Nächstes
Spiel:
7.3.
20:00 Benefizspiel für Corinna Lenz in Germering:
ESC Planegg - Sternstundenteam des Bayersichen Rundfunk
Letzte
Ereignisse :
01.03.
ESC Planegg- SC Riessersee 6 : 4
ESC
Planegg ungeschlagen deutscher Meister
Nach
dem 6:4 Erfolg über den SC Riessersee am Samstag
Abend konnte der ESC Planegg seine weisse Weste wahren
und steht nun ungeschlagen als Deutscher Meister 2008
fest. Bereits vor knapp 3 Wochen konnte zwar der Titelgewinn
bereits eingefahren werden, wollte man sich aber in den
verbleibenden 2 Partien keine Blösse geben und als
Sieger vom Eis gehen - gesagt, getan!
Das
Spiel gegen den SC Riessersee begann optimal. Bereits
in der 3. Spielminute erzielte Kerstin Oberhuber den 1:0
Führungstreffer. Nur 5 Minuten später erhöhte
Sandra Rumswinkel auf 2:0, ehe Lisa Schuster in der 12.
Spielminute zur 3:0 Führung einschoss. Dies war gleichzeitig
der Pausenstand nach dem ersten Drittel.
Das zweite Drittel lief dann ähnlich wie das erste.
Planegg machte viel Druck auf das Garmischer Gehäuse,
der SCR kam nur vereinzelt zu Torchancen. In der 22. Spielminute
erhöhte Sandra Rumswinkel auf 4:0, nur knapp 2 Minuten
später war es Lisa Schuster, die zum 5:0 einschoss.
In der 30. Spielminute wechselte Trainer Michael Lehmann
Torfrau Julia Zorn aus, die sich beim Aufwärmen bei
einem Schuss aufs Knie verletzte und somit angeschlagen
war, allerdings keinen Gegentreffer zuließ. Für
Sie nun im Tor Janine Steeger. In der 33. Spielminute
gelang dem SCR der Anschlusstreffer zum 1:5 durch einen
eher ungefährlichen Schlenzer von der blauen Linie.
Lisa Schuster stellte dann aber in der 39. Spielminute
den alten 5-Tore Vorsprung wieder her und es ging mit
einer verdienten 6:1 Führung in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel waren die Planeggerinnen wohl gedanklich
schon beim Feiern, "denn plötzlich haben wir
aufgehört Eishockey zu spielen", so der verärgerte
Trainer Michael Lehmann über den Verlauf des letzten
Drittels. Der SC Riessersee wurde förmlich zum Toreschiessen
eingeladen und konnte durch 3 Treffer noch auf 4:6 herankommen.
Bis zum Pokalturnier am Osterwochenende sind es nun noch
3 Wochen, bei dem der ESC Planegg das nächste große
Ziel anstrebt - den Gewinn des Deutschen Pokals!
23.02:
Grefrather EC - ESC Planegg 0 : 7
15.Sieg
im 15.Spiel: Planegg siegt deutlich mit 7 : 0 in Grafrath
Nach
der langen Busanreise schienen die Planeggerinnen im ersten
Drittel noch gedanklich im Bus, denn das erste Drittel
verlief so gar nicht nach dem Geschmack des neuen Deutschen
Meisters! Zu wenig Laufbereitschaft und fehlender Biss
in den Zweikämpfen musste Trainer Michael Lehmann
in der ersten Drittelpause seinen Schützlingen vorwerfen.
Grefrath kam das ein oder andere Mal durchaus zu sehr
guten Tormöglichkeiten. Das erste Drittel endete
jedoch torlos 0 : 0.
Die Planeggerinnen, heute ohne die wichtigen Stammkräfte
Franziska Meinicke, Vroni Angermeier und Bettina Tatzel
sowie den Langzeitverletzten Patty Speyer und Sophie Kratzer,
nahmen sich wohl die Worte des Trainers zu Herzen und
setzten von nun an die Vorgaben erheblich besser um und
man setzte Grefrath nun permanent unter Druck und bestimmte
von nun an das Spiel. 3 schnelle Tore im zweiten Drittel,
sowie noch 4 Tore im letzten Drittel und es hiess am Ende
verdient 7 : 0. Die magische 100-Tore Grenze in dieser
Saison wurde erreicht. Für Torfrau Julia Zorn war
es das 4. Spiel in Folge ohne Gegentreffer!
Die Tore für Planegg erzielten: Manuela Anwander
und Sandra Rumswinkel (je 2), Yvonne Rothemund, Heidi
Hurskainen und Lisa Schuster (je 1).
Am kommenden Samstag, den 1.3., empfängt der ESC
Planegg um 17 Uhr den Drittplatzierten SC Riessersee zum
letzten Spiel der Saison, bevor dann noch am Osterwochenende
das DEB-Pokalturnier in Grefrath ansteht, bei dem der
ESC das "Double" anstrebt! Die Gruppenauslosung
für das Pokalturnier wird der DEB Ligenleiter am
1.3. in Grafing vornehmen. Ebenfalls werden den erfolgreichen
Damen des ESC Planegg nach dem Spiel die Medaillen für
den Deutschen Meistertitel überreicht.
09.02.:
ESC Planegg - EC Bergkamen 2 : 0
Trotz
bester Saisonleistung konnten die Bärinnen die vorzeitige
Meisterschaft des ESC Planegg nicht verhindern
Eissporthalle Grafing, 09.02.2008, 17:00
In
einem hochklassigen und bis zum Schluss spannenden Spiel
mussten sich die Bärinnen dem ESC Planegg/Würmtal
mit 0:2 geschlagen geben. Mit diesem Sieg ist der
ESC Planegg/Würmtal bereits zwei Spieltage vor Saisonschluss
Deutscher Meister.
Während
der gesamten Spielzeit sahen die Zuschauer in Grafing
ein Spiel auf Augenhöhe. Schnell erwiesen sich die
beiden Torfrauen, Julia Zorn auf Seiten des ESCP und Jule
Flötgen im Tor der Bärinnen als die entscheidenden
Spielverderberinnen beim Toreschießen! Trainer
Robert Bruns freut sich über die Entwicklung der
erst 16-jährigen Jule Flötgen: Ihre Entwicklung
macht mich sehr zuversichtlich! Ihr Potential war
uns schon von Anfang an klar, sie gewinnt aber immer mehr
an Sicherheit, die Mannschaft vertraut ihr, das ist enorm
wichtig. Das das erste Drittel trotz zahlreicher
Chancen 0:0 ausging, ist vor dem Hintergrund der Torhüterinnen-Leistung
nicht überraschend.
Das
gleiche Bild im zweiten Drittel allerdings mit
dem, aus sicht der Bärinnen, Schönheitsfehler,
dass es Sandra Rumswinkel (Sabrina Kruck) in der 32 Minute
doch gelungen ist in das Tor der Bärinnen einzunetzen.
Der Jubel über die Führung war bei dem Planegger
Anhang groß, aber bereits in der 37 Minute hatte
der ECB die große Chance auszugleichen. Penalty
für die Bärinnen, leider scheiterte Nicole Schmitten
aber an Torfrau Julia Zorn.
Im
letzten Abschnitt legten die Bärinnen noch eine Schippe
Kohlen drauf und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen
zum Ausgleich! Aber auch in dieser Phase blieb
ihnen ihre größte Schwäche, die mangelnde
Chancenverwertung, treu! Der Ausgleich wollte nicht mehr
gelingen im Gegenteil, in der letzten Spielminute
traf erneut Sandra Rumswinkel (Manuela Anwander, Jessica
Hammerl) in das inzwischen leere Tor der Bärinnen.
