Eintracht Power
Newsboard 2010/2011


Die Meldungen:
 02.04.2011  Nikolov muss auf die Bank
 28.03.2011  Kein Web-TV
 22.03.2011  Eintracht beurlaubt Trainer Michael Skibbe
 28.02.2011  Eintracht trauert um Mitarbeiter Michael Feick
 22.02.2011  Eintracht sechs Wochen ohne Nikolov
 25.01.2011  Fünf Spieler verlassen die Eintracht
 21.01.2011  Neuer Vertrag für Skibbe perfekt
 15.12.2010  Bindewald wird B-Jugendcoach, Schur löst Skeledzic ab
 12.08.2010  Der ewige Nikolov
 12.08.2010  Daniyel Cimens zweiter Anfang bei der Eintracht
 06.08.2010  Chaftar kehrt zurück
 16.07.2010  Chris wird neuer Eintracht-Kapitän
 06.07.2010  Trainingsauftakt bei der Eintracht
 28.06.2010  Eintracht-Auftakt im DFB-Pokal in Wilhelmshaven
 24.06.2010  Eintracht trauert um Jörg Berger
 02.06.2010  Wolfgang Steubing AG ist neuer Aktionär
 28.05.2010  Uwe Bindewald kehrt zurück

Alle älteren Meldungen findest Du in unserem Eintracht Power Archiv!

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 02.04.2011  Nikolov muss auf die Bank
Quelle: Kicker

Daum vertraut Fährmann

"Ich habe mich nicht festgelegt", hatte Christoph Daum in Bezug auf die
Torwartfrage auf einer Pressekonferenz am Freitag noch erklärt, am Samstag
hatte der Trainer der Eintracht aus Frankfurt dann zumindest für die Partie am
Sonntag in Wolfsburg eine klare Vorstellung. Ralf Fährmann hat für den Gang zu
den "Wölfen" das Rennen gemacht, Oka Nikolov, die Nummer eins unter Ex-Coach
Michael Skibbe, muss auf die Bank.

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 28.03.2011  Kein Web-TV
Quelle: hr

Eintracht geht nicht auf Sendung
Aus dem bei Eintracht Frankfurt lange geplanten Web-TV wird nichts. Die
Hessen wollen als einziger Club der Fußball-Bundesliga auch weiterhin auf
ein vereinseigenes Internet-Fernsehen verzichten.

Aktuelle Trainingsberichte, Spielerinterviews oder eine Übertragung der
Pressekonferenz: Was bei allen 17 anderen Erstligisten längst zur Gewohnheit
geworden ist, sucht man auf der Homepage von Eintracht Frankfurt vergeblich.

Noch im Januar hatte Vorstandschef Heribert Bruchhagen angekündigt, zur
kommenden Saison mit dem von vielen Fans so heiß ersehnten Eintracht-TV auf
Sendung gehen zu wollen. "Ich erkenne zwar nicht den Sinn. Aber wenn alle
das machen, machen wir das auch", hatte der 62-Jährige damals gesagt.

Potenzial vorhanden
Doch aus den Worten des Eintracht-Chefs wird vorerst nichts. "Die Pläne
liegen erst mal auf Eis", sagte der für das Projekt zuständige
Pressesprecher Carsten Knoop am Montag auf Anfrage von hr-online. Bislang
habe man keinen geeigneten Redakteur für dieses Vorhaben finden können,
erklärte Knoop. Auch finanzielle Gründe spielten in den Überlegungen eine
Rolle.

Doch Bruchhagens Bedenken, die Hessen könnten mit dem kostenpflichtigen
Web-TV rote Zahlen schreiben, scheinen angesichts der großen
Eintracht-Fangemeinde im Internet unbegründet. Nach einer Studie des
Forschungsunternehmens Primus Inter Pares werden über keinen Bundesligisten
mehr Interneteinträge verfasst als über die Frankfurter, aktuell 115.000
Anhänger haben sich außerdem auf der Facebook-Seite des Clubs registriert.
An Potenzial scheint es also nicht zu mangeln, zumal mit Energie Cottbus,
Union Berlin oder der SpVgg Greuther Fürth schon ganz andere Clubs den
Schritt zum eigenen Web-TV gewagt haben.

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 22.03.2011  Eintracht beurlaubt Trainer Michael Skibbe
Quelle: Eintracht Frankfurt

Am heutigen Vormittag hat der Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG
seinen Trainer Michael Skibbe beurlaubt. Die Beurlaubung und Freistellung
des Cheftrainers wurden Herrn Skibbe heute in einem persönlichen Gespräch
mitgeteilt.

Die Mannschaft ist vor dem heutigen Vormittagstraining von dem Vorstand
ebenfalls darüber informiert worden.

Ausschlaggebend für die Trennung war nach reiflicher Überlegung und
intensiver Analyse die negative sportliche Entwicklung von Eintracht
Frankfurt in den letzten Monaten. Der Vorstand bedauert diesen Schritt
außerordentlich und betont auch die in der bisherigen Zusammenarbeit mit
Michael Skibbe erzielten Erfolge und positiven Ergebnisse.

Am morgigen Mittwoch wird Christoph Daum als Nachfolger von Michael Skibbe
das Training von Eintracht Frankfurt aufnehmen. Herr Daum wird vorerst bis
zum Ende der laufenden Saison (30.06.2011) das Training leiten. Beide Seiten
haben das Ziel, auch über den genannten Zeitraum zusammen zu arbeiten.

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 28.02.2011  Eintracht trauert um Mitarbeiter Michael Feick
Quelle: Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt trauert um seinen langjährigen Mitarbeiter, Kollegen und Freund,
Michael Feick, der am gestrigen Sonntagabend überraschend verstarb.

