Auszug aus der Chronik:
UR-ETMIL
Am 23./24. März des Jahres 1974 läßt sich die erste urkundliche Erwähnung ET-MILs in der Chronik zu Struppen finden. Schon in seinen Anfängen zeigte sich, daß er nicht nur in den Prüfungen, sondern überall da ist: "Als wir ankamen, existierte ET-MIL schon. Er wurde im Rahmen einer Baumfällaktion aus einem Baumstumpf erschaffen." (Bericht Josef Müller, ehem. Fachkreissprecher)
In den folgenden Jahren wurden regelmäßig Salamander zu Ehren ET-MILS gerieben oder ein Schluck Bier über ihm geopfert. Seine Verehrung hinterließ Spuren. So ward er am 17. September des Jahres 1977 restauriert und mit Ameisentod präparieret.
Am 5. November 1978 erdreisteten sich Philister des HfV-Kreises abwertende Bemerkungen über ET-MIL von sich zu geben und auch sonst schändete der HFV-Kreis in Ermangelung eigener Ideen häufig dieses ehrwürdige Denkmal.
Nach langen Auseinandersetzungen in der KSG nahm der schwere Leidensweg ET-MILs ein Ende. Am 29.Februar 1980 ward Auszug aus dem Struppenbuch; jedoch nicht ohne seine Auferstehung zu prophezeien. Danach begann eine dunkle Zeit für seine Anhänger. Sie gipfelte am 26. September desselben Jahres als das Grab ET-MILs geschändet wurde. Daraufhin wurden Trauerhymnen in das KSG-Liederbuch aufgenommen und gesungen. Am 16. Oktober des Jahres 1981 schließlich war sich auch der MEDI-Kreis nicht zu schade über ET-MIL zu lästern und schuf zu diesem Zwecke den Götzen MEDMAX, der jedoch nicht lange existent war.
Jedoch die Prophezeiung erfüllte sich zur Freude aller ET-Jünger. Am 27. November 1981 erschien ET-MIL wieder in dieser Welt. In der Nacht des 29. November 1981 um 2 Uhr und 41 Minuten zieht ET-MIL mit einem Pilgerzug in Struppen ein.
"Er ist wieder da!" heißt es im Struppenbuch am 1.Advent 1981. "(...) ETEMIL hat wieder vom Haus Besitz ergriffen. (...) Die Liebe und Demut, die unser ET-MIL ausstrahlt, sollte jedem ein Zeichen sein, sein Leben danach auszurichten. Nicht zuletzt weisen die Fachkreissymbole an seinen Seiten auf den Versöhnungswillen seines Schöpfers hin. Keinem, der dieses Monument eingehend betrachtet, wird die Handschrift des Dresdner Künstlers Friedrich Press entgehen."
Am 16. Januar 1982 wurden Pläne zur Wetterfestmachung und für den Schutz vor unbefugten Angriffen des ET-MILs geschmiedet. Am 4. April 1982 wird ET-MIL als Wächter und Schutzpatron von St. Pauli zu Struppen aufgestellt.
Am 26. Januar 1986 büßen Mitglieder des HfV-Kreises die Erbschuld ihrer Vorgänger und huldigen ET-MIL. Im März desselben Jahres wird ET-MIL erneut geschändet. Leider wurde man der Täter, die ET-MIL ansengten, nie habhaft. Am 13. Oktober 1986 geschah ein weiteres Wunder. An diesem Tage erschien ET-MIL seinen Jüngern zweimal in menschlicher Gestalt, wobei folgende Versionen über seine Erscheinung überliefert wurden. Das erste mal wurde er in Jacke gesehen, er hatte eine Pfeife in seinem Munde und auf seinem Kopf einen markanten Hut. Beim zweiten mal erschien er seinen Jüngern im Nachthemd. ET-MILs Wirken wurde immer wieder durch dunkle Taten überschattet, so zum Beispiel am 17. Januar 1987, als er vom mts-Kreis geschändet wurde. Um die äußere Erscheinung ET-MILs recht lange zu erhalten, wurden am 10. April 1987 wichtige Restaurierungsarbeiten an ihm durchgeführt. Um ihn vor weiteren Attentaten zu schützen wurde weiterhin festgelegt: "Mitglieder anderer Kreise sind nicht mehr würdig, den ET-MIL von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Ausnahme sind HfV und einige Sympathisanten."
Am zweiten Advent des Jahres 1989 gibt es im ehrenwerten ET-Kreis nach Glaubensschwund bei einigen Jüngern schwere Zerwürfnisse.
"Trotz Krise, Umbruch, Wendezeit - ET-MIL bleibt in Ewigkeit." Und so ward am 27.November des Jahres 1991 aus Anlaß seiner zehnjährigen Wiederkehr ein großes Fest ausgerichtet. Aus diesem Grunde wurden ihm Opfer in Form von Kondensatoren, Leiterplatten und anderen Dingen, die er nebst zweier Sicherungen huldvoll annahm. Seitdem steht ET-MIL allen seinen gläubigen Jüngern in guten und schlechten Zeiten zur Seite.
Seit 1994 erscheint ET-MIL auch in süßer Plätzchengestalt; das erste mal zur Feier des heiligen Nikolaus. Leider muß auch erwähnt werden, daß eine weitere Schändung geschah: Nachdem der BAU-Kreis dieses süße Brot aussortiert hatte gipfelte das Verhalten dieser Menschen darin, daß sie, geladen zu einem Fest eines ET-MIL-Jüngers, in Struppen ET-MIL zum Bauholz warfen, wobei seine äußere Gestalt Schaden nahm.
Im Juni 1995 zeigte ET-MIL jedoch seine Macht, indem er die Fratzen der BAU-Kreisgalerie durch Abbildungen seiner selbst ersetzte.
ET-MIL wirkte auch im Jahre 2003 bei der Zimmerrenovierung des ET-ViP-Zimmers mit: Ward die Zimmerbeleuchtung im Nachhinein auf seinen Erschaffer Friedrich Press gerichtet, so ließ er die Lampe über dem ViP-Tisch verlöschen. Auch seine Auswirkung auf Friedrich List, ist seitdem offen zutage getreten, sodaß der ET-Kreis noch Hoffnung hat, daß eines Tages nicht nur Herr List, sondern die ganze Reichsbahn elektrifiziert wird.
Im Wintersemester 2006 setzte ET-MIL dem Wirken des BAU - Kreises ein Ende. Er ließ ihm keine Neuen mehr zukommen, so dass er sich vorläufig mit den mts-Kreis zusammen schloß
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