Betastrahlen,
(β-Strahlen), aus Elektronen (e-) oder Positronen
(e+) bestehende Teilchenstrahlen (Korpuskularstrahlen),
die beim radioaktiven Zerfall auftreten.
Elektron,
(Symbol e- oder e), Elementarteilchen, das neben dem Proton und dem
Neutron der wichtigste Baustein aller Atome und damit der Materie ist.
Das Elektron trägt eine negative Elementarladung. Seine Masse beträgt nur rund
1/2000 eines Protons oder Neutrons.
Geiger-Müller-Zählrohr,
Gerät zur Messung und zum Nachweis radioaktiver Strahlung. Es besteht aus einem
Zylinderkondensator (Kathode) an dem eine Hochspannung anliegt und in dessen Mitte sich ein
Draht (Anode) befindet.
Treten nun α- oder β-Teilchen durch das dünne Fenster
(Glimmerfolie) ein, werden die im Zählrohr enthaltenen Gasteilchen (Zählgas) ionisiert.
Dies führt dazu, dass ein Strom durch das Zählrohr fließt, der über eine Zählapparatur
verstärkt und als radioaktiver Impuls erfasst wird.
Dieser Stromstoss verursacht das berühmte Knacken im Lautsprecher.
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Halbwertszeit,
Formelzeichen T1/2, diejenige Zeitspanne,
innerhalb der beim radioaktiven Zerfall von den ursprünglich vorhandenen Atomen die Hälfte
zerfallen ist. Die Halbwertszeit ist eine für jedes radioaktive Isotop
charakteristische Konstante.
Sie kann Bruchteile von Sekunden betragen (z.B. 1,05 Mikrosekunden für das
Thoriumisotop Th 219) oder auch Millionen von Jahren (z.B. 703,8 Millionen Jahre für das
Uranisotop U 235). Durch äußere Bedingungen wie Temperatur oder Druck kann sie nicht
beeinflusst werden.
Isotope,
verschiedene Atomsorten eines Elements, mit gleicher Ordnungszahl
(auch Protonenzahl, Kernladungszahl), jedoch verschiedener
Neutronenzahl und somit auch verschiedener Massezahl.
Da die Isotope in der Anzahl von Protonen und damit auch von
Elektronen übereinstimmen, verhalten sie sich chemisch
gleich und gehören zum selben chemischen Element.
Sie stehen deshalb am gleichen Ort (gr. iso=gleich, topos=ort) im Periodensystem
der Elemente.
Kosmische Strahlung,
auch Höhenstrahlung oder Ultrastrahlung genannt. 1912/13 von V.F. Hess und W. Kohlhörster
entdeckte, aus dem Weltraum in die Erdatmosphäre eindringende hochenergetische Teilchen-
und Photonenstrahlung. Man unterscheidet zwischen Primär- und Sekundärstrahlung.
Die Primärstrahlung besteht zu 80% aus Protonen, zu 19% aus
Alphateilchen, während sich der Rest aus Kernen von anderen im Kosmos vorkommenden Atomen
zusammensetzt. Die Primärstrahlung gelangt bis in 20 km Höhe, wo sie in Wechselwirkung mit
den Atomenkernen der Luft tritt. Dabei kann es zu Kernreaktionen kommen: Die getroffenen
Atomkerne zerplatzen; die dadurch erzeugten Teilchen und Energiequanten bilden die sogenannte
Sekundärstrahlung.
Primär- und Sekundärstrahlung bewirken weitere Kernzertrümmerungen, bis die ursprüngliche
Energie aufgebraucht ist. Am Erdboden wird nur noch Sekundärstrahlung beobachtet.
Massenspektrometer,
ein Gerät dass eine vorgegeben Substanz in gasförmige Ionen überführt.
Diese werden in einem elektrischen Feld beschleunigt und anschließend in einem Magnetfeld
(Analysator) je nach Masse unterschiedlich stark abgelenkt. Am Ende des Analysatorrohrs
werden die Teilchen von einem Ionensammler aufgefangen und erzeugen ein elektrisches Signal,
dessen Intensität ein Maß für die relative Häufigkeit der erzeugten Ionen ist.
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Neutron,
(Symbol n), Elementarteilchen, das zusammen mit dem Proton Baustein aller
zusammengesetzter Atomkerne ist. Das Neutron ist elektrisch neutral. Seine Masse ist der des
Protons ähnlich und beträgt etwa das 2000fache eines Elektrons.
Freie Neutronen, d.h. Neutronen, die nicht Bestandteil eines Atomkerns sind,
entstehen u.a. durch Kernreaktionen.
Photosynthese,
Bezeichnung für den Aufbau von Kohlenhydraten aus Kohlenstoffdioxid und Wasser,
der in grünen Pflanzen unter Mitwirkung von Chlorophyll erfolgt. Dabei entsteht Glucose
(C6H12O6,
Traubenzucker), die in wasserunlösliche Stärke überführt wird und in den Pflanzen gespeichert
wird.
Vereinfacht kann man die Photosynthese in einer Summengleichung ausdrücken, die die
Umkehrung zum Glucoseabbau (Zellatmung) darstellt:

Proton,
(Symbol p, auch p+), Elementarteilchen, das mit dem Kern des leichten
Wasserstoffatoms 11H identisch ist.
Das Proton, das zusammen mit dem Neutron Baustein aller zusammengesetzter
Atomkerne ist, trägt eine positive Elementarladung. Seine Masse ist der des Neutrons
ähnlich und beträgt etwa das 2000fache eines Elektrons.
Im Gegensatz zu freien Neutronen sind freie Protonen leicht zu erhalten, und zwar durch
Ionisation von Wasserstoffatomen.