Sieg und Meisterschaft waren in Planegger Händen,
die Bärinnen gingen aber mit erhobenen Kopf vom Eis
schon einen Tag später werden sie die Chance
haben gegen den ERSC Ottobrunn die 3 Punkte einzufahren,
die ihnen noch zur Teilnahme am Finalturnier fehlen.
2008-02-10
Jörg Schwethelm
Quelle:
http://www.damen-eishockey.de
ESC
Planegg weiter auf Titelkurs
Mit
einem 5: 0 Erfolg in Memmingen kehrten die Damen des ESC
Planegg am Samstag Abend zurück.
Memmingen spielte sehr defensiv und die Planeggerinnen
taten sich zeitweise relativ schwer, sich gute Torchancen
zu erspielen. Durch Konter war Memmingen im ersten Drittel
das ein oder andere Mal gefährlich vor dem Planegger
Tor, jedoch ohne zählbaren Erfolg.
Schließlich
erlöste Lisa Schuster den ESC mit ihren beiden Treffern
in der 7. und 9.Spielminute und der Knoten war geplatzt
und es ging mit einer letztlich verdienten 2 :0 Führung
in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel lief es
dann wieder wesentlich besser für den Tabellenführer
und als Sandra Rumswinkel mit Ihren 2 Treffern in der
26. und 34. Spielminute das Ergebnis auf 4 : 0 hochschraubte,
war das Spiel entschieden. Im letzten Drittel machte der
ESC weiterhin viel Druck auf das Memminger Gehäuse,
aber lediglich Ines Strohmair konnte noch die Memminger
Torfrau zum 5 : 0 Endstand überwinden.
Tags
darauf war man beim ERSC Ottobrunn zu Gast.
Ottobrunn trägt ja wie der ESC seine Heimspiele im
Grafinger Eisstadion aus, so dass man nicht wirklich von
einer Auswärtspartie sprechen konnte.
Von Beginn an merkte man den Klassenunterschied der beiden
Mannschaften. Planegg dominierte den überforderten
Gegner in allen Belangen. Am Ende sprang ein verdienter
11 : 0 Erfolg heraus. Die Tore für den ESC erzielten:
Lisa Schuster und Christine Berndaner (je 3), Franziska
Meinicke und Kerstin Oberhuber (je 2) und Heidi Hurskainen
(1).
Kommenden
Samstag, den 09.02.08 empfängt der ESC Planegg den
EC Bergkamen. Keine allzu leichte Aufgabe gegen die Bärinnen
aus Bergkamen, die allerdings momentan ein kleines Formtief
durchleben und die man im Hinspiel mit 5-1 besiegen konnte.
Nur noch einen Punkt benötigt der ESC aus den verbleibenden
3 Spielen um den Deutschen Meistertitel feiern zu können.
Wir
wollen diese Saison kein Spiel mehr verlieren, so
die klare Ansage von ESC Coach Michael Lehmann. Anpfiff
ist um 17 Uhr im Grafinger Eisstadion.
03.02.:
ERSC Ottobrunn - ESC Planegg 0 : 11
02.02.:
ECDC Memmingen - ESC Planegg 0 : 5
26.01.:
OSC Berlin - ESC Planegg 5 : 8
ESC
Planegg dominiert beim OSC Berlin und siegt mit 8 : 5
Im
Spitzenspiel der Damen Bundesliga gastierten die Planeggerinnen
beim Hauptkonkurrent um den deutschen Meistertitel, dem
OSC Berlin. Bis auf Nationalspielerin Manuela Anwander,
die verletzungsbedingt noch passen musste, war der Kader
komplett.
Trainer
Michael Lehmann spielte das gesamte Spiel über mit
3 kompletten Reihen und man konnte den OSC mit temporeichem
Eishockey fast das gesamte Spiel über dominieren.
Der Auftakt war optimal, denn nach nur 10 Minuten lag
Planegg bereits mit 3:0 verdient in Front. Christine Berndaner,
sowie 2x Lisa Schuster waren die Torschützen. Eine
Unachtsamkeit in Unterzahl bestrafte Berlin dann allerdings
mit dem 1:3 Anschlusstreffer in der 12.Spielminute. Mit
diesem Spielstand ging es in die erste Drittel-Pause.
Anfang
des zweiten Drittels dann eine kurze Schwächephase
von Planegg, Berlin kam erneut zum Anschlusstreffer und
das Spiel war vom Ergebnis her wieder offen, allerdings
machte weiterhin der ESC Planegg das Spiel und wurde ob
des knappen Vorsprungs keineswegs nervös-im Gegenteil!
In der 36. Spielminute verwandelte Sandra Rumswinkel einen
schnellen Angriff und erhöhte zum 4:2. Die Freude
währte aber nur kurz, denn Berlin konnte in derselben
Spielminute wieder einen 1-Tor-Rückstand herstellen.
4:3 der Spielstand für Planegg nach dem 2.Drittel.
Vom Spielverlauf her durchaus schmeichelhaft für
den OSC zu diesem Zeitpunkt, was sich nun anfangs des
letzten Drittels bestätigte.
Innerhalb
von nur 3 Minuten konnte der ESC durch Treffer von Sandra
Rumswinkel, Lisa Schuster und Sabrina Kruck auf 7:3 davon
ziehen und das Spiel war so gut wie entschieden. Auf das
zwischenzeitliche 4-7 antwortete erneut Lisa Schuster
mit Ihrem 4.Treffer und erhöhte auf 8:4. Das 5.Tor
Berlins war dann nur noch Ergebniskosmetik und die Planeggerinnen
waren wohl schon in Gedanken beim Feiern!
Mit diesem wichtigen Sieg ist man nun dem Ziel, den deutschen
Meistertitel nach Planegg zu holen, einen großen
Schritt näher gekommen. Der Vorsprung beträgt
nun schon beachtliche 8 Punkte auf den Tabellenzweiten
Berlin.
Nächstes
Wochenende steht der ESC nun in der Pflicht, beim ECDC
Memmingen und beim ERSC Ottobrunn jeweils 3 Punkte einzufahren,
um dann ev. schon beim Top-Heimspiel gegen den EC Bergkamen
am 9.2. vorzeitig den deutschen Meistertitel sicherstellen
zu können.
Ein
großes DANKESCHÖN möchten wir noch an
die Funktionäre vom OSC Berlin richten, die uns bei
der Organisation und Abholung vom Flughafen freundlich
unterstützt haben!
Meisterschaft
ade
Es war die letzte Chance für die Eisladies, im Titelrennen
zu bleiben, sie wurde vergeben. Denn im Spitzenspiel der
Damenbundesliga zwischen dem Tabellenzweiten und Titelverteidiger
OSC Berlin und dem Tabellenführer, seines Zeichen
Vizemeister, ESC Planegg-Würmtal unterlagen die Berlinerinnen
mit 5:8 (1:3/2:1/2:4).
Ausschlaggebend war vor allem ein völlig verkorkstes
1. Drittel der Eisladies. Es lief einfach nichts zusammen,
stattdessen lud man die Gäste zum Toreschießen
ein. Und das nutzten vor allem die überragende Lisa
Schuster, die insgesamt 4 Tore erzielte, und Sandra Rumswinkel
mit 2 Toren. Bereits nach 10 Minuten war das Spiel entschieden.
Denn da stand es nach Toren von Christine Berndaner (6.)
und einem Doppelschlag von Lisa Schuster (9., 10.) 0:3.
