Der
Samadhi Tank

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Sinn dieser Homepage ist es, Interessierten Informationen über den Floating-Tank zugänglich zu machen. Viel des hier Geschriebenen ist aus der vorhandenen Literatur übernommen, vieles basiert auf unseren Erfahrungen mit dem Floatation-Tank. Neue Texte, Anregungen und Kritik sind ausdrücklich erwünscht.


Dies ist eine für "Dr. Stevenson" bearbeitete Fassung eines Textes von Jörg Auf dem Hövel. Das Original dieser Seite findet sich unter http://home.t-online.de/home/joergadh/tank/indexta.htm .


INHALT

Impressum & Haftungsausschluß

I. Was ist ein Entspannungstank?
II. Geschichte des Entspannungstanks
III. Anwendungen des Tanks
IV. Institutionen und Hersteller
V. Nutzungsmöglichkeiten in Deutschland und Europa
VI. Literatur
VII. Fotoalbum

 

I. Was ist ein Entspannungstank?

Nun, der Entspannungs-, Isolations-, Floating-, Deprivations- oder auch Samadhi-Tank ist ein gegen Licht und Geräusche abgeschotteter Raum, welcher Menschen in seinem Inneren auf konzentriertem Salzwasser liegen läßt. Der Mensch schwebt auf dem hautwarmen Wasser, hört und sieht aber NICHTS.

1954 von John C. Lilly entwickelt, wurde der Isolations-Tank in den folgenden Jahren an amerikanischen Universitäten in Forschungsprogramme miteinbezogen und über ein weites Spektrum getestet. Vielfältige Einsatzgebiete ergaben sich: Reduktion von Stress, Behandlung chronischer Schmerzen, Suchtentwöhnung, "Superlearning" und vieles mehr. Der Samadhi-Tank ist vor allem ein hervorragendes Instrument zur Selbsterkenntnis, welches zudem den Vorteil birgt, neutral zu sein. Hier existiert eine Methode, ohne die Übernahme eines fremden Glaubenssystem das eigene Selbst besser kennenzulernen.

Bevor hier auf die Geschichte des Deprivations-Tanks rekonstruiert wird, erst einmal etwas zu unserem Geraet.

  • Vor drei Jahren kauften Olaf Jaeckel und ich (Jörg Auf dem Hövel) den Samadhi-Tank. Bis vor kurzem stand er im Herzen Hamburgs, gleich hinter dem Michel, der Hauptkirche der Stadt. In einem Raum lagerten wir das Modell auf sechs Autoreifen und einer Holzplatte. Diese Maßnahme ergriffen wir, um eventuell auftretende tiefe Frequenzen durch U-Bahnen oder Schwerlastverkehr zu absorbieren. Der Erfolg gab uns bisher recht: Wir hörten nichts im Deprivations-Tank. (Eine von Lilly vorgeschlagenen Absorbtion ist die dreifach Kombination von einer Gummi-, dann einer Stahl- und wieder einer Gummiplatte.)
    Unser Modell hat Holzaussenwaende, dann Styropor, dann der "Gummibeutel", in dem das Wasser schwimmt.
    Das Innenmass betraegt 2.20 Meter x 1.25 Meter. Dies ist genug Platz, um seine Ruhe zu haben, aber: Je nachdem wie ruhig frau sich verhaelt, stoesst frau auch an die Waende. Die Kunstofftuer ist gross und natuerlich weder von aussen noch von innen abschliessbar.
    Im Tank befinden sich 500 Liter Wasser. Diese sind mit 350 Kilo Salz gesaettigt. Schon bei Beruehrung des Wasser ist zu spueren, dass es schwerer, fast gallertartig ist. Die Wassertiefe betraegt mindestens 20 cm. Diese Tiefe laesst selbst Menschen mit Steissbeinfett den Grund nicht beruehren. Im Tank haengt eine kleine Lampe, die von aussen steuerbar ist: Nach der vorher eingestellten Zeit springt sie an. Zwei Lautsprecher hatten wir auch installiert, Musik zum aus- und einsteigen ist möglich. Den Raum hatten wir mit Tüchern an den Wänden isoliert, wir hielten die Raumtemperatur konstant bei 22 Grad Celsius. Damit hält auch das Tankwasser leichter seine vorgeschriebene Temperatur zwischen 33.9 und 34.4 Grad Celsius (Hautaußentemperatur). Erwärmt wird das Wasser durch einen Wasserkreislauf, der unter dem Tankwasser in einer Matte fließt. Ein handelsüblicher Boiler heizt das Wasser auf, ein Fühler misst die Temperatur und ein Steuerpult reguliert, wann die Wasserkreislaufpumpe anspringt. Es gibt auch Entspannungs-Tank-Modell mit elektrischer Heizung unter dem Wasser, wir waren allerdings froh, mit Wasser zu heizen. Gereinigt wurde das Salzwasser täglich (nachts) für drei Stunden. In dieser Zeit fördert die Pumpe (400 l/h) den kompletten Tankinhalt durch den Aktiv-Kohle-Filter. Fuer gering frequentierte, private Nutzung reicht dieser Filter aus, bei einer gewerblichen Nutzung müsste man einen größeren, effektiveren Filter benutzen. In regelmaessigen Abständen chloren wir das Wasser und messen Dichte und ph-Wert.
    Die Luftzufuhr wird durch einen kleinen Ventilator gewaehrleistet, der Luft über eine Glühbirne bläst, die dann erwärmt durch ein Rohr im Tank landet.
    Da jeder vor und nach dem Floaten duscht, sollte die Dusche schnell erreichbar sein. Wir mussten ein paar Meter überwinden, bevor wir im warmen Nass stehen. Nach dem Duschen gab es die Möglichkeit, in einem Raum zu Entspannen.
    Persoenliche Erfahrungen mit FreundInnen, die unter Neurodermitis (...die Stadt hinterlaesst ihre Spuren...) leiden, zeigten, dass die Aufenthalte im Entspannungs-Tank die Haut sehr geschmeidig machen. Nach anfaenglichem Brennen war bisher jede(r) NeurodermitikerIn begeistert von der Wirkung des Floatens. Ein oft gehoertes (Vor)Urteil konnte schon mehrmals widerlegt werden: Die Angst, im Samadhi-Tank unter Beengungsangst zu leiden. "Unvorstellbar, in einem solchen Sarg zu liegen", sagen die Leute zuerst oft. Nach einer kleinen Überwindung oder eventuell einer oder zwei Sitzungen mit geöffneter Tanktuer kamen die FloaterInnen bisher immer zu dem Schluss, dass nirgendwo so viel Platz ist wie im Entspannungs-Tank.
    Tip: Wer mit dem Gedanken spielt, selber einen Samadhi-Tank zu kaufen, dem sei hier geschrieben: Anfaengliche Aengste, dem Aufbau eines Bausatzes nicht gewachsen zu sein, haben sich als unbegruendet herausgestellt. Sicher, frau kann sich ein teures Modell kaufe, welches mit Unterwassermassageduese, Bildschirm u.ä. aufwartet. Wer -wie wir- die preiswertere Variante (gezwungenermassen) bevorzugt, ist auch mit einem gebrauchtem Modell gut bedient. Denn Hauptsache, es ist still und dunkel. Wir haben unseren Samadhi-Tank in einer Zeitungs-Anzeige entdeckt. Unser Modell ist eines der ersten Geraete, die die Firma "Senmai" gebaut hat. Es lief immer gut. Die Wartung des Entspannungs-Tank stellte sich auch nicht als besonders schwierig heraus, die laufenden Kosten (Miete, Strom, ab und zu Salz nachfuellen, usw.) sollten vorher gut kalkuliert sein, denn wenn man den Samadhi-Tank nicht im eigenen Heim stehen hat und in nicht kommerziell nutzt, ist er ein teures Hobby. Wir hatten uns mit mehreren Leuten zusammengetan, um diesem Hobby etwas preiswerter froenen zu koennen.
    Ach ja, das Wort "Samadhi" kommt aus dem Sanskrit und bezeichnet den Zustand, wenn Beobachter und das Beobachtete zusammenfallen.

