Kozeption 2008

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  Email: zwergenstuebchen@naumburg.eu

 

  Inhaltsverzeichnis:
  Vorwort 
  Das Konzept der Kindertagesstätte 
1. Unser Auftrag als städtische Tageseinrichtung
2. Träger der Einrichtung 
3. Geschichte des Kindergartens
4.
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
4.8
4.9 
Rahmenbedingungen
Lage des Kindergartens 
Aufnahmeverfahren
Eingewöhnung
Wir über uns
Fahrdienst
Öffnungszeiten
Gebühren
Das Team
Die räumliche Ausstattung
5.
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
Unsere Ziele
Emotionale und soziale Kompetenz
Kognitive Fähigkeiten
Mathematisches, umwelt- und naturwissenschaftliches Grundverständnis
Sprache und Sprechen
Bewegung
Wahrnehmung
6. Tagesablauf
7. 
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.7
Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit
Situationsansatz
Partizipation
Kooperation mit der Elbetal-Schule
Freispiel

Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf
Kinder unter drei
Qualitätsmanagement
8. Teamarbeit und Weiterbildung
9.
9.1
9.2
9.2.1
9.2.2
9.3

9.3.1
9.3.2
Erziehungspartnerschaft mit Eltern
Standards
Gesundheitsvorsorge
Kranke Kinder und Medikamente
Gesundheitsbewusstsein
Auf ein gutes Miteinander
Kontakt zu den Eltern heißt in der Praxis
Das brauche ich im Kindergarten
10.  Öffentlichkeitsarbeit
11. Schlusswort
12. Anhang

                                                                                                      
 Vorwort
Kinder


Kinder wollen sich bewegen, Kindern macht Bewegung Spaß,
weil sie so die Welt erleben, Menschen, Tiere, Blumen, Gras.
Kinder wollen laufen, springen, kullern, klettern und sich dreh'n,
wollen tanzen, lärmen und singen, mutig mal ganz oben steh'n.

Ihren Körper so entdecken,
und ihm immer mehr vertrau'n,
wollen tasten, riechen, schmecken,
und entdecken, hören, schau'n,
fühlen, wach mit allen Sinnen innere Bewegung - Glück.

Lasst die Kinder dies gewinnen und erleben Stück für Stück.

v. Karin Schaffner


 Das Konzept der Kindertagesstätte

 Wir als Team des Zwergenstübchens, wollen

-     offen sein für Vorschläge, Ideen und Anregungen

-         das offene Gespräch

-         Gruppen übergreifend arbeiten

-         selbstständige, selbstbewusste Kinder

-         das komplette Raumangebot nutzen

-         Projekte und Kleingruppenarbeit

Und wünschen uns, ...

-          dass Verständnis unsere Arbeit begleitet

-          das Wohl des Kindes zu sehen und lehnen Konkurrenzdenken ab

-          eine Zusammenarbeit mit allen Eltern

Unsere Aufgabe ist es, ...

-          den Übergang in den Kindergarten und in die Schule so fließend und individuell wie möglich zu gestalten

-          Wissen in allen Bereichen zu vermitteln und Flexibilität in der Arbeit zu zeigen

-          die Selbstbestimmung der Kinder zu achten

-          bedürfnisorientiert zu arbeiten; d.h. beobachten, erkennen, befriedigen, fördern

-          Freiräume zur Selbsterfahrung zu schaffen und die Gemeinschaftsfähigkeit zu unterstützen

-          Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln

-          Problem-, Konflikt- und Lösungsbewusstsein zu vermitteln

-          die Entwicklung der sozialen und emotionalen Kompetenz der Kinder auszubilden und ihre psychische wie physische Stabilität zu fördern

-          unsere pädagogische Arbeit ständig neu zu hinterfragen und zu überdenken

  

 

1.  Unser Auftrag als städtische Tageseinrichtung

 "Kinder sind Persönlichkeiten mit eigener Grundeinstellung und Seele.
Kinder müssen nicht erst Menschen werden, sondern sind Menschen. Kinder dürfen und sollen Fehler machen, weil sie Kinder sind“.

 Der Unterschied zwischen Erwachsenen und Kinder ist:

 „Kinder haben Zeit - und Erwachsene nie!"

Unsere Einrichtung arbeitet nach dem hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.
Dieser soll als Grundlage zur Verfügung gestellt werden, um jedes Kind in seinen individuellen Voraussetzungen, seiner Persönlichkeit und seinem Entwicklungsstand anzunehmen, angemessen zu begleiten und zu unterstützen.

Die Jugendhilfe ist seit Inkrafttreten des Gesetzes §8a SGB VIII verpflichtet, das Kindeswohl sicherzustellen.

Dies bedeutet für die Kindertagesstätten, dass die Leitung verpflichtet ist, bei vermuteter Kindeswohlgefährdung, das zuständige Jugendamt zu informieren.
 

2.  Träger der Tagesstätte

 Träger unserer Einrichtung ist die Stadt Naumburg.

 3.  Geschichte des Kindergartens

 Der Kindergarten „Zwergenstübchen“ Elbenberg wurde

  • 1974 erbaut,

  •  und am 1. Februar 1975 eröffnet.

  • 1995 fand eine komplette Sanierung des Gebäudes statt.

4.  Rahmenbedingungen

4.1     Lage der Einrichtung

Elbenberg ist ein Ortsteil von Naumburg mit ca. 1200 Einwohnern.

Der Kindergarten befindet sich zentral in der Ortsmitte, und liegt nahe am Wald.

Das Gebäude umfasst ca. 600m² mit angrenzendem Außengelände von ca.3000m².

Die KITA ist verkehrsgünstig zu erreichen und bietet den Eltern genügend Parkmöglichkeiten.

