt hatten
- das die Punkte mit einem neuen Wirkprinzip genau gefunden und therapiert wurden

Nur die gleichzeitige Anwendung der 4 Bedingungen ergab den Erfolg..
Die Nichtanwendung hatte 15 Jahre später den Mißerfolg der Akupunkturstudie zur Folge.

  2.2.

Muskel- und Sehnenansätze (Tendinosen) Gelenkspalten und Gelenkbewegungen
Bedingt eine zusätzliche schulmedizinische Ausbildung, die in der Akupunkturausbildung nicht angesprochen, geschweige denn gelehrt wird. Deshalb wenden die Fachärzte, die diese Ausbildung haben nicht an, weil sie es nicht wissen.

  2.3.

Schambeinfuge, Schambeine und Steißbein sind die primären Gelenke.
Symphysenschmerzsyndrom. Bekannt ist die Blockierung Ileosacralfuge. Da das Becken aber aus 3 Teilen besteht, sind bei einer Blockierung der Ileosacralfuge auch die Schambeinfuge und Schambeine betroffen und druckschmerzhaft. Diese Punkte sind vom Patienten besser zu tasten. Es ist das gleiche Ziel, bei dem der Physiotherapeut manuell die gleiche Beinlänge erzielt und das Becken gerade stellt

  2.4.

Untersuchung Reflektorische Störungen, wie sie in der schulmedizinischen biokybernetischen manuellen Medizin beschrieben sind. [6]      

  2.5. Hyperalgetische Hautzonen
  2.6. Muskulatur und Maximalpunkte, Hartspann
  2.7. Periostpunkte
  2.8. Wurzelreizsymdrome
3 Gelosen
4 Trigger-Points, Maximalpunkte, Alarmpunkte, Zustimmungspunkte
5

Prüfung von Übertragungsschmerzen im Segment und segmentfern

- als viszeraler Übertragungsschmerz, einschließlich algetischer Kopfzonen
- als myofaszialer Übertragungsschmerz, in die hyperalgetischen Headsche Zonen irradiert

Der Begriff Übertragungsschmerz trifft nicht ganz den Kern des Problems, der Schmerz ist ein sekundäres Problem (siehe zu Punkt 10). Z.B. "Herzschmerzen strahlen in den Arm aus". Es sind eben nicht die Schmerzen, sondern die Armmuskulatur ist verspannt und die Verspannung erzeugt den Schmerz. je größer das Herzproblem um so stärker die Verspannung nicht nur im Arm. Folge Bewegungseinschränkungen bis in die Hand, mangelnde Durchblutung. Wer diesen Zusammenhang kennt, kann als Teil der Gesamtbehandlung meistens die Durchblutung des Herzens und des Arms sofort beheben und Puls und Blutdruck senken. Diese Maßnahme sollte als erstes bei der Behandlung erfolgen. Mit diesem Herzproblem ist ja eine Mangeldurchblutung im gesamten Organismus verbunden. Da aber mit der Biokybernetische Diagnostik und Therapie die Durchblutung der von der Wirbelsäule innervierten Organe geändert wird, wird ja eine höhere umlaufende Blutmenge benötigt. Wenn das Herz noch blockiert ist, ist dann die Wirkung ungenügend.

6

Lähr-Söldersche Linien als Projektion des spinalen Trigeminuskernes im Gesicht

7 Differenzierung von radikulären und pseudoradikulären Syndromen
8

Verquellungszonen
Die Lage der Verquellungszone gibt Auskunft über die zu beseitigende Blockierung. wie z. B. in der Bindegewebsmassage bekannt ist. Nur braucht man nun nicht die aufwendige Massage anzuwenden, sondern mit der Biokybernetische Diagnostik und Therapie sofort einwirken. Das sofortige Verschwinden der Quellung wurde ja als Nachweis der Wirkung der Akupunktur anerkannt.

9

die gestörte Kiblersche Hautfalte als Zeichen für Blockierungen im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule
Die "Bearbeitung der Kiblersche Hautfalte kann schon Blockierungen lösen, wodurch sich die
Schmerzhaftigkeit der Falte ändert

10

Besonders Blockierungen der kleinen Wirbelgelenke mit ihrem Übertragungsschmerz auf viszerale Organe sind nach Lewit u. Gaymans (1980) nicht durch Gelenkveränderungen bedingt, sondern durch muskulären Spasmus als Ausdruck einer Dysbalance im Gamma-Faser-System. Zur Differenzierung erfolgen die Muskelfunktionsprüfungen nach Janda (1986).
Die Erkenntnis von Lewit u. Gaymans, dass der "Übertragungsschmerz" auf viszerale Organe nicht durch Gelenkveränderungen bedingt ist, sondern durch muskulären Spasmus bestätigt die Aussage zu Punkt 5. Deshalb ist ja dieser "Übertragungsschmerz" bei der  Biokybernetischen Diagnostik und Therapie sofort erst einmal verschwunden

