| Teilnehmer: | Wiltrud mit Stígandi (der Herr der fliegenden Galoppwechsel)
Ulla mit Grana (ein "Töltsofa") Inge mit Smári ("der läuft so kamelig") Dominik mit Fagra (egal was sie tun, sie tun es schnell) Sabine mit Rivandi (auch zärtlich "Rivanol" genannt) Corinna mit Máni (wo geht's hier nach Wien?) Kri mit Björt, Oskadís und Dagur (alles Streberpferde...) Jana mit Lukka (die mit dem Kopf durch dei Wand will) Jasmin mit Helmingur (er töltet und töltet... immer weiter) Daniela mit Jóka (an icelandic walking horse) Bettina mit Ísbjörn (ein Eisbär auf der Flucht) |
Am Samstag, den 1. April um 9.00 Uhr ging's los. Der erste Töltkurs des Jahres mit Caroline Kratzer startete und die Teilnehmer hatten sich von nah und fern im Reiterstübchen des Brücklocherhofs eingefunden. Caroline hatte schon letztes Jahr im Oktober zahlreiche Reiter und Reiterinnen mit ihrem breit gefächerten Wissen über das Gangpferdereiten beeindruckt und so wurden für das Frühjahr 2006 gleich zwei Kurse anberaumt (Mai).
So saß man zunächst bei einem Cappuccino zusammen,
stellte sich und sein Pferd vor bzw. berichtete (bestenfalls) von den Fortschritten,
die man mit seinem Pferd seit dem letzten Kurs gemacht hatte oder schilderte
Schwierigkeiten, die man im Laufe der nächtsen vier Tage zu beheben
gedachte.
Gleich nach der gemütlichen Vorstellungsrunde wurden
Vierergruppen eingeteilt und es hieß "satteln und vorreiten". Die
Tatsache "Vorreiten" löste bei Sensibelchen Ísbjörn erste
Schreckenshüpfer aus, wohingegen Jóka erstmal nach dem Motto
"immer mit der Ruhe, es wird noch anstrengend genug" ihre Runden drehte.
Wie nicht anders zu erwarten, enttarnte Caroline bei
der anschließenden Analyse ihrer Videoaufnahmen erbarmungslos Sitzfehler,
Taktunreinheiten... ja Fehler, von denen man vorher wahrscheinlich noch
nicht einmal ahnte, dass es sie gibt.
Nachdem die Reiter und Reiterinnen nach dem Mittagessen
wieder gestärkt und voller Tatendrang waren, wurden Pferde und Reiter
in kleinere, nach Stärken und Schwächen zusammengestellte Gruppen
eingeteilt. So musste Schlafmützchen Jóka mit Fagra, wie ihr
Reiter ständig im Rausch der Geschwindigkeit, und Rivandi, eine schon
etwas erfahreneren Tölter um die Wette tölten. Unsere beiden
"Dickerchen" Grana und Stígandi landeten ebenfalls in einer Gruppe,
um ihrem Konditionsstand entsprechend eher im unteren Tempobereich mit
ihnen zu arbeiten.
Wie sich nach vier Tagen intensiven Trainings herausstellte
waren die beiden jedoch noch frischer als manch anderer "Zausel". So zum
Beispiel Oskadís, die sich beim bloßen Gedanken an Travers
von der Ovalbahn stürzen wollte, oder Máni, der trotz Corinnas
aufmunterndem "Tackertackertackertacker" den Töltkurs mit der Wiener
Hofreitschule verwechselte und eifrig Levaden übte oder Jóka,
die nach dem Kurs sicher ihre Memoiren mit dem Titel "Vom Suchen und Finden
des Linksgalopp" veröffentlichen wird.
Alles in allem haben wir auch bei diesem Kurs wieder allerhand Tipps und Tricks gelernt und konnten in jeder Weise von Carolines Erfahrungen profitieren. Ísbjörn verlor während des Kurses langsam aber sicher seine Nervosität, Fagra verlor dank eifrigen "Kimblewickens" hin und wieder etwas an Rasanz, Lukka und Helmingur tölten jetzt noch schöner als zuvor und auch Kursteilnehmerin Inge war trotz massiven Muskelkaters begeistert.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Kurs!
| Letzte Änderung: 17/05/2006 |
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