 

4.2     Aufnahmeverfahren

Wir nehmen ganzjährig Kinder ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr aller Konfessionen und aller Nationalitäten der Ortsteile Altendorf, Heimarshausen und Elbenberg auf.

 

Bei freien Kapazitäten nehmen wir auch gern Kinder aus umliegenden Gemeinden auf.

 

Im Vorlauf der Kindergartenzeit bieten wir den zukünftigen Kindergartenkindern kostenlose „Schnuppertage“ an.

Uns ist es wichtig, dass die Kinder an mindestens drei Tagen mit einer vertrauten Person den Kindergarten besuchen.

Dies erfolgt nach individueller Absprache.

 

Möchten Sie näheres erfahren, so vereinbaren Sie bitte einen Gesprächstermin.

 

Sie erreichen uns

4.3    Eingewöhnung

Wenn ein Kind in den Kindergarten kommt, ist dies meistens die erste längere Trennung von den Eltern und der gewohnten Umgebung.

Für das Kind bedeutet der Besuch des Kindergartens, sich zurechtfinden zu müssen in einer fremden Welt mit fremden Menschen.
Die Räume sind unbekannt und schon aufgrund ihrer Größe und Ausstattung aufregend.
Das Kind muss eine Beziehung zu ihm fremden Personen aufbauen.
Das Zusammensein mit vielen anderen Kindern ist neu und ungewohnt.
Das Kind muss sich an einen neuen Rhythmus anpassen.

Dies geringer. sind hohe Anforderungen an das Kind.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass sich das Kind gut eingewöhnt.

Die Eingewöhnungszeit beträgt in der Regel 1 bis 2 Wochen.

Kinder gehen wesentlich angstfreier mit neuen Situationen um, wenn diese Trennungssituation schonend und verständnisvoll durch Begleitung einer vertrauten Bezugsperson gestaltet wird.

 
Auch die Erkrankungsrate ist dann wesentlich geringer.  

Dieses Modell zur Eingewöhnung gibt Eltern und Erzieherinnen Verhaltenssicherheit und klare Handlungsanweisungen.
Es ist wichtig, dass die Aufgabe der Eingewöhnung des Kindes durch ein und dieselbe Erzieherin übernommen wird.

Das Kind sollte während dieser sensiblen Phase nach Möglichkeit nicht mit mehr als zwei Personen konfrontiert werden, damit sich zu diesen Personen eine gesicherte Bindung entwickeln kann.

Die täglich erlebte Anwesenheit immer gleicher Personen vermittelt Sicherheit und Orientierung.

 4.4     Wir über uns

 Unser Kindergarten ist eine dreigruppige Einrichtung für bis zu 70 Kinder.

  • Die Integrationsgruppe „Trolle“ ist alters- und geschlechtsgemischt für 3- bis 6 jährige Kinder, unter anderem mit besonderem Unterstützungsbedarf.

  • Die Regelgruppe „Wichtel“ ist alters- und geschlechtsgemischt für 3- bis 6 jährige Kinder.

  • Die Kleinkindgruppe „Kobold“ ist geschlechtsgemischt und bietet Platz für bis zu 20 2- bis 3 jährige Kinder.

Die Gruppen werden von jeweils mindestens 1,5 Fachkräften betreut. Heilpädagogisches Personal wird bei Bedarf eingestellt.

 

4.5.      Fahrdienst

 

Wir bieten Kindern ab dem dritten Lebensjahr einen kostenlosen Bustransfer von und nach den Ortsteilen Heimarshausen und Altendorf an.

Dieser verkehrt im Bedarfsfall ab Heimarshausen um 8:00 Uhr und ab Altendorf 8:10 Uhr; Rückfahrt ab 12:45 Uhr.

 

4.6.      Öffnungszeiten 
 

Zur Unterstützung berufstätiger Eltern haben wir seit März 2008 die Betreuungszeiten erweitert.


Ein weiteres Angebot ist, die Kinder nur für die Nachmittagsbetreuung anzumelden.
Dienstags bis Donnerstags wird ein warmes Mittagessen angeboten.

Am Mittagessen können alle Kinder teilnehmen, auch, wenn sie nicht das Nachmittagsangebot wahrnehmen.

Regelzeit:

Montag bis Freitag                      7:30 Uhr – 13:30 Uhr

Erweitertes Angebot:

Dienstag bis Donnerstag             7:30 Uhr – 16:30 Uhr


Nachmittagsangebot:
Dienstag bis Donnerstag           13:30 Uhr – 16:30 Uhr

 

4.7.      Gebühren

 Der Kindergartenbeitrag beträgt für die: 

Vormittagsbetreuung  90 €,-

 

und die Nachmittagsbetreuung 44 €,-.

 

Bei einer Belegung unter 14 Kindern kostet die Nachmittagsbetreuung 60 €.


Besuchen gleichzeitig mehrere Kinder einer Familie den Kindergarten, so kostet der Vormittagsbeitrag für das zweite Kind die Hälfte.

Jedes weitere Kind ist vormittags beitragsfrei.

Die Kosten der Nachmittagsbetreuung bleiben unverändert.

Durch das „Bambini - Programm“ des Landes Hessen ist für alle Kinder des letzten Kindergartenjahres die Vormittagsbetreuung kostenlos.

Der Kindergartenbeitrag ist fortlaufend ganzjährig zu zahlen.

 

Dies gilt somit auch bei Fehlen des Kindes.

 

Des Weiteren erheben wir ein monatliches Getränkegeld in Höhe von monatlich 2,50 €. Dieser Betrag wird per Lastschrift einmal im Jahr eingezogen.

 
Nimmt Ihr Kind am Mittagessen teil, wird dies ebenfalls per Lastschrift am Monatsende eingezogen.

 

Die Kosten hierfür betragen 2,30 € pro Tag und Kind.

