Der früher als Kreyenborg-Falke, Pallid Falcon ( falco kreyenborgi)
bezeichnete Falke wurde erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts abschließend
als Farbvariante (Farbmutation) des im südlichen Argentinien beheimateten
Wanderfalken zugeordnet.
Im Jahre 1925 brachten Jäger dem in der südchil. Stadt Punta Arenas lebenden Deutschen M.Carlos Strauss einen auffällig gezeichneten hellen Falken. Dieser Vogel wurde dann durch Dr. Kreyenborg in den damaligen Zoolog. Garten nach Münster gebracht.. 1929 wurde dieser Vogel vom Ornithologen Dr. Otto Kleinschmitt als neue Falkenart, falco kreyenborgi eingestuft. Es bestanden aber bereits damals verschiedene Meinungen zu dieser "neu" entdeckten Falkenart. Einige Ornithologen. vertraten die Auffassung es handele sich um eine Unterart des dort heimischen Wanderfalken, um eine Farbvariante oder um einen Mischling.
1980 endeckten Ellis, Anderson & Roundy im Nest eines Südamerik. Wanderfalken neben normal gefärbten Vögeln ein Falkenjunges mit hellen Federn. Damit war das Rätsel um den Kreyenborg-Falken gelöst und dieser helle und seltene südamerik. Falke als seltene Farbvariante des dort heimsichen Wanderfalken klassifiziert. 1981/1982 kehrten Ornithologen nach Argentinien zurück und fanden weitere helle Falken im Nest eines Wanderfalken. 1983 wurde offiziell akzeptiert, daß der Kreyenborg-Falke eine seltene Farbvariante des Argentin. Wanderfalken ist.
Auf dem obigen Foto von Ralph Rogers ist links die helle Farbvariante und rechts der normale Farbtyp zu sehen.
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Ralph Rogers (White falcon project)