Gottbekenntnisse bedeutender Naturwissenschaftler und Ingenieure [von Mathias Münzberg]

Nikolaus Kopernikus (1473-1543)
(Polnischer Astronom und Mathematiker, Begründer des modernen Weltbildes)
"Wer sollte nicht durch die stete Beobachtung und den sinnenden Umgang mit der von der göttlichen Weisheit geleiteten herrlichen Ordnung des Weltgebäudes zur Bewunderung des allwirkenden Baumeisters geführt werden!"

Johannes Kepler (1571-1630)
(Deutscher Mathematiker und Astronom, Entdecker der Bewegungsgesetze der Himmelskörper)
"Astronomie treiben heißt, die Gedanken Gottes nachlesen!"

Isaak Newton (1643-1727)
(Englischer Mathematiker, Physiker und Astronom, Begründer der klassischen theoretischen Physik, Entdecker der Gravitationsgesetze)
"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis."

Karl Friedrich Gauß (1777-1855)
(Deutscher Mathematiker, Geodät, Physiker und Astronom)
"Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es uns eine unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten."

Christian Oersted (1777-1851)
(Dänischer Physiker, Entdecker des Elektromagnetismus)
"Jede gründliche Naturuntersuchung führt zur Gotteserkenntnis ... Wüßte man es nicht zuvor, so müßte man es hier lernen, daß wir nichts sind gegen Gott, aber etwas durch Gott."

Justus von Liebig (1803-1873)
(Deutscher Chemiker, Begründer der Agrikulturchemie)
" Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen."

Charles Darwin (1809-1895)
(Englischer Biologe, Begründer der Abstammungslehre)
"Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, daß die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, daß das großartige, alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes."

Werner von Siemens (1816-1892)
(Deutscher Ingenieur und Unternehmer)
"Je tiefer wir in das harmonische ... Walten der Naturkräfte eindringen, desto mehr fühlen wir uns zu demütiger Bescheidenheit angeregt ... desto höher steigt unsere Bewunderung vor der unendlichen ordnenden Weisheit, welche die ganze Schöpfung durchdringt."

Ferdinand Graf von Zeppelin (1838-1917)
(Deutscher General, Erfinder des Luftschiffes)
"Gott ist der Künstler, und ich bin sein Werkzeug!"

Thomas Alva Edison (1847-1931)
(Amerikanischer Techniker und Erfinder, über 1200 Patente)
"... den größten Respekt und die größte Bewunderung für alle Ingenieure,besonders für den größten unter ihnen: Gott!"

Sir John Ambrose Fleming (1849-1945)
(Englischer Physiker und Radiotechniker)
"Die große Fülle von modernen Entdeckungen ... hat den alten Materialismus vollkommen zerstört ... Das Universum zeigt sich heute unseren Augen ... als Gedanke. Ein Gedanke setzt aber das Vorhandensein eines Denkers voraus."

Paul Sabatier (1854-1941)
(Französischer Chemiker und Nobelpreisträger 1912)
"Naturwissenschaft und Religion in Gegensatz zu stellen, ist Sache von Leuten die schlecht unterrichtet sind in der einen wie in der anderen Wissenschaft."

Max Planck (1858-1947)
(Deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie, Nobelpreisträger 1920, Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, später nach ihm in Max-Planck-Institut umbenannt)
"Wohin und wieweit wir blicken mögen, zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch, wohl aber gerade in den entscheidenden Punkten volle Übereinstimmnug. Religion und Naturwissenschaften schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Gott steht für den Gläubigen am Anfang, für den Physiker am Ende allen Denkens."

Walther Nernst (1864-1941)
(Deutscher Physiker und Chemiker, Nobelpreisträger 1920)
"Physik betreiben heißt hinter dem Schöpfungsakt Gottes hinterhersehen."

Ernest Rutherford (1871-1937)
(Englischer Physiker, Begründer der modernen Atomphysik, Nobelpreisträger 1908)
"Auch der sachliche Wissenschaftler, der das Geheimnis des Seins in etwa 'entzaubert' muß kein Zweifler an Gott sein. Es ist eine irrige Auffassung in Laienkreisen, daß der Gelehrte, der mehr weiß vom Sein als andere, darum gottlos sein müßte. Ganz im Gegenteil: Unsere Arbeit bringt uns Gott näher. Sie erhöht unsere Ehrfurcht vor seiner gigantischen Macht, vor der unsere armseligen Werkzeuge - so titanisch sie uns auf Erden erscheinen mögen - jämmerlich versagen."

Guglielmo Marconi 1874-1937)
(Italienischer Physiker und Hochfrequenztechniker, Erfinder der drahtlosen Telegraphie, Nobelpreisträger 1912)
"Ich erkläre mit Stolz, daß ich gläubig bin. Ich glaube an die Macht des Gebetes. Ich glaube nicht nur daran als gläubiger Katholik, sondern auch als Wissenschaftler."

Carl Gustav Jung (1875-1961)
(Schweizer Psychologe, Begründer der Tiefenpsychologie)
"Es ist gleichgültig, was die Welt über religiöse Erfahrung denkt, derjenige, der sie hat, besitzt den großen Schatz einer Sache, die ihm zu einer Quelle von Leben, Sinn und Schönheit wurde und die der Welt und der Menschheit einen neuen Glanz gegeben hat ... Wo ist das Kriterium, das zu sagen erlaubte, daß ... eine solche Erfahrung nicht gültig und ... bloße Illusion sei."

Albert Einstein (1879-1955)
(Deutscher Physiker, Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreisträger 1921)
"Jedem tiefen Naturforscher muß eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorstellen mag, daß die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft.
Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen ..."

Arthur Stanley Eddington (1882-1944)
(Englischer Physiker und Astronom)
"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott, nicht von ihm fort. Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Sie waren alle nur mittelmäßige Philosophen."

Carl Friedrich von Weizsäcker (geb. 1912)
(Deutscher Physiker und Philosoph)
"Die Theologen ... bewahren die einzige Wahrheit, die tiefer reicht als die Wahrheit der Wissenschaft auf der das Atomzeitalter beruht. Sie bewahren ein Wissen vom Menschen, das tiefer wurzelt als die Rationalität der Neuzeit. Der Augenblick kommt unweigerlich immer wieder, in dem man, wenn das Planen scheitert, nach dieser Wahrheit fragt und fragen wird."