 

Ein Gastessen kann zum Preis von 3 € - pro Person gebucht werden.

Die Anmeldung hierzu muss bis spätestens am Vortag erfolgen.

 

Bei Krankheit und Urlaub ist eine Abmeldung erst zum darauffolgenden Tag möglich.


Der Mindestzeitraum zur verbindlichen Teilnahme an der Nachmittagsbetreuung beträgt ein halbes Jahr.


 

4.8.      Das Team

 Unser derzeitiges Team besteht aus:  

Jeanette Bossaerts - Uhlig
Heilpädagogin,
Leiterin der Einrichtung

Marianne Kunzemann
Heilpädagogin,
stellvertretende Leiterin

Marlies Husemann,
Kinderpflegerin,
Erzieherin in Ausbildung
steht Ihnen zu Fachfragen zum Thema Sprache zur Verfügung.

Marina Tillack
Erzieherin,
Praxisanleiterin

Julia Beller
Berufspraktikantin

Stefanie Volz
Berufspraktikantin

Birgit Sinning
Raumpflegerin

4.9.      Die räumliche Ausstattung

 Alle drei Gruppenräume sind hell und freundlich gestaltet und verfügen über einen regelbaren Sonnenschutz.

 Sie sind mit einem:

  • Frühstücksbereich,

  • einer Puppenwohnung

  •  einem Konstruktions- / Kreativbereich

  • und einer zweiten Hochebene (in der Kleinkindgruppe durch Fallschutznetze gesichert) ausgestattet.

Jeder Gruppenraum verfügt über einen eigenen Zugang zum großzügigen Freigelände.

 

 

 Im Flurbereich befinden sich verschiedene Spielbereiche, in denen ein erweitertes Freispielangebot wahrgenommen werden kann:

z.B.  eine Bau- und Konstruktionsecke,

        ein Kaufmannsladen,

        eine Kuschelecke,

        eine separierter „Snoozelraum“

        (Entspannungs-. und Ruheraum)

        sowie eine Kinderbücherei,

 

eine Garderobe mit Trennfächern,

zusätzlich verfügt jedes Kind

über ein „Eigentumsfach“

in dem seine eigenen

Dinge aufbewahrt werden.

 

 

 Unser KITA „ Zwergenstübchen “ verfügt im Weiteren über einen Mehrzweckraum, der zum Toben und Bewegen einlädt.

 

Zu den weiteren Räumlichkeiten unseres „ Zwergenstübchens “ zählen:

eine Küche mit separater Kinderküche,

einen Waschraum,

Sanitärräume mit integriertem Wickelbereich,

einen Material- und einen Hauswirtschaftsraum,

Außenspielzeuge finden in einem eigenen Raum ihren Platz.

 

( Neubau der Matschanlage mit Unterstützung der Eltern)

 

                                                                                                   
 

Unser Außengelände bietet einen Wechsel von schattigen und sonnigen Spielflächen, mit Rasen- und Sandböden, sowie gepflasterten Wegen.

 

 

Das Gelände ist durch Wiesen, Büsche, Hecken, Hochstämme und einer Kräuterspirale abwechslungsreich gestaltet.

Wir verfügen außerdem über Schaukeln, Wippen, einen Kletter- und beschatteten Matschbereich, sowie eine Wasserpumpe mit Bachlauf.

 

Es lädt die Kinder zum Verweilen, Klettern, Verstecken und Toben ein.

 

Die Außenspielfahrzeuge können im gesamten Außenbereich eingesetzt werden.


Alle Spielgeräte sind durch den TÜV abgenommen und mit Fallschutzböden gesichert

 

5.  Unsere Ziele

5.1 Emotionale und soziale Kompetenz

Die Kinder entwickeln im Kontakt untereinander und mit Bezugspersonen die Fähigkeit, sich zu erleben, sowie ihre Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken.

Überschaubare Strukturen und eine angenehme Atmosphäre sind dafür unverzichtbar.

Verlässliche Beziehungen zu Erzieherinnen und Kindern vermitteln Sicherheit.

Für die Entwicklung eines positiven Selbstbildes sind Wertschätzung, Kompetenz und Erfahrung von Autonomie notwendige Bedingungen.

Sich seiner Gefühle bewusst zu werden, mit negativen Gefühlen und Stresssituationen umzugehen, ist ein wichtiger Schritt beim Erwerb von emotionaler Kompetenz.

 

„Jedes Gefühl ist okay, aber nicht jedes Verhalten“

Entwicklung der sozial-emotionalen Kompetenz heißt für uns:

- Kinder und Erwachsene kennen zu lernen und sich in einer
- Gemeinschaft zu erleben

- Beziehungen aufzubauen und aktiv mitzugestalten.

- Konfliktsituationen zu lösen.

- Gefühle und Bedürfnisse anderer zu berücksichtigen.

- Verständnis zu entwickeln.

- Die Notwendigkeit von Regeln zu erkennen und diese einzuhalten.

 

5.2 Kognitive Fähigkeiten

 Kinder bilden ihre kognitiven Fähigkeiten, indem sie Erfahrungen durch sinnliche Wahrnehmung machen und damit ihr Bild von der Welt formen, erweitern und ordnen.

Die Freude am Lernen, Neugier und Lust am Erkunden sind nie stärker ausgeprägt als im Kindergartenalter.

Es ist uns wichtig, die Eigenaktivitäten der Kinder zu bestärken.

Sie sollen zum Nachdenken angeregt und motiviert werden.

Lösungen werden nicht vorgegeben, sondern sollen von den Kindern selber gefunden werden.

Durch naturwissenschaftliche, mathematische und sprachliche Übungen werden sie zu logischem Denken motiviert und erweitern somit ihr Wissen.