Lief schon vor dem 0:1 nicht viel zusammen, war der Spielfluss
nach diesem Treffer völlig dahin. OSC Coach René
Bielke wechselte zwei Minuten nach dem 0:3 Kristin Schönwetter
aus und ersetzte sie durch Franziska Kolebka, an der Spielweise
der Eisladies änderte sich jedoch nichts. Daran änderte
auch der Anschlusstreffer durch Sophie Prüßing
nicht viel (12.).
Erst
im 2. Drittel spielten die Eisladies druckvoller. Und
kamen zum 2:3 durch Kapitänin Claudia Grundmann (23.).
Der Titelverteidiger nun optisch überlegen, nur im
Abschluss haperte es. Denn was auch immer zum Tor durchkam,
war eine Beute von Torfrau Julia Zorn. Und dann kam sie
wieder, diese Einladung an die Gäste, das Drittel
der Berlinerinnen aufzusuchen. Sandra Rumswinkel nahm
sie dankend an, und erhöhte in Unterzahl auf 2:4
(36.). Zwar konnte Kathrin Fring noch in der gleichen
Minute auf 3:4 verkürzen, mehr sollte beiden Teams
im Mittelabschnitt nicht mehr gelingen.
Die
endgültige Entscheidung in diesem Spiel, und damit
sehr wahrscheinlich auch im Kampf um die deutsche Meisterschaft,
fiel dann innerhalb von drei Minuten. Sandra Rumswinkel
(46.), Lisa Schuster (47.) und Sabrina Kruck (49.) trafen
für die Gäste gegen eine sehr schwache Abwehr
der Gastgeber. Jenny Friede (51.), Lisa Schuster (58.)
und Susann Götz (59.) sorgten für den 5:8 (1:3/2:1/2:4)
Endstand.
Ein
insgesamt verdienter Sieg der Gäste gegen einen schwachen
Titelverteidiger. Planegg ist damit dem Meistertitel einem
riesigen Schritt näher gekommen. Denn wer glaubt
noch daran, dass sich Planegg bei noch 5 ausstehenden
Spielen einen 8 Punktevorsprung nehmen lässt?
Zuschauer:
115
Schiedsrichter:
Schiffer, Betnerowicz
Strafen:
OSC 22 + 10 Kresse (Reklamieren), Planegg 14
Tore:
05:46 0:1 Berndaner (Kruck) 3-5
08:11 0:2 Schuster
09:47 0:3 Schuster 4-5
11:13 1:3 Prüßing (Kamenik) 5-4
22:49 2:3 Grundmann (Frühwirt, Götz) 5-4
35:09 2:4 Rumswinkwl (Schuster) 5-4
35:42 3:4 Fring (Wartosch-Kürten, Scheytt) 5-4
45:05 3:5 Rumswinkel (Pink) 4-5
46:56 3:6 Schuster (Rumswinkel) 4-5
48:48 3:7 Kruck
50:46 4:7 Friede (Scheytt)
57:37 4:8 Schuster
58:54 5:8 Götz (Friede)
Quelle:
Radio Eiskalt, www.radio-eiskalt.de, Redakteur/Autor:
Norbert Stramm
19.01.:
ESC Planegg - Hamburger SV 6 : 2
Pflicht
erfüllt-Planegg besiegt Hamburg mit 6:2
Einen
wichtigen Erfolg erreichte der ESC Planegg nach 3-wöchiger
Spielpause gegen den Hamburger SV. Mit 6:2 besiegte man
den 6.platzierten und steht nun weiterhin ungeschlagen
an der Tabellenspitze. Die Vorzeichen waren alles andere
als gut: Neben den Langzeitverletzten Sophie Kratzer und
Patricia Speyer konnten Manuela Anwander, Vroni Angermeier,
Michaela Gritl und Heidi Hurskainen wegen Verletzung bzw.
Krankheit nicht auflaufen. Dennoch konnte Trainer Michael
Lehmann auf 3 komplette Angriffsreihen zurückgreifen.
Von Beginn an machte der ESC viel Druck auf das Tor des
HSV, jedoch scheiterte man bei besten Einschussmöglichkeiten.
Es dauerte bis zur 17. Spielminute, dann war der Bann
endlich gebrochen: nach schöner Vorarbeit von Sabrina
Kruck erzielte Sandra Rumswinkel in Überzahl die
längst verdiente 1:0 Führung. Dies war gleichzeitig
der Pausenstand.
Im 2. Drittel nutzte der ESC dann seine guten Torchancen
besser. Franziska Meinicke, Monika Pink und Sandra Rumswinkel
erhöhten innerhalb von 10 Minuten auf 4:0.
Im letzten Drittel kam der HSV nun besser ins Spiel und
die Planeggerinnen wirkten zu unkonzentriert. Vor allem
das Abwehrverhalten muss besser werden, man ließ
zu viele Torchancen zu. Folge hieraus der 1:4 Anschlusstreffer
des HSV. Jedoch stellte Lisa Schuster nur knapp 5 Minuten
später den alten 4-Tore Vorsprung wieder her und
erhöhte auf 5:1. Eine 2 gg. 1 Situation nutzte der
HSV eiskalt aus und nach einer schönen Kombination
war Julia Zorn im Planegger Tor machtlos und der HSV verkürzte
auf 2:5. Nun gab es Torchancen auf beiden Seiten, Julia
Zorn parierte aber glänzend und schliesslich setzte
Sandra Rumswinkel den Schlusspunkt an diesem Abend und
markierte das 6:2.
Der Sieg war verdient, offensiv haben wir heute
gut gespielt, allerdings noch zu viele Chancen ausgelassen.
Unser Defensivverhalten muss aber wieder besser werden.Wir
können nun befreit aufspielen in Berlin, die stehen
mehr unter Druck!, so Sandra Rumswinkel nach dem
Spiel. Nächsten Samstag, den 26.01., reist man nun
zum Top-Spiel zum OSC Berlin. Berlin konnte sich durch
einige Spielerinnen vom aufgelösten SV Kornwestheim
verstärken. Trainer Michael Lehmann wird aber voraussichtlich
wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen können
und man wird natürlich alles daran setzen hier zu
punkten!
6.1.08
Arena
BAD TÖLZ: Freundschaftsspiel ESC Planegg - Augsburg
College, Minnesota USA 7 :2
22.12.:
ESC Planegg - ECDC Memmingen 5 : 0
Glanzloser
5:0 Sieg des ESC Planegg gegen Memmingen
Einen
mühsamen 5:0 Erfolg erspielte sich der ESC Planegg
im Heimspiel am Samstag Abend gegen den ECDC Memmingen.
Erst im letzten Drittel wurden die Weichen auf Sieg gestellt.
Neben
den Langzeitverletzten Sophie Kratzer und Patricia Speyer
gesellte sich nun auch leider Nationalspielerin Sabrina
Kruck, die sich beim letzten Lehrgang mit dem DEB Team
eine Knieverletzung zuzog. Bei der Kernspintomographie
kommende Woche wird sich zeigen, wie schwerwiegend die
Verletzung ist.
Planegg musste heute des Weiteren auf Top-Torschützin
Manuela Anwander verzichten, die für das Schüler
Team vom EV Landsberg im Einsatz war.
Somit hatte Trainer Michael Lehmann heute nur einen relativ
kleinen Kader zur Verfügung, konnte aber dennoch
3 Sturmreihen aufbieten.
"Im ersten Drittel hat die Mannschaft die taktischen
Vorgaben gar nicht umgesetzt, das Zweikampfverhalten und
der Einsatzwille war enttäuschend und wir hätten
uns nicht beschweren dürfen, wenn wir in Rückstand
geraten wären. Memmingen hatte die besseren Chancen",
so lautete die Analyse des ESC Coaches zum ersten Drittel.
