Die Harkortschule
als ein lebendiges Haus des Lernens
Wir betrachten unsere Schule als ein lebendiges Haus
des Lernens.
Wie bei jedem Haus gibt es ein Fundament
und tragende Wände, das sind bei uns der gute Unterricht
und das Schulleben sowie die Beratung und Zusammenarbeit
mit den Eltern.
Doch auch eine noch so schöne Schule muss ab und
zu wie jedes Haus renoviert, umgebaut, ange-baut oder
den Bedürfnissen angepasst werden. Natürlich
kann nicht an allen Stellen gleichzeitig gear-beitet
werden, dann stünde man sich gegenseitig im Weg
oder plante und baute sehr langwierig anein-ander vorbei
und den Bedürfnissen hinterher.
Deshalb eröffneten wir vernünftigerweise nur
einige „Baustellen“ und erst wenn die Arbeit
abge-schlossen ist, werden wir eine neue Baustelle errichten.
Akute Anforderungen werden natürlich sofort bearbeitet.
Unsere pädagogische Arbeit
In vielen pädagogischen Konferenzen
arbeiteten die Lehrer der Harkortschule an der Umsetzung
der neuen Richtlinien. Zukünftig wird laut Richtlinien
neben der Wissensvermittlung der Erwerb von Lerntechniken
zunehmend Bedeutung erhalten. Das ist für uns nichts
Neues, da wir schon lange offene Unterrichtsformen wie:
Werkstattunterricht, Buchstabenläufe, Lernen an
Stationen, usw. praktizieren. Des weiteren haben wir
unsere Mindestanforderungen für die Fächer
Mathematik und Sprache auf der Grundlage der neuen Richtlinien
festgelegt. Sie können beim Klassenlehrer eingesehen
werden. Diese Anforderungen sollen von allen Kindern
am Ende des jeweiligen Schuljahres erfüllt werden.
Es war schon immer das Ziel unseres Unterrichts, die
Kinder als selbstbewusste und eigenverantwortliche Lerner
aus der Harkortschule zu entlassen.
Um jedem Kind gerecht zu werden, werden die Lernleistungen
in den Fachbereichen auf vielfältigste Art dokumentiert,
z.B. wird die Rechtschreibleistung nicht nur durch die
bekannten Diktate beschrieben.
Ausgearbeitete Förderkonzepte für jedes Schuljahr
ermöglichen die individuelle Förderung eines
jeden Kindes.
Werteerziehung
Unter der Überschrift
"Freundliche Schule" wurden im Dezember 2008
bei einer Lehrerkonferenz zunächst 4 Unterpunkte
festgelegt, die jeweils als Motto der Woche zum Mittelpunkt
im Miteinander an unserer Schule werden sollen:
· Ich grüße
freundlich.
· Ich halte dem Nächsten die Tür auf.
· Ich bedanke mich für Freundlichkeiten.
· Ich hebe Gegenstände auf, die auf dem
Boden liegen.
Weitere Unterpunkte
sollen in den nächsten Konferenzen festgelegt werden.
Englisch in der Harkortschule
Mit Beginn des zweiten Halbjahres 2008/
2009 wird an der Harkortschule das Fach Englisch ab
Klasse 1 unterrichtet. Schwerpunkte werden auf das Hörverstehen
und das Sprechen gelegt. Die Kinder sollen spielerisch,
z.B. über Lieder und Reime, die Sprache kennen
lernen und Sätze und Geschichten auf Englisch verstehen
lernen sowie eine gute englische Aussprache entwickeln.
Das spielerische Entdecken einer Fremdsprache wirkt
motivationsfördernd, stärkt das Selbstvertrauen
der Kinder und die Freude am Lernen.
In den folgenden Klassen 3 und 4 werden die Themenbereiche
erneut spiralförmig aufgegriffen, das Vokabular
erweitert und die Kinder mit der Schriftsprache vertraut
gemacht, indem sie Wörter und Sätze zunächst
ganzheitlich erfassen.
Als Lehrbuch wird das "Pupil's Book Playway"
des Klett Verlages verwendet.
Unser Lesecafe
ist fertig!
Dieser erfreuliche
Zustand war leider nur von kurzer Dauer!