Der Pressesprecher war siebeneinhalb Jahre für die Fußball AG tätig und
unter anderem verantwortlich für das Stadionmagazin. Als Eintrachtfan hat
er nicht einfach nur für den Verein gearbeitet, sondern war mit voller Hingabe
und Leidenschaft tätig. Eintracht Frankfurt war für Michael Feick eine Herzenssache,
die er auch schon vor seiner Anstellung freiberuflich begleitete. Im Kollegen-
und Journalistenkreis war er ein geschätzter Mensch, der eine große Lücke
hinterlassen wird. Michael Feick wurde 44 Jahre alt.

Vorstand, Aufsichtsrat, Trainerteam, Spieler und Kollegen nehmen mit tief
empfundenem Dank Abschied von Michael Feick und drücken seiner Familie
ihr aufrichtiges Beileid aus.

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 22.02.2011  Eintracht sechs Wochen ohne Nikolov
Quelle: Kicker

Es sind nicht die Tage des Oka Nikolov. Am Freitag leitete der Torhüter der
Frankfurter Eintracht mit seinem Fehler beim 0:1 durch Julian Schieber die
Niederlage in Nürnberg (0:3) ein. Nun wirft ihn in den möglicherweise
entscheidenden Wochen des Abstiegskampfes eine Verletzung aus der Bahn.
Schon im wichtigen Heimspiel am Sonntag gegen Stuttgart wird Ralf Fährmann
zwischen die Pfosten rücken.
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Oka Nikolov; Eintracht Frankfurt
Trauriger Nikolov: Der Eintracht-Keeper spielte nicht in Bestform und ist
nun auch noch verletzt.
© imago Zoomansicht

Am Montag war beim 36-jährigen Schlussmann der Hessen nach dem Training eine
Sehnenverletzung im linken Fuß festgestellt worden, tags darauf gibt es eine
erste Prognose zur Fehlzeit Nikolovs. Da die linke Fußsohlensehne
eingerissen ist, wird Nikolov voraussichtlich sechs Wochen lang ausfallen.
Dies ist die Einschätzung von Teamarzt Mathias Feld nach einer
Kernspintomographie in einer Frankfurter Klinik.

Unumstritten war der Dauerbrenner, der seit 20 Jahren für die Eintracht
spielt (340 Ligaspiele) zuletzt wieder einmal nicht mehr. Der
kicker-Notenschnitt von 3,30 in der laufenden Saison macht ihn neben dem
Stuttgarter "Wackelkandidaten" Sven Ulreich zur schlechtesten Nummer eins
unter den Bundesligisten. Der Schnitt nach der Winterpause (3,58) ist sogar
noch schlechter. Tiefpunkt war sicher das Spiel in Nürnberg, wo Nikolov bei
allen drei Gegentreffern nicht schuldlos schien, zumindest beim ersten aber
eine ganz schlechte Figur abgab. Auch wenn er auf eine "komische Flugkurve"
beim Gewaltschuss von Schieber verwies.

Trotz der guten Leistungen des 14 Jahre jüngeren Fährmann vor der
Winterpause - auch da war Nikolov am Fuß verletzt - setzte Trainer Michael
Skibbe in der Rückserie bislang wieder auf den erfahreneren Torhüter. Fortan
wird der lange Fährmann (1,96 Meter) im Tor stehen. Sein kicker-Notenschnitt
bei vier Einsätzen in dieser Runde: 2,88. Zuletzt hatte der Ex-Schalker auch
beim Pokalaus in Aachen (3:5 i.E. - kicker-Note 2,0) eine starke Partie
geboten.
Rode fraglich - Abendessen statt Trainingslager

Die Lage bei der im freien Fall befindlichen Eintracht ist vor den
richtungsweisenden Heimspielen gegen Stuttgart und Kaiserslautern also
äußerst kritisch. Zumal auch der in Nürnberg äußerst giftig im Mittelfeld
agierende Sebastian Rode (Kapselverletzung) zumindest gegen den VfB
auszufallen droht und ein angedachtes Kurz-Trainingslager in dieser Woche
frostbedingt ausfällt. Skibbe versammelt die Mannschaft stattdessen am
Donnerstag zu einem gemeinsamen Abendessen um sich, um den Teamgeist zu
stärken. Skibbe weiß, was die Stunde nach 0:11 Toren und nur einem Punkt in
der Rückrunde geschlagen hat. "Wir müssen endlich punkten, sonst können wir
bald den Helm aufsetzen", so der Trainer. Wobei Vorstandschef Heribert
Bruchhagen vor allem die Mannschaft in die Pflicht nimmt: "Der Trainer
genießt vollständiges Vertrauen. Ich lasse mich von den ganzen
Krisenszenarien nicht verrückt machen. Die entscheidende Wende können nur
die Spieler herbeiführen, nicht der Trainer."

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 25.01.2011  Fünf Spieler verlassen die Eintracht
Quelle: FR

Nach den Talenten Cenk Tosun und Marcos Alvarez verlassen auch Markus
Steinhöfer und Ümit Korkmaz die Eintracht. Am Dienstag Abend wird zudem
publik: Auch Caio steht vor einem Wechsel nach Moskau.

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt macht bei der lange geplanten
Verkleinerung seines Kaders ernst: Neben den Dauerreservisten Markus
Steinhöfer und Ümit Korkmaz sowie den Talenten Cenk Tosun und Marcos Alvarez
steht überraschend auch der Brasilianer Caio vor dem Weggang. Der 24-Jährige
soll für eine Ablösesumme von rund drei Millionen Euro zum
Kevin-Kuranyi-Club Dynamo Moskau wechseln. Das berichtete die „Sport Bild“
am Dienstagabend auf ihrer Internetseite.

