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Wilhelm Ostwald 1853 bis 1932 |
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„Ich habe inzwischen die Farbenlehre von Grund aus
neu bearbeitet und bin jetzt so weit in der quantitativ begründeten Chromatik
gelangt, dass ich auch das alte Problem von der Harmonie der Farben
grundsätzlich gelöst habe. – Ich habe ungefähr fünf Jahre unausgesetzt und
mit aller Anspannung an dieser Sache gearbeitet und glaube, es ist das beste
geworden, was ich in meinem Leben gemacht habe.“ |
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So
hoch schätzt ein Nobelpreisträger der Chemie, der als Begründer einer ganzen
Wissenschaftssparte –der Physikalischen Chemie- gilt, seine Arbeit zu den
Farben ein. Trotzdem ist sein Farbordnungssystem in Zeiten von DIN-, NCS-
Farbtonkarten als vergessen und nicht mehr existent zu beschreiben. Sollte
man dann nicht eine Möglichkeit schaffen, um diesen Widerspruch zu ergründen? |
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Wilhelm
Ostwald hatte es seinen Studenten durch Herausgabe einer preiswerten
Schriftenreihe (Ostwald’s Klassiker der exakten
Wissenschaften) ermöglicht, Originaltexte zu lesen. Ich möchte jetzt den
gleichen Weg gehen um durch Veröffentlichung von Ostwaldtexten dem
Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Urteil bilden zu
können. |
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Ich
musste allerdings schnell erkennen, dass auch in Zeiten von Scannern und
OCR-Programmen dieses Projekt Jahre in Anspruch nehmen wird. Ich hatte mit
drei kurzen Texten begonnen, um wenigstens den inneren Schweinehund zu
überwinden und nicht schon vor dem ersten Schritt durch Ostwalds
Schriftenurwald zu kapitulieren. Mittlerweile
sind mehrere umfangreiche Projekte gefolgt. Die Zeit zwischen Weihnachten
und Neujahr 2003 war mit der Bearbeitung einer Gegenüberstellung von 2
Auflagen (der ersten und der zwölften) der Farbenfibel erfüllt. Im
Januar 2004 habe ich mit der Bearbeitung des Buches: „Die Maltechnik jetzt
und künftig“ begonnen und mittlerweile abgeschlossen. Kurzfristig aufgenommen
habe ich die 12 Farbtafeln des großen Farbkörpers. Weitere Bücher stehen
schon auf meinem Schreibtisch, doch ruft im Augenblick erst einmal die
Gegenwart und bittet um Aufmerksamkeit. Februar
2010: Nach jetzt also schon 6 Jahre Pause geht es weiter mit einem Ausflug in
die Form (Form, nicht Farbe!)! ... und
auch in die Farbe: „Der Künstler und die Farbenlehre“ – ein kleines
Streitgespräch aus der Zeitschrift DIE REKLAME. |
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Schriften zur Farbe und Malerei aus der Zeit vor
der „Farbenlehre“ |
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Physikalisch-chemisches
über Malerei [in Briefform] In:
Allg. Ztg. Beil. 1.
// 106 (1903), 293, S. 569-571 2/3.
// 107 (1904), 5, S. 35-39 4/5.
// 107 (1904), 11, S. 81-84 6/7.
// 107 (1904), 17, S. 129-132 8/9.
// (107 (1904), 23, S. 178-181 10.
// 107 (1904), 28, S. 221-223 11/12.
// 107 (1904), 29, S. 225-227 Auch
unter dem Titel: Malerbriefe : Beiträge zur Theorie u. Praxis der
Malerei. - Leipzig: Hirzel, 1904. - 164 S. |
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Ikonoskopische Studien.
1. Mikroskopischer Nachweis der einfachen Bindemittel In:
S.-Ber. Kgl. Preuß. Akad.
Wiss. - (1905) , S. 167-174 Auch
in: Münchner kunsttech. Bl.
1.
// 6 (1909) , 7, S. 25-27; 2. // 6 (1910) , 8, S. 29-31 |
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akt.: 09.05. 2012 R.D. |
Ein
gesundes, erfolgreiches Jahr 2012 |
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Schriften zur Farbenlehre ab 1914 |
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Die Farbenfibel Leipzig
: Unesma, 1917. - VII, 45 S. : 8 Ill., 192 Farben 2.-3.,
verb. Aufl. - 1917. - VIII, 46 S. : 8 Ill., 200
Farben 4.-5.,
verb. Aufl. - 1920. - VII, 45 S. : 9 Ill., 252
Farben *6.