11 Jede Störung in einer Struktur verursacht eine segmentale Ausstrahlung als Schmerz und Störung des Reflexbogens.
12 Periostpunkte
Die Periostmassage ist ja Teil der Biokybernetischen Diagnostik und Therapie und kann daher sofort eingesetzt werden, da dieser Punkt dann seine Schmerzhaftigkeit verliert und den Erfolg damit bestätigt.
13 Mamma
Die Mamma ist über fast die gesamte Wirbelsäule innerviert. Damit bilden sich Störungen der WS und der von dort innervierten Organe in der Mamma durch Änderung der Dichte an bestimmten zugeordneten Stelle ab. Die Frau kann diese Stellen tasten und das Verschwinden der Verdichtung dem Behandler mitteilen. Das ist insofern wichtig, da sich der Patient dann diese Verdichtungen jeden Tag selbst wieder beseitigen kann und ihm selbst eine Kontrolle über die Blockierungen der WS nicht möglich ist. Beim Mann ist es das Bindegewebe was über der Brustmuskulatur liegt. Damit kann die Frau das Brustkrebsrisiko wesentlich senken.
14 In der Biokybernetische Diagnostik und Therapie sind deshalb die Punkte 2 - 11 wichtig und dazu ergänzend zu 2. die primären Gelenke und Fugen.
15 Die Reflexpunkte können mit dem Reflexotron gesucht und gemessen werden, das wäre für wissenschaftliche Untersuchungen wichtig. Damit kann auch die Wirkung anderer Metho-den untersucht werden, z.B. Periostmassage, Gymnastik. Da Pharmaka aber bei chroni-schen Krankheiten nicht wirken, kann nur dieser Fakt bestätigt werden.
16 Die Reflexpunkte können auch wie in der Akupunktur bekannt ist auch mit der Nadel oder speziellen Spitze gesucht werden gesucht werden, indem der Patient sagen muss, wo die Berührung am schmerzhaftesten ist. Die Behandler gehen da aber zu schnell zum nächsten Punkt. Wenn der Patient "ja" sagt ist der Behandler schon 5 Punkte weiter,

Versager bei der Akupunktur sind in der Regel darauf zurückzuführen, dass die biokybernetische Diagnose fehlerhaft durchgeführt wurde oder dass entgegen der chinesischen Philosophie eine Rezeptakupunktur nach einer schulmedizinischen Diagnose, z.B. Migräne, versucht wird.

Beide Methoden sind ganzheitliche, biokybernetische Methoden für funktionelle, chronische Krankheiten, die zur Diagnose und Therapie unterschiedliche Teilmengen der Punkte desselben Informationssystems benutzen und den gestörten Energiefluss (Blutzirkulation) wieder normalisieren. Chronisch bedeutet: "mit Schulmedizin nicht heilbar". Funktionell bedeutet mit Kybernetischen Medizinen heilbar. Sie sind keine Alternativmedizin, denn sie können keine dauerhaften pathologischen Veränderungen "heilen".

Wichtig wäre der Einsatz in der Schulmedizin,
- vor und nach Operationen die Abwehrkräfte stärken.
-
um die Heilungszeit zu verkürzen
- vorhandene Regenerationsmöglichkeiten aktivieren.

Die Regenerationsfähigkeit des Organismus ist wahrscheinlich größer als wir bisher annehmen. Natürlich kann man einen Kopfschmerz- oder Migräneanfall ohne Medikamente sofort stoppen oder in Notfallsituationen eingreifen. Das ist aber keine Heilung, denn der Anfall kommt dann solange wieder, bis die Ursache abgestellt ist. Jede Behandlung, z.B. der Migräne, nach Rezeptakupunktur widerspricht der chinesischen Philosophie der Akupunktur und damit der kybernetischen Medizin. Es ist stets die Ganzheitsdiagnose zu stellen und ganzheitlich zu behandeln. Leider haben sich durch die Schulmedizin organbezogene Vorstellungen entwickelt, welche die die Ursache dort suchen, wo es weh tut. Die Ursache der behandelbaren, funktionellen Migräne liegt eben nicht im Kopf.