Das zweite Drittel lief dann aus Planegger Sicht ein wenig
besser, allerdings spielte man noch weit unter den Möglichkeiten
und konnte bis auf den Führungstreffer durch Lisa
Schuster keine weiteren Chancen mehr verwerten.
Somit sollte das letzte Drittel die Entscheidung bringen.
In der 45. Spielminute war es Sandra Rumswinkel, die mit
Ihrem Tor den ESC mit 2:0 in Front schoss. Von da an zeigten
die Planeggerinnen endlich wieder, was in Ihnen steckt,
die Scheibe lief wieder, man erspielte sich zahlreiche
gute Tormöglichkeiten und konnte deshalb das Spiel
doch noch relativ deutlich mit 5:0 gewinnen. Den dritten
Treffer steuerte Christine Berndaner bei, ehe Kerstin
Oberhuber mit Ihren beiden Treffern den Endstand herstellte.
Pressemeldung
ECDC Memmingen:
Vierzig Minuten sind zuwenig - ECDC Frauen unterliegen
Planegg erst um letzten Drittel
(pg) Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause unterlagen
die Frauen des ECDC Memmingen in der Bundesliga gegen
den Spitzenreiter Planegg mit 0:5 (0:0/0:1/0:4). Über
vierzig Minuten konnten die Allgäuerinnen das Spiel
offen gestalten, um dann in der letzten Viertelstunde
doch noch klar auf die Verliererstrasse zu geraten.
Die
Vorhersage von Trainer Gerhard Sabautzki traf voll ins
Schwarze. Vierzig Minuten lang konnten die ECDC Frauen
dem Titelaspiranten Paroli bieten und das Spiel offen
gestalten. Dabei hatten sie durchaus gute Chancen, selbst
in Führung zu gehen. Planegg, das wie Memmingen nicht
in Bestbesetzung antreten konnte, kam nicht richtig ins
Match und selbst die Führung durch Lisa Schuster
(30. Min) brachte keine Sicherheit ins Spiel der Gastgeber.
Wie schon beim Gastspiel in Berlin gerieten die Allgäuerinnen
erst in den letzten 15 Minuten auf die Verliererstrasse.
Sandra Rumswinkel (46.) und Christine Berndaner (49.)
erhöhten auf 0:3 und damit war die Vorentscheidung
gefallen. Jetzt lief das Spiel des Tabellenführers
und den Memmingerinnen fehlte ob des klaren Rückstandes
die Energie, sich nochmals aufzubäumen. Die beiden
letzten Treffer der Oberbayern waren dann nur noch Ergebnisskosmetik.
Planeggs
Sieg geht in Ordnung, auch wenn er etwas zu hoch ausgefallen
ist resümierte ECDC Coacht Gerhard Sabautzki
die Partie. In den ersten beiden Dritteln haben
wir versäumt Tore zu machen. Das hätte dem Spiel
einen anderen Verlauf geben können und bei uns zusätzliche
Kräfte freigesetzt. So verpassten die ECDC
Frauen die Chance, einem personell angeschlagenen Tabellenführer
vielleicht einen Punkt abzutrotzen.
Die
Memmingerinnen bleiben über die Weihnachtspause zwar
auf Platz fünf in der Bundesligatabelle, doch Hamburg
konnte mit einen 8:0 Erfolg über Ottobrunn bis auf
einen Punkt aufschließen. Nach dem Jahreswechsel
steht für die A-Nationalmannschaft der Air-Canada-Cup
in Ravensburg und für die U18-Auswahl die Weltmeisterschaft
in Calgary auf dem Programm. Weiter geht es in der Liga
für die Memminger Frauen erst am 19. Januar 2008
mit einem Heimspiel gegen den Deutschen Meister Berlin.
ESC
Planegg - ECDC Memmingen 5:0 (0:0/1:0/4:0)
Tore:
1:0 (29:31) Schuster Lisa (Oberhuber Kerstin)
2:0 (45:37) Rumswinkel Sandra (Berndaner Christine)
3:0 (48:58) Berndaner Christine (Hammerl Jessica, Sebald
Maria)
4:0 (51:16) Oberhuber Kerstin (Sebald Maria)
5:0 (59:35) Oberhuber Kerstin (Pink Monika)
Strafzeiten:
Planegg 16, Memmingen 16
Zuschauer: 40
Quelle:
http://www.ecdc-damen.de/
8.12.:
Hamburger SV - ESC Planegg 2 : 4
ESC
Planegg siegt auch beim Angstgegner HSV-Manuela Anwander
treffsicher
Durch
einen verdienten 4:2 Erfolg beim Hamburger SV konnten
die Planeggerinnen Ihre Siegesserie fortsetzen und weiter
ungeschlagen die Tabelle der Bundesliga anführen.
Schlechte Rahmenbedingungen bereits vor dem Spiel hatten
eventuell zur Folge, dass der ESC im ersten Drittel noch
nicht so richtig in Fahrt kam. Aufgrund des öffentlichen
Eislaufs vor dem Spiel wurde die Einspielzeit auf ca.
10 Minuten gekürzt, des Weiteren war der Zustand
der Eisfläche alles andere als optimal.
Ungenaues
Passspiel, zu wenig Laufbereitschaft und fehlende Konsequenz
im Abschluss, so könnte man das Spiel des ESC im
ersten Drittel beschreiben. Ein Geschenk in der Planegger
Abwehr nutzte Hamburgs Bettina Evers knapp eine Minute
vor Drittelende eiskalt aus und verwandelte zur 1:0 Führung
für den HSV.
Das zweite Drittel gestalteten die Planeggerinnen dann
schon weitaus besser und erspielten sich weiter viele
Torchancen, sogar in eigener Unterzahl setzte man den
HSV teilweise gehörig unter Druck.
Verdient dann endlich der Ausgleich in der 27.Spielminute
durch Manuela Anwander nach einem schönen Solo. Knapp
2 Minuten später gelang dann erneut Manuela Anwander
auf Zuspiel von Monika Pink der Führungstreffer zum
2:1.
Das letzte Drittel verlief dann ähnlich wie das 2.Drittel.
Planegg weiterhin druckvoll, Hamburg kam vereinzelt aber
zu durchaus gefährlichen Chancen.
Doch erneut war es Manuela Anwander, die mit Ihrem dritten
Treffer auf Zuspiel von Sandra Rumswinkel den ESC mit
3:1 in Führung schoss.
Kurios dann eine krasse Fehlentscheidung der Schiedsrichter
in der 48. Spielminute: Planeggs Torhüterin Julia
Zorn pariert einen Schuss am kurzen Eck, der Schiedsrichter
pfeift ab, Julia Zorn lässt die Scheibe daraufhin
fallen, diese kullert ins Tor und der Unparteiische
entscheidet auf Tor für den HSV. Somit wurde es ungerechtermassen
doch noch einmal eng!
Planegg wollte unbedingt die Entscheidung herbeirufen
und schließlich gelang dies verdientermaßen
in der 58.Spielminute. Wiederum war es Manuela Anwander,
die auf Zuspiel von Sandra Rumswinkel, die Scheibe im
Tor unterbringen konnte und den 2-Tore Vorsprung wiederherstellte.
Gegen Hamburg tun wir uns immer schwer. Wir haben
das Spiel aber nach einem schwachen ersten Drittel verdient
gewonnen. Wir haben viele Torchancen heute nicht nutzen
können, haben uns aber auch nach der Fehlentscheidung
der Schiedsrichter nicht nervös machen lassen und
weiterhin Druck gemacht, so fasste Planeggs Trainer
Michael Lehmann das Spiel kurz zusammen.
