Schon immer gab es an der
Technischen Universität Dresden
und der
Hochschule für Technik und Wirtschaft
viele viele Studenten, die ein technisches Fach studierten. Und immer wieder fanden sich darunter Techniker christlichen
Glaubens, die sich in der
KSG
trafen. Um sie wenigstens etwas unterscheiden zu können, teilte man sie in Fachkreise ein. So entstand auch der
ET-Kreis. Hier versammeln sich alle, die sich mit der Elektrotechnik selbst oder deren Produkten, den Computern,
beschäftigen. So konnte man sich in Ruhe über Bits und Bytes unterhalten.
Doch mit der Wende schienen die Techniker auszusterben. Der ET-Kreis wurde von Jahr zu Jahr kleiner. Und auch in den letzten
Jahren schwankte die Mitgliederzahl enorm. Aber schließlich kommt es ja auf die Klasse an und nicht auf die Masse.
Trotzdem freuen wir uns über jeden, der zu uns findet und bei uns mitmischen will. So hat sich der ET-Kreis zu einem
wahren interdisziplinären Kreis entwickelt. Bei uns fühlen sich Informatiker genauso wohl, wie Physiker, Chemiker,
Musiker, Lehrer, Abfallwirtschaftler und was es da noch so alles gibt.
Unsere geistliche Heimat ist die katholische Kirche, auch wenn das wiederholt bestritten wird. Und das nur wegen unseres
Maskottchens
ET-MIL
. ET-MIL ist eine Skulptur aus Holz, die von Friedrich Press, einem bekannten Dresdner Künstler, ursprünglich
für die gesamte KSG erschaffen wurde. Leider wurde er von den anderen Fachkreisen nicht angenommen, was uns aber nicht
störte. ET-MIL begleitet uns zumeist auf Struppenfahrten, Feten und wo wir auch sonst noch erscheinen. Deshalb haben
wir den immer wieder einmal laut werdenden Ruf von Ketzern, aber wenn man in das Mittelalter zurückblickt, so sind wir
ja in ganz guter Gesellschaft.