Migräne ist mit Schulmedizin nicht zu heilen, da diese funktionell durch einen Beckenschiefstand bedingt ist, der durch die Schmerzhaftigkeit beim Abtasten der Schambeinfuge und der Schambeine, statt der Ileosacralfuge zu erkennen ist. Berücksichtigt man, das man den Reflex- bzw. Akupunkturpunkt, nicht zu stechen braucht (Mikropressur), was die Chinesen vor Jahrtausenden auch schon wussten, braucht man den entsprechenden schmerzhaften Punkt auf der hand nur mit dem Fingernagel zu drücken und der Anfall ist vorbei. Die dauerhafte Heilung erfordert aber z.B. durch Beckenbodengymnastik, Rückenschule die Wirbelsäule aufzurichten

Immer wieder ist festzustellen, das der schulmedizinische Befund durch Abdrücken der Gegend der Ovarien sehr druckschmerzhaft ist. Bei Behandlung eines akuten Anfalls ändert sich dieser im gleichen Moment mit dem verschwinden der Migräneschmerzen sehr deutlich.

Das Männer keine Ovarien haben und trotzdem Migräne ist ein falscher Schluss. Ovarien und Hoden haben sich beim Embryo aus denselben 3 Keimblättern entwickelt und später entschieden ob Mann oder Frau und dass auch nicht immer völlig eindeutig. D.h. die Reglung erfolgt über denselben Nervenstamm.

Kopfschmerzen, die durch raumfordernde Prozesse im Kopf auftreten, sind keine funktionellen Störungen. Daher mit diesen Methoden nicht zu behandeln.

Die Akupunktur mit Nadeln ist invasiv, d.h. die Körperoberfläche wird verletzt. Es tritt ein elektrisches Verletzungspotential auf, das den getroffenen Nerv länger positiv beeinflusst,. da er sich regeneriert. Die Zahl der Therapiepunkte pro Sitzung sollte 15 nicht überschreiten. Eine Wirkung des Nadelstiches kann nur eintreten, wenn das "De-Qi-Gefühl" ausgelöst wird. Ist das nicht der Fall, dann ist auch der Akupunkturpunkt = Nervenpunkt nicht richtig getroffen und der Stich kann, auch bei der bisher bekannten Elektropunktur, nicht wiederholt werden. Allerdings könnten bei der Elektropunktur mit den großen Strömen bei einem nicht genau getroffenen Punkt evtl. Streuströme ausreichen, um ein Ergebnis zu erzielen. Der Strom war deshalb so groß, weil durch die dicke Elektrode von 4 mm, der Punkt mit der elektrischen Suche meistens 2 mm daneben lag.

Bei der invasiven Elektroakupunktur werden Nadeln eingestochen, die dann mit Stromimpulsen versorgt werden. Da bei der Elektroakupunktur die Behandlungszeit pro Punkt zwischen 3 und 20 min schwankt, gibt es dafür auch Mehrkanalgeräte. Das Optimum der Behandlungszeit pro Punkt liegt bei 20 min. Darüber hinaus sind keine besseren Wirkungen zu erwarten.

Die Elektropunktur ist nichtinvasiv. Die verwendeten Ströme sind aber wesentlich höher als bei der nichtinvasiven und nebenwirkungsfreien Biokybernetischen Diagnostik und Therapie mit dem Reflexotron, die nur 1/20 000tel der Ladung beträgt, die bei der Elektroakupunktur benutzt wird. Die hohen Ströme erzeugen an den Zellmembranen Feldstärken bis 105V/cm. Außerhalb des Organismus würde diese Feldstärke Blitzüberschläge erzeugen. Nur gut, dass der Organismus eine gute Regenerationsfähigkeit besitzt.

Die Biokybernetische Diagnostik und Therapie ist nichtinvasiv., zumal Pro Punkt muss nur ein Impuls oder ein Druck gesetzt werden, das war bei Sportwettkämpfen ein großer Vorteil bei der Behandlung auf dem Feld.

Die elektronische Variante mit dem Reflexotron wird heute nur angewendet, wenn man die Messwerte vor und nach der Therapie des jeweiligen Punktes für wissenschaftliche Zwecke festgehalten werden oder die Punkte bei sehr schmerzempfindlichen Patienten schmerzfrei gesucht werden sollen. Heute genügt der Druck mit einer speziellen Spitze oder andere manuelle Handgriffe. Der richtige Punkt ist erkenntlich durch seine Schmerzhaftigkeit bei Berührung mit der Spitze. Es wird die Stelle mit der größten Schmerzhaftigkeit in der Umgebung des vermuteten Punktes gesucht.

Bei der Akupunktur liegt ein Ergebnis erst am Ende der jeweiligen Behandlung durch subjektive Beurteilung der Gefühle des Patienten vor.
Bei der Biokybernetischen Diagnostik und Therapie wird das Ergebnis der Therapie eines jeden Punktes sofort kontrolliert. Damit können Fehler bei Nichtwirksamkeit sofort korrigiert werden.