Nach Angaben von Eintracht-Sprecher Carsten Knoop ist noch keiner der
Verträge unterschrieben. Aber Trainer Michael Skibbe bestätigte: „Es besteht
die Möglichkeit, dass Caio nach Moskau wechselt.“

Teuerster Spieler der Vereinsgeschichte

Der Spielmacher war im Januar 2008 als teuerster Spieler der
Vereinsgeschichte für 3,8 Millionen Euro nach Frankfurt gewechselt. Die
hohen Erwartungen hat er dort aber nie erfüllen können. Sollte der Transfer
zustande kommen, könnte die Eintracht damit einen Großteil ihres Etatlochs
stopfen. Denn der Club kalkuliert in dieser Saison mit einem Minus von rund
drei bis fünf Millionen Euro und plant deshalb bereits seit Wochen, seinen
Kader zu reduzieren.

Der österreichische Nationalspieler Korkmaz wird nach Angaben von „bild.de“
bis zum Saisonende an den Zweitligisten VfL Bochum ausgeliehen. Der
Mittelfeldspieler könnte dort auf einen Neuanfang unter dem früheren
Frankfurter Trainer Friedhelm Funkel hoffen.
Über Mittelfeldspieler Steinhöfer sagte Skibbe dem Internetportal
„www.fußball.de“: „Er wird nach Basel wechseln.“ Frankfurts
Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen wollte die Transfers noch nicht
bestätigen, meinte aber: „Es könnte so kommen.“

Nach dem Bericht der „Sport Bild“ stehen dazu noch zwei Nachwuchs- Spieler
vor dem Absprung: Tosun soll zum türkischen Erstligisten Gaziantepspor
wechseln, Stürmerkollege Alvarez in die 3. Liga zur zweiten Mannschaft des
FC Bayern München.

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 21.01.2011  Neuer Vertrag für Skibbe perfekt
Quelle: Kicker

Am Dienstag nach dem Vormittagstraining bat Vorstandsboss Heribert
Bruchhagen (62) Michael Skibbe zu einer Unterredung. Örtliche Zeitungen
hatten vermeldet, dass der Verein dem Trainer einen Einjahresvertrag plus
Option vorlegen wolle. "Ich will keine Option, sondern einen Vertrag über
ein oder zwei Jahre. Beides ist mir recht", betonte Skibbe, und fand bei
Bruchhagen wohl ein offenes Ohr.

Ein gutes Gespräch", sagte Skibbe, "aber der neue Vertrag ist weiter in der
Schwebe, ich warte auf das Angebot." Dass sich die Ausfertigung zog wie
Kaugummi, führte der Trainer darauf zurück, dass das Werk "noch die Gremien
passieren muss". Am Freitag ging alles dann aber ganz schnell. Mit dem
Ergebnis, dass Skibbe die Eintracht zunächst in der kommenden Saison
betreuen wird. Der 45-Jährige einigte sich mit den Hessen auf einen Kontrakt
für ein Jahr ohne Option.

Schwegler und Köhler vor Verlängerung

Bei der Aufsichtsratssitzung vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach
sollen auch die neuen Arbeitspapiere mit Pirmin Schwegler (23) und Benjamin
Köhler (30) perfekt gemacht werden. Beide Spieler sind bisher bis 2012
gebunden und verlängern vorzeitig bis 2014. Im Fall von Köhler würde sich
die Zusammenarbeit bei einer gewissen Anzahl von Pflichtspielen sogar bis
2015 verlängern - eine ähnliche Klausel gibt es bereits im jetzigen Vertrag.
Schwegler, der 2009 als Ergänzungsspieler von Bayer Leverkusen gekommen war
und bei der Eintracht zum Leistungsträger avancierte, bekommt ab 1. Januar
2011 eine dementsprechende Gehaltsaufbesserung, besitzt nach
kicker-Recherchen im neuen Arbeitspapier allerdings auch eine
Ausstiegsklausel (drei Millionen Euro).

Korkmaz soll Bilanz polieren

Damit durch die neuen Verträge das prognostizierte Saisonminus von drei bis
fünf Millionen Euro nicht noch deutlich überschritten wird, will die
Eintracht durch die Abgabe von Spielern Ausgaben einsparen und Einnahmen
realisieren. Während dazu Profis wie Cenk Tosun (19) oder Markus Steinhöfer
(24) nur in geringem Maße beitragen würden, wäre der Verkauf von Ümit
Korkmaz (25) die große Lösung. Der österreichische Nationalspieler war 2008
für 2,3 Millionen Ablöse von Rapid Wien gekommen und steht noch bis 2012
unter Vertrag. Trainer Skibbe hat Korkmaz am 17. September letztmals in der
Bundesliga aufgeboten, seitdem nur noch dreimal auf die Bank gesetzt.
Ansonsten schmort der Flügelstürmer, dessen Berater sich nach einer neuen
Herausforderung umsieht, regelmäßig auf der Tribüne.

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 15.12.2010  Bindewald wird B-Jugendcoach, Schur löst Skeledzic ab
Quelle: FNP

Slaven Skeledzic ist nicht mehr Trainer der A-Jugend von Eintracht
Frankfurt. «Wir hatten am Montag ein langes Gespräch, an dessen Ende er
darum gebeten hat, von seinen Aufgaben entbunden zu werden», berichtet Armin
Kraaz, der Leiter des Eintracht-Leistungszentrums am Riederwald.

Ab sofort voll verantwortlicher Trainer: Uwe Bindewald übernimmt von
Alexander Schur die Eintracht-B-Jugend. Foto: KleinAb sofort voll
verantwortlicher Trainer: Uwe Bindewald übernimmt von Alexander Schur die
Eintracht-B-Jugend. Foto: KleinAb sofort voll verantwortlicher Trainer: Uwe
Bindewald übernimmt von Alexander Schur die Eintracht-B-Jugend. Foto:
KleinFrankfurt. Kurz vor Weihnachten wurden bei der Eintracht also noch
einmal kräftig die Stühle gerückt. Die A-Jugend übernimmt ab sofort
Alexander Schur, der bisher die ebenfalls in der Bundesliga spielende U 17
anleitete. Sein Nachfolger wiederum wird Uwe «Zico» Bindewald. Der ehemalige
Bundesligaprofi war im letzten halben Jahr Assistent von Oscar Corrochano
beim U 23-Regionalligateam. Wer dort neuer Co-Trainer wird, ist noch nicht
geklärt.