 

 

 

5.3 Mathematische, umwelt- und naturwissenschaftliche Grundverständnisse

Dieser Punkt heißt nicht, dass wir im Kindergarten Mathematik oder Naturwissenschaften unterrichten.

Wir lassen diesen Punkt spielerisch einfließen, indem wir z.B. bei den Brettspielen zusammen mit den Kindern die „Augen“ auf dem Würfel oder die Felder, die vorgerückt werden, zählen.

Wenn wir in den Wald gehen, sammeln wir z.B. Blätter und überlegen gemeinsam, zu welchem Baum das Blatt gehört.

Mit so alltäglichen Dingen lernen die Kinder Zahlen verstehen und Mengenverhältnisse zu erkennen.

Wir gehen mit den Kindern jeden Freitag in den Wald, um ihnen die Möglichkeit zum Forschen, Entdecken und Experimentieren in freier Natur zu geben.

Dieses Angebot findet gruppenübergreifend statt, die Waldgruppe setzt sich  aus 16 Kindern zusammen.

Die Kinder können morgens selbst entscheiden, ob sie mitgehen möchten oder nicht. 

Die Kinder lernen in dieser Umgebung Begriffe wie groß, klein, jung, alt, weniger, mehr.

Anders als in der Schule wird hier in einer Alltagssituation dieser Bereich den Kindern spielerisch vermittelt.

5.4 Sprache und Sprechen

Die Sprache ist eine der wichtigsten Fähigkeiten und Voraussetzungen, um Lesen und Schreiben zu erlernen.

Wir unterstützen diese Fähigkeit durch aktives Anschauen und Vorlesen von Büchern.

Dies soll dazu anregen, ein frühes Interesse am Lesen zu finden.

Einmal wöchentlich findet ein Erzählkreis statt.

Dadurch verlieren die Kinder ihre möglichen Bedenken vor einer großen Gruppe zu sprechen.

Das die Kinder noch mehr an Bilderbücher herangeführt werden, haben wir eine kleine Kindergartenbücherei eingerichtet.

Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern Bücher aussuchen und diese ausleihen.

Gern können Sie auch in unserer Einrichtung als Lesepaten mitarbeiten.

Sie können, bei freier Zeiteinteilung kommen und den Kindern vorlesen.

 

5.5 Bewegung

Bewegung ist für Kinder ein wichtiger Bestandteil für eine ganzheitliche Entwicklung.

Da in der heutigen Lebenswelt der Kinder die tägliche Bewegung jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr ist, ist es uns sehr wichtig, Bewegungsimpulse der Kinder zu unterstützen und zu fördern.

 Viele Kinder bewegen sich nicht gern und sind Bewegung nicht mehr gewohnt.

 

Alle Entwicklungsfortschritte sind das Ergebnis aus Erbanlagen, sowie den Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes, was es von klein auf durch seine Umwelt erfährt und lernt. Man kann daher „Meilensteine“ bzw. aufeinander aufbauende Entwicklungsschritte festlegen, die diese Entwicklungsfortschritte dem Alter des Kindes entsprechend beschreiben

Der Bewegungsdrang der Kinder ist von Anfang an sehr groß und ihm muss unbedingt nachgekommen werden.

Überall auf der Welt entwickeln sich Kinder hinsichtlich ihrer Bewegung.

Alle weiteren Bewegungsmuster bauen sich entsprechend auf.

Fehlt ein Bewegungsmuster bzw. ein Meilenstein sind die darauf aufgebauten wackelig oder instabil.

Ein gut ausgebildetes Gleichgewicht bedeutet nicht nur, dass wir uns mit der Erdanziehung auseinandersetzen, sprich mit beiden Füßen auf dem Boden stehen, sondern es bestimmt auch, wie wir beim Sprechen, Schreiben, Lernen und Handeln  vorgehen.

Daher ist Balancieren, Schaukeln, Spielen im Wald, Fahrrad und Roller fahren für die Entwicklung des Gleichgewichts bei Kindern von sehr großer Bedeutung.

Die motorische Entwicklung ist somit auf das Engste mit der geistigen Entwicklung verknüpft.
Bewegen und nach den Dingen greifen heißt „begreifen“, stehen heißt „verstehen“.
Alle Bewegungsspiele und Übungen sollen sich an den natürlichen Bewegungen der Kinder orientieren.
Wichtig ist es, keine Bewegungen vorzugeben, die sie nicht von selbst durchführen würden.
Es sollen keine Bewegungsaufgaben gestellt werden, sondern Bewegungsspiele angeboten werden.
Diese müssen jedoch altersgerecht sein.
Kinder haben ein natürliches Verlangen nach Bewegung und sollten daher nicht gebremst oder eingeschränkt werden.
Es ist wichtig, dass man geeignete Bewegungsfelder für Kinder schafft, z.B.: Außengelände, Wald, Turnraum und Flure.
Wir möchten den Kindern ermöglichen, sich so viel wie möglich zu bewegen.

Aus diesem Grund, haben alle Kinder jeden Tag die Möglichkeit, das vielfältige und interessante Spielangebot im Außengelände zu nutzen.

5.6 Wahrnehmung

Wahrnehmung ist die Voraussetzung für Reaktion, Kommunikation und Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt
Zu den Basissinnen gehören:

  • Der Tastsinn,

  • der Geschmackssinn,

  • der Riechsinn,

  • der Gehörsinnund

  • der Sehsinn.

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Wahrnehmungssysteme, gelingt es,
- sinnliche Erfahrungen zu machen,
- sich in der Umwelt zu orientieren
- und Handlungen auszuführen.

Das fällt Kindern heute immer schwerer; deshalb ist es uns wichtig, darauf zu achten, über viel Körpererfahrung die Sinne, wie beispielsweise beim Laufen, Klettern und Hüpfen, anzuregen. 