Ob der richtige Punkt richtig getroffen wurde, ergibt sich aus dem Ergebnis
- vor und nach der elektrischen Messung des Punktes und/oder
- der Kontrolle des schulmedizinischen Tastbefundes,
- der Erhöhung der Beweglichkeit und der Änderung der zugehörigen Reflexstellen und
- des Verschwindens der Schmerzhaftigkeit des Punktes.

Letztere tritt nicht immer ein, das bedeutet, dass eine Blockade weiterhin vorliegt. Sowohl mit dem Reflexotron oder mit der speziellen Spitze kann der nicht richtig getroffene Reflexpunkt mehrmals therapiert werden. Der richtige Reflexpunkt ist bei Berührung mit der Spitze unterschiedlich schmerzhaft und verliert in vielen Fällen bei der Therapie seine Schmerzhaftigkeit.

Beide Systeme benötigen eine von der Schulmedizin grundsätzlich abweichende, andersgeartete, biokybernetische Diagnose, die den Zustand der einzelnen Regelsysteme des gesamten Organismus anzeigt und mit der schulmedizinischen, organbezogenen Diagnose in keinem Zusammenhang steht. D.h. das pathologische Befunde und anzeigepflichtige Krankheiten vorher abgeklärt sein müssen. Es lässt sich in beiden Fällen nicht feststellen: z.B. Magengeschwür kurz vor Durchbruch oder Hepatitis.

Bei der Akupunktur gibt es für die Punkte je nach Autor unterschiedliche Ortsangaben. Die Akupunktur benutzt nur eine andere Teilmenge aller Reflexpunkte als die Biokybernetische Diagnostik und Therapie. Bei der Akupunktur werden in der Hauptsache über die Pulsdiagnose die Fülle- und Leerezustände der Organsysteme (nicht Organe) ermittelt und nach Regeln einer uralten chinesischen Philosophie, die dem Europäer schwer zugänglich ist, korrigiert. Sie beweist aber, dass der durch die Biokybernetik nach 1948 ermittelte Zusammenhang der Regelvorgänge im Organismus und die ganzheitliche Behandlung bereits vor 5000 Jahren bekannt war. Dabei werden ständig neue Punkte gegenüber der Ur-Akupunktur beschrieben, ohne dass die Diagnostik erweitert wurde. Als die Akupunktur sich entwickelte hatten die Menschen andere Krankheiten als heute. Man bezeichnet ja vieles heute als Zivilisationskrankheiten.

Das Informationssystem des Organismus bildet nicht nur an der Körperoberfläche die Störungen des inneren Regelungssystems in Reflexzonen und –punkten, sondern auch an der Knochenhaut, im Bindegewebe, in den Muskeln, Wirbeln und Gelenken u.s.w. ab.

Ebenso wie in der Elektrotherapie verschiedene Punktsysteme, sind die genannten Zusammenhänge und die Head'schen Hautzonen in der Schulmedizin beschrieben. Diese Reflexzonen und -punkte sind elektrisch messbar, tastbar, im Falle einer Störung nicht nur elektrisch verändert und bei Druck unterschiedlich schmerzhaft. Über diese Reflexzonen und –punkte lässt sich das gestörte System zumindest vorübergehend zurückstellen, bis die atrophierte Muskulatur wieder gekräftigt ist und der Körper die physiologisch richtige Haltung wieder unbewusst einnimmt. Die Therapie eines nicht richtig getroffenen Punkt kann beliebig oft wiederholt werden, auch mit dem Reflexotron. Dabei wirkt die Therapie nur auf die gestörten Reflexzonen und –punkte, die vom Normalzustand abweichen. Die Therapie nicht veränderter Reflexzonen und –punkte ist wirkungslos und nicht schädlich.

Wenn die biokybernetische Diagnose bei der Akupunktur vollständig wäre, müsste am Ende jeder Behandlung dasselbe Ergebnis vorliegen wie bei der Biokybernetischen Diagnostik und Therapie. D.h. die Schmerzen sind stark vermindert oder weg, die Beweglichkeit ist erhöht, die Haltung hat sich verbessert.

Die in "Einführung" beschriebenen Versuche, waren ja nach den Regeln der Akupunktur mit dem Reflexotron (Prototyp des ersten industriell gefertigten Akupunkturgerätes mit neuem Wirkprinzip) ausgeführt worden. Sie hatten gezeigt, dass das Ergebnis der Therapie pro Punkt sofort vorliegt und sich über die bisherige Akupunktur weit hinausgehende Möglichkeiten abzeigten. Sie führten zur Änderung der Einstellung der rigiden Politik in der DDR zur Naturheilkunde.