    Es würde an dieser Stelle zu weit führen, über unsere weitergehenden Erkenntnisse mit und durch den Deprivations-Tank zu berichten. Zum einen würde dadurch eine Erwartungshaltung aufgebaut, die, wie unten noch ausgeführt wird, nur bedingt dienlich für eine Arbeit mit dem Floatarium ist, zum anderen scheinen sie uns nicht relevant, nicht verallgemeinerungsfähig genug, um hier Platz zu nehmen.

Wer an weitergehenden Informationen zu technischen Details (Luftversorgung, Dichte der Loesung, Konvektionsstroeme, Filtern etc.) interessiert ist, den sei auf das 10. Kapitel aus "The Deep Self" von John C. Lilly verwiesen. Die am Ende des 10. Kapitel aufgestellten Regeln fuer das Floaten sind in unsere Arbeit miteingeflossen und bisher bestaetigt worden.

Da wir die Räume, in denen der Floatation-Tank stand, verlassen mußten, haben wir momentan keine Möglichkeit zum Floaten und können auch keine Float-Sessions anbieten. (Aber die Zeit wird kommen, wo wir "die Kiste" wieder aufbauen...)


II. Geschichte des Entspannungstanks

Um einen kleinen historischen Rückblick zu geben, braucht hier nicht auf die Forschung zur sensorischen Deprivation (s. u.) und der Isolation rekurriert werden. Dazu sei auf die Literatur zu dem Thema verwiesen.
Die Geschichte des Deprivations-Tanks ist in den Anfängen eng mit seinem Erfindern John C. Lilly verbunden.
Lange Zeit glaubten Teile der Wissenschaft, daß bewußte Aktivitäten im Hirn nur Mithilfe von äußeren Stimulationen stattfinden würden. Andere meinten zu wissen, daß das Gehirn auch ohne äußere Reize arbeiten kann. Der Kalifornier John C. Lilly wollte dies experimentell testen. Er prüfte alle Thesen zum Thema Körperreize: Lichteinwirkungen auf das Auge, Klangeinwirkungen auf das Ohr, Berührungen und Druck auf die Haut und die tiefer liegenden Organe des Körpers, auch durch die Schwerkraft. Um einige Reize auszuschalten, reichte ein herkömmliches Schlafzimmer aus, der durch die Schwerkraft bewirkte Druck auf das Bett verursachte allerdings Blutstaus und damit automatische Bestrebungen, die Lage des Körpers zu verändern.
Lilly kam so auf einen abgeschlossenen Behälter, in dem der Körper von Wasser getragen wird und der die richtige Wasser- und Lufttemperatur besitzt. Zunächst teste Lilly einige Atemmasken und hängte den Körper an eine Gummiaufhängung, um das Sinken zu verhindern. Später füllte er den Isolations-Tank mit Bittersalz (MGSO4), einem Salz, welches noch heute für das Floaten verwendet wird.
Schnell wurde Lilly klar, daß das Hirn sich selbst motiviert. Und er machte eine zweite Entdeckung: Die Apparatur verhalf ihm zu unbekannter Entspannung. Sie eignete sich gut, um sich vom Streß zu lösen, ja "zwei Stunden etwa dem Erholungswert von acht Stunden Schlaf im Bett entsprachen, wobei diese Stunden nicht einmal schlafend verbracht werden mußten" (LILLY 1984:92). Zusätzlich lernte er, verschiedenen Zustände im Samadhi-Tank einzunehmen. Er war in der Lage "auf Wunsch Tagträume und Halluzinationen abzurufen, er konnte Ereignisse der inneren Realität in Gang setzen, die von einer solchen Brillianz und `Wahrhaftigkeit´ waren, dass man sie ohne Schwierigkeiten mit den Ereignissen der Außenwelt verwechseln konnte." (LILLY 1984:92)