Ende Januar 2008
wurde uns dieser Raum weggenommen!
Er wird jetzt als
Cliquenraum für Jugendliche genutzt.
So sah unser erfolgreiches Konzept für
das Lesecafe aus:
- Vorlesen in der großen Pause
am Dienstag und Donnerstag
- Schreibwerkstatt
- Schulkinder lesen für Kindergartenkinder
- Lesewoche
- Lesemütter
- Lesen in den Pausen
Sie haben Ideen und / oder wollen helfen?
Herzlich willkommen !!!! ---- Jetzt nicht mehr!
Ansprechpartnerin (ist) war
Frau Brachthäuser.
Wir möchten uns bei allen Kindern,
Eltern, Freunden der Schule, ErzieherInnen und LehrerInnen
für ihr Engagement und ihre Unterstützung
bei der Arbeit im Lesecafe herzlichst bedanken!
Leseförderung
in der Harkortschule
Die Leseförderung ist ein
sehr wichtiges Anliegen. Durch die enge Kooperation
mit der Stadtbücherei,
der wöchentlichen Antolin - Leseförderstunde
und den zahlreichen Literaturprojekten in jeder Klasse
schaffen wir es, die Lesebereitschaft und Lesefertigkeit
unserer Schüler optimal zu fördern und zu
stärken.
Neues zum Medienkonzept
der Harkortschule
Der Einzug neuer Medien in unsere Klassenzimmer
macht weitere Fortschritte. Aufgrund privater Spenden
und Zuteilungen der Stadt Witten stehen jetzt in jedem
Klassenraum mindestens zwei internetfähige Computer.
Seit einiger Zeit gibt es eine Software, die das Aufrufen
jugendgefährdender Webseiten unterdrückt.
Mittlerweile wurde auch eine Virensoftware installiert.
Die Vernetzungsarbeiten im Schulgebäude
sind abgeschlossen, so dass es jetzt in allen Räumen
einen Internetanschluss gibt. Anfang des Jahres 2007
wurde ein Server-PC eingerichtet, mit dem alle PCs verbunden
werden können. Die auf diesem Server installierte
Software kann dann von allen in der Schule vernetzten
PCs verwendet werden, wodurch die Softwareinstallation
auf jedem einzelnen Rechner entfällt.
Der PC-Raum wurde auf elf PCs, einen
netzwerkfähigen Laser- und einen netzwerkfähigen
Farbdrucker aufgerüstet. Zudem verfügt die
Schule jetzt über einen Beamer und ein Laptop.
Das erarbeitete Medienkonzept sieht
vor, dass alle Schüler unserer Schule im Laufe
ihrer Grundschulzeit den Umgang mit dem Arbeitsmittel
Computer erlernen. Diverse Software wird kontinuierlich
und erfolgreich im Unterricht, wie auch zur speziellen
Förderung eingesetzt. Auch weiterhin besuchen die
Lehrer der Harkortschule unterschiedliche Fortbildungen
im Bereich der neuen Medien.
Seit 2004 sieht unser Konzept vor,
dass alle Kinder der Schule drei aufeinander aufbauende
Computerkurse in den Klassen 2, 3 und 4 besuchen. Voraussetzung
dafür sind ausreichende Personalressourcen. Die
Inhalte der Kurse sind: Kennen lernen der Hardware,
Einarbeitung in ein Textverarbeitungsprogramm und der
Umgang mit dem Internet. Gerne würden wir den PC-Raum
auf 15 PCs erweitern, um die Kurse klassenweise im Teamteaching
durchführen zu können. Dazu sind jedoch Arbeiten
an der Elektroinstallation im Auftrag der Stadt Witten
Voraussetzung.
Sollten Sie uns mit Hardware unterstützen können
(PCs ab P4/Flachbildschirme), wenden Sie sich bitte
an unseren Medienbeauftragten Herrn Borgert.
Kooperation mit dem
TUS Stockum / Sportunterricht
Seit März 2008 kooperiert der TUS
Stockum mit der Harkortschule. Das gemeinsame Konzept
sieht vor, das Sportlehrer der Schule und Übungsleiter
der TUS Stockum sich zu einem Team ergänzen und
gemeinsam die Sportunterrichtsstunden vorbereiten und
durchführen.
