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Institut für
Naturheilkunde und Biokybernetik |
Stretching
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Becken- und Halswirbelsäulenblockierungen müssen gelöst
werden Stretching- Wenn der Hals steifer wird, d.h. wenn bei einem
bestimmten Drehwinkel die Halsmuskulatur zu schmerzen beginnt, drehen wir
den Kopf nicht weiter, sondern bewegen die Schulter mit. Dadurch werden wir
aber immer steifer, d.h. biologisch älter, da auch die Funktionen innerer
Organe abnehmen. Wenn wir aber wissen, dass wir durch bestimmte Dehnübungen,
den Drehwinkel wieder vergrößern können, dann betrachten wir den Schmerz als
das was er ist. Der Schmerz ist ein Signal, was uns auf Störungen im
Organismus aufmerksam macht. Er signalisiert uns, dass das
Selbstreparatursystem des Organismus gestört ist und fordert somit Hilfe an.
Dabei ist ein andauernder Schmerz das Signal, dass es zum Eingriff in den
gestörten Prozess schon allerhöchste Zeit ist. So wie wir beim Drehen des
Kopfes, d.h. bei einer Beanspruchung der Muskulatur, merken, dass es
schmerzt, können wir durch Druck auf die Muskulatur prüfen, ob es bereits zu
Störungen gekommen ist. Damit haben wir ein Mittel, rechtzeitig
einzugreifen. Im Falle der Behinderung der Kopfdrehung muss die
Halsmuskulatur ca. 4 sec über die Grenze des einsetzenden Schmerzes überdehnt
werden, nach dem plötzlichen Zurückgehen merken wir, dass der schmerzfreie
Dehnungswinkel größer geworden ist, d.h. das Störmeldesignal ist kleiner
geworden. Damit haben wir aber auch auf innere Störungen positiv Einfluss
genommen. Die Methode des Stretching beruht auf diesem Prinzip. Sie
verspricht ein positiveres Lebensgefühl, eben weil Sie sich durch
Zurückstellen der Störungen im Organismus biologisch verjüngt haben. Es wird dabei der Muskel nicht länger. Man geht bei der Bewegung bis an die Schmerzgrenze und überdehnt dann 4 Sekunden und lässt los. Das muss unter Umständen mehrmals wiederholt werden. Bei einem vollkommen entspannten Muskel schmerzt dieser Muskel weder bei Druck auf ihn noch bei Beanspruchung an keiner Stelle und die Bewegung des Gliedes wird durch den natürlichen mechanischen Anschlag im Gelenk gestoppt.
Damit ein Muskel sich verkürzt, muss der Tonus , d.h. die Impulsfolge der Nervenimpulse
erhöht werden. Ist das System in Ordnung, und man nimmt die Anspannung weg,
dann geht dieser Muskel auf seine ursprüngliche Länge. Diese Vorgänge werden
durch Regelkreise koordiniert. Hat sich aber das Milieu im Organismus
geändert, z.B. Übersäuerung, dann beginnt der betreffende Regelkreis zu
schwingen und gibt eine hohe Impulsdichte ab. Das hat zur Folge, dass der
Tonus sich erhöht, das Sarkomer
diesen Muskel verkürzt und bei Zug- oder Druck auf ihn schmerzhaft
reagiert.
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