Um den Sinnen die notwendige „Nahrung“ zu geben, muss der kindlichen Entwicklung die Möglichkeit und der Freiraum geboten werden.
Erfahrungsreichtum führt dazu, das Gehirn über die Arbeits- und Verarbeitungsfähigkeit anzuregen.
Durch Wahrnehmung und Handeln in der Umwelt, wird die Entwicklung des Kindes entscheidend geprägt.
 

„Ich bin ich,

 

mich gibt es nur einmal auf der ganzen Welt.

 

Mein Gesicht,

meine Augen,

meine Hände,

meine Stimme,

meine Gedanken und meine Gefühle.

 

So nimm mich,

wie ich bin,

 und lass alle Menschen,

denen ich begegne,

so mit mir umgehen,

dass ich mich wohl fühlen kann!

6.  Tagesablauf

 

Uhrzeit

Aktionen

Bemerkungen

07:30-

08:30

Frühdienst in der Wichtelgruppe

Weil die Gruppengrößen um diese Zeit noch nicht ihren Höhepunkt erreicht haben, erfolgt die Betreuung in einer Gruppe. Parallel dazu ist der Turnraum geöffnet, so dass die Kinder ihrem Bewegungsempfinden nachkommen können.

08:30-

09:30

Spiel und Spaß über die „Gruppengrenzen“ hinweg, Betreuung in den Stammgruppen,
zu dieser Zeit kann die Bewegungsbaustelle noch geöffnet sein.

In den Gruppen werden gezielte Aktionen angeboten z.B. Kochen, Morgenkreis, Aktionen, Turnen. Hat ein Kind schon Hunger, kann es auch schon essen.

09:30-

10:30

Freies Frühstück, wann und mit wem man möchte

Diese Regelung kommt auch den unterschiedlichen Bringzeiten und der Essgeschwindigkeit der Kinder entgegen.

09:30-

11:00

Zeit fürs Spielen, es gibt verschiedene Angebote in den Gruppen. Außerdem haben die Kinder in dieser Zeit die Möglichkeit im Außengelände zu spielen. Je nach Wetterlage kann diese Zeit auch verlängert werden.

Bei all den unterschiedlichen Aktionen wird immer darauf geachtet, dass das Kind der jeweiligen Erzieherin bescheid sagt, wohin es geht. Dadurch werden die Selbständigkeit, das Selbstbewusstsein und die Eigenständigkeit gestärkt.

12:00-

13:30

Abholzeit für Kinder mit einem Halbtagsplatz

Die Kinder sind zu dieser Zeit in der Kobold- bzw. in der Trollgruppe.

12:00-

12:45

Mittagessen für die Kinder, die länger als 13:30 in der Einrichtung sind.

Das Mittagessen findet in der Wichtelgruppe statt. Es wird ein Hauptgericht mit Nachtisch angeboten.

 

12:45

Buszeit

Nun werden die Mittagskinder zum Bus gebracht.

12:45-

13:30

Kuschel- und Ruhezeit im Mehrzweckraum.

Sind die Kinder 2, 3 und 4 Jahre gehen sie zur „Traumstunde“(lesen) in den Turnraum.
Die Ältern spielen leise in der Gruppe.
Eltern können entscheiden, ob ihr Kind ruhen soll oder nicht.

14:30

Nun haben die Kinder noch einmal die Möglichkeit eine Kleinigkeit zu essen.

 

14:00-

16:30

Nachmittagsbetreuung (an den festgelegten Tagen)

Die Angebote am Nachmittag sind ebenso unterschiedlich, wie die am Vormittag.

z.B. turnen, backen ,Waldausflug, lesen, basteln, kneten und matschen

7.  Schwerpunkte

 7.1 Situationsansatz

Eine Richtlinie unserer pädagogischen Arbeit ist das Prinzip der Aktualität.

Sich spontan ergebende Anlässe sind Ausgangspunkte für Lernerfahrungen

z. B. wenn ein Geschwisterkind geboren wird.  

Wir integrieren spezielle Interessen der Kinder in den Alltag, je nach Neigung und Ideen.

Alle Erkenntnisse, die im Zusammenhang mit einer Bereicherung der Umwelterfahrung und Sinneswahrnehmung stehen, sind von besonderer Wichtigkeit für die ganzheitliche Entwicklung des Kindes.

7.2. Partizipation

Voraussetzungen für die Partizipation sind:

  • Kinder zu beteiligen

  • Wünsche und Bedürfnisse ernst zu nehmen

  • einen Kommunikationsraum zu schaffen,

  • der dies ermöglicht den Kindern Erfahrungs-, Entscheidungs- und Verantwortungsspielräume zuzugestehen.

Umsetzungen der Partizipation: 

In der Kindertagesstätte erleben viele Kinder zum ersten Mal eine größere Gemeinschaft, mit gleichen Rechten und Möglichkeiten.

Durch altersgerechte Beteiligung an Entscheidungen kann Demokratie im Alltag gelebt und die Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft der Kinder gefördert werden.
Wer mitbestimmen darf, fühlt sich akzeptiert und ernst genommen.

Es soll durch eigene Erfahrungen lernen, sich selbst einzuschätzen und zu entwickeln. Kinder sind schon sehr früh in der Lage Angelegenheiten, die sie betreffen, mit zu entscheiden.

Deshalb ist es wichtig, im Kindergarten und zu Hause diese Eigenverantwortung zu fördern.

Die Kinder wählen ihre Spielpartner, den Ort und die Dauer des Spiels.

Sie äußern Wünsche, Gefühle, suchen gemeinsame Lösungen und tragen Konflikte aus.

Das sind wichtige Erfahrungen für die Schule, sie geben den Kindern Halt, Sicherheit und Orientierung.
 