Bei der Biokybernetischen Diagnostik und Therapie werden
- die schulmedizinischen Tastbefunde und
- die gestörten Reflexzonen, Periost-, Muskelpunkte, Fugen, Gelenke, Wirbel abgefragt
und sofort durch Druck mit einer speziellen Spitze, dem Fingernagel oder einem minimalen Stromstoß mit dem Reflexotron über einen meist entfernten Reflexpunkt zurückgestellt. Das Ergebnis wird pro Punkt an der zugehörigen Zielstelle sofort kontrolliert.

Ziel ist die physiologische Normalhaltung des Skeletts wieder herzustellen. Das bringt das gestörte, blockierte Selbstheilungssystem wieder in Gang. Die benutzten Reflexzonen weichen von den bekannten Reflexzonen ab. Die Zusammenhänge dieser Reflexzonen mit den schulmedizinischen Tastbefunden sind aber immer wieder reproduzierbar. Die Ursache ist, dass in den Somatotopien ja nicht die Organe abgebildet werden, sondern die Regelungsvorgänge in Organsystemen. Das ist ein grundlegender Unterschied. Anfänglich war ich ja auch der Meinung, dass es gleichgültig ist, über welche Somatotopie ich z.B. den Magen beeinflusse. Ich stellte aber dann fest, dass sich die Wirkung erhöhte, wenn ich das Organ z.B. über Ohr- und Fußpunkte therapierte. Jedes Organ hat ja nicht nur einen Parameter zu regeln. D.h. dass die Punkte und Reflexzonen mit gleichem Organnamen nicht immer die gleichen Parameter regeln. Da aber das Organ in eine günstigeres Milieu versetzt wird, ist es oft in der Lage dann die anderen Parameter selbst zu korrigieren.

Bei der Akupunktur wird die Wirkung eines einzelnen Stiches nicht kontrolliert. Fehler - es wird der falsche Punkt oder neben dem Punkt gestochen - sind nicht kontrollierbar und können deshalb auch nicht korrigiert werden. Erst am Ende der jeweiligen Behandlung kann die Wirkung durch Befragen des Patienten festgestellt werden.

Bei der Biokybernetischen Diagnostik und Therapie wird jeder Handgriff sofort auf seine Wirkung u.a. auch durch die sofortige Änderung des schulmedizinischen Tastbefunds, der Änderung der Reflexzonen und durch die Erhöhung der Beweglichkeit kontrolliert. Fehler können somit sofort korrigiert werden.

Biokybernetische Diagnostik und Therapie verlangt, dass nach der Behandlung, die sofort gezeigt hat, welcher Endzustand mindestens erreicht werden kann, dass die atrophierte Muskulatur gekräftigt und die Ursachen, die zur Krankheit geführt haben, abgestellt werden.

Sie ist logisch ein wesentlicher Qualitätsfortschritt, da eben durch die Kybernetik die wissenschaftlichen Grundlagen nach 500 Jahren erkannt wurden. Die Zusammenhänge der Regelungsvorgänge sind in den anerkannten wissenschaftlichen Instituten der Biokybernetik erforscht und belegt worden. Leider sind diese für den Normalbürger ohne biokybernetische Grundausbildung auch nicht leichter zu überwinden, wie das Verständnis der Akupunktur, deren Möglichkeiten dadurch nicht ausgeschöpft werden können. Dieses Manko ist nicht den Ärzten zuzuordnen, sondern den Verantwortlichen für die Ausbildung der Ärzte.

Im Unterschied zur Akupunktur müssen bei der  Biokybernetischen Diagnostik und Therapie nachdem nach der ersten Behandlung vorübergehend Schmerzfreiheit erreicht wurde die Fehler, welche die funktionellen Beschwerden hervorgerufen haben sofort abgestellt werden um einen Rückfall zu vermeiden. Das sind Umstellung de Ernährung, Beseitigen des Bewegungsmangels; Kräftigung der atrophierten Muskulatur und die weitestgehende Wiederherstellung der normalen physiologisch richtigen Haltung. 

Biokybernetische Diagnostik und Therapie und Schulmedizin

Fortschritte in der Behandlung funktioneller Krankheiten und in der Schmerzbehandlung

Benutzt werden anerkannte Ergebnisse und Methoden der Schulmedizin. Grundlegend der Zusammenhang der Innervation der Wirbelsäule mit den Organen, Muskeln, Bindewebe, der Haut und untereinander. Jeder Endpunkt im Bild "Kopplung der Organsysteme" ist mit jedem anderen Endpunkt verbunden. Bei Störungen des Organismus sind nach kurzer Zeit - quasistationär - alle Organsysteme gestört. Deshalb die Forderung nach einer ganzheitlichen Behandlung.