Sportlich erreichte die Eintracht-A-Jugend am vergangenen Wochenende einen
neuen Tiefpunkt: Sie unterlag in der Bundesliga Süd/Südwest mit 1:6 beim SC
Freiburg. In insgesamt 13 Pflichtspielen in dieser Saison hat die Mannschaft
unter Skeledzic ganze drei Mal gewonnen und drei Mal unentschieden gespielt.
Das Pokalaus beim Regionalligisten Carl Zeiss Jena war für die
Verantwortlichen schon bitter genug, die Klatsche im Breisgau nun nicht mehr
zu verschmerzen. «Freiburg ist ja keine Übermannschaft. Was ich da gesehen
habe, war von uns sportlich wirklich schlecht. Und überhaupt war die
Tendenz, dass wir immer schlechter geworden sind», erklärt Kraaz. Persönlich
bedaure er, dass Skeledzic nun gescheitert sei: «Er kam damals 1999 als
Co-Trainer zu mir in die A-Jugend und ich habe großen Respekt vor der
Arbeit, die er geleistet hat. Es tut einem schon leid, wenn es dann soweit
kommt.»

Der Nachfolger von Skeledzic konnte nur Alexander Schur heißen. Schließlich
wurde der mit einem Großteil der Mannschaft vergangene Saison deutscher
B-Jugendmeister. Die also überwiegend dem jüngeren A-Jugendjahrgang
angehörenden Spieler sollten in dieser Runde Erfahrung sammeln, um dann in
der kommenden Saison wieder die Spitzenplätze angreifen zu können. «Einen
guten Mittelfeldplatz haben wir ihnen zugetraut», sagte Kraaz. Stattdessen
hat die Eintracht ganze drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone.

Uwe Bindewald, den am Montagabend Präsident Peter Fischer sehr herzlich zu
seiner «Beförderung» beglückwünschte, kehrte im Sommer als Co-Trainer von
Oscar Corrochano an den Riederwald zurück. In der Saison 2007/2008 war er
bei der Eintracht schon einmal Assistenztrainer – bei der A-Jugend,
ebenfalls unter Corrochano.

Ein Fußballlehrer fehlt

Inzwischen hat der Außenverteidiger von einst, der ob seiner stets
vorbildlichen Einstellung von den Fans sehr verehrt wurde, die
Trainer-A-Lizenz erworben. Damit ist er wie Schur und Corrochano ein
Kandidat für einen Fußballlehrer-Lehrgang im nächsten Jahr. Denn eines ist
klar: Einer der zwei für das Leistungszentrum vorgeschriebenen Fußballlehrer
ist mit Skeledzic dann nicht mehr da. «Entweder einer von den dreien
entschließt sich, den Schein zu machen, oder wir brauchen dann eine externe
Lösung», bestätigt Armin Kraaz.

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 12.08.2010  Der ewige Nikolov
Quelle: Kicker

Stabilität durch Nikolov

Der Showdown in der Torwartentscheidung war für Donnerstag vorgesehen. Am
Nachmittag flog die Mannschaft nach Bremen, von dort aus ging es weiter mit
dem Bus ins Kurztrainingslager nach Wilhelmshaven, wo sich die Eintracht am
Freitag in der 1. DFB-Pokal-Runde beim örtlichen SV präsentiert (19 Uhr).
Und dort wie auch in der Liga wird die alte und neue Nummer eins im
Eintracht-Tor stehen: Oka Nikolov.

Trainer Michael Skibbe hat sich einmal mehr für den 36-Jährigen Routinier
entschieden, Herausforderer Ralf Fährmann, der vor einem Jahr von Schalke 04
an den Main gewechselt war und der knapp 15 Jahre jünger ist, bleibt erneut
das Nachsehen. "Man hat in der vorherigen Saison gesehen, dass Oka unserer
Defensive eine enorme Stabiliät verleiht", begründete Skibbe, der beide
Torleute am Donnerstag über seine Entscheidung unterrichtete.

Der ehemalige mazedonische Nationaltorhüter spielt bereits seit 1991 beim
hessischen Traditionsverein und hat seitdem unter anderem 201
Bundesliga-Partien bestritten.

Während Nikolov mit dem "Bonus des Stammtorhüters der Vorsaison" in die
Vorbereitung ging, hatte Fährmann in den vergangenen Wochen bewiesen, dass
er nach der schweren Spielzeit 2009/10, in der ihn auch eine
Lungenentzündung Substanz gekostet hatte, deutlich aufgeholt hat. Laut
Torwarttrainer Andreas Menger (38) sei Fährmann "auf dem Weg, ein richtig
guter Torhüter zu werden". Der nächste große Schritt wäre, regelmäßig zu
spielen. Dafür muss sich Fährmann aber noch etwas gedulden.

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 11.08.2010  Daniyel Cimens zweiter Anfang bei der Eintracht
Quelle: FNP

Frankfurt. 25 Lenze zählt der höfliche Mann, der den präzisen Flachpass zu
seinem Markenzeichen gemacht hat. Das ist kein außergewöhnliches Alter für
einen Fußballer. Doch in der Regionalliga-Mannschaft des hessischen
Traditionsvereins ist Daniyel Cimen der mit Abstand routinierteste Akteur
und ganz nebenbei der zweitälteste hinter Sebastian Barth (27). «Es ist eine
neue Erfahrung und Herausforderung für mich», sagt Cimen dazu. Und zugleich
ein zweiter Anfang bei den Riederwäldern, zu den er nach dreieinhalb Jahren
bei Eintracht Braunschweig, Kickers Offenbach und Erzgebirge Aue
zurückkehrte.

