DataBox |
|
|
| T Online PPP Zugang unter Linux 2.0 (Speed Dragon & Speed Viper) | ||
Um PPP verwenden zu können, müssen unter LINUX die entsprechenden Netzwerkfunktionen installiert sein. Hier sei ausdrücklich auf die entsprechenden man und HOWTO Dateien verwiesen. Hier sind lediglich in Kürze die erforderlichen Schritte dargestellt.
Diese Einstellungen sind außer für LINUX auch für DOS, WINDOWS, WINDOWS NT und OS/2 gültig.
Titel |
Eintrag |
. |
| T-Online Einwahlnummer | 0191011 | |
| Server | TCP/IP mit Softwarekomprimierung | |
| IP Adressierung | Nur dynamisch | |
| Anwendername | s.u. | |
| Passwort | ******** | T-Online Kennwort |
| DNS | 194.25.2.129 | Dynamisch |
| SMTP | mailto.btx.dtag.de | |
| POP | pop.btx.dtag.de | Anmeldung mit eMail Adresse ohne @t-online.de und "." als Passwort. |
| NEWS | news.btx.dtag.de | |
| T-Online Proxies | www-proxy.btx.dtag.de | 80 |
| ftp-proxy.btx.dtag.de | 80 | |
| (Die Verwendung der Proxies sei unbedingt empfohlen) | wais-proxy.btx.dtag.de | 80 |
| gopher-proxy.btx.dtag.de | 80 | |
| sec-proxy.btx.dtag.de | 80 | |
| Socks: | 1080 | |
| Kein Proxy | t-online.de |
Anwendername: UUUUUUUUUUUUTTTTTTTTTTTT#MMMM U = T-Online Anschlußkennung. T = Die eigene Anschlußnummer incl. Vorwahl. # = Trennung, wenn T weniger als 12 Zeichen lang ist. M = Mitbenutzernummer, i.A. 0000 oder 0001
Alle oben genannten Einstellungen sind wie gesagt allgemein gültig. Damit kann auch unter Windows und Windows NT ein T-Online PPP Zugang erreicht werden. Eine hervorragende Adresse ist http://home.t-online.de/home/Albert.Rommel. Hier findet sich alles, was das "Herz höher schlagen" lässt.
Hier seien speziell die Zugänge zu T-Online unter LINUX dargestellt.
Das Standard LINUX Verzeichnis, wo die Skripte zu finden sind lautet /etc/ppp
'chat.T' - CHAT Steuerung. Keine Kommentare eintragen !
TIMEOUT 30 '' ATZ OK AT&FB8X0 OK &E1 [MSN] OK ATD0191011 CONNECT ''
[MSN]: Die eigene Telefonnummer, Beispiel: OK &E1 12345678
B8: Die Hagenuk DataBox wandelt speziell für PPP den für den analogen
Zugang verwendeten asynchronen Modus in den synchronen ISDN Modus um.
X0: CONNECT Ausgabe auf eine einfache CONNECT Meldung umgeschalten, damit
CHAT richtig reagieren kann.
Die chat.T Datei sieht etwas anders aus, als der Literatur angegeben. Grund ist das Verhalten der DataBox, die sich leicht unterschiedlich zum Hayes - Standard für Modems verhält. Mit dem normalen Skript aus der Literatur funktionierte es jedenfalls nicht.
Einträge in der 'options' Datei
# /etc/ppp/options # Christoph Petermann 11.4.1998 asyncmap 0 crtscts lock debug noipdefault modem defaultroute lcp-echo-interval 30 lcp-echo-failure 4 netmask 255.255.255.0 ipcp-accept-remote ipcp-accept-local
'pap-secrets', die Passwortdatei !
# 'Anwendernummer s.o.' IP 'Passwort' # Die Hochkommata sind WICHTIG !!! 'UUUUUUUUUUUUTTTTTTTTTT#MMMM' * 'xyxyxyx' *
Nameserver eintragen
In der Datei /etc/resolv.conf muss noch der Nameserver eingetragen werden. Das gilt für RedHat LINUX. Bei anderen Distributionen wird dies in die Datei /etc/rc.config eingetragen.
# /etc/resolv.conf # Der T-Online DNS Server nameserver 194.25.2.129
Hier folgen jetzt die eigentlichen Einwahl- und Abwahlskripte "T.on" und "T.off".
T.on, Anwaehlen !
#!/bin/sh
# /etc/ppp/T.on
#
# script cpe 12.04.1998
# erweitert cpe 06.10.1998 'deluxe' Version
#
#
# Christoph Petermann, D24229 Schwedeneck
# Aufbau der USER Nummer
#
# +-------------------------- Benutzer Nummer
# | +-------------- Telefon Nummer
# | | +--- Separator #
# | | |+-- Mitbenutzer Nummer
USER='UUUUUUUUUUUUTTTTTTTTTTT#0001'