Bild 7
Für jeden dieser Punkte wurden Heilverfahren entwickelt, die das System über einen dieser Punkte korrigieren wollen.

1

ZNS, Nerven, Ganglien

Autogenes Training, Suggestion, Hypnose, Neuraltherapie, Meditation

2

Muskulatur

Yoga, Gymnastik, isometrische Dehnung, Stretching  Physiotherapie

3

Skelett, Wirbel, Fugen,  Gelenke

Manuelle Medizin ( Lewit )

4

Unterhaut, Bindegewebe

Bindegewebsmassage ( Leube-Dicke )

5

Schleimhaut

Mund-, Nasenakupunktur

6

Haut

kuti-viszerale Reflexe Head'sche Zonen, Nervenpunktmassage nach Cornelius, Akupunktur, Akupressur Kneipp, Quaddeltherapie, Neuraltherapie

7

Periost

Periostmassage (Vogler, Kraus

8

Blutsystem

Mehrschritt-Sauerstoff -Therapie (Prof. M. v. Ardenne

9

Lymphsystem

Lymphdrainage nach Vodder

10

Endokrines System, Hormone

11

Elektrolythaushalt

12

Organe

Klassische Medizin


Da diese Systeme aber gekoppelt sind, das gesamte System zurückgestellt. Dass dies nicht immer funktioniert, liegt daran, weil eben das Grundwissen zu diesen einzelnen Heilsystemen fehlt. Die Schulmedizin hat aufgrund ihrer organbezogenen Theorie das Optimum in der Unfall- und Notfallmedizin und kann dort in der Regel durch Alternativmedizin nicht ersetzt aber wesentlich unterstützt werden, indem das Immunsystem vor und nach der Operation gestärkt , was den Heilungsverlauf wesentlich verkürzt.

Die Schulmedizin muss aber immer wieder bestehende "Meinungen" ändern. Es ist noch nicht so lange her, dass bei einem Beinbruch oder einer Operation der Patient lange ruhig liegen musste. Heute muss er sich doch viel schneller wieder bewegen. Das die Betten wieder benötigt werden, hat diesen Vorgang des Umdenkens beschleunigt.

Die hier anzuwendenden Therapien sind aber in der Schulmedizin bekannt - Stretching und isometrischen Muskelkontraktion. Auch die Triggerpoints, schmerzhafte motorische Reizpunkte sind beschrieben. Trigger bedeutet Auslöser für eine Reaktion. Nun sind aber alle gestörten Reflexpunkte (Akupunkturpunkte sind nur eine Teilmenge daraus) beim Berühren mit einer Spitze schmerzhaft und lösen eine Reaktion aus. Die Frage eines späteren Gesundheitsministers was denn der Unterschied zwischen den Akupunkturpunkten und den in der Schulmedizin bekannten Punkten, Trigger points, Erb'sche, Weihesche Punkte (1886) und sonstige aus der Elektrotherapie bekannten Punkten ist. Meine Antwort: Die fehlende Definition. Sie sind alles unterschiedliche Teilmengen aller Nervenpunkte, die im Störungsfall schmerzhaft sind und über die man die verschiedensten Effekt auslösen kann. Dabei hat jeder, der einen Teil dieser Punkte entdeckte sein eigenes Verfahren entwickelt und damit eine wesentliche Vorarbeit geleistet.

Aus verständlichen Gründen ist es bisher ein Grundprinzip der Schulmedizin, dass Übungen, Behandlungen nicht schmerzen dürfen, wer will das schon. Setzt man aber der Physiotherapie das Stretching ein, so verkürzen sich die Heilungszeiten. Sie brauchen also nur die Übungen zu machen, bei denen sie die Schmerzgrenze überschreiten.  Dadurch verlängern sich jedoch die notwendigen Behandlungen um ein Vielfaches. Die Gesundheitskosten steigen.
Stretching ist eine wissenschaftlich begründete Trainingsform und hat ihren Ursprung in der orthopädischen Rehabilitation, d.h. in der Schulmedizin. Physiotherapeuten lehnen das heute noch in der Therapie ab und können so den Heilungsverlauf wesentlich verlangsamen und die Gesundheitskosten erhöhen. .