Zum nächsten Heimspiel empfängt der ESC Planegg
den ECDC Memmingen. Anpfiff ist nach der nun einwöchigen
Länderspielpause am 22.12. um 17 Uhr im Grafinger
Heimstadion.
Memmingen rangiert derzeit auf dem 5. Tabellenplatz. Sicherlich
werden sich die Memmingerinnen stärker präsentieren
als noch bei der deutlichen 0:10 Testspielniederlage gegen
den ESC im September.
2.12.:
ESC Planegg - EKU Mannheim 16
: 1
ESC
Planegg gelingt 16-1 Kantersieg gegen EKU Mannheim
Einen
mühelosen 16-1 Erfolg verbuchten die Damen des ESC
Planegg am Sonntag Mittag.
Trainer Michael Lehmann hatte heute einen großen
Kader zur Verfügung und konnte 4 komplette Sturmreihen
sowie 3 Verteidigungsreihen aufbieten. Im Tor am heutigen
Tag Janine Steeger, die mit einer Doppellizenz ausgestattet
sonst für den ESV Bayreuth in der Jugend spielt.
Torfrau Julia Zorn zeigte heute Ihre Qualitäten als
Stürmerin.
Planegg
dominierte den Gegner in allen Belangen und somit sprang
am Ende auch ein in dieser Höhe verdienter Sieg heraus.
Die Torschützen für den ESC Planegg: Sandra
Rumswinkel (4), Lisa Schuster (3), Julia Zorn (2), Sabrina
Kruck (2), Franziska Meinicke (2), Kerstin Oberhuber,
Manuela Anwander und Yvonne Rothemund (je 1).
Nächsten Samstag reist man zum Auswärtsspiel
nach Hamburg. Die Hanseatinnen belegen derzeit den 6.
Tabellenplatz. Auch in dieses Spiel geht der ESC als Favorit,
jedoch wird eine sehr gute Leistung notwendig sein, um
auch hier die nächsten Punkte einzufahren.
Eine
Hiobsbotschaft erreichte den ESC noch vergangene Woche.
Neuzugang Patricia Speyer zog sich im letzten Spiel gegen
Grefrath einen Kreuzbandriss zu und wird dieses Jahr noch
operiert. Auf diesem Wege wünschen wir Patty
alles Gute!
24.11.:
ESC Planegg - Grefrather EC 7 : 1
ESC
Planegg weiter auf Erfolgskurs-Massenschlägerei Sekunden
vor dem Ende
Mit
einem deutlichen 7:1 Sieg endete die Partie für den
ESC Planegg gegen den Grefrather EC.
Schon gleich zu Beginn wurden die Weichen auf Sieg gestellt.
Durch Tore von Manuela Anwander und Monika Pink innerhalb
von 35 Sekunden stand es in der 2.Spielminute bereits
2:0 und Trainer Michael Lehmann reagierte sofort und alle
Spielerinnen kamen zum Einsatz und man konnte mit 4 Sturmreihen
und 3 Verteidigungsreihen agieren.
Weitere
gute Chancen wusste Esther Thyssen im Tor von Grefrath
zu verhindern, bis kurz vor Drittelende, als es Lisa Schuster
war, die auf 3:0 erhöhen konnte.
Im zweiten Drittel das selbe Bild wie im ersten, Planegg
setzte sich immer wieder im Grefrather Drittel fest, konnte
sogar in eigener Unterzahl Grefrath mächtig unter
Druck setzen! Trotzdem gelang im Mittelabschnitt nur ein
Treffer durch Patricia Speyer und somit ging es mit einem
4:0 ins letzte Drittel.
Neben der hervorragenden und kompakten Mannschaftsleistung
des ESC Planegg standen immer wieder die Schiedsrichter
im Mittelpunkt.
Die zum Teil ruppige Gangart des Gegners wurde teilweise
nicht geahndet, was zum Ende der Partie wohl zur Eskalation
führte.
Im letzten Drittel konnten jetzt auch wieder die Torchancen
genutzt werden und der ESC zog durch Tore von Sandra Rumswinkel
(44.Min.), Manuela Anwander (47.Min.) und Kerstin Oberhuber
(54.Min.) auf 7:0 davon. Eine Unachtsamkeit im gegnerischen
Drittel bescherte Grefrath einen der seltenen Angriffe
aufs Planegger Tor und D.Büsdorf schloss den Alleingang
erfolgreich ab und erzielte den Ehrentreffer für
ihr Team 18 Sekunden vor dem Ende.
Die Sekunden danach hatten es dann in sich, eine Rangelei
zwischen Planeggs Sandra Rumswinkel und einer Grefratherin
eskalierte dermaßen, dass am Ende fast alle Spielerinnen
beider Mannschaften sich auf der Eisfläche versammelten
und munter aufeinander einprügelten. Mit Sicherheit
eine Konsequenz aus der Leistung der Schiedsrichter, die
sich über das gesamte Spiel hinweg keineswegs einig
waren und vor allem einer der beiden Herren immer wieder
durch seine Arroganz, nicht aber durch Leistung auffiel.
Folge waren dann je 4x 10 Minuten Disziplinarstrafen für
beide Mannschaften.
Nächstes Wochenende empfängt der ESC Planegg
die Damen von EKU Mannheim. Auch hier will Planegg den
nächsten Sieg einfahren um weiterhin ungeschlagen
die Tabelle anzuführen.
Anpfiff ist um 11:15 Uhr am Sonntag, 02.12.im Grafinger
Eisstadion.
17.11.:
ESC Planegg - ERSC Ottobrunn 6 : 1
Spielbericht:
Twisters verlieren Kampf David gegen Goliath
Planegg/Ottobrunn
- Lange Zeit wehrten sich die Bundesliga-Eishockeyspielerinnen
des ERSC Ottobrunn nach Kräften, doch am Ende mussten
sie die Übermacht des ESC Planegg-Würmtal anerkennen:
1:6 unterlagen die "Twisters" dem Top-Meisterschaftsfavoriten
aus dem Würmtal, wobei sie zur ersten Drittelpause
immerhin ein beachtliches 0:0 gehalten hatten. "Uns
ist am Ende die Kraft ausgegangen", erklärte
Ottobrunns Goalie Sandra Schöberl, beste Ottobrunnerin
auf der Eisfläche: "Unsere Niederlage ist ein,
zwei Tore zu hoch ausgefallen - die letzten Tore hätten
nicht unbedingt fallen brauchen."
Spielerisch
überlegen waren die "Penguins" in der Grafinger
Eisarena von der ersten Minute an, zogen teilweise sogar
bei zahlenmäßigem Gleichstand eine Art Powerplay
auf - bloß mit dem Toreschießen wollte es
zum großen Verdruss von ESC-Trainer Michael Lehmann
nicht klappen. Pechvogel war insbesondere Lisa Schuster,
die zweimal alleine auf Sandra Schöberl zufuhr, zweimal
aber knapp vorbei zielte (14./17.). Sporadisch versuchten
die Ottobrunnerinnen ihrerseits gefährlich vorzustoßen,
verzeichneten Halbchancen von Carina Bitzer und Isabella
Heitzer (7./10.): Beide Male pflückte Planeggs Keeperin
Julia Zorn den Puck herunter. Endlich Tore zu sehen bekam
das Publikum im Mitteldrittel, wobei nicht überraschend
die ambitionierten Planeggerinnen den Anfang machten:
Im Nachschuss glückte Franziska Meinicke das lang
ersehnte 1:0 (23.). Den Kopf in den Sand steckten die
"Twisters" nun allerdings nicht, im Gegenteil:
Per Schlagschuss von der blauen Linie versenkte Nadine
Sanchez die Scheibe (29.). Riesig freuten sich die Ottobrunnerinnen
über den unverhofften Ausgleich, um so größer
war die Ernüchterung, als lediglich 28 Sekunden später
Christine Berndaner nach prima Anspiel von Kerstin Oberhuber
das 2:1 besorgte - die Partie begann den befürchteten
Gang zu nehmen. Zwar konnte Sandra Schöberl in Minute
32 einen an Lisa Schuster verschuldeten Penalty dank einer
Klasse-Reaktion mit ihrer rechten Schiene abwehren, die
in dieser Szene noch glücklose Planegger Stürmerin
Patricia Speyer machte aber wenig später dann doch
das 3:1 (36.). Eine Überzahlsituation nützten
die Würmtalerinnen 56 Sekunden vor Drittelende durch
Kerstin Oberhuber zum vierten Treffer, die Entscheidung.
