... spielend lernen wie ein Profi ...
Im zentralen Unterrichtsraum hat ein Schüler gerade ein Musikstück beendet. Das Ergebnis ist zur
Durchsprache aufgezeichnet und ist bereits so gut eingespielt, daß es archiviert werden kann.
Parallel sitzen im Gehörbildungs-Überaum zwei weitere Kinder vor einer Tastatur, die digitale Signale
weitergibt und verfolgen gespannt die Informationen auf dem Monitor. Sie haben Kopfhörer auf und
führen einen Dialog:
das Programm gibt bestimmte Tonintervalle vor, Akkorde, Tonleitern, rhythmische Konstrukte müssen
richtig erkannt und wieder eingegeben werden. Geantwortet wird per Mausklick oder über die Tastatur.
Spielerisch ist dabei der Umgang mit dem Computer, die nötigen Handgriffe werden sicher und ohne
Zögern ausgeführt.
Da kommt ein weiterer Schüler und geht zielstrebig in einen der Playback-Überäume, ausgestattet mit
Computer und digital abgetasteter Flügeltastatur, um sich für seine Unterrichtsstunde vorzubereiten.
Die Musiktitel werden seitens der Musikschule eingespielt, bearbeitet und programmiert. Am Übeplatz
lädt der Schüler den fertigen Titel ein. Er bedient den Monitor mit Vor-, Zurück- und Playfunktion, kann
zum Üben das Tempo verlangsamen, nur bestimmte Takte permanent hören und hat viele andere
Möglichkeiten, gezielt zu üben. Zuletzt gibt es die Eigenkontrolle: eigene Aufnahmen werden mit dem
Vorgegebenem vergleichen.
Was sich hier sehr technisch anhört, ist für die Schüler jeder Altersklasse sehr bedienfreundlich und
mit wenigen Handgriffen zu handhaben. Was zählt, ist unter anderem der wichtige Lernaspekt,
bestimmte Inhalte wiederholt zu hören, damit sie sich dauerhaft einprägen können.