Seit Anfang Juli, also eine Woche nach dem Vorbereitungsstart, trainiert
Cimen schon bei der U23 von Eintracht Frankfurt. Mit der
Vertragsunterzeichnung für eine Spielzeit ließ er sich aber Zeit. Von seinem
bisherigen Arbeitgeber und Zweitliga-Aufsteiger FC Erzgebirge Aue erhielt er
keinen neuen Vertrag, auf andere unterschriftsreife aus einer Profiliga
wartete er vergeblich. «Ich hatte zwei Anfragen aus der Türkei», meint
Cimen. Doch das Interesse des Zweitligisten Samsunspor erlosch bald, und
auch dessen Ligakonkurrent Erciyesspor konnte sich nicht richtig
entscheiden. «Es war schon eine kuriose Geschichte», wundert sich Cimen über
sein kurzes Gastspiel bei dem Club aus der zentralanatolischen Großstadt
Kayseri, bei dem er geregelte Zuständigkeiten arg vermisste.

Leidenszeit in Aue

Das kann er bei der Eintracht ausschließen. «Für mich ist es wichtig, wieder
spielen zu können», nahm Cimen den Abstieg in die «vierte Liga» in Kauf. In
Aue war ihm das fast die komplette Saison 2009/10 verwehrt geblieben. Im
September vergangenen Jahres hatte sich Daniyel Cimen einen doppelten
Bänderriss zugezogen. Für einen Fußballer erst mal nichts Außergewöhnliches.
Doch nach der Rückkehr in den Trainingsbetrieb rund zehn Wochen später
begann für ihn die zweite und noch viel schlimmere Leidenszeit. «Der Trainer
hat sein Versprechen nicht eingelöst. Er hat mir immer gut zugesprochen,
doch eine Chance habe ich von ihm nicht mehr bekommen. Nicht mal einen
Kurzeinsatz», war Cimen von Coach Rico Schmitt (41) enttäuscht. Allerdings
verhehlt der Ex-Offenbacher nicht, dass es in der Rückrunde «in der
Mannschaft gut lief»; die Sachsen schafften noch den Aufstieg von der
Dritten Liga in die Zweitklassigkeit.

Vom Reservisten zum Chef

In Frankfurt droht ihm eine verordnete Tatenlosigkeit nicht. Im Gegenteil:
Von Trainer Oscar Corrochano und seinem Assistenten Uwe Bindewald – mit
beiden spielte er schon gemeinsam im «Adler»-Trikot – wurde er als
Innenverteidiger geholt und ist gesetzt. «Die jungen Burschen hören auf ihn.
Er kann gut organisieren und hat ein gutes Stellungsspiel und eine gute
Spieleröffnung», charakterisiert Eintracht-Koordinator Holger Müller den
neuen Abwehrchef. Etwaige Mängel im Kopfballspiel sollte der 1,76 Meter
große Cimen, der vom Typ eigentlich ein klassischer defensiver
Mittelfeldspieler ist, kompensieren können.

«Ich versuche an die Qualität heranzukommen, die ich schon bewiesen habe»,
sagt Cimen, der bereits 16 Erst-, 38 Zweit- und 34 Drittliga-Partien
absolvierte. Falls das klappen sollte, könnte sein zweites Kapitel bei der
Eintracht bald wieder vorbei sein. Denn vom Verein habe er die Zusicherung
bekommen, bei einem Angebot eines höherklassigen Clubs in der Winterpause
wechseln zu dürfen.

Mit seiner Freundin, sagt Daniyel Cimen, sei er zunächst aber mal auf
Wohnungssuche im vertrauten Rodgau. Derzeit lebt er wieder bei seinen Eltern
im Ortsteil Nieder-Roden.

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 06.08.2010  Chaftar kehrt zurück
Quelle: FNP

Die neue Saison der Fußball-Regionalliga Süd hat mit einem Paukenschlag
begonnen. In einer vorgezogenen Partie des ersten Spieltags triumphierte die
Zweite Mannschaft des Karlsruher SC beim SSV Ulm mit 4:1. Die beiden
Frankfurter Teams kämpfen heute und morgen um Punkte.

Frankfurt. Gestern Abend reiste Eintracht Frankfurts U23-Team nach München,
zwischen 19 und 20.45 Uhr sollen heute möglichst drei Punkte aus dem Stadion
an der Grünwalder Straße entführt werden. Wie vor zwei Jahren, als die
Riederwälder überraschend beim TSV 1860 II gewannen (1:0).

Mounir Chaftar soll dazu beitragen, dass die Abwehr wie seinerzeit dicht
hält. Am Mittwochabend unterschrieb der 24-Jährige, der bis 2008 noch im
Bundesliga-Kader der Eintracht stand, einen Einjahresvertrag. «Er ist eine
zusätzliche Verstärkung und ein Wunschspieler unseres Trainers», sagt
Eintracht-Koordinator Holger Müller. «Mounir kann links und auch
Innenverteidiger spielen», geht Coach Oscar Corrochano fest davon aus, dass
er die Defensive stabilisiert. In der vergangenen Saison spielte Chaftar für
die Offenbacher Kickers, der Drittligist verlängerte allerdings nicht seinen
Kontrakt.

Nicht nur wegen Chaftars Verpflichtung hat sich die Personallage bei den
Riederwäldern etwas entspannt. Tobias Wedemeyer und Abassin Alikhil kehrten
unterdessen ins Training zurück, somit fallen mit Björn Schnitzer
(Bänderriss), Daniele di Gregorio (Haarriss) und Marius Müller (Entzündung)
«nur» noch drei Spieler aus.

Interessante Typen

Während die Eintracht in ihre dritte Saison in Folge geht, ist für die U 23
des FSV Frankfurt die Regionalliga Neuland. «Wir freuen uns, dass es endlich
losgeht», sehnt Trainer Ramon Berndroth das Aufsteigerduell am Samstag bei
der TSG Hoffenheim II herbei – auch wenn sein Team klarer Außenseiter ist.
Die Kraichgauer verloren das letzte Mal vor knapp drei Jahren ein Heimspiel.
«Jedes Spiel fängt bei 0:0 an. So einer Serie schenken wir nicht viel
Beachtung. Wir haben sehr talentierte Spieler und interessante Typen im
Kader», vertraut der 58-Jährige seiner Mannschaft. Auf Neuzugang Maik Vetter
(Verdacht auf Bänderverletzung) muss er aber wohl verzichten.

