17.11.99
Die aktuelle Version der CompuServe-Zugangssoftware ist "CompuServe 3.04". Die Software ist nur für Windows 95/98/NT verfügbar. Sie kann über CompuServe angefordert werden (Tel. 0130 3732), wird z.Z. aber auch einer Reihe von Zeitschriften beigelegt. Über den Internet-Server von CompuServe ist die aktuelle Version bisher nicht abrufbar.
CompuServe 3.0 nutzt angeschlossene Modems oder ISDN-Karten über das in Windows 95/98/NT integrierte DFÜ-Netzwerk. Es gibt drei Möglichkeiten, die DataBox am DFÜ-Netzwerk zu verwenden:
CAPI-Modus über cFos für CompuServe: Mit der Version 3.0 stellt CompuServe den sog. cFos-Treiber zur Verfügung, der die Verbindung zwischen CompuServe und der DataBox-CAPI herstellt. Da CompuServe auf den cFos-Treiber vorbereitet ist, bietet diese Lösung die einfachste Installation und Anmeldung bei CompuServe. Besonders, wenn Sie sich erstmalig bei CompuServe anmelden wollen, empfehlen wir diese Variante. Nachteil: Da cFos ständig als CAPI-Anwendung angemeldet bleibt, ist es nicht mehr problemlos möglich, die DataBox wahlweise im AT-Modus zu nutzen.
CAPI-Modus über RVS-Com: Falls Sie das mit der DataBox gelieferte RVS-Com bereits einsetzen oder einsetzen wollen, können Sie auf den cFos-Treiber verzichten. RVS-Com stellt dem DFÜ-Netzwerk die "RVS CAPI-Modems" zur Verfügung, die von CompuServe verwendet werden können. Sie können dann CompuServe und RVS-Applikationen abwechselnd und sogar gleichzeitig nutzen. Allerdings ist über die RVS CAPI-Modems nicht die Anmeldung bei CompuServe möglich; erst wenn Sie eine gültige CompuServe Benutzerkennung haben, können Sie die RVS-Modems einsetzen. Falls Sie sich zunächst neu bei CompuServe anmelden wollen, empfehlen wir, dies über den AT-Modus der DataBox zu tun.
AT-Modus: Falls Sie die CAPI-Treiber der DataBox nicht nutzen wollen und/oder häufig andere Applikationen für den AT-Modus der DataBox verwenden, kann CompuServe auch direkt die DataBox im AT-Modus benutzen. Zum abwechselnden Betrieb von CAPI-Applikationen wird die CAPI jeweils manuell ein- und ausgeschaltet.
Kapitel 2 beschreibt die erstmalige Installation der Compuserve-Software - entweder zur Nutzung des CAPI-Modus über den cFos-Treiber (2.1) oder für den AT-Modus der DataBox (2.2). Wie Sie sich anschließend bei CompuServe anmelden können, ist in Kapitel 3 beschrieben. Dieser Schritt verläuft für alle Installationsvarianten praktisch gleich.
Kapitel 4 erläutert schließlich, wie Sie später die Zugangsdaten oder die Betriebsart Ihres CompuServe-Zugangs ändern können. Insbesondere ist die Umstellung auf den Datax-J-Zugang zu CompuServe beschrieben (bundesweiter Zugang zum Ortstarif). Dieses Kapitel ist auch interessant, wenn Sie bereits registrierter CompuServe-Nutzer sind: dann können Sie die Anmeldung (Kapitel 3) überspringen und direkt Ihre Nutzerdaten eingeben.
Starten Sie die CompuServe-Installation und wählen Sie "Angepaßt" aus (nur die manuelle Installation erlaubt Ihnen, die CAPI-Unterstützung durch cFos zu installieren!):

Wählen Sie auch dann "DFÜ-Netzwerk installieren" aus, wenn diese Windows 95/98-Komponente bereits installiert ist:

Selektieren Sie an dieser Stelle "Angepaßte Installation von ISDN (für erfahrene Benutzer)", um die notwendigen Eingaben vornehmen zu können:

Wenn Ihre DataBox im CAPI-Modus betrieben
werden soll, behandelt CompuServe sie wie eine interne ISDN-Karte.
Damit "cFos für CompuServe" automatisch installiert werden kann, müssen Sie
der hier aufgeführten Lizenzvereinbarung durch Betätigen der Taste 'Ja' zustimmen:

cFos stellt einen "emulierten
COM-Port" zur Verfügung - Anwendungsprogramme können über diesen Port die DataBox
bedienen.
Wählen Sie einen der angebotenen COM-Ports aus. Berücksichtigen Sie dabei aber, daß
dieser COM-Port weder hardwaremäßig im System eingebaut sein darf noch von anderen
Programmen (z.B. RVS-COM) bereits als virtueller Port benutzt wird.
Bitte merken Sie sich die Port-Nummer für die weitere Installation!

Jetzt müssen Sie angeben, wo die CAPI-Treiber
der DataBox zu finden sind (meist in windows\system auf Laufwerk C:)
Klicken Sie nötigenfalls den Knopf "Durchsuchen", und wählen Sie das
Verzeichnis aus:

Die DataBox unterstützt zwei CAPI-Standards,
die ältere CAPI 1.1 und die modernere CAPI 2.0.
Bitte wählen Sie die leistungsfähigere CAPI 2.0 aus:

Damit ist die erstmalige Installation der Software abgeschlossen (Sie können zuvor noch entscheiden, ob der Internet Explorer 3.0 an dieser Stelle installiert werden soll.). Lassen Sie den Computer bitte neu starten, wie vom Installationsprogramm vorgeschlagen. Starten Sie dann CompuServe - ein CompuServe-Icon wird bei der Installation auf dem Desktop angelegt. Fahren Sie bitte im Abschnitt 3 dieser Anleitung fort, um sich bei CompuServe anzumelden.
Bevor Sie die CompuServe-Installation starten,
prüfen Sie bitte, ob Ihre DataBox für den AT-Betrieb optimal konfiguriert ist: Beenden
Sie alle CAPI-Anwendungen und starten Sie das DataBox Systemsteuerungs-Tool.
Die Baudrate des AT Interpreters sollte auf 115200 Bit/s eingestellt sein. Der angegebene
COM-Port ist die "echte" serielle Schnittstelle, an der Ihre
DataBoxangeschlossen ist:

Bitte prüfen Sie außerdem, ob Sie die
Hagenuk-Modems installiert haben: Wählen Sie in der Systemsteuerung "Modems".
Für die Nutzung von CompuServes eigenen Zugängen benötigen Sie den Modemtyp X.75 (ISDN
Mailbox); bei einigen Zugängen ist nur V.110 (38400 bit/s) möglich. Seit kurzer Zeit
bietet CompuServe alternativ den Zugang über Datex-J (T-Online) an. Dazu dient der
Modemtyp BTX (T-Online):

Falls Modems fehlen, können Sie sie über
"Hinzufügen" nachtragen.
In der Dialogbox "Neues Modem installieren" markieren Sie bitte das Feld
"Modem auswählen (keine automatische Erkennung)".
Sollten keine Hagenuk-Modems zur Auswahl stehen, legen Sie bitte die DataBox CD-ROM ein
und klicken Sie den Knopf "Diskette":

Um im AT-Modus arbeiten zu können, müssen
Sie vor dem Start von CompuServe alle CAPI-Anwendungen beenden.
Deaktivieren Sie dann im DataBox CAPI View das Feld "CAPI Aktiv". Damit
ist die serielle Schnittstelle für die Nutzung im AT-Modus freigegeben:

Starten Sie jetzt die CompuServe-Installation. Um die DataBox im AT-Modus zu betreiben, wählen Sie "Angepaßt" aus:

Wählen Sie auch dann "DFÜ-Netzwerk installieren" aus, wenn diese Windows 95/98-Komponente bereits installiert ist:

CompuServe braucht hier keine spezielle ISDN-Unterstützung zu installieren, da die DataBox wie ein konventionelles Modem angesprochen werden kann!

