Der Lachfalke lebt vorwiegend in den Wäldern oder bewaldeten Gebieten von Mittel- und Südamerika (Panama, Kolumbien, Belize, Guayana, bis nach Argentinien) ausgenommen jedoch die Hochebenen (Peru usw). Seine Flügel sind sehr breit, einem Bussard ähnlich und nicht spitz zulaufend wie bei unseren einheimischen Falken. Die Augenmaske ist schwarz und die Flügeloberseite dunkelbraun. Brust, Unterbauch und die Kopfplatte sind weißlichockerfarben. Die Augen sind dunkelbraun. Der Schwanz ist hell und dunkel gebändert.Seine Beine sind auffallend kurz und wie die Füße mit hornigen Schuppen besetzt und bieten mit dem flauschigen Unterbauchgefieder einen Schutz gegen den Biss von Giftschlangen. Bei Jungtieren sind die ockerfarbenen Gefiederbereiche weiß. Zu seinen Beutetieren gehören hauptsächlich Schlangen, deren Kopf er oft entfernt und sie dann erst ins Nest bringt. sowie andere Reptilien. Er ist ein träger Falke, ohne feindliches Verhalten gegenüber anderen Vögeln. Oft sitzt er über längere Zeit auf seinem Ast ohne aufzufliegen. Schaut von Zeit zu Zeit auf den Boden, wippt mit dem Schwanz oder dreht den Kopf wie eine Eule um 180 Grad. Er brütet in Baumhöhlen, Baumstümpfen und Felsspalten. Wo er diese Nistmöglichkeit nicht findet, benutzt er auch verlassene Nester anderer Greifvögel, wie z.B. von Caracara's. Den Tiefenrekord hält bisher ein Lachfalke aus Costa Rica, der in einem Baumloch, ca. 30cm über dem Boden brütete. Die Brutzeit ist im April. Das Gelege besteht oft nur aus einem hellen, braungefleckten Ei. Seinen Namen hat dieser schöne Falke von seinem lauten "ha ha ha - Ruf". Diesen hört man jedoch meistens nur wenn er gestört wird. Seinen Costa rican. Namen "Guaco" hat er von seinem Ruf der sich wie gwa-co anhört, den er oft früh morgens oder in der Dämmerung hören läßt und dies bis zu 40-50mal. Von Vogel zu Vogel kann dieser Ruf jedoch etwas voneinander abweichen. Öfters kann man auch zwei Lachfalken zusammen hören.
Foto von: Michael.A. Kielb ( re.) u. Sachihiko Isoe (li.unten)