Kurz darauf entschloß sich Lilly, das Bewußtsein von Delphinen zu erforschen. Zugleich interessierte sich auch das amerikanische Militär für seine Forschung im und am Isolationstank; man arbeitete an neuen Methoden der Gehirnwäsche für Kriegsgefangene. Um von regierungsnahen Stellen unabhängig zu sein, gründete er ein eigenes Labor. Teile der Psychologie experimentierten damals mit LSD-25, auch Lilly bezog größere Mengen von LSD direkt vom Schweizer Pharmakonzern "Sandoz" und begab sich unter Einfluß der Substanz in den Samadhi-Tank. 1964 und 1965 beendete er die LSD-Versuchsreihe im Deprivations-Tank. Unter dem Titel Programming and Metaprogramming in the Human Biocomputer (hier das zweite Kapitel des Werkes), erschien 1971 sein Report über diese Versuche. Sehr verkürzt geschrieben, präsentiert Lilly hier "sein" Metaglaubenssystem über die internale Realität: Der Bewußtseinsinhalt des Geistes ist "programmierbar", veränderbar. Der oft zitierte Satz: "In der Provinz des Mindes ist das wahr, was ich als wahr erachte." Hier seine Stimme mit dem Satz: "In the province of the mind, what one believes to be true, either is true or becomes true within certain limits to be found experientially and experimentally. These limits are further beliefs to be transcended. In the province of the mind there are no limits."
1978 ergänzte er obigen Satz: "However, the body introduces defenite limits."
Auf deutsch: "Im Bereich des Geistes ist das wahr oder wird wahr, was man für wahr hält, und zwar innerhalb von Grenzen, die empirisch und experimentell feststellbar sind. Diese Grenzen sind zukünftige Überzeugungen, die transzendiert werden müssen. Im Berich des Geistes gibt es keine Grenzen."

Interessant an dem Buch ist auch, daß Lilly behauptet, daß die Bewußtseinsveränderung in der inneren Realität Einfluß auf die äußere Realität haben kann.

LSD war inzwischen zum medialen Ereignis geworden - von den einen als Schlüssel zum höheren Bewußtsein gefeiert, bei anderen zum Objekt der Paranoia avanciert. Im Rahmen der staatlichen Repressionen gegen LSD mußte auch Lilly seinen Vorrat an Sandoz zurückschicken.
Am Esalen Institut in Big Sur, Kalifornien, USA, verbrachte er achtzehn Monate und lernte dort weitere Methoden der Bewußtseinsveränderung. Dort war es auch, wo er mit "Vitamin K" in Verbindung kam; einer Substanz, die ihn vor neue Herausforderungen stellte, ihn (wieder) mit seinen "inneren Wächtern" in Verbindung brachte.

Kurz darauf begab sich Lilly nach Chile, um dort das Arika-Training von Oskar Ichazo aufzunehmen. Dort traf er seine spätere Frau, Toni. Mit ihr schrieb er das Buch, "Der dyadische Zyklon".
Lillys Arbeit mit den Delphinen hat zu wichtigen Ergebnissen für die Wissenschaft geführt. Trotz aller Zuversicht ist es ihm allerdings noch nicht gelungen, eine weiterreichende Kommunikation zwischen Mensch und Delphin zu organisieren.
1983 erschien in der Zeitschrift "Omni magazine" ein ausführliches Interview mit Lilly. Er spricht über seine Arbeit mit den Delphinen, seine Erfahrungen im Tank, seinen Glauben, seine Kritiker und die Wissenschaft.
Heute erfährt man nur noch selten etwas über Lilly und seine momentane Arbeit. Er hat sich zurückgezogen.
"I feel that I am merely an agent, giving you some keys, which have been given to me, to pass on to you. These keys are to unlock doors out of your present prison, doors opening on new vistas, doors beyond where you are now!"


