149 : HARTWIG - HESSE - STIFTUNG
134 : Abzeichen der "Töchterheime der Mathilde-Zimmer-Stiftung".
Friedrich Zimmer (Prof.ev.Theologie,1855-1939) gründete die Schwesternschaft des ev.Diakonievereins und 1907 die Töchterheime für die Fortbildung nach 10-jähriger Schulzeit zur Hausfrau oder Sozialarbeiterin mit christl.Einstellung (Heimchen).
1920 gab es 10 Heime, z.B. 2 in Berlin, 2 in Weimar, 3 in Eisenach, 3 in Kassel. Nach dem 2.Weltkrieg wurden die Ausbildungsarten erweitert.
Die Abzeichen wurden (zumindest) in den 20er Jahren ständig getragen, dazu die Schleife mit den Farben (hier rot-grün = Liebe und Treue) des Elisabeth-Hauses in Kassel-Wilhelmshöhe.
Der Anhänger wurde damals "Tugendrose" genannt.
756a : Stiftung "Eisenbahn Töchterhort", 1914, Ehrenzeichen 1.Klasse (Steckmedaille).
Auf der Rückseite : Grosses erleben macht ehrfürchtig und im Herzen fest. Kaiser Wilhelm II 1916
756b : 1914, Ehrenzeichen 2.Klasse (Medaille am Band).
756c : 1914, auf der Rückseite : Paul v.Breitenbach
Text auf dem Etui : "Christianenheim des Eisenbahn-Töchterhorts, RS : 1914. Der Weltkrieg bricht an. Sturm fegt durchs Land, Wetterwolken verschleiern die Zukunft. Auf stählerner Spur, auf geflügeltem Rad, voran Deutschlands todesgemuter Wehr jagt der Kriegsgott daher, stoßbereit das Schwert, mit lodernder Fackel - dem Feinde entgegen. Licht bricht hervor - kündend den Sieg und glückvollen Frieden !"
Im Jahre 1902 wurde der "Eisenbahn -Töchterhort" geschaffen und nach dem Zusammenschluss der deutschen Eisenbahnen mit dem 1922 gegründeten "Knabenhort" zum "Reichsbahn-Waisenhort" vereinigt.
Seit 1945 ist die mildtätige Stiftung "Eisenbahn-Waisenhort" (EWH) als traditionsreiche Selbsthilfeeinrichtung der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner zum Nutzen ihrer Kinder tätig, unterstützt und betreut Voll-, Halb-, Sozial- und Alterswaisen sowie hilfsbedürftige Kinder von aktiven und ehemaligen Bahnbeschäftigten.