Stretching ist aber mehr als ein Fitnesstrend. Kein Leistungssportler käme auf die Idee, auf Dehnübungen zu verzichten. Denn mangelnde Beweglichkeit und steife Gelenke sorgen nicht nur für Leistungseinbußen, sondern erhöhen auch das Verletzungsrisiko. Für den Leistungssportler ist es aber wichtiger, da er bei einer verspannten Muskulatur erst die Kraft des verspannten Muskels überwinden muss. Diese Leistung muss er zusätzlich aufbringen, ehe das betreffende Glied sich bewegt und die fehlt ihm dann beim Sieg. Die Bedeutung von Stretching steigt auch im Freizeitsport.

Man bewegt das betreffende Glied bis an die untere Schmerzgrenze, überdehnt 4 Sekunden, so dass der Schmerz auszuhalten ist und entspannt wieder bis der Schmerz gerade wieder aufhört. Wiederholt man das, so merkt man, dass die Beweglichkeit wieder steigt. Je mehr man sich der oberen Schmerzgrenze nähert, umso schneller tritt die Wirkung ein, je weniger, umso öfter muss man die Übung wiederholen. Zu große Überdehnung kann Schäden verursachen.

Stretching erhöht die Elastizität von Gelenken, Muskeln , Sehnen und Bänder, wirkt Muskelverkürzungen entgegen, senkt das Verletzungsrisiko, beugt Muskelkater vor und aktiviert den Stoffwechsel. Rückenschmerzen und Verspannungen lassen sich in den Griff bringen. Die Muskeln sind ja nicht wirklich verkürzt. Es ist die Regelung des Muskels instabil geworden, der Regelkreis schwingt, d.h. er gibt eine hohe Impulsfolge ab, was den Muskel elektrisch verkürzt. Diese Eigenschaft nutzt man beim Training aus, indem man durch äußere Impulse den Muskel zusammenzieht.

Isometrische Muskelkontraktion ist die Spannungs- oder Kraftzunahme ohne Verkürzung des Muskels. Das schmerzt zwar nicht so sehr wie das Stretching, man muss aber das betreffende Glied wesentlich länger in dieser Lage halten (nach 30 Sekunden merkt man oft noch nichts) und öfter wiederholen.

Die weltbekannte Spitzen-Eiskunstläuferin Katarina Witt, mehrfache Erste bei Olympiaden und Weltmeisterschaften äußerte sich zu Ihren Erfolgsrezepten und zum Verhältnis zu Ihrer Trainerin:

"Man muss einen harten Trainer haben, denn welcher Sportler geht schon freiwillig über seine Schmerzgrenze".

D.h. der Schmerz, der meldet, dass etwas nicht in Ordnung ist, wird gleichzeitig zur Therapie benutzt, wenn der Schmerz bei zusätzlicher Dehnung auftritt. Das gilt aber auch für die Therapiepunkte die bei der Therapie kurz schmerzhaft sind. Eine Schnittwunde z.B. am Finger schmerzt lange ohne dass man sie berührt und erst recht, wenn man sie berührt. Behandelt man sie mit der Biokybernetischen Therapie, so schmerzt das zwar sehr kurzzeitig sehr, aber dann kann man schon wieder darauf greifen und die Heilung geht wesentlich schneller. Kopfschmerzen sind unerträglich und dauern lange. Therapiert man die entsprechenden Gelenke am Fuß, so schmerzen die kurzzeitig noch mehr, aber innerhalb einer Minute ist dann der Kopfschmerz weg.

Der dauerhafte Erfolg der auf Seite 1 erwähnten 70jährigen Patientin beruht auf dem einfachen Prinzip. " Isometrische Übungen und Stretching überall und so oft wie möglich."

Obwohl Sie sowieso flink und beweglich war, trainierte sie jahrelang in der Gruppe "Musik und Bewegung für Ältere" und nahm am Fernkurs "Fit mit Spaß" der AOK- Rückenschule teil. Trotzdem nahmen die Beschwerden zu und Osteoporose trat auf.

Da Sie bereits an das Training gewöhnt war - ein großer Vorteil -, war Ihre Eigenbehandlung sehr einfach zu realisieren. Sie sollte das Training weiterbesuchen. Entgegen den Rat der Trainerin nicht über die Schmerzgrenze zu gehen, sollte Sie einfach das Stretching oder isometrische Kontraktion anwenden. Die zusätzliche Bewegung über die Schmerzgrenze hinaus merkt die Trainerin nicht.

Das Yoga nicht schmerzen soll, das stimmt ja. Das gilt aber für den, der seit seiner frühen Jugend Yoga durchführt. Wer jetzt anfängt braucht eben ohne Stretching Jahre bis der Erfolg eintritt.
Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass ein kurzes intensives (unangenehmes) Training besser ist als ein längeres nicht anstrengendes Training.