III. Anwendungen des Tanks

Egal wie es benannt wird, Informations- oder Computerzeitalter, heute ist das menschliche Gehirn einer Fuelle von Informationen ausgesetzt. Es ist ständig damit beschaeftigt, die Fuelle der Aussenreize zu reduzieren, zu filtern, um sein biologisches Koerperleben im Gleichgewicht zu halten. Viele Probleme wie Stress, Aggressionen, Suechte und psychosomatische Krankheiten koennen Ausfluss genau dieser staendigen Ueberreizungen sein. Television (Auge), Radio (Ohr) und andere Medien "programmieren" (wenn man diesen Ausdruck nutzen will) das Hirn.
Das phasenweise Eintauchen in eine reizarme Umgebung, wie beispielsweise den Deprivations-Tank, wird zunehmend aktuell.

Nicht alle Anwendungen des Isolationstanks sind ausreichend erforscht. Hier soll nur ein Überblick gegeben werden: Die folgenden Beispiele sind den Werken von Michael Hutchinson (The Book of Floating, Mega Brain) entnommen. Hutchinson greift auf diverse wissenschaftliche Untersuchungen zurück:

Meditation
Menschen, die in Meditation erfahren waren, stellten fest, daß es im Samadhi-Tank sehr viel einfacher war tiefe Ebenen der Meditation zu erreichen, als außerhalb des Deprivations-Tanks.

Selbst-Hypnose
Im Tank soll es möglich sein, sich in einen Hypnose-Zustand zu begeben.

Schmerz
Bei Knochenbrüchen lindert die Schwerelosigkeit den Schmerz, hier und bei anderen Verletzungen lindern die durch den Entspannungszustand freigesetzten körpereigenen Endorphine. Vgl. dazu: Thomas H. Fine & John W. Turner, Jr.: REST-Assisted Relaxation and Chronic Pain. Health and Clinical Psychology magazine, 1985.

Visualisation von Bewegungsabläufen
Sportler nutzen den Isolationstank, um Bewegungsabläufe zu visualisieren. Die Skifahrerin fährt den gesteckten Kurs, der Turner vollzieht die komplizierten Abläufe am Reck usw.

Körpergewicht reduzieren
Gute Erfahrungen wurden auch damit gemacht, den Entspannungs-Tank zu nutzen um überflüssige Pfunde abzubauen. (Vgl. Artikel im hauseigenen Journal der "Weight Watchers", November 1983.)

Sucht
Abhängigkeit von Drogen wie Alkohol, Medikamente oder andere ein erhebliches Suchtpotential beinhaltende Substanzen, aber auch Spiel- und Fernsehsucht kann durch das kontinuierliche Floaten genommen werden.

Superlearning
Sprachen, aber vor allem komplexe Materien können im Entspannungs-Tank hervorragend erlernt werden. Es gibt mittlerweile speziell für den Tank aufgenommene Lerncassetten.

Angst und Depressionen Als unterstützendes Instrument bei Therapien hat sich der Samadhi-Tank bei der Bekämpfung von Phobien, aber auch Depressionen, erwiesen.

Warum aber bringt die Umgebung des Samadhi-Tanks diese unterschiedlichen Effekte zustande? Auf diese Fragen geben verschiedenen Wissenschaftler natürlich verschiedenen Antworten:

Fest steht: Der Samadhi-Tank nimmt entscheidende Eindrücke, die unter den Normalumständen des Alltags entweder zusammen oder einzeln gegeben sind, weg. Dazu gehören:

Licht, denn im Deprivations-Tank ist es völlig dunkel.
Schall, denn in den Isolationstank dringt kein Geräusch, es bleiben nur Körpergeräusche.
Schwerkraft, zwar nicht vollkommen, aber das Treiben auf dem Salzwasser nimmt maßgeblich den Druck des Körpers auf die Unterfläche.
Temperatur, denn im Entspannungs-Tank ist es weder kalt noch warm.
Soziale Kontakte, denn niemand anderer als frau selbst ist im Isolationstank.

Die weitgehende Verminderung aller Sinneseindrücke wird sensorische Deprivation genannt. Das Lexikon der Psychiatrie (Hg. von Christian Müller) führt dazu aus:
Nach anfänglichen Bewegungsdrang und Reizhunger kommt es zu Konzentrationsstörungen, erhöhter Suggestibilität und schließlich zu vorwiegend optischen Sinnestäuschungen, die sich von elementaren Erscheinungen bis zu komplexen szenischen Abläufen hin entwickeln. In vielen Fällen handelt es sich um Pseudohalluzinationen, d.h. der Trugcharakter wird erkannt. Diese Tatsache und das Vorhandensein von EEG-Veränderungen (Verlangsamung und geringere Ausprägung des Alpha-Rythmus der Hirnströme) lassen vermuten, daß leichte bzw. partielle Schlafzustände vorliegen.

Dieser pathologischen Sichtweise von sensorischer Deprivation und den "Halluzinationen" würden die meisten Tanknutzer widersprechen. Unter ihnen gelten "Halluzinationen" eher als nutzbar zu machende innere Bilder.