Aufl. - 1921. - VII, 46 S. : [Ill., Farben] 7.,
unveränd. Aufl. - 1922. - VII, 46 S. : [Ill.,
Farben] *8.,
unveränd. Aufl. - 1922. - VII, 46 S. : [Ill.,
Farben] *9.,
unveränd. Aufl. - [1923]. - VII, 46 S. : [Ill.,
Farben] *10.,
verb. Aufl. - 1924. - VII, 47 S. : [Ill., Farben] *11.,
verb. Aufl. - 1925. - VII, 47 S. : [Ill., Farben] 12.,
unveränd. Aufl. - 1926. - VII, 47 S. : 10 Ill., 252
Farben 13.,
unveränd. Aufl. - 1928. - VII, 47 S. : 10 Ill., 252
Farben *14.,
unveränd. Aufl. - 1930. - VII, 47 S. : 10 Ill., 252
Farben 15.,
unveränd. Aufl. - 1930. - VII, 47 S. : 10 Ill., 252
Farben 16.,
unveränd. Aufl. u.d.T.: Die Farbfibel. - Berlin : Unesma, 1944. - VII, 47 S. : 10 Ill., 252 Farben |
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Der Farbkörper
und seine Anwendung zur Herstellung farbiger Harmonien |
Der Farbkörper und seine Anwendung
zur Herstellung farbiger Harmonien Leipzig
: Unesma, 1919. - IV, 24 S. : 9 Ill. + 12 Farbtaf. mit je 64 durchgefärbten Farbblättchen. -
Getränkte Muster, Ausg. A: gelbl. Karton; Ausg. B:
weißer Karton 2.
Aufl. - [1923]. - 23 S. : 10 Ill.+ 12 Taf. 2.,
verb. Aufl. - 1926. - 12 Farbtaf.
mit je 64 durchgefärbten Farbblättchen + Text 3.
Aufl. - [1927]. - Gestrichene Muster |
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Die Harmonie der Farben In:
Vossische Ztg. Morgen-Ausg.
- (1919) , 312 vom 22.06. Auch
in: Innendekoration. - 30 (1919) , [11], S. 387-389 Auch
in: Prager Tagebl. - (1919) , vom [26.06]. Auch
u.d.T.: Die Farbenorgel . // In: Prometheus. - 30,
Nr. 46 (1919) , 1555, S. 365-367 Auch
in: Stijl. - 3 (1920) , 7, S. 560-562 |
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Farbkunde : ein Hilfsbuch für Chemiker,
Physiker, Naturforscher, Ärzte, Physiologen, Psychologen, Coloristen,
Farbtechniker, Drucker, Keramiker, Färber, Weber, Maler, Kunstgewerbler,
Musterzeichner, Plakatkünstler, Modisten Leipzig
: Hirzel, 1923. - VI, 313 S. : 40 Ill., 4 Taf. -
(Chem. u. Tech. der Gegenwart ; 1) |
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Der Künstler und die Farbenlehre In:
Reklame. - 21 (1928) , 1. Dezember-Heft, S. 853-855 |
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Künstliche Farbstoffe und die
Kunst der Farbe : Vortrag, gehalten auf der Jahreshauptvers. des Arbeitgeberverbandes der chem.
Industrie Deutschlands am 6.6.1930 in Eisenach Halle/S.
: Gebauer-Schwetschke, [1930]. - 15 S. |
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Die Maltechnik jetzt und künftig Leipzig
: Akad. Verlagsges.,
1930. - VII, 160 S. : 11 Ill., farbige Taf. |
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Die Zukunft der Kunst In:
Illustr. Ztg. - (1932) , 4545, S. 444 |
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Die Harmonie der Formen Leipzig,
Verlag Unesma GmbH 1922, 117 S |
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Schöne Formen In:
Velhagen u. Klasings
Monatshefte - 41 (1926), 4, S. 401-407 : 13 Ill. |
Wenn es jemand interessieren sollte:
etwas über mich.
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Wilhelm Ostwalds energetischer Imperativ: „Vergeude keine Energie, verwerte sie!“ ist hier etwas abgewandelt: „Der Kgl. Technischen Hochschule Kopenhagen zur Hundertjahrfeier
der Entdeckung des Elektromagnetismus durch den Begründer Hans Christian Oerstedt gewidmet Vergeude keine Energie, veredle sie! Wilhelm Ostwald“ |
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