Im Schlussdrittel kamen die Ottobrunnerinnen fast gar
nicht mehr aus ihrem Drittel, statt eines geordneten Aufbauspiels
gab es bloß noch Befreiungsschläge. Auch eine
Fünf-gegen-Vier-Überzahlsituation vermochten
die "Twisters" nicht in einen weiteren Treffer
umzumünzen, stattdessen fingen sie das 5:1 (54.)
- Sandra Rumswinkel hieß die erfolgreiche Planegger
Schützin. Den Schlusspunkt setzte Lisa Schuster mit
dem sechsten Tor in der 59. Minute. "Im Großen
und Ganzen bin ich zufrieden. Wir sind eben zwei grundverschiedene
Mannschaften mit einer unterschiedlichen Vereinspolitik
und unterschiedlichen Zielsetzungen - unsere Gegner kommen
erst noch", kommentierte Ottobrunns Trainer Winfried
Schäffer. gel
Quelle:
www.ersc-ottobrunn.de
6:1
Sieg für den ESC Planegg (eigener Bericht)
Einen mühsamen 6:1 Erfolg erkämpften sich die
Damen des ESC Planegg gegen den Tabellenletzten, den ERSC
Ottobrunn. Man tat sich spielerisch relativ schwer gegen
die Gäste aus Ottobrunn. Die Scheibe lief nicht optimal,
zu viele Einzelaktionen und zu wenig Bewegung im Spiel.
Planegg erspielte sich trotzdem zahlreiche Torchancen,
konnte aber das deutliche Übergewicht zunächst
nicht in Tore ummünzen. Somit ging es mit einem mageren
0:0 in die erste Drittelpause.
Im
zweiten Drittel konnte sich Planegg dann etwas steigern
und Franziska Meinicke erlöste schliesslich den ESC
mit Ihrem Führungstreffer zum verdienten 1:0. Während
einer ungefährlichen Aktion im eigenen Drittel konnte
Ottobrunn mit einem Schlagschuss von der blauen Linie
den überraschenden Ausgleich erzielen.
Bis dahin war es vielleicht der erst 3.Schuss der Gäste
auf das Tor von Planegg. Julia Zorn verbrachte einen ansonsten
ruhigen Abend zwischen den Pfosten. Unbeeindruckt des
Ausgleichstreffers folgte postwendend der 2:1 Führungstreffer
durch Christine Berndaner, nach sehr schöner Vorarbeit
von Kerstin Oberhuber. Patricia Speyer erzielte dann schliesslich
das 3:1, nachdem Sie kurz vorher bei einem Penalty an
der an diesem Abend wieder gut aufgelegten Torhüterin
Schöberl vom ERSC Ottobrunn scheiterte. Ende des
zweiten Drittels baute dann Kerstin Oberhuber den Vorsprung
weiter aus und erhöhte auf 4:1.
Im letzten Drittel stellte dann Trainer Michael Lehmann
die Sturmreihen um und es kamen alle Spielerinnen zum
Einsatz und man agierte mit 4 kompletten Sturmreihen und
3 Verteidigungsreihen.
In eigener Unterzahl erkämpfte sich Christine Berdaner
im gegnerische Drittel die Scheibe und schliesslich erzielte
dann Sandra Rumswinkel den 5.Treffer an diesem Abend zum
zwischenzeitlichen 5:1.
Den Endstand von 6:1 stellte dann Lisa Schuster her, deren
Pass vors Tor mit einem Schlittschuh des Gegners den Weg
ins Tor fand.
Nächsten Samstag, 24.11. empfängt der ESC Planegg
den Grefrather EC um 17 Uhr im Grafinger Eisstadion.
Eishockeyderby
Planegg gegen Ottobrunn
Schwer beeindruckt kehrte Winfried Schäffer von seiner
Spionagetour zurück. "Da ist ein wahnsinniger
Zug dahinter - Planegg ist schon eine Klasse-Mannschaft."
Beim Training hatte der Eishockeycoach des ERSC Ottobrunn
vor geraumer Zeit die Widersacherinnen vom Würmtalklub
unter die Lupe genommen, einige Zeit später bestätigte
sich Schäffers gute Meinung beim hauchdünnen
5:4-Heimtriumph des ESC Planegg über den amtierenden
Deutschen Meister OSC Berlin - für den Würmtalklub
ein Meilenstein auf dem Weg zum anvisierten Titelgewinn.
Nicht
zuletzt wegen Planeggs spielerischer Klasse rechnet sich
Winfried Schäffer für das am Samstag in der
Grafinger Eisarena über die Bühne gehende Derby
(Beginn: 17 Uhr) nur wenig aus: "Planegg wird für
uns wohl eine unüberwindbare Hürde. Wir wollen
uns aber nicht verstecken und ein möglichst gutes
Ergebnis erreichen." Vor kurzem überraschten
die "Twisters" ja schon einmal, als sie den
Berlinerinnen einen packenden Schlagabtausch lieferten
und letztlich relativ knapp 5:8 unterlagen. Planegg sei
freilich wesentlich stärker, zurzeit wohl "die
kompakteste Mannschaft Deutschlands", warnt Winfried
Schäffer vor übertriebenen Erwartungen. Dies
gilt um so mehr, als seine Schützlinge jetzt lange
kein Punktspiel zu bestreiten hatten, der Trainingsfleiß
mancher in den letzten Wochen offenbar arg zu wünschen
übrig ließ und obendrein wichtige ERSCO-Akteurinnen
angeschlagen sind. Lydia Gramüller beispielsweise
ist erkrankt, ihr Ausfall würde eine erhebliche Schwächung
der Ottobrunner Defensive bedeuten: "Ich hoffe, dass
sie noch fit wird. Andernfalls hätte ich bloß
drei gelernte Verteidigerinnen." Egal mit welcher
Truppe Ottobrunn auch immer auflaufen wird, die Marschroute
der Planeggerinnen ist klar: Für sie zählt nur
ein Sieg, es wäre nach dem 5:1-Triumph beim EC Bergkamen
Ende Oktober ihr fünfter Bundesliga-Dreier. "Wir
haben jetzt alle Mannschaften, die vorne stehen, geschlagen.
Um so wichtiger ist es für uns, dass wir uns gegen
die vermeintlich Kleinen keinen Ausrutscher erlauben",
betonte Planeggs Trainer Michael Lehmann: "Wir wollen
bis Weihnachten verlustpunktfrei bleiben." Neuerlich
verstärkt hat sich der ESC Planegg-Würmtal im
Sommer, wobei insbesondere Stürmerin Manuela Anwander
(Nachwuchs EV Landsberg) und Verteidigerin Sabrina Kruck
(früher SC Riessersee) voll eingeschlagen haben:
Beide führen in ihren Bereichen die vereinsinterne
Scorerwertung an, bei den Stürmerinnen folgt derzeit
hinter Anwander das Dreigestirn Sandra Rumswinkel, Monika
Pink und Lisa Schuster (je acht Scorerpunkte). Manuela
Anwander gehört der deutschen U 18-Nationalmannschaft
an, Lisa Schuster und Sabrina Kruck gar dem A-Nationalteam.
gel
Quelle:
www.ersc-ottobrunn.de
ESC
Planegg empfängt im Münchner Derby Ottobrunn
(eigener Bericht)
Am kommenden Samstag, 17.11. empfängt der ESC Planegg
das momentane Tabellenschlusslicht, den ERSC Ottobrunn.