Die weitere Installation der Software läuft
automatisch ab. Lassen Sie anschließend den Computer bitte neu starten.
Starten Sie dann CompuServe - ein CompuServe-Icon wird auf dem Desktop angelegt. Fahren
Sie bitte im Abschnitt 3 dieser Anleitung fort, um sich bei CompuServe anzumelden:

Bitte starten Sie CompuServe 3.0. Wenn Sie
bisher noch nicht CompuServe-Kunde waren, erscheint die abgebildete Dialogbox. Wählen Sie
"Jetzt anmelden".
Wenn Sie auf diesem Computer bereits einen CompuServe-Zugang eingerichtet hatten, so wird
dieser Begrüßungs-Dialog übersprungen. Bitte fahren Sie dann direkt im Abschnitt 4
dieser Anleitung fort, um Ihre CompuServe-Einstellungen zu überprüfen.

Achten Sie bei der Auswahl der Zugangsnummer darauf, einen ISDN-Zugang auszuwählen! CompuServe bietet an allen Standorten auch ISDN-Zugänge an.

Der Anmelde-Dialog fragt Sie nach diversen
Optionen, die Sie gemäß Ihren Gegebenheiten entsprechend einstellen sollten.
Klicken Sie bitte in jedem Fall "Installiertes Modem auswählen"...:

...und selektieren Sie das von CompuServe zur
Verfügung gestellte Modem in Abhängigkeit von Ihren Erfordernissen:
entweder
cFos ISDN X.75 universal (für CAPI-Betrieb über cFos):

oder
Hagenuk DataBox X.75 (ISDN) (für AT-Betrieb):

Zum Schluß brauchen Sie nur noch die Taste "Fertigstellen" zu betätigen, und die Verbindung zu CompuServe wird aufgebaut:

Der weitere Anmeldevorgang läuft automatisch ab. CompuServe bietet Ihnen nochmals die unterschiedlichen ISDN-Zugänge zur Auswahl an und fragt nach einem Anmeldecode, den Sie z.B. mit der CompuServe-Werbung erhalten. Bitte folgen Sie dem Anmeldedialog. Nach Abschluß der Anmeldung sind Sie als CompuServe-Kunde registriert. Wenn Sie dann die Zugangsdaten nachträglich ändern wollen, konsultieren Sie bitte den folgenden Abschnitt 4 dieser Anleitung.
Sind Sie einmal als CompuServe-Nutzer eingetragen, so steht der Anmeldedialog, der in Abschnitt 3 beschrieben wurde, nicht mehr zur Verfügung, um Ihre CompuServe-Zugangsdaten zu ändern. Die CompuServe-Software bietet aber auch direkt die Möglichkeit, alle wichtigen Einstellungen zu überprüfen oder zu ändern. Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie
zur Fehlersuche die Einstellungen prüfen,
nachträglich auf einen anderen Modemtyp - etwa die RVS CAPI-Modems - umstellen,
nach der Anmeldung auf den Datex-J-Zugang zu CompuServe umstellen.
Diese teilweise komplexen Einstellungen sind eher etwas für DFÜ-Experten. In den meisten Fällen sollten nach der CompuServe-Anmeldung keine Änderungen der Einstellung notwendig werden.
Wählen Sie aus dem Hauptmenü von CompuServe
3.0 "Einstellungen".
In diesem Menu können Sie Ihre persönlichen Zugangsdaten, wie Name und User ID,
überprüfen. Das Paßwort kann nicht gelesen, aber ggf. neu eingegeben werden.