Hoffenheim attestiert Berndroth «eine hohe Spielkultur». Beim 5:2-Erfolg
gegen den West-Regionalligisten SV Elversberg nahm er die TSG unter die
Lupe. Das Ziel der Gastgeber ist es, sich «so schnell wie möglich im
gesicherten Mittelfeld zu etablieren», sagt Coach Markus Gisdol. Dem Team um
Kapitän Kai Herdling und dem ehemaligen Eintracht-Akteur Alexander Rosen
(vier Erstliga-Einsätze) wird sogar zugetraut, dass es in der Spitzengruppe
mitmischt.

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 16.07.2010  Chris wird neuer Eintracht-Kapitän
Quelle: hr

Trägt künftig die Binde: Eintracht-Verteidiger Chris.Lange wurde spekuliert,
dann ging alles ganz fix: Verteidiger Chris ist in der kommenden Saison
Kapitän der Frankfurter Eintracht. Derweil muss Maik Franz in den kommenden
Tagen eine Zwangspause einlegen.

Mehr zum ThemaGekas im Trainingslager angekommen (15.07.2010)
Eintracht-Trainer Michael Skibbe bestätigte am Freitag im Trainingslager in
Grünberg, dass er sich auf Chris als Spielführer festgelegt habe. "Er ist
der richtige Kapitän für unsere Mannschaft", meinte Skibbe gegenüber dem hr.
Stellvertreter des neuen Wortführers wird Patrick Ochs. Neben seiner langen
Vereinszugehörigkeit spreche vor allem die Klasse des Brasilianers für diese
Entscheidung. "Er ist der Stammspieler in unserem Abwehrverband. Ist Chris
gesund, wird er auch spielen."

Ursprünglich hatte Skibbe seine Entscheidung erst nach dem zweiten
Trainingslager im August bekannt geben wollen. Nun ging es doch schneller:
"Anders als im letzten Jahr kenne ich die Spieler schon eine Saison lang",
begründete Skibbe seine Wahl. Die Entscheidung für den Brasilianer stand
ohnehin schon länger fest: "Ich habe mit Chris schon am Ende der Saison
darüber gesprochen, dass ich beabsichtige, ihn zum Kapitän zu machen."

Für Chris, der seit 2003 den Adler auf der Brust trägt, ist es eine Ehre,
die Mannschaft in der neuen Saison aufs Feld führen zu dürfen: "Ich bin
stolz, und ich werde alles dafür geben, die Mannschaft in die Erfolgsspur zu
bringen", sagte der 31-Jährige dem hr. Chris kündigte an, auf dem Platz als
Vorbild für die Mannschaft voranzugehen. Vor allem um die Jüngeren im Kader
will sich der neue Kapitän mit viel Einfühlungsvermögen kümmern: "Bei den
jungen Spielern muss man die richtigen Worte finden."

hr - Gebühren für gutes Programm
Informationen zur Rundfunkgebühr
Franz humpelt verletzt vom Feld
Weniger erfreulich verlief der Arbeitstag für Maik Franz. Der Verteidiger
zog sich während des Trainings eine Verletzung am rechten Fuß zu. Auslöser
war ein harter Schuss von Stürmer Ioannis Amanatidis, den "Iron-Maik" auf
die Fußspitze bekam. "Er hat einen stechenden Schmerz verspürt", meinte
Skibbe. Franz humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz und fuhr zur
Untersuchung in eine Frankfurter Klinik.

Nur wenig später konnte der 28-Jährige auf seiner Facebook-Seite selbst
Entwarnung geben. "Die Untersuchung im Krankenhaus hat ergeben, dass es sich
nur um eine Überdehnung handelt und nichts kaputt ist", schrieb Franz
erleichtert. Er könne voraussichtlich in ein paar Tagen wieder ins Training
einsteigen.

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 06.07.2010  Trainingsauftakt bei der Eintracht
Quelle: EF

Am heutigen Montag hat Trainer Michael Skibbe seine Mannschaft zur ersten
Trainingseinheit der Vorbeitung auf die Saison 2010/11 gebeten. Über 1000
Zuschauer besuchten das erste Zusammenkommen des neuen Kaders in der
heimischen Commerzbank-Arena.

Endlich geht es wieder los: Amanatidis, Tzavellas und Altintop

26 Spieler standen um 15 Uhr auf dem Rasen der Commerzbank-Arena. Darunter
auch die Neuzugänge Georgios Tzavellas (kam von Panionios Athen) und
Sebastian Rode (ehemals Kickers Offenbach), Sonny Kittel aus unserer U17
und Torwart Andreas Rössl, der von der Eintracht-U23 als dritter Keeper in
den Profikader aufgerückt ist. Ebenfalls dabei, unser Rückkehrer Markus
Steinhöfer (war an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen) und der wieder
genesene Aleksandar Vasoski. Zudem trainierte Aykut Özer, Torwart unserer
U17, als vierter Mann im Tor mit.

Verzichten musste Michael Skibbe unter anderem auf den verletzten Zlatan
Bajramovic, Selim Teber sowie auf die WM-Teilnehmer Theofanis Gekas, Habib
Bellaid, Ricardo Clark und Pirmin Schwegler, die sich derzeit noch im Urlaub
befinden.