Anpfiff ist um 17 Uhr im Grafinger Eisstadion.
Im Gegensatz zum ESC Planegg verlief der Saisonbeginn
bei den Ottobrunner "Twisters" alles andere
als optimal. In allen 4 Spielen mussten sich die Twisters
den Gegnern geschlagen geben.
Jedoch wird der ESC die Ottobrunnerinnen keinesfalls unterschätzen
und ist gewarnt vor gefährlichen Kontern der Gäste.
Der ESC will wieder ein gutes Spiel abliefern um die nächsten
Punkte einzufahren und die weisse Weste zu bewahren!Als
einziges Team der Bundesliga ist der ESC bisher ungeschlagen
und will nun nach knapp 3-wöchiger Spielpause an
die Leistungen aus den ersten 4 Bundesligapartien anknüpfen.
27.10.:
EC Bergkamen - ESC Planegg 1 : 5
ESC
Planegg siegt in Bergkamen (eigener Bericht)
Einen wichtigen Auswärtserfolg beim Geheimfavoriten
EC Bergkamen konnte der ESC Planegg am Samstag Abend verbuchen.
5-1 stand es am Ende und man bleibt weiterhin als einziges
Team in der Bundesliga ungeschlagen.
Von
Beginn an gab Planegg den Ton an und erspielte sich einige
gute Torchancen, konnte die gut aufgelegte junge Torfrau
Bergkamens allerdings erst in der 12. Spielminute zur
1-0 Führung durch Maria Sebald überwinden. Einige
Minuten machte dann aber auch Bergkamen Druck aufs Planegger
Tor, konnte jedoch die Torchancen nicht nutzen.
Das zweite Drittel gestaltete sich anfangs ähnlich
wie der Großteil des 1.Drittels. Planegg drängte
die Bärinnen mit hohem Tempo immer wieder ins eigene
Drittel und erarbeitete sich die verdiente 2-0 Führung
durch Franziska Meinicke in der 26.Spielminute. Von da
an war der schöne Spielfluss Planeggs allerdings
erstmal gebremst und durch fehlende Laufbereitschaft und
ein Geschenk in der Abwehr konnte Bergkamen auf 1-2 verkürzen
(27.Spielminute). Durch einige Strafzeiten Planeggs kam
dann Bergkamen auch immer besser ins Spiel und hatte gute
Möglichkeiten zum Ausgleich. Julia Zorn im Planegger
Gehäuse wusste dies aber zu verhindern und somit
ging es mit einer knappen 2-1 Führung in die 2.Drittelpause.
Im letzten Drittel musste sich Planegg wieder steigern,
um das Spiel endgültig für sich zu entscheiden-und
dies gelang hervorragend. Planegg bestimmte nun wieder
das Spielgeschehen und erhöhte in der 43. Spielminute
durch den Treffer von Sandra Rumswinkel auf 3-1. Weitere
gute Tormöglichkeiten konnten erstmal nicht verwertet
werden und es dauerte bis zur 60. Spielminute, bis erst
Lisa Schuster durch ein empty-net-goal das 4-1 erzielen
konnte und schliesslich Monika Pink mit einem platzierten
Schuss nur 21 Sekunden später noch auf 5-1 erhöhte.
Eine Überraschung gab es noch in der Aufstellung
beim ESC: Sophie Kratzer, die Ende November Ihren Kreuzbandriss
operieren lassen muss, konnte auflaufen und in einigen
Einsätzen Ihrem Team helfen.
Auf diesem Wege wünschen wir Sophie alles Gute für
die OP und schnelle Genesung, so dass Sie nächste
Saison wieder zur gewohnten Stütze im Team zählen
kann!
Nach einer nun 2-wöchigen Spielpause geht es erst
am 17.11. weiter für den ESC.
Gegner im Grafinger Heimstadion ist um 17 Uhr das momentane
Tabellenschlusslicht, der ERSC Ottobrunn.
Planegg
zu stark für die Bärinnen
(Jörg Schwethelm)
"Die Mannschaft hat alles gegeben, mit etwas mehr
Glück hätten wir im zweiten Drittel aufschließen
können, aber insgesamt geht der Sieg des ESC Planegg
absolut in Ordnung. Mehr war heute nicht drin!" Mit
diesem Fazit fasste Trainer Robert Bruns die Partie der
Bärinnen gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Bayern
zusammen.
Mit
großer Überraschung sahen die Fans des ECB
gleich am Anfang die Mannschaftsaufstellung der Bärinnen.
Trainer Robert Bruns gab in diesem Spitzenspiel
der erst 15jährigen Torffrau Jule Flötgen den
Vorzug vor Stammtorhüterin Julia Eweleit. Jule Flötgen,
die in Doppellizenz mit den Dinslakener Kobras erst dieses
Wochenende für den ECB spielberechtigt war konnte
die Trainer in den beiden Trainigseinheiten voll überzeugen.
Leistung und Einstellung der jungen Spielerin und ein
möglicher Überraschungseffekt beim Gegner veranlassten
Trainer Bruns dazu der 15-Jährigen direkt eine Chance
zu geben.
Gleich
in der Anfangsphase des Spiels bekamen die Zuschauer in
der Eishalle Bergkamen einen Eindruck von der Stärke
der Gäste aus Planegg. Bis zur dritten Minute kamen
die Bärinnen aus ihrem Abwehrdrittel gar nicht heraus!
Die nächsten drei Minuten gehörten dann
aber dem ECB, der zeigte, dass er heute auch zu einer
starken Leistung fähig war.
Es
entwickelte sich ein sehr schnelles, sowie technisch und
taktisch hochklassiges Fraueneishockeyspiel, an dem die
Zuschauer ihre Freude hatten. Auch wenn die Planeggerinnen
im ersten Drittel klar den Ton angaben, erspielten sich
auch die Bärinnen die ein oder andere gute Torchance.
In der 12 Minute konnte Planegg seine Überlegenheit
aber doch in Tore umsetzten. Drei Spielerinnen des ECB
waren in der linken Ecke, vor dem Tor stand Maria Sebald
frei.
Auch
mit Beginn des zweiten Drittels änderte sich das
Spiel nicht, Planegg war überlegen, die Bärinnen
hielten mit Kampf dagegen. In der 26 Minute verteilten
die Bärinnen dann aber wieder Geschenke, als Claudia
Weltermann es schaffte in einem Dribbling unmittelbar
vor dem eigenen Tor den Puck an der eigenen Torfrau vorbei
ins Tor zu schieben. 2:0! Die Statistik weist Franziska
Meinicke (Maria Sebald) als Torschützin aus.
Jetzt hatten die Bärinnen aber schnell eine Antwort!
Schon 72 Sekunden nach dem 2:0 erkämpfte sich Chantal
Schneidereit im Mitteldrittel den Puck, lief alleine auf
Julia Zorn im Tor der Gäste zu und verwandelte aus
der Mitteldistanz mit einem platzierten Schuss. Dieser
Anschlusstreffer setzte bei den Bärinnen weitere
Kräfte frei und man gestaltete das zweite Drittel
in Augenhöhe mit Planegg. Die Schlussphase dieses
Drittel gestalteten die Bärinnen, unterstützt
durch einige Strafzeiten der Planeggerinnen, das Spiel
sogar klar überlegen. In dieser Phase gab es zahlreiche
Chancen zum Ausgleich.