Mit einem fantastischen Sponsorenlauf
erliefen sich die Schüler der Harkortschule vor
den Sommerferien 2009 etwa 2500,00 €. Großzügige
Spender waren in erster Linie die Eltern und Verwandten
der Schüler. Diese Aktion wird die Sportförderung
der Harkortschule finanzieren. In Kooperation mit dem
TuS-Stockum arbeitet ein Übungsleiter gegen geringes
Entgeld im Sportbereich der Schule mit. Durch diese
Kooperation sollen alle Harkortschüler intensiv
sportlich gefördert werden, Talente gesichtet und
gefördert und Sportarten außerhalb des Schulsports
vorgestellt werden. In diesem Schuljahr ist wieder Frau
Monika Middelmann vom TuS-Stockum der aktive Übungsleiter
in unserem Sportangebot.
Die aktuelle Konzeption für das Schuljahr 2009/2010
sieht folgendes vor:
In den zwei ersten Schuljahren begleitet Frau Middelmann
die Sportlehrer und die Schüler im regulären
Schulsport. So können die Kinder sehr individuell
angesprochen und gefördert werden. In den zwei
zweiten Schuljahren ist Frau Middelmann nur jede 2.
Woche mit im Sportunterricht. Für die 3. und 4.
Klassen bietet Frau Middelmann je eine doppelstündige
AG an. Sie startete mit Akrobatik und bietet nach den
Ferien Tanzen an. Etwa zu den Weihnachtsferien wird
es wieder ein neues AG Angebot geben. Die Kinder melden
sich freiwillig zu diesen AG´s. Auf diese Weise
kommt jeder Schüler (3./4. Kl.) mind. 1 mal im
Schuljahr für etwa 8 Wochen in den Genuss einer
zusätzlich (zum Schulsport) AG-Sport.
Klasse 1a zwei Stunden im Sportunterricht
jede Woche
1b zwei Stunden im Sportunterricht jede Woche
2a
2b 2 Stunden im Sportunterricht (14täg.)
3a
3b 2 Stunden AG wählbar
3c
4a
4b 2 Stunden AG wählbar
4c
__________
10 St./Woche Einsatz des Übungsleiters
zusätzlich zum Schulsport
Eine tolle Chance für unsere Schüler. Erste
Erfolge sind unser Sieg als beweglichste Schule
der Talentsichtung des Stadtsportverbands in Kooperation
mit der Universität Dortmund bei allen 2. Klassen
in Witten. (Mai 2009)
Handlungsorienter
Sachunterricht
Sage es mir, und ich werde es
vergessen.
Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern.
Beteilige mich, und ich werde es verstehen.
Lao Tse
Unter dieser Prämisse haben wir
die ersten Themenkisten für den fächerübergreifenden
Lernbereich Sachunterricht / Sprache fertiggestellt.
Wir wollen mit den Schülerinnen und Schüler
in offenen Arbeitsformen arbeiten und ihnen die Möglichkeit
geben, mit Material, Büchern und anderen Medien,
wie dem Internet selbständig und kreativ die verschiedenen
Aspekte der unterschiedlichen Themen entdecken, versuchen,
erproben und erkunden zu können.
Ergänzung unserer
Musikerziehung durch "Jeki"
Lange haben wir uns bemüht. Nun
ist es soweit. Wir sind im Landesprogramm "Jedem
Kind ein Instrument". Ab dem Schuljahr 2008 /2009
werden alle Kinder des ersten schuljahres eine sogenannte
"Jeki" - Stunde pro Woche erhalten. In dieser
Stunde wird ein Musikpädagoge der Jugendmusikschule
gemeinsam mit der Klassenlehrerin / Klassenlehrer während
der Unterrichtszeit mit den Kindern musizieren. Zum
Einsatz kommt das Orff-Instrumentarium. Kosten entstehen
den Erstklässlereltern keine. Ab den Osterferien
2009 können die Kinder im sogenannten Instrumentenkarussel
unterschiedliche Instrumente ausprobieren: Gitarre,
Keyboard, Saxophon, Klarinette ...