# password in /etc/ppp/pap-secrets !
echo -ne "USER "$USER"\n"
echo -ne "\n"
localip=0.0.0.0
remoteip=0.0.0.0
device=/dev/cua0 # entspricht COM1 bei DOS
PPPDIR=/etc/ppp # allgemein der Ort der ppp Skripte
pppflags="debug 115200 user $USER" # alle anderen flags sind in /etc/ppp/options
# starte
/usr/sbin/pppd lock \
connect "/usr/sbin/chat -v -r /etc/ppp/chat.T.rprt -f /etc/ppp/chat.T" \
$device $pppflags $localip:$remoteip &
i=0
while [ $i -lt 30 ]; do # teste ppp fuer 30 sec
if [ -r /var/run/ppp0.pid ] ; then # Verbindung, wenn die Datei existiert
echo -ne "ppp: verbunden !\n"
break # Ja ? Verlasse durch die Hintertuer
else
echo -ne "." # Zeige alle Sekunden einen Punkt
i=$[i+1] # increment Zaehler
sleep 1 # gib mir eine Sekunde Ruhe
fi
done
echo -ne "\n"
if [ -r /var/run/ppp0.pid ] ; then
echo -ne "ppp: KANN LOSGEHEN !\n\a" # Info mit Piep (\a)
# --- optional fuer Luxusversion ------------
date '+%d.%m.%y %X' > $PPPDIR/uptime.ppp.tmp # Datum und Zeit wird gespeichert
date '+%s' > $PPPDIR/startsec.ppp.tmp # einen Sekundenwert speichern
exec wish "$PPPDIR/./tpppup"; # Tcl/Tk Datei starten und ruft ./T.off auf !
# Nur bei X-Windows oder KDE
# --- Ende ----------------------------------
else
echo -ne "ppp: KEINE VERBINDUNG !\n"
fi
T.off, die Abwahl
#!/bin/sh
# /etc/ppp/T.off
#
# CPE 14.4.1998
# CPE 06.10.1998 Neue 'deluxe' Version
#
# Christoph Petermann, D24229 Schwedeneck
INTERFACE=ppp0
PPPDIR=/etc/ppp # ppp Verzeichnis lokal definieren
if [ -r /var/run/$INTERFACE.pid ]; then # wenn es existiert
t1=$(cat /var/run/$INTERFACE.pid) # speichere den INHALT zwischen
kill $t1 # der Inhalt ist die Prozess ID, KILL !!
sleep 1 # warte 1 sec
if [ ! "$?" = "0" ]; then # was ? immer noch da ?
echo -ne "loesche $INTERFACE pid Datei ...\n" # loesche die Datei
rm -f /var/run/$INTERFACE.pid
exit 1;
else
echo -ne "ppp Verbindung beendet !\n" # Abgesang
# exit 0 # verlassen
fi
# ----- Diese Abteilung ist optional und macht so einiges 'deluxe'
# Logdatei aktualisieren
lt1=$(cat $PPPDIR/uptime.ppp.tmp) # Startwert in Variable
ldx1=$(cat $PPPDIR/startsec.ppp.tmp) # Sekundenstartwert laden
ldx2=$(date '+%s') # Sekundenstoppzeit messen
lt2=$(date '+%X') # Stopzeit ermitteln
ldt=$[$ldx2-$ldx1] # Einwahldauer berechnen in Sekunden
lgeld=$[(($ldx2-$ldx1)/60+1)*5] # T-Online Gebuehren bei 5 Pf / min
ldm=$[$lgeld/100] # in Mark
lpf=$[$lgeld-($ldm*100)] # und Pfennig
if [ -r $PPPDIR/ppp.log~ ]; then # wenn es sie gibt, muss sie weg
rm -f $PPPDIR/ppp.log~
fi
mv $PPPDIR/ppp.log $PPPDIR/ppp.log~
# schreibe alle Info nach vorne
echo $lt1 - $lt2 : $ldt sec - $ldm DM $lpf Pf > $PPPDIR/ppp.lg
cat $PPPDIR/ppp.lg $PPPDIR/ppp.log~ > $PPPDIR/ppp.log
rm -f $PPPDIR/ppp.lg # loesche die temporaere Datei
rm -f $PPPDIR/uptime.ppp.tmp # "
# ---- Ende des optionalen Teils -------------------------------------
else
echo -ne "Es gibt keine aktive Verbindung zu beenden !\n"
exit 1
fi
tpppup, das kleine Tcl/Tk Programm
# /etc/ppp/tpppup
#
# Tcl/Tk Programm
#
# CPE 06.10.1998
#
# Christoph Petermann, D24229 Schwedeneck
message .info -text "ppp-Verbindung steht !"
frame .buttons
button .buttons.b1 -text "ppp-Verbindung beenden" -command program_end
pack .info .buttons
pack .buttons.b1 -side left
proc program_end {} {
exec /etc/ppp/./T.off; # ACHTUNG
exit
}
einfach, aber wirkungsvoll ...
Das sind die notwendigen Einträge, die zumindest bei meiner DataBox zum Erfolg geführt haben.
Die Skripte mit chmod a+x [name] ausführbar machen
Wechsle in das Verzeichnis: /etc/ppp
T-Online PPP starten:
./T.on
T-Online PPP beenden:
./T.off
Alternativ kann auch ein ICON auf dem Desktop unter X-Windows, KDE et
al. eingerichtet werden. Man erhält allerdings keine Mitteilung, ob die Verbindung steht.
Abhilfe schafft die komfortablere Variante, die im nächsten Abschnitt beschrieben wird.
In den Skripten T.on und T.off gibt es je einen markierten Abschnitt, der eine komfortablere Einwahl ermöglicht:
Ich habe lange Versuche gemacht, kppp mit der Hagenuk DataBox an T-Online anzubinden. Leider war die Arbeit bisher nicht von Erfolg gekrönt.
Es gibt eine Reihe von LINUX Distributionen, die sich im Wesentlichen aber nicht
voneinander unterscheiden.
Bei mir selbst ist RedHat LINUX 5.1 (Manhattan) im Einsatz. Ich habe allerdings
Rückmeldungen, daß die Skripte auch problemlos mit anderen Distributionen funktionieren.
KDE (K Desktop Environment) hat etwas von X-Windows und Windows 95 ...
Das DataBox-Team von Hagenuk bedankt sich für den o.a. Textbeitrag bei dem Kollegen
Christoph Petermann