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Stand
14. Juli 2012 |
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Einige Gedanken und eine Bitte um
Feedback (uninteressant?
sofort weiter) |
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Wie sind Sie auf diese Seite
gestoßen? Haben Sie Ostwalds Formenlehre
gezielt gesucht? Dann
sind sie sicher die Ausnahme und / oder sie haben das Nachwort von Max Bill*
zu seiner Ausgabe von Wassily Kandinskys Werk „Punkt und Linie zu Fläche“
gelesen. Ostwald
selbst hatte nach seinen Erfahrungen des Umganges mit seiner Farbenlehre im
Vorwort dieses Buches geschlossen: „Ich erwähne diese Dinge, weil ich ganz
dieselben Gegenwirkungen bei diesem Buch erwarte: Totschweigen, solange es
geht, unbedingter Kampf, wenn das nicht mehr hilft.“ Ich
kenne nur den einen (versteckten) Hinweis von Max Bill: „Manches Gebiet der
Formenlehre ist von Kandinsky nicht in seine Untersuchungen miteinbezogen
worden, manches entsprach weder seinem Temperament noch seinem Bedürfnis. Es
mag deshalb empfohlen sein, ergänzend zu ‚Punkt und Linie zu Fläche’ noch
andere Schriften zur Gestaltungstheorie zu studieren, vor allem eine Schrift
von Wilhelm Ostwald, dem genialen Physiker: ‚Die Harmonie der Formen’
(Leipzig 1922), die einen interessanten ersten Versuch einer elementaren
Formlehre darstellt.“ Schon als er das 1955 schrieb, wird Ostwalds Buch
nicht mehr allgemein zugänglich gewesen sein. Für
die Arbeit, die ich mir hier mache, nehme ich noch einmal auf Max Bills
Nachwort Bezug: „Es ist anzunehmen, dass mancher Leser das vorliegende Buch,
vor allem in seiner Terminologie und in seinen Definitionen, nicht mehr in
allen Teilen als zeitgemäß empfindet. … Es wäre gewiß
möglich gewesen, bei dieser Neuauflage die Terminologie unserer Zeit
anzupassen. Es scheint aber, dass dies einer Verfälschung dieses Buches
gleichgekommen wäre, …“ Das
gilt auch hier. Für den Leser von 2010 folgt also starker Tobak mit wenigen
Bildern, was Ostwald schon 1922 wusste: „So habe ich auch die gewohnte
Rücksicht auf den Leser, ihm das Verständnis durch die Art der Darstellung
tunlichst zu erleichtern, diesmal oft bewusst hintangesetzt und ihm erheblich
mehr eigene Arbeit als sonst beim Studium zugemutet.“ Haben
Sie Mut, lesen Sie weiter! Meine
Bitte: Schicken Sie mir eine Email mit Ihren Gedanken und Erfahrungen! r a l f - d y c k @ t – o n l i n e
. d e |
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„hat Stösse!“ Eine
Anmerkung von Wilhelm Ostwald in Kandinsky:
„Punkt und Linie zu Fläche“, 1926 |
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*Max Bill
bei Wikipedia: 1927/28
studierte er in Dessau am Bauhaus, wo zu dieser Zeit Albers, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy und Schlemmer lehrten. Ende der
1940er/Anfang der 1950er war er Mitbegründer der HfG Ulm, der Hochschule für
Gestaltung in Ulm, und entwarf das Schulgebäude. Von 1953 bis 1956 war er
deren erster Rektor |
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