Aufgrund der hessischen Sommerferien waren unter den über 1000 Fans, die
sich das Training nicht entgehen lassen wollten, auch viele Kinder und
Jugendliche. Viele bereits im neuen Eintracht-Trikot. Zwar war die
eigentliche "fußballfreie Zeit" dank der Weltmeisterschaft nicht ganz so
fußballos, wie im vergangenen Jahr, aber dennoch freuen sich die Fans ganz
besonders auf den Start der neuen Saison. "WM ist einfach WM. Mit der
Bundesliga ist man dank der Liebe zur Eintracht viel mehr verbunden. Ich
habe eine Dauerkarte, sehe meinen Verein alle ein bis zwei Wochen. Ich freue
mich darauf, wieder regelmäßig ins Stadion zu gehen. Was die neuen Spieler
angeht, so wünsche ich mir, dass sie sich optimal in die Mannschaft
integrieren." so Eintracht-Anhängerin Katharina Baumann aus Neu-Isenburg.

Auch Sven Faber aus Bad Homburg sieht das ähnlich: "Ich wünsche mir, dass
besonders Theofanis Gekas das bringt, was man sich von ihm erhofft - nämlich
Tore. Und das bringt uns weiter. Außerdem hoffe ich auf einen guten Ersatz
auf der Position von Christoph Spycher. Alles in allem bin ich
zuversichtlich. Ich denke, wir kommen in der Tabelle so weit wie vergangene
Saison, eher noch weiter nach oben. Hauptsache, das Team bleibt von
Verletzungen verschont."

Für den treuen Fan Sabine aus Frankfurt steht jedoch noch etwas anderes im
Vordergrund: "Ich finde es wichtig, dass unsere Jugendspieler gefördert
werden und Spielpraxis erhalten, wie zum Beispiel Cenk Tosun oder auch
andere Spieler aus unserer U23. Ansonsten hoffe ich darauf, dass wir
verletzungsfrei bleiben und in dieser Saison wieder schöne Spiele zu sehen
bekommen. Ich freue mich sehr, dass es wieder losgeht."

Erster Wehmutstropfen der neuen Saison: Chris musste das Training
verletzungsbedingt abbrechen. Grund hierfür waren muskuläre Probleme in der
Leistengegend. Er befindet sich zurzeit zu weiteren Untersuchungen im
Krankenhaus." Chris' Leiste hat wieder gezwickt, daher musste er aufhören.
Es ist leider ein ähnliches Problem, wie in der vergangenen Rückrunde. Wir
hoffen, dass es nichts schlimmes ist," so Michael Skibbe, der generell
positiv in die Saison geht: "Wir haben einen ausgewogenen und guten Kader.
Besonders in der Offensive haben wir zugelegt und uns gut verstärkt. Ich
denke, im Sturm sind wir in der neuen Saison besser aufgestellt, als in der
vergangenen."

Auch Maik Franz freut sich, dass es wieder losgeht, trotz der anstrengenden
Vorbereitungszeit, die nun ansteht: "Ich habe mich sehr auf heute gefreut,
auch wenn die Zeit, die jetzt beginnt die härteste ist. Wir arbeiten die
Dinge auf, bei denen wir vergangene Saison Defizite hatten und werden daran
arbeiten. Wir haben ein gutes Team und eine gute Mischung aus jungen und
erfahrenen Spielern. Nun müssen wir nur noch vom Verletzungspech verschont
bleiben."

In dieser Woche trainiert die Eintracht jeweils zweimal am Tag, morgens
gehts zum laufen in den Wald, am Nachmittag wird normal trainiert. Bereits
am Samstag steht dann der erste Test auf dem Programm, wenn tritt unsere
Mannschaft um 16:30 Uhr gegen den FC Olympia Fauerbach in Friedberg antritt

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 28.06.2010  Eintracht-Auftakt im DFB-Pokal in Wilhelmshaven
Quelle: EF

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das Erstrundenauftaktspiel von Eintracht
Frankfurt im DFB-Pokal beim Nord-Regionalligisten SV Wilhelmshaven für
Freitag, 13. August 2010, angesetzt. Spielbeginn im rund 7.500 Zuschauer
fassenden Jadestadion wird um 19:00 Uhr sein.

Eintrittskarten-Bestellungen für Tickets aus dem Gastkontingent von
Eintracht Frankfurt sind ab Montag, 05. Juli 2010 (ab 10:00 Uhr), per
Online-Formular im Internet auf www.eintracht.de möglich. Die Ticketpreise
werden zeitnah bekanntgegeben.

Es ist zu berücksichtigen, dass eine Bestellannahme seitens Eintracht
Frankfurt, unabhängig vom Zeitpunkt des Bestelleingangs, keine
Kartenzuteilung garantiert. Sollte die Nachfrage das zur Verfügung stehende
Angebot übersteigen, werden die Vielfahrer und offiziellen Fanclubs von
Eintracht Frankfurt vorrangig bearbeitet!

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 24.06.2010  Eintracht trauert um Jörg Berger
Quelle: EF

Eintracht Frankfurt trauert um seinen ehemaligen Trainer Jörg Berger. Wie
der Rohwolt-Verlag – der Bergers Biographie „Meine zwei Halbzeiten : Ein
Leben in Ost und West“ – veröffentlicht hatte – heute vermeldete, verstarb
der ehemalige Eintracht-Trainer bereits am gestrigen Mittwoch im Kreise
seiner Familie. Jörg Berger wurde 65 Jahre alt.

Jörg Berger coachte die Adlerträger zweimal. Sein erstes Engagement dauerte
vom 02. Januar 1989 bis 13. April 1991. Danach führte ihn seine
Trainerkarriere noch einmal an den Main, und zwar vom 19. April bis zum 19.
Dezember 1999.

1989 rettete er die Eintracht vor dem Abstieg in die Zweitklassigkeit. In
zwei Relegationsspielen gegen den 1.FC Saarbrücken konnte die Bundesliga
gehalten werden. In der darauffolgenden Saison startete die Eintracht unter
Berger zum Höhenflug: vom Abstiegskandidaten wurde die Mannschaft zeitweise
zum Meisterschaftsanwärter! „Mit Hessen zurück an die Spitze“ war das Motto,
denn Profis wie Ralf Falkenmayer, Uwe Bein und viele andere kamen aus der
Region.