7.3 Kooperation mit der Elbetal-Schule

Zum neuen Kindergartenjahr werden alle Eltern zu einem Elternabend in die KITA eingeladen, bei dem unter anderem das neue Vorschulprogramm vorgestellt wird.

Im Herbst erhalten alle Eltern und die Vorschulkinder eine Einladung der Elbetal-Schule Naumburg.

An diesem Tag gehen Eltern und Kinder das erste Mal gemeinsam in die Schule.

Eine weitere Einladung erfolgt, um die ärztliche Einschulungsuntersuchung durchzuführen.

In dieser Zeit findet ein Austausch zwischen Schule und Kindergarten statt.

Zu einem Elternabend lädt die Schule im Zeitraum Februar ein, der im Kindergarten stattfindet.

Ab Januar fahren die Vorschulkinder einmal im Monat in die Schule um dort zu Schnuppern, zu Beobachten und zu Schauen.

Dadurch lernen Sie das „Schulleben“ kennen.

Nun dauert es nicht mehr lange bis zum großen Tag.

Hierfür gibt es seitens der Schule ebenfalls eine Einladung (Einschulungstag).

Im letzten Kindergartenjahr findet eine gruppenübergreifende Vorschularbeit statt. Diese wird von zwei bis drei Erzieherinnen ausgearbeitet und durchgeführt.

Hier werden erlernte Fertigkeiten und Fähigkeiten gefestigt.

Außerdem werden Projekte ( jährlich neu durch die Erzieherrinnen ausgearbeitet ) angeboten, welche durch Ausflüge aktiv und anschaulich gestaltet werden.
 

Ab Januar werden die Kinder regelmäßig, jeden Tag zehn Minuten, Gruppenstärke abhängig in ein oder zwei Gruppen) von 8:30 Uhr bis 9:00 Uhr zu unserem Vorschulprogramm "Hören, Lauschen, Lernen" eingeladen.

Es wird im Wechsel von zwei bis drei speziell hierfür qualifizierten Erzieherinnen durchgeführt.

Dieses Programm dauert 20 Wochen und ist kurz vor der Einschulung beendet.

Das Angebot wird zusätzlich für alle Vorschulkinder kostenlos zur Verfügung gestellt.

Zum Abschied findet ein letzter, ganz besonderer Tag für die nun Fast-Schulkinder statt.

Außerdem arbeitet unsere Einrichtung mit der Elbetal-Schule gemeinsam an einem Schultandem-Projekt.

Viermal im Jahr erarbeiten hier Lehrer und Erzieher gemeinsame Projekte, die den Übergang in die Schule erleichtern sollen.

7.4 Freispiel

Spielfähigkeit ist eine Voraussetzung für Schulfähigkeit"

Spielen ist gesund und ein natürliches Grundbedürfnis der Kinder.

Was viele aber nicht wissen ist, dass Spielen viel mehr ist als eine bloße Beschäftigung des Erwachsenen mit dem Baby und mehr als die Freizeitgestaltung des Kindes zwischen den „kleinen Pflichten des Alltages“.

Viele Studien haben verdeutlicht wie wichtig das Spiel für die körperliche und seelische Entwicklung des Kindes ist.

Spielen zu können und zu dürfen ist eine elementare Voraussetzung für die gesunde Entwicklung des Kindes.
Im Spiel lernt das Kind die Welt kennen, es untersucht, erobert, verändert sie und macht sie sich zu Eigen.

Spiel ist der Weg, über den Kinder ihre Haupteindrücke von der Welt empfangen.

Sie begreifen diese zuerst im buchstäblichen Sinne, über das Umgehen mit Dingen und Menschen. Später hilft hierbei auch noch die Phantasie.
Im Rollenspiel gewinnt das Kind ein Verständnis für die Rollen der Erwachsenen, indem es in diese hineinschlüpft.

Auch Gefühle und Emotionen können hier positiv verarbeitet werden.

Spielen steigert erwiesenermaßen die Intelligenz, da hier bereits durch Anforderungen und Denkleistungen Nervenverbindungen geschaffen werden, die später für komplexe, abstrakte Denkvorgänge wie z.B. auch für mathematisches Rechnen wichtig sind.

Nicht zuletzt ist Spielen auch für die körperliche Gesundheit der Kinder von großem Wert, da das Herumtoben und die Bewegung an frischer Luft das Herz, den Kreislauf, die Atemorgane und die Muskeln trainieren.

Das kindliche Immunsystem wird gestärkt und krankmachendem Übergewicht wird vorgebeugt.
Daher ist es uns als Einrichtung ein zentrales Anliegen, das kindliche Spiel, und hier
auch gerade das Freispiel zu fördern, um dadurch den Kindern genug Raum, Anregungen, und Zeit zu verschaffen, damit sie sich entwickeln und entfalten können.


Das Spiel ist ein Wert an sich und es sollte nicht immer gleich sein Nutzen hinterfragt werden.

Die amerikanische Kinderpsychologin Virginia M. Axline formulierte sehr treffend die Aussage:

„Wenn ein Kind einmal nicht isst, so ist das für die

meisten Eltern ein Anlass zu großer Sorge.

 Wenn ein Kind aber nicht richtig spielt, dann wird das häufig gar nicht bemerkt. Dabei ist letzteres meist ein viel ernsteres Alarmzeichen.“

7.5 Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf

Durch Bewegung und Spiel werden die Kinder über ihre Stärken, Bedürfnisse,

Wünsche und Vorlieben so motiviert, um Schwächen, und Auffälligkeiten aufzuarbeiten.

 Die daraus erworbene Handlungskompetenz stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes. Durch einen an den Stärken orientierten Ansatz bleiben dem Kind Misserfolge und Frustration erspart.

So wagt es sich eher an neue Dinge heran, dass es noch mehr an Selbstvertrauen gewinnt.