Im
Schlussdrittel merkte man vielen Spielerinnen des ECB
aber zunehmend an, dass das extrem hohe Tempo des ESC
Planegg ihre Kräfte überforderte. Planegg gewann
die Spielhoheit wieder zurück und erhöhte in
der 43 Minute durch Sandra Rumswinkel (Lisa Schuster)
auf 3:1. Noch hatten sich die Bärinnen zwar noch
nicht aufgegeben, bei einigen Kontern zeigte man weiter
Torgefährlichkeit, aber Spiel bestimmend blieb jetzt
Planegg. 44 Sekunden vor Schluss nahm Trainer Robert Bruns
die Torfrau zugunsten einer 6 Feldspielerin vom Eis, als
es vor dem Planegger Tor ein Bully gab. Leider konnte
der Bully nicht gewonnen werden und Lisa Schuster (Sandra
Rumswinkel) hatte keine Mühe den Puck im leeren Bergkamener
Tor unterzubringen. Das Planegg dann 22 Sekunde später
Monika Pink noch auf 5:1 für den ESC Planegg erhöhte,
nahm der Ergebnis eine Dimension an, die der Leistung
der Bärinnen nicht gerecht wurde. Letztlich ist es
aber egal ob 1:3 oder 1:5, die Punkte nehmen die Planeggerinnen
verdient mit nach Bayern.
Trainer
Robert Bruns war trotz der Niederlage mit seinen Spielerinnen
zufrieden, er sah von allen eine gute Leistung. Die Mannschaft
ist an ihre Grenzen gegangen. Bei seiner neuen
Torfrau Jule Flötgen sah er am Anfang verständlicherweise
noch etwas Nervosität, als sie doch einige Schüsse
nach vorne abprallen ließ, im Verlauf des Spiels
wurde die Torhüterin aber immer sicherer und bewahrte
ihr Team mit vielen gekonnten Aktionen vor größerem
Unheil. Stellungsspiel, Beweglichkeit und Mut der jungen
Torfrau lassen hoffen, dass se für den ECB noch sehr
wertvoll werden kann.
2007-10-28
Jörg Schwethelm
14.10.:
Wegen des Rückzugs des SV Kornwestheim entfällt
das nächste Heimspiel am 20.10. gegen den SV Kornwestheim.
Wir klären, ob am 20.10. 17:00 Uhr eventuell ein
Freundschaftspieles stattfindet.
13.10.:
17:00 ESC Planegg - OSC Berlin 5 : 4
ESC
Planegg siegt im Spitzenspiel (eigener Bericht)
Die Damen des ESC Planegg konnten Ihre Tabellenführung
durch einen 5-4 Sieg gegen den amtierenden deutschen Meister
vom OSC Berlin erfolgreich verteidigen.
Ca.150
Zuschauer sahen ein Eishockeyspiel auf hohem Niveau, an
Spannung und Dramatik bis zum Ende hin kaum zu übertreffen.
Alles andere als optimal der Beginn des Spiels. Berlin
nutzte bereits nach 40 Sekunden die erste Torchance zur
1-0 Führung. Unbeirrt vom frühen Rückstand
machte Planegg gewaltigen Druck im gegnerischen Drittel,
Berlin konnte teilweise nur noch durch Befreiungsschläge
die Gefahr vor dem Tor zunichte machen. Verdient somit
der Ausgleich durch Sandra Rumswinkel in der 11. Spielminute,
nach sehr schöner Vorarbeit von Christine Berndaner
in Unterzahl. Weiterhin machte Planegg das Spiel und erspielte
sich viele gute Torchancen, die vorerst aber ungenutzt
blieben. Eine Unachtsamkeit im eigenen Drittel nutzte
Berlin in der 17. Spielminute eiskalt aus und ging mit
2-1 in Führung, vom Spielverlauf bisher eine schmeichelhafte
Führung für den OSC Berlin. Verdientermassen
dann der erneute Ausgleichtreffer durch Youngster Manuela
Anwander in der 20. Spielminute. Somit ging es mit einem
2-2 in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel kam Berlin nun besser ins Spiel und
die Pinguine liessen ein wenig nach. Julia Zorn im Gehäuse
Planeggs, sonst der starke Rückhalt im Tor, hatte
an diesem Abend leider keinen guten Tag erwischt und Berlin
konnte durch 2 Tore in der 25. und 28. Spielminute auf
4-2 davonziehen. Offenbar geschockt vom 2-Tore Rückstand
spielte Planegg im 2.Drittel weit unter den Möglichkeiten.
Im 3. Drittel kamen die Planeggerinnen dann wie verwandelt
und hoch motiviert aus der Kabine. Man erspielte sich
nun wieder haufenweise Chancen, hatte klar mehr Spielanteile
und drängte Berlin immer wieder ins eigene Drittel.
Man liess nur noch vereinzelte Chancen zu und der Anschlusstreffer
war nur noch eine Frage der Zeit. So erzielte schliesslich
Manuela Anwander mit Ihrem zweiten Treffer an diesem Abend
in Überzahl das 3-4.
Schlüsselszene des Spiels dann in Minute 51. In einem
harmlosen Zweikampf verlor Berlins Miriam Kresse offensichtlich
die Nerven und zettelte eine Rangelei an, die Berlin noch
mehr aus dem Konzept brachte.
Es dauerte allerdings noch bis zur 59. Spielminute, ehe
Sabrina Kruck den ESC mit Ihrem Schlagschusstor erlöste
und den längst fälligen Ausgleich zum 4-4 erzielte.
Von da an war das Spiel an Dramatik kaum noch zu übertreffen.
Berlin mit Scheibenverlust in der neutralen Zone, Lisa
Schuster nutzte diesen Fehler und verwandelte den Alleingang
zur 5-4 Führung!
Im Freudentaumel über die Führung passierte
Planegg ein fataler Wechselfehler und man war mit 6 Feldspielerinnen
auf dem Eis. Die Folge: Penalty für den OSC Berlin.
Susan Götz, die bereits letzte Saison in Planegg
einen Panalty verwandeln konnte, hatte diesmal aber Pech.
Ihr platzierter Schuss landete nur am Pfosten- Glück
für den ESC! Berlin ersetzte die restlichen Sekunden
des Spiels Ihre Torfrau noch zugunsten einer 6. Feldspielerin,
jedoch liess Planegg keine Chance mehr zu und man konnte
den 5-4 Erfolg über die Zeit bringen.
"Das Spiel war echte Werbung für das deutsche
Frauen Eishockey. Wir haben verdient gewonnen, am Ende
zwar dennoch glücklich, aber wir waren 2 Drittel
lang die bessere Mannschaft", so Sandra Rumswinkel
nach dem Spiel.
Durch den Rückzug vom SV Kornwestheim haben die Planeggerinnen
nächstes Wochenende spielfrei, werden aber sicherlich
ein Testspiel bestreiten. Schliesslich wartet in 2 Wochen
ein weiterer Titelanwärter auf den ESC:
Am 27.10. tritt man zum schweren Auswärtsspiel beim
EC Bergkamen an.
23.9.:
SC Riessersee - ESC Planegg 1 : 6
18.9.07:
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nächsten Tagen
16.9.07:
Vorbereitungsspiel ECDC Memmingen - ESC Planegg 0 : 10
15.9.07:
Erstes Punktspiel der Saison 2007/2008: EKU Mannheim -
ESC Planegg 0 : 7