1999 vollbrachte Jörg Berger dann das legendäre „Wunder von Frankfurt“, als
er die Eintracht, die in der Tabelle schon abgeschlagen schien, mit vier
Siegen in Folgen vor dem Abstieg rettete. Unvergessen dabei natürlich das
sagenumwobene 5:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern am letzten Spieltag.

„Jörg Berger war ein unglaublich toller Motivator, der seine Spieler immer
mit sehr viel Menschlichkeit behandelt hat und sich gut in sie
hineinversetzten konnte. Er hat uns zweimal vor dem Abstieg gerettet und
nicht nur deshalb bewiesen, welch’ großer Trainer er gewesen ist. Ich bin
tief betroffen“, so Karl-Heinz Körbel, Bundesliga-Rekordspieler unserer
Eintracht.

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 02.06.2010  Wolfgang Steubing AG ist neuer Aktionär
Quelle: EF

Am Mittwoch unterzeichneten Eintracht Frankfurt e.V. und die Wolfgang
Steubing AG einen Aktienkaufvertrag, durch den die Wolfgang Steubing AG von
Eintracht Frankfurt e.V. 100.000 Stückaktien an der Eintracht Frankfurt
Fußball AG übernehmen wird.

Wolfgang Steubing und Peter Fischer bei der Vertragsunterzeichnung

Wolfgang Steubing, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der Wolfgang
Steubing AG, ist Eintracht Frankfurt seit vielen Jahren als Förderer des
Vereins und Partner der Fußball AG eng verbunden.

Vereinspräsident Peter Fischer: „Mit Wolfgang Steubing pflegen wir nicht nur
seit vielen Jahren enge freundschaftliche Beziehungen, sondern konnten auch
einen hervorragenden Geschäftsmann mit einem gut geführten Unternehmen als
Aktionärspartner gewinnen. Darüber hinaus wird uns der Erlös helfen, unseren
Eigenkapitalanteil beim Neubauprojekt Riederwald weiter zu erhöhen und damit
die langfristigen Verpflichtungen des Verein zu reduzieren.“

Die neuen Anteilsverhältnisse stellen sich damit wie folgt dar:
Hauptaktionär bleibt Eintracht Frankfurt e.V. mit einem Kapitalanteil von
etwa 68%, die Freunde der Eintracht Frankfurt AG halten weiter etwa 28,5%
Anteile und die Steubing AG übernimmt einen Kapitalanteil von etwa 3,5%.

Die Übertragung der Aktien, die im besten Einvernehmen mit dem Aktionär
Freunde der Eintracht Frankfurt AG vonstatten geht, wird mit der Zustimmung
der Hauptversammlung der Eintracht Frankfurt Fußball AG am 29. Juni 2010
rechtswirksam.

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 28.05.2010  Uwe Bindewald kehrt zurück
Quelle: FNP

Vorhang auf zum letzten Spieltag in der Fußball-Regionalliga Süd: Die U 23
von Eintracht Frankfurt muss zum Rundenfinale nach Heilbronn reisen und
trifft dort am Samstag (14 Uhr) auf die SG Sonnenhof Großaspach.

Frankfurt. «Es geht zwar für beide Mannschaften um nichts mehr, aber
trotzdem wollen wir eine gute Rückrunde erfolgreich beenden», sagt Trainer
Oscar Corrochano vor dem Kräftemessen mit den zwölftplatzierten Schwaben.
Die Eintracht kann mit einem Sieg noch Position sechs erobern, aber auch
noch auf den zehnten Tabellenrang zurückfallen.

Mit der bisherigen Ausbeute von sechs Siegen und fünf Unentschieden bei fünf
Niederlagen in der zweiten Saisonhälfte ist der Spanier zufrieden. «Wenn wir
gewinnen, können wir die Hinrunden-Ausbeute noch übertreffen», meint der
33-Jährige, der in der Hinrunde noch als Co-Trainer von Frank Leicht tätig
war. Seitdem Weggang Leichts zum Drittligisten SV Sandhausen Ende Februar
liegt die Verantwortung bei Corrochano, der auch in der nächsten Saison die
U 23 trainiert. Ihm zur Seite steht künftig Uwe Bindewald. Der frühere
Eintracht-Profi war vor einigen Jahren schon einmal im Jugendbereich am
Riederwald aktiv.

Dagegen heißt es für eine Reihe von Akteuren Abschied nehmen. Als Abgänge
stehen bereits Torjäger Martin Hess (Wacker Burghausen), Christian Höfer,
Jürgen Mössmer, Timothy Chandler, Sebastian Fiedler und Daniel Halke (alle
Ziel unbekannt) fest. Offen ist die Zukunft des abwanderungswilligen Yannick
Stark, ebenso der Verbleib von Thomas Gentner, Stefan Haben und Sascha
Boller. «Die wollen wir unbedingt halten», so Corrochano.

Auf Trennung stehen die Zeichen bei Telmo Teixeira-Rebelo und Abdessamad
Fachat. Das Duo kann trotz laufender Verträge bis 30. Juni 2011 die
Riederwälder vorzeitig verlassen. «Wenn sie ein Angebot haben, legen wir
ihnen keine Steine in den Weg», macht der Frankfurter Coach deutlich.

Davor waren schon die Zugänge von Marius Müller (Hünfelder SV), Marius
Bornwasser (TSG Wörsdorf), Sascha Wolfert (Kickers Offenbach II), Daniele di
Gregorio (Rot-Weiss Frankfurt) und Zubayr Amiri (Viktoria Aschaffenburg)
fix. Darüberhinaus rücken aus der eigenen U 19 Kevin Kraus, Björn Schnitzer,
Abassin Alikhil und Tobias Wedemeyer auf.

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© Eintracht Power, 1996-2011 - Stand: 03.04.2011 Fehlt das Menü?
Erstfassung: 17.06.2009