Diese positiven Erfahrungen übertragen sich meist auch auf weitere Lernbereiche. Motorische Schwächen werden verbessert, Wahrnehmungsreize werden verarbeitet. Damit wird eine Basis wichtiger Entwicklungsphasen für die Kinder gelegt, die somit auch für das spätere Leben und die Schule notwendig sind.
 

7.6 Kinder unter drei

Bei der Betreuung von Kindern unter drei sind adäquate Rahmenbedingungen von großer Bedeutung:

-konstante und verlässliche Erzieherinnen
-eine intensive Eingewöhnung
-eine vorbereitete Umgebung
-Räumlichkeiten, die überschaubar sind und Rückzugsmöglichkeiten bieten
-eine angemessene Kinderanzahl in ihrer Gruppe, die sie nicht überfordern oder reizüberfluten

Zum Bild vom Kind:

 
-Kinder sind von Geburt an eigenständige Individuen
-Kinder wollen lernen und brauchen lediglich Anreize aus der Umgebung
-Bewegung/ Aktivität ist der Motor zur Entwicklung
-Die Erzieherin fungiert als Begleiterin

Pflege:

Beim Wickeln dringt der Erwachsene zwangsläufig in die Intimsphäre des Kindes ein, weshalb es in gegenseitigem Einverständnis geschehen sollte.
Außerdem ist es wichtig, dass dies mit Achtung und Respekt vor dem Kind geschieht. Während des Wickelns ist die Erzieherin dem Kind am nächsten und kann, indem sie sich Zeit lässt und auf das Kind eingeht, ihre Bindung zum Kind vertiefen.
Das Kind wird beim Wickeln miteinbezogen und erlebt somit die Situation als angenehm.

Pädagogik:

 
Wesentliche Bestandteile des Kindergartenalltags der unter Dreijährigen sollten das Spielen, das sich Entdecken, Bewegen und Erforschen sein.
Mit anderen Kindern zusammen diese Erfahrungen zu machen und somit soziale Kontakte zu knüpfen sind elementar und wichtig für ihre weitere Entwicklung. Angebote, wie z.B. Basteln, finden auf freiwilliger Basis statt.

7.7 Qualitätsmanagement 

Qualitätsmanagement ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kindertagesstätte, wie auch diese Konzeption dokumentieren soll.
In regelmäßigen Teamsitzungen werden die Aufgaben unserer Einrichtung aktualisiert.
Das Team des
Zwergenstübchens nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil, die vom Jugendamt / der Jugendhilfe gefördert werden und die teilweise vom Jugendamt selbst durchgeführt werden.
Des Weiteren nimmt jeder aus dem Team an individuellen Fortbildungen und Kursen als auch an Fortbildungen teil, die vom Bundesland Hessen für alle pädagogischen Berufe vorgeschrieben sind.

Wir überwachen die Qualität unsere Arbeit durch ständiges Reflektieren

-      des pädagogischen Ansatzes unserer Arbeit (Im Abstand von 2 Monaten werden gruppeninterne Rahmenpläne erstellt)
-      der Einrichtungs- und Raumqualität

-   regelmäßig dokumentierte Elterngespräche
-   Elternabende
-   Elternrat / Elternversammlung
-   Fragebögen

um den Standard zu sichern und um ihn auszubauen.

 Wir haben uns außerdem zum Ziel gesetzt, unsere Konzeption in regelmäßigen Abständen zu überarbeiten, weiterzuentwickeln und zu vervollständigen.

Außerdem gibt es einen regelmäßigen Austausch mit der Schule.

Bei Bedarf finden auch Gespräche mit Therapeuten, Familienhelfern, Jugendamt und Frühförderstellen statt.
Besteht der Wunsch nach einer Sprachüberprüfung, kann ebenfalls ein Sprachheilbeauftragter hinzugezogen werden.

Unser Zwergenstübchen wird regelmäßig während eines Jahres durch den TÜV Hessen (Unfallschutz / Sicherheit), die Stadtverwaltung Naumburg (Brandschutz/ Gebäudezustand), der Berufsgenossenschaft und dem Jugendamt auditiert.

8. Teamarbeit und Weiterbildung

Alle 2 Wochen findet eine Teambesprechung mit allen Mitarbeitern statt.

Die Mitarbeiter unserer Einrichtung werden regelmäßig in erster Hilfe geschult und besuchen auch regelmäßig Fortbildungen in diesem Bereich.
Einmal jährlich gibt es einen pädagogischen Tag, an dem die Einrichtung geschlossen bleibt. Dieser dient unter anderem zur Aktualisierung der bestehenden Konzeption.
Für die Arbeit in der Integrationsgruppe  werden die Mitarbeiter weitergebildet und qualifiziert.
Des Weiteren findet eine regelmäßige KITA Leiterinnen - Fortbildung statt, die durch das Jugendamt angeboten wird.

9.  Erziehungspartnerschaft mit Eltern

9.1 Standards

Jedes Kind sollte den Kindergarten regelmäßig besuchen.
Von 9 Uhr bis 12 Uhr sollten die Kinder im Kindergarten sein,damit genügend Zeit bleibt, um den Tagesablauf mitzuerleben.
Sie können nach vorheriger Absprache gerne in unserer Einrichtung hospitieren,um sich ein Bild von unserer Arbeit zu machen.

9.2 Gesundheitsvorsorge

9.2.1 Kranke Kinder und Medikamente

Grundsätzlich haben kranke Kinder keinen Betreuungsanspruch in Einrichtungen der öffentlichen Jugendhilfe.Kranke Kinder, die Fieber haben, oder nicht in der Lage sind, am vollen Tagesprogramm der Einrichtung teilzunehmen, sollen daher zuhause gelassen werden.

Sie benötigen in besonderer Weise Ruhe und Zuwendung in ihrer heimischen Umgebung.

