Decoder Einbau BR 55
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Decodereinbau Fleischmann BR 55   (Lenz)

Diese Lok ist nicht groß und der Schlepptender erst recht nicht, also wohin mit dem Decoder? Ich habe festgestellt, dass mehrere Fleischmann Loks einen relativ großen Hohlraum im Kessel haben. Lange waren die Decoder zu groß dafür, aber jetzt passen einige. Der Trend ist zu immer flachere Decoder, wobei eine Breite von 9 mm nicht unterschritten wird. Viele Loks würden eine Stärke von 4-5 mm beherbergen können, wenn der Decoder nur 7 mm breit wäre. Da hat man aber Probleme 6 Kabel anzuschließen. Schade.
Eingebaut wurde ein Lenz LE0521Decoder. Das Feder von der (Lok-Tender)Kinematik Kulisse wurde mit einem Stück Polystyrol (weiß im Bild) abgedeckt, um sicher zu gehen dass es nicht versehentlich blockiert wird. Dieses Stück Polystyrol erhält einen Raumsparschlitz, dass es selber nicht das Feder behindert. Im Kessel ist ein Beschwerungsgewicht, es kann wegen eine Trennwand nicht weiter nach hinten geschoben werden. Diese Zwischenwand wurde entfernt um ca. 1 mm mehr Platz für den Decoder zu machen. Das Ende von dem Gewicht wurde mit Klebestreifen isoliert. Die Stromzuführung zum Decoder wurde an den Kontakten gelötet, die direkt unterm Führerhaus liegen - rot rechts, schwarz links. Alle andere Kabeln waren vorher schon vom Decoder abgelötet. Die Kabeln zum Motor wurden mit Kupferlackdraht ersetzt. Dieses ist fein genug um in der Führung neben die Kabeln von der Lok zum Schlepptender zu liegen. Im Schlepptender ist vom Haus aus keine Beleuchtung - kein Platz - und die Stirnbeleuchtung habe ich nicht am Decoder angeschlossen - brennt immer.  

Oben Lok linke Seite, unten Lok rechte Seite

Ich wollte den Decoder festkleben, aber wie man sieht, der steht hochkant nur von den Kabeln gehalten. Wenn der Aufbau aufgesetzt wird, passt der Decoder genau in den Stehkessel.
Im Schlepptender wird durch Radschleifer Strom von der ersten Achse linkes Rad und von der dritten Achse rechtes Rad aufgenommen. Der Kabel von der Lok, linke Seite, ist ursprünglich an der Schleifer gelötet (1) und führt dann weiter nach hinten, wo ein Federstreifen auf der Kohlebürstenhalterung Strom überträgt. Kondensator u.s.w. wurden entfernt und das Verbindungsstück zwischen Radschleifer und Federstreifen ebenso. Der Kupferlackdraht von der Lok wurde direkt nach hinten zum Federkontakt geführt (2). 

Auf der rechten Seite musste der Federkontakt abgeschnitten werden, es ist ein Teil vom rechten Radschleifer. Hier wurde der Kupferlackdraht von der Lok direkt an der Kohlebürstenhalterung angelötet.

Fertig.

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 03.2005