Mittlerweile hat die Wissenschaft vielfach versucht, die wohltuende Wirkung des Floaten zu erklaeren. Folgende Wirkungen auf den menschlichen Organismus wurden festgestellt:

  • Das Gehirn sondert je nach Zustand unterschiedliche Frequenzen ab. Waehrend des Floatens wurde ein Ansteigen der Theta-Wellen (Gehirnströme mit 4-7 Hz) gemessen, Wellen die normalerweise nur im Schlaf oder im Zustand tiefer Meditation auftreten. Und: Diese erhoehte Absonderung der Theta-Wellen wurde bis zu drei Wochen nach dem Aufenthalt im Samadhi-Tank gemessen.
  • Die Erde zieht an uns... 90 Prozent der Aktivitaet des zentralen Nervensystems beansprucht die Gravitationskraft. Durch die Befreiung des Koerpers von der Gravitation werden diese Energien frei und zum fliessen gebracht. Muskelverspannungen und Rueckenprobleme loesen sich.
  • Heute unterteilt die Wissenschaft das Hirn in die rechte und linke Hemisphaere. Der linken Seite wird die verbal-analytische Verarbeitung unserer Umwelt zugeschrieben, der rechten unsere kreativ-intuitiven Denkprozesse. Im Deprivations-Tank wird nun die rechte Haelfte stimuliert. Ebenso wird die vertikale Kommunikation zwischen dem (evolutionär gesehen älteren) Stammhirn und dem (jungen) Neocortex gefoerdert.
  • Das Floaten laesst den Koerper vermehrt eigene Endorphine ("Glückshormone") ausschuetten, waehrend es zugleich die Produktion von Stress induzierenden Neurotransmittern (Nervenbotenstoffe: Adrenalin, Norepinephrin, Cortisol) verringert.
  • Epsomer Bittersalz (MgSO4)
    Bei der Befüllung des Entspannungstanks mit Wasser, werden diesem zwischen 300 und 400 kg Salz zugefügt, damit der Körper später auf dem Wasser schwimmt. Epsomer Bittersalz ist ein in vielen Heilquellen vorkommendes Salz. Ihm werden die unterschiedlichsten, positiven Auswirkungen nachgesagt:
    Bäder mit dem Epsomer Bittersalz sollen bei Kreislaufstörungen, Drüsenstörungen, Inkoordination, Verletzungen, eingeschränkter Bewegungsfähigkeit, Hexenschuß, Lähmungen, Prolaps (Bandscheibenvorfall), Rheumatismus, diversen Hautleiden, Ischias helfen.
    Warme Salzbäder sollen eine Reihe weiterer Beschwerden lindern:
    Übersäuerung, Verwachsungen, Aplexie (Schlaganfall), Gallenblasenentzündung, Erkältungsbeschwerden, Dickdarmentzündung, Blasenkatarrh, Zysten, Gallensteine, Kopfschmerzen, Multiple Sklerose, Zerrungen und Verstauchungen, Nierenentzündung, Neuralgie und anderes mehr.
    In der Landwirtschaft wird MgSO4 genutzt, um Braunfärbung der Nadeln bei Nadelhölzern zu verhindern. Zudem wird es dem Trinkwasser von Kühen beigemischt, um Weidetetatnie zu verhindern.
    Uneinigkeit besteht darüber, ob das Tank-Salz DAB-Qualität (Lebenmittelchemie) haben muß, weil sonst empfindliche Hauttypen Probleme mit der Salzlösung bekommen. Auf alle Fälle besteht die Möglichkeit, daß sich geringe Mengen Huminsäure im Salz befinden.

    MgSO4 ist über Apotheken und chemische Großhandlungen zu beziehen. Es ist aber unbedingt ratsam, das Epsomer Bittersalz bei Raiffeisengenossenschaften zu erstehen, weil es dort erheblich preiswerter ist.

Für weitere technische Einzelheiten, siehe Kapitel 10 aus "The Deep Self" von John C. Lilly. Hier werden nicht nur konstruktiontechnische Details und das optimale "Tank-Enviroment" beschrieben, sondern auch einige Regeln (ja, die gibt es) fuer die Nutzung des Samadhi-Tanks aufgestellt.


Was bestimmt nun das Tank-Erlebnis?

TECHNIK UND ERLEBEN ODER: WIE FLOATET FRAU?

Nachdem sich erst in den Samadhi-Tank gesetzt wird, nimmt man/frau die Rückenlage ein. Die Ohren sind unter Wasser, keine Geräusche dringen in das Ohr und der Körper treibt einem Korken gleich auf dem Wasser. Der Körper liegt gerade, die Wirbelsäule ist korrekt geformt und auch der Kopf schwimmt auf dem Wasser. Nachdem die Lampe ausgeschaltet ist, dringt auch kein Licht mehr in die Augen: totale Dunkelheit.
Die meisten Menschen erleben dann den Wegfall der Zeit, (eine Stunde wird subjektiv als etwa 20 Minuten wahrgenommen). Der Entzug der äußeren Reize wirkt entspannend auf das Bewußtsein der Floaterin. Allein mit sich zu sein, bereitet manchen Probleme, die meisten berichten aber von einer wohltuenden Wirkung. Viele überdenken (ohne es sich vorher vorzunehmen) die Ereignisse des Tages, der Woche, des Monats oder gar der letzten Jahre. Es ist durchaus möglich, den Tank als ein Kreativität förderndes Instrument zu nutzen, in ihm Fremdsprachen zu lernen, die über Tonband eingespielt werden oder gezielt Problemlösungen zu suchen.
  • Ein profunder Tankbenutzer sagte uns einmal: "Der Tank erfüllt keine Erwartungen", ein Satz, dessen Bedeutung uns erst spaeter klar wurde. Zuviel Erzaehlungen von anderen Leuten, zuviel Lesen ueber den Samadhi-Tank, kurzum, zuviel "Programmierung" kann hinderlich fuer die Tankarbeit sein. Dies gilt fuer eine exoterische, wissenschaftliche Betrachtungsweise ebenso wie fuer die Esoterische. Martin Ewald, Tanknutzer der ersten Stunde in Deutschland, formuliert dies ebenso: "Der Tank ist nicht dazu da, Erwartungen zu erfüllen", sagt er.
    Uns diente der Samadhi-Tank in erster Linie dazu abzuschalten, für kurze Zeit dem Streß des Alltags zu entfliehen und neue mentale Kräfte zu sammeln. Nur selten floateten wir länger als zwei Stunden, vielmehr hat sich eine Stunde als optimale Floatzeit herausgestellt. Nur nebenbei sei hier erwähnt, daß im Normalfall erst bei Floatzeiten über 3 Stunden mit tieferen Bewußtseinsveränderungen zu rechnen ist. Eingehende Erlebnisse, die man nicht vergisst. Als sehr effektiv hat es sich herausgestellt, den Entspannungstank tagsüber zu nutzen. Nach dem Floaten ist frau erfrischt und manches mal kommt es einem so vor, als wenn frau den Tag danach neu beginnt. Unserer Ansicht nach vorteilhaft ist es, sich vor wie nach dem Floaten etwas Zeit zu nehmen. Gerade nach einer Tanksitzung tut Ruhe gut - sie vertieft die wohltuende Wirkung des Floatens. 