Gefäält dem Kind ein Instrument
so gut, dass es dieses Instrument spielen möchte,
entsteht im zweiten Schuljahr (2009 / 2010) die Möglichkeit,
in einer kleinen Gruppe von ca. 5 Kindern dieses Instrument
unter fachkundlicher Anleitung eines Musikpädagogen
der Musikschule zu lernen. Der Unterricht findet im
Anschluss an den Schulunterricht in der Harkortschule
statt. Das Instrument wird gestellt. Über entstehende
Kosten werden wir unsere Eltern sobald wie möglich
informieren.
Zentralarbeiten
Seit Beginn des Schuljahres 2004 / 2005
werden in den Lernbereichen Sprache und Mathematik zentrale
Vergleichsarbeiten geschrieben. Die Eltern der beteiligten
Schüler erhalten eine individuelle Rückmeldung
über den Leistungsstand ihres Kindes. In den Mitwirkungsgremien
werden weitere verfügbare Daten veröffentlicht.
Ab Schuljahr 2006/07 werden diese Zentralarbeiten zum
Ende des dritten Schuljahres geschrieben.
Die
neue Schuleingangsphase
Die Schulkonferenz der Harkortschule
hat in ihrer Sitzung im Juni 2004 beschlossen, vorerst
in jahrgangsbezogenen Klassen zu unterrichten. Die Lehrer
entwickelten ein Konzept der kleinen Schritte, um das
Ziel der Schuleingangsphase, die Lernmöglichkeiten
eines jeden Kindes bestmöglich auszuschöpfen,
zu erreichen.
Regelmäßige Konferenzen der 1. und 2. Klassenlehrer
ermöglichen einen intensiven Austausch über
den Leistungsstand der Kinder sowie eine optimale Koordinierung
der Fördermaßnahmen.
Kopfnoten
Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008
werden die Leistungen der Kinder im Arbeits- und Sozialverhalten
mit Kopfnoten bewertet.Hierfür stehen die Noten
sehr gut, gut, Befriedigend und unbefriedigend zur Verfügung.
Die Jahrgangsstufen zwei und drei erhalten jeweils eine
Note im Arbeitsverhalten und im Sozialverhalten. In
der Jahrgangsstufe vier untergliedern sich Arbeits-
und Sozialverhalten in insgesamt sechs Bereiche: Leistungsbereitschaft,
Zuverlässigkeit und Sorgfalt, Selbständigkeit,
Verantwortungsbereitschaft, Kooperationsfähigkeit
sowie Konfliktverhalten, die jeweils mit einer der oben
genannten möglichen Noten beurteilt werden.
Das Kollegium der Harkortschule hat
sich zu folgender Vorgehensweise im Umgang mit den Kopfnoten
entschlossen:
Zweimal im Schuljahr bewerten sowohl
Schüler als auch alle am Lernprozess beteiligten
Lehrer das Arbeits- und Sozialverhalten im Rahmen eines
Gesprächs. Die Gesprächsgrundlage bildet hierbei
ein Bewertungsbogen, der die Kriterien der einzelnen
Bereiche kindgerecht darstellt. Am Ende des Gespräches
formulieren die Kinder individuelle Ziele zur Weiterarbeit,
die jeweils im nächsten Gespräch evaluiert
werden.
Auf diese Weise möchten wir die
Selbständigkeit und die Selbstverantwortung der
Kinder fördern sowie eine Transparenz der Beurteilung
gewährleisten.
Evaluation
In den letzten Schuljahren haben
wir die aufgeführten "Baustellen" erarbeitet
und weitergeführt. In der Schulkonferenz vom 29.5.2008
wurden die überarbeiteten Konzepte einstimmig verabschiedet.
Ende des Schuljahres 2007/2008 haben wir die Eltern
und Schüler der vierten Klassen zu unserem Unterricht
befragt.
Unsere Vorhaben im Schuljahr 2009/2010:
Vorrangig werden wir uns mit Fragen
der Werteerziehung beschäftigen und uns über
die neuen Erkenntnisse der Lernpsychologie informieren.
Weiterhin soll die Kooperation mit dem Kinderzentrum
und der Bücherei intensiviert werden.
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