2003
schloß sich in London eine Gruppe junger engagierter Musikstudenten der
Royal Academy und des Royal College of Music zu einem Ensemble zusammen
mit dem Ziel, klassische Kammermusik des lateinamerikanischen Kontinents
zu interpretieren. Das Repertoire der „Bolivar Soloists“ ist geprägt durch
exotische Rhythmen und musikalische Formen, die die Vielfalt der Kulturen
und Rassen Lateinamerikas wiederspiegeln. Folkloristische Elemente in
ausgefeilter Kompositionstechnik erschließen klassisch nterpretiert neue
musikalische Dimensionen.
Efraín Oscher (Venezuela) / Querflöte, Pablo Bercellini (Argentinien) /
Cello, Rhodri Clarke (Wales) / Klavier und Juan Manuel González
(Venezuela) / Violine verfolgen in lateinamerikanisch-europäischer
Besetzung konsequent den musikalischen Weg zur Völkerverständigung und
Annäherung der Kulturen. Standing ovations des Publikums und
überschwengliches Lob der Kritiker nach konzerte u.a. in der Londoner
Bolivar Hall, Leiszhalle Hamburg, Otto Braun Saal Berlín und Sende Saal
Bremen bestätigen die Authentizität und das hohe künstlerische Niveau der
jungen Musiker.
In
2010 folgen eine CD Produktion und ein Tourneé mit der mexikanischen Tenor
Rolando Villazón für die Deutsche Grammophon.