Die Schulmedizin greift am Ort der spontanen Beschwerden an und hat dort minimale Erfolge. Die Reflexmedizin wirkt am effektivsten, wenn die Therapie an einem weit entfernten Ort definiert angesetzt wird. Die Schulmedizin behandelt in der Regel dort wo es schmerzt. Die Biokybernetische Diagnostik und Therapie behandelt in der Regel fernab von der Stelle wo es weh tut. Das ist aber auch nichts Neues. Die Medizinische Akademie Dresden hatte vor vielen Jahren für die in Dresden gebauten Ultraschallgeräte eine Anleitung veröffentlicht über welche Reflexstellen die verschieden Krankheiten mit Ultraschall behandelt werden sollen. Die Übung 1 auf der nächsten Seite zeigt die Entlastung des Kreuzbeines und des Ischias über den Ellbogen.

Kopfschmerzen behandelt man eben nicht am Kopf, wo man den Schmerz selbst merkt, sondern am Fuß. Dabei stellt man eben fest, dass an den bestimmten Stellen die Zehengelenke noch mehr schmerzen, wenn man behandelt. Sind die Schmerzen beim Behandeln am Fuß weg, so sind auch die Druckschmerzhaftigkeit am Hinterhauptsbein und der Kopfschmerz weg. Das dauernd nicht einmal ein zwei Minuten, wenn man es kann. Man kann natürlich auch evtl. noch schnelleren Erfolg haben über die Beckenorgane in
Übung 6.

Zusammenfassung

Grundlage der Biokybernetischen Diagnostik und Therapie sind

 
  - wissenschaftliche und schulmedizinische Erkenntnisse,
     die bisher nicht in die Heilung eingeflossen sind
   - bekannte Methoden der Schulmedizin, die z.B. im Sport heute üblich sind
   - wissenschaftlich reproduzierbare Zusammenhänge bei der Therapie eines Reflexpunktes
   - Zusammenhänge der schulmedizinischen Tastbefunde mit Reflexzonen und Punkten

damit führten die Erkenntnisse der Akupunktur auf ein wesentlich über die Akupunktur hinausgehendes Verfahren ohne Nadeln, bei dem jeder Handgriff wissenschaftlich reproduzierbar sofort kontrolliert werden kann.

Man muss  akzeptieren, dass der Organismus eine ausgezeichnetes "rechnergesteuertes" Selbstheilungssystem hat, welches durch die verschiedensten Umstände an mehreren Stellen hängt und unsere Hilfe braucht.

Die Ausführungen ergeben aber auch, dass die den Patienten störenden Symptome von unangenehm bis schmerzhaft sich am schnellsten beheben lassen wenn man kurzzeitig an einer zugehörigen Stelle eingreift. Über Stellen, die bei der Therapie nicht schmerzen, erreicht man keinen Erfolg, Das hat nichts mit der landläufigen Rede zu tun, dass der zusätzlich an anderer Stelle erzeugte Schmerz den ursprünglichen Schmerz übertönt. Das funktioniert nur, wenn die beiden Orte miteinander gekoppelt sind. Sonst wäre es ja einfach einen Schmerz zu beseitigen, wenn man ihn an beliebig anderer Stelle einen erzeugt.


weiter:  Seite 5     Quellen     zurück zur Inhaltsbeschreibung

1  1883 Nobelpreisträger Pawlow erkennt den Zusammenhang zwischen Organen und  Nervensystem.
         Er prägt den Begriff "Ganzheitsmedizin" und begründet die Lehre vom Nervismus.
2  Brajnes, Probleme der Neurokybernetik und Neurobionik, Verlag Medizina, Moskau 1968,
        Gustav Fischer Verlag Jena 1970
3  Reflexotron: Prototyp des ersten Akupunkturgerätes des DDR mit neuem Wirkprinzip
4  Richter, H., Becke: Akupunktur. Berlin: VEB Verlag Volk und Gesundheit 1989 .
5  H. Winzeler, Zürich, Das Symphysenschmerzsyndrom als medizinische Konzeption,  Verlag Maudrich, Wien 1976
6  Karel Lewit, Manuelle Medizin, Leipzig, Barth 1983 Kapitel 4.4
7  Stux, Stiller, Pomeranz (1999) Akupunktur – Lehrbuch und Atlas, Kapitel 4; 5. Auflage, Springer Verlag, Berlin
        sowie aus: Chinesische Diagnose – Kursbegleitendes Material, Kursskript 1999


Impressum, Nutzungsbedingungen     home        top


Copyright © 2005         Stand: 02. März 2008