 
 

IV. Institutionen und Hersteller

 

Institutionen

Die Floatation Tank Association hat sich zur Aufgabe gestellt, über den Samadhi-Tank und das Floaten zu informieren.
Für $25 im Jahr kann man dort Mitglied werden (ermäßigt $15, "Professionals", wie Ärzte usw. zahlen $50, Kommerzielle Anbieter $75). Dafür erhält man die "FLOATING", ein Magazin welches sich mit Geschichte, Erfahrungen, technischen Angelegenheiten, Interviews usw. beschäftigt zugesandt, zudem einige Ermäßigungen für Video-Cassetten und Konferenzbeiträge.
Die Floatation Tank Association ist unter
Box 1396, Grass Valley, Ca. 95945-1396, USA
zu erreichen. Dort können auch einzelne Exemplare der Zeitschrift bestellt werden.
Ein Ableger der FTA sitzt auch in der Schweiz: Engweg 1, CH-8006 Zürich, Schweiz, Tel: 01-3611000.
Meines Wissens nach besitzt die FTA keine Homepage im Internet.

In Europa hat sich keine Vereinigung gegründet, die ähnlich wie die FTA arbeitet.
 
 

Hersteller

Nein, hier soll keine Werbung betrieben werden. Wer Interesse am Erwerb eines Entspannungstanks hegt, soll allerdings ein paar Adressen und einen ersten Eindruck erhalten.

Ein Mann der ersten Stunde ist Stefan Bräuer von der Firma SENMAI FLOATATION TANK.
Er stellt seit langer Zeit Floatation-Tanks her und hat sie dabei immer weiter verbessert. Er führt verschiedene Tankarten im Angebot: Tanks im freundlichen Ei-Format sowie Naturholz- oder Kunststoffausführungen. Spezialfilter und kompetente Beratung gehören ebenfalls zum Service. Für den Hobby-Bastler führt die Firma Senmai auch preiswerte Bausätze.
Unterwasserlautsprecher, Innenbeleuchtung und Zubehör sind ebenfalls erhältlich. Vom Low-Cost-Bausatz bis zum High-End-Produkt ist bei Senmai alles zu finden.
Der Floatation-Tank im Box-Design hat die Außenmaße (L/B/H): 2.32x1.36x1.09m, und die Innenmaße: 2.19x1.25x1.01m.

Die Adresse:
Senmai
Postfach 775
79007 Freiburg
Tel: 0761-2923638
Fax: 0761-2923639


Aus den Niederlanden kommen die Samadhi-Tanks der Firma  HEALTH COMPANY.
Der Tank im Rettungskapsel-Design hat die Außenmaße (L/B/H): 2.28x1.38x1.25m.

Die Adresse:
Health Company
Hoofstraat 209
Postbus 321
2400 AH Alphen aan den Rijn
Niederlande
Tel: 0031 - 172 460 057
Fax: 0031 - 172 460 058



Martin Ewald und seine Firma SAMADHI BIOCYBERNETIC stellt ebenfalls Entspannungstanks her. Nach Angaben von Ewald war er derjenige, welcher 1976 den ersten Tank nach Europa geholt hat. Inzwischen hat er über 460 Floater in der Bundesrepublik und Europa vertrieben. Herr Ewald besitzt ein umfangreiches wissenschaftliches Archiv über den Tank und die sensorische Deprivation. Wer eingehender informiert werden will, darf in "seinem Archiv blättern."
Das Tankgehäuse wird in zwei Elementen geliefert. Außenmaße: 2.50 x 1.40 x 1.20m. Unterwasserlautsprecher, Innenbeleuchtung und anderes Zubehör führt die Firma ebenfalls.
Die Adresse:
Samadhi Biocybernetics
Römerstraße 14
Postfach 2141
5042 Erftstadt-Lechenich
Tel: 02235 - 74447
Fax: 02235 - 72966