Auch das Risiko, dass sich die anderen Kinder der Einrichtung anstecken, ist nur durch einen verantwortungsvollen Umgang der Eltern mit dem Krank sein ihrer Kinder auszuschließen.

Daher sind zum Schutz aller Kinder die Eltern verpflichtet, insbesondere beim Auftreten von Kinderkrankheiten und Infektionserkrankungen innerhalb ihrer Familie, die unter das Infektions- und Seuchenschutzgesetz fallen, dies unverzüglich mitzuteilen.

Kinder, die an einer solchen oder einer im Bundesseuchengesetz genannten Krankheit erkranken, dürfen die Einrichtung nicht besuchen.

Nach deren Abklingen ist eine ärztliche Unbedenklichkeitserklärung vorzulegen. Kinder, die sich auf Empfehlung des Arztes nicht im Freien aufhalten sollten, dürfen den Kindergarten nicht besuchen.

Im Falle von Krankheit (auch im Urlaub) ist der Kindergarten zu informieren.

Medikamente dürfen von uns grundsätzlich nicht verabreicht werden, auch keine Salben, Cremes oder homöopathischen Globuli.

Auch mit schriftlicher Einwilligung der Eltern ist dies nicht möglich.

Kleinere Wunden oder Schwellungen werden von uns, als medizinische Sofortmaßname, gekühlt.

 

9.2.2 Gesundheitsbewusstsein

Gesundheitsbewusstsein und die Gesunderhaltung der Kinder sind uns ein großes Anliegen.

Daher ist es uns wichtig bei den Kindern ein Verständnis für ihren eigenen Körper und dessen Wohlbefinden, sprich, was ihm gut tut und was ihm nicht so gut tut, zu wecken.

Zur Gesundheitsvorsorge gehört auch die Sensibilisierung der Kinder im Umgang mit Nahrungsmitteln.

Wir möchten bei den Kindern speziell ein Interesse für gesunde und vollwertige Ernährung wecken, daher kochen wir zweimal pro Monat gemeinsam mit den Kindern und achten darauf, dass die Kinder ein möglichst gesundes Frühstück mit in den Kindergarten bringen.

Beim Kochen haben die Kinder die Möglichkeit, etwas über das Aussehen und die Herkunft von Lebensmitteln und ihrer Zubereitung zu lernen.

Sie können hierbei Nahrung ganzheitlich mit allen Sinnen erfahren.

Das Essen unseres Mittagstisches wird jeden Tag von der Firma Kyffhäuser,Erziehungs-. u. Bildungswerk an uns geliefert.

Es wird dort täglich von einer Diätassistentin und erfahrenen Köchen, nach gesundheitlichen und vollwertigen Gesichtspunkten, frisch zubereitet.

Weitere Belange der Gesunderhaltung und der Körperhygiene üben die Kinder beim gemeinsamen Aufwaschen, dem Händewaschen vor dem Essen und auch nach dem Toilettengang.

Nach dem Frühstück werden gemeinsam die Zähne geputzt. Der Zahnarzt Herr Dr. Strippel lädt zudem einmal im Jahr die Vorschulkinder in seine Praxis ein.

9.3 Auf ein gutes Miteinander

Nur im engen Kontakt mit den Eltern kann die KITA den Auftrag der Jugendhilfe erfüllen.

Eine wichtige Voraussetzung dazu ist, dass sich Eltern und Erzieherinnen gegenseitig respektieren und verstehen.

Alle Beteiligten sollten sich bemühen, Informationen rechtzeitig und vollständig weiterzugeben.

Es ist wichtig, ins Gespräch zu kommen und Flexibilität von allen Seiten zu zeigen.

 

9.3.1    Kontakt zu den Eltern heißt in der Praxis:

  • regelmäßig dokumentierte Elterngespräche, sog. „Geburtstagsgespräche“ einmal jährlich

  • Elternabende mit externen Referenten

  • Elternrat/ Elternversammlung

  • Fragebögen

  • Elternbriefe und Infos

  • Bücher-Ausstellungen

  • Gemeinsame Aktionen

  • Feiern zu besonderen Anlässen und Jahrestagen

 

9.3.2        Das brauche ich im Kindergarten:

  • eine Bescheinigung vom Arzt, dass das Kind frei von ansteckenden Krankheiten ist

  • eine Kindergartentasche mit Namen

  •  ein Paar Hausschuhe, Gummistiefel, eine Matschhose

  •  Wechselkleidung zum Turnen und Umziehen (Turnschuhe sind nicht nötig)

  •  eine Sammelmappe mit Namen versehen für Bilder

  • (bei Bedarf, abhängig vom Kind, Pflegeutensilien und Windeln).

  • Das Mitbringen von kleinen Spielsachen ist kein Problem, zum Aufbewahren sind in den jeweiligen Gruppen Eigentumskästenvorhanden. (Die Verantwortlichkeit liegt jedoch bei den Kindern.)

10. Öffentlichkeitsarbeit

 

Ein weiterer wichtiger Punkt in unserer Arbeit ist die Öffentlichkeitsarbeit.

Regelmäßig informieren und laden wir die Bürger zu vom Jahreszeitenkreis bestimmten Aktionen und Festen ein.

Neuerungen und wissenswerte Dinge werden in den Naumburger Nachrichten, der HNA und dem Internet
 (www.zwergenstuebchen@naumburg.eu) veröffentlicht.

11. Schlusswort

Auf ein gutes Miteinander

Wir würden uns freuen, wenn sie sich für einen Kinderbetreuungsplatz in unserer KITA entscheiden würden.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Immer wenn ich fröhlich bin,

schau ich freudig in die Welt hinein.

Eine Umarmung für dich und eine für mich.

Lächelnde Gesichter sind wie Sonnenschein!

 12.Anhang

 

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Stand: 02.04.09