Etwas ganz besonderes hat sich Peter Neuhaus von der Firma relaxier ausgedacht: Die Samadhi-Tanks aus der Eifel sind wie eine Pyramide geformt.
Das Kunststoffgehäuse hat die komfortablen Aussenmaße von (L/B/H) 3x3x1,8 Metern. Unterwasserlautsprecher und von innen regelbare Unterwasserbeleuchtung sind eingebaut. Relaxier liefert den Pyramidentank auf Wunsch aus lichtdurchlässigem Kunststoff. Das Filtersystem besteht für den privaten Bereich aus einem Sand-Aktivkohle-Filter mit zusätzlichem Kartuschenfilter. Für öffentliche Anlagen kann ein Drei-Kartuschen Kohlefilter (auf Wunsch mit Ozonreinigung) eingesetzt werden.
Bei relaxier kann auch "nur" gefloatet werden.
Die Adresse:
relaxier
Lucas-Cranach-Strasse 3
54634 Bitburg
Tel: 06561 - 942221
Fax: 06561 - 942220
Mobil: 0171 - 3275010
E-Mail: relaxier@t-online.de


In der Schweiz sitzt Jürgen Tapprich.
Aus Fiberglas gestaltet, geformt wie ein Tropfen, bieten seine Tanks einen ästhetischen Anblick, der zum Floaten einlädt. Zusätzlich können sich Floater von Unterwasserdüsen massieren lassen. Das "medical Floatarium 2000" ist auch größer als andere Ausführungen: 275cm lang, 175cm breit, 155cm hoch - viel Platz, der aber auch nicht verhindert, daß man manches mal gegen die Wände stößt.
Der neu konstruierte OVA-Samadhi-Tank L: 250 x B 160 x H 135 cm wird nach einem patentierten Verfahren ohne Chlor gereinigt. Alle Funktionen werden durch ein SPS gesteuert. Er hat Unterwasser-Lautsprecher, Unterwasser-Licht, Nurse-call und Massagedüse.
Ansprechpartner ist Jürgen Tapprich.
Adresse:
Jüta-Enterprises
Holzgasse 19
CH-8942 Oberrieden/Zürich
Schweiz
Tel & Fax: (aus Deutschland 0041 (0)1 7209671)
E-Mail: tapprich@jueta.ch


Sonstiges

Tina Strauss hat unter dem Titel Samadhi Tank - eine Impression einen Online-Artikel zum Samadhi-Tank veröffentlicht. Auf ihrer Homepage www.schnaiteln.at können Sie sich übrigens auch über das "Schnaiteln" informieren. (Was das wohl sein mag? Klicken Sie hin, sonst werden Sie's nie erfahren...)


V. Nutzungsmöglichkeiten in Deutschland und Europa

In Deutschland existieren einige gewerblich organisierte Möglichkeiten den Tank zu nutzen. An dieser Stelle sollen gewerbliche und private Adressen stehen, an die sich Interessierte wenden können, wenn sie floaten möchten.

Olaf Jaeckel und Jörg Auf dem Hövel
Floaten ist bei uns momentan nicht möglich.
Wer Informationen haben möchte, die über das auf dieser Seite gebotene hinausgehen, kann sich bei mir melden.

  • Jörg Auf dem Hövel
    Winterstraße 13
    22765 Hamburg
    Telefon und Fax: +49 (0)40 3906245
    Email: joergo@gmx.de



 




 
  • Zentrum des Zyklons
    Institut für Wellness, Ganzheitliche Massage und Körpertherapie.
    Norbert D. Wehry
    Stubenrauchstr. 28
    12161 Berlin
    Telefon: 030 - 852 97 97
    Fax: 030 - 850 786 50




 
  • Samadhi Tank e.V.
    Blumenhagenstr. 12
    30167 Hannover
    Tel.: 0511 - 911 999 20 (10-12h und 15-18h)


 
  • InSight
    Uwe und Margarete Riebling
    Medical Park Dortmund
    Rosemeyerstrasse. 2
    44139 Dortmund
    Tel.: 0231 - 7 21 21 20




 
  • Villeforst Park
    Greinstraße
    50226 Frechen-Königsdorf
    Tel.: 02234-600400
    Fax: 02234-600422
    Hier wird ein besonderer, weil nur halbdunkler Entspannungs-Tank im Rahmen eines Wellness-Parks
    in der Nähe von Köln genutzt. Zitat von der Website: "Der Salztank lässt Sie
    im Halbdunkeln schweben, die Poren der Haut werden geöffnet und erhöhen somit den Saunanutzen."




 
  • Samadhi Schwebebad
    Armin Steffan
    Hauptstraße 23
    63674 Altenstadt-Oberau
    Tel. 06047-97597
    Dieser Samadhi-Tank liegt für zwischen Frankfurt und Gießen.
    Alles weiter auf der Website von Armin Steffan.




 
  • Open-Mind
    Blumenstrasse 37
    80331 München
    Telefon: 089 263170
    Fax: 089 2604238
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-18.00 Uhr
    Nur nach Voranmeldung.




 
  • In Konstanz haben Margarete und Titus v. Lupin einen Samadhi-Tank. Sie stehen auch dafür zur Verfügung, das Floaten zu einer Unterstützung für wichtige Lebensschritte werden zu lassen. Interessenten können sich unter der Telefon- und Faxnummer 07531-929580 melden.
    Oder per E-Mail: Titus@Lupin.de
    M. v. Lupin in Konstanz (Fon/Fax 07531-929580, Margarete@Lupin.de) bietet ihren Samadhi Tank zum Verkauf an, da die Familie einen Ortswechsel anvisiert, wo ihr das Betreiben des Tanks nicht möglich sein wird. Sie hat ihn seit 3 1/2 Jahren. Leicht verändert wird das Modell jetzt als "Avatar pro" für SFR 29.500,- + Mehrwertsteuer verkauft (-also für ca. 40.000,-DM). Sie verkauft ihn natürlich zu einem günstigeren Preis. Die Farbe ihres Tanks ist ein schönes Dunkelblau mit dunkelrotem Unterteil.




 
  • In Lenting bei Ingolstadt (Bayern) haben Ulrich und seine Frau einen Samadhi-Tank stehen, den sie gerne zum Floaten vermieten. Ihre Kontaktadresse:
    innoBrain
    Ernst Rauwolfstr. 12
    85101 Lenting
    Telefon: 08456 5694




 
  • In Freiburg vermietet Peter Niehenke Floatsessions.
    Melden Sie sich über E-Mail bei ihm:
    peter@niehenke.de




 
  • Amsterdam ist sowieso immer eine Reise wert. Wenn Sie Ihr Weg dorthin führt, können Sie auch dort Floaten.
    Melden Sie sich per E-Mail bei:
    alex@photography.nl




 
  • Samadhi Lightness Center
    Bernstraße 168
    4852 Rothrist
    Tel: +41 62 794 4040
    Fax: +41 62 794 4044
    Dieses Center in der Schweiz ist vom Bahnhof Rothrist aus in 3 Minuten zu Fuß erreichbar; mit dem Auto ist es ca. 40 Fahrminuten von Zürich, Bern, Basel und Luzern entfernt. Die schön gemachte Homepage ist einen Blick wert.




 
 
  • Das Team Walter Urbanek, Monika Frühwirth und Günther Heinz betreiben ein Samadhi-Tank Zentrum in Wien, Österreichs schöner Hauptstadt. Sie wollen den Samadhi-Tank einem interessierten Kreis von Freunden und Freundesfreunden zugänglich machen. Aus ihrer Broschüre: "Wir sind ein informeller Zusammenschluß von Menschen, die gemeinsam den Raum und den Tank geplant und eingerichtet haben und ihn nun in netzwerkartiger Form auf persönlicher Vertrauensbasis einem größeren Kreis zugute kommen lassen wollen."
    Interessierte können sich bei Walter Urbanek, Matznergasse 8/9, A-1140 Wien, unter der Telefon- und Faxnummer (aus Deutschland 0043 - 1) 988 98 210 melden.
    Oder schauen sie auf die Homepage des Teams.




 
  • Übrigens existiert in Österreich auch das Museum der Wahrnehmung, in dem ebenfalls ein Samadhi-Tank steht.



VI. Literatur

Zu aller erst sollen hier die Werke von John C. Lilly (Bibliographie) genannt sein.

Ewald, Martin: Sensorische Deprivation. Eigenverlag 1989.
(Ein umfassender Überblick über bisherige Studien, bei denen der Isolationstank eingesetzt wurde: U.a. Chronische Schmerzen, Drogensucht. Überblick über die physiologischen Veränderungen im Tank.)

Hutchinson, Michael: The Book of Floating, 1984, Verlag: Quill. ISBN: 0688048269

(Neben den Werken von Lilly das Standardwerk zum Thema Floaten.)

Lund, Kathryn: Sensory Isolation in the Samadhi Tank: Phenomenology and the Impact on Stress-Related Mood States. Los Angeles 1983.
(Dissertation an der California School of Professional Psychology. Die Autorin ließ 38 Personen zehnmal fuer eine Stunde floaten.)

Svab, L., Gross, J., 1966: Bibliography of sensory deprivation and social isolation. Prag: Psychiatric Res. Inst. (Ingesamt 1500 einschlägige Arbeiten über sensorische Deprivation)

Weber, Barbara; Zahn, Fredy, 1991 (Hrsg.): Reisen im Samadhi Tank. Benutzer-Handbuch. Basel: Nachtschatten. (Ausschnitte aus Hutchinsons "Megabrain" und Lillys "Das Tiefe Selbst". Dazu ein Aufsatz von Richard Meyer "Von der Entspannung zur Selbstanalyse".)

Zeitungen und Zeitschriften:

Thomas H. Fine & John W. Turner, Jr., Medical College of Ohio, Toledo, Ohio, USA: Health and Clinical Psychology magazine, 1985.
(In der hier veröffentlichten Studie wurde der Tank erfolgreich bei der Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt.)

"Ein Leben für die Suche", TAZ v. 8.10.1984. (Ausführlicher Artikel über John C. Lilly und den Tank)

"Wenn Raum und Zeit sich auflösen", COSMOPOLITAN, 8/1982.

"Off the Couch and into the Tub", TIME, Januar 12, 1981.

"The Great Tank Escape", NEWSWEEK, Mai 4, 1981.

"Relax and meditate in isolation", DAILY NEWS, Wednesday, Mai 26, 1979.

"Dem Nichts nahe kommen", HANFBLATT, August 1996.

"Tiefe Ruhe tanken", ESOTERA, März 1997.
 
 


Wer Anregungen und Kritik beitragen, die Liste der Hersteller ergaenzen oder als Anbieter fuer Floating-Stunden genannt sein möchte, sollte mir mailen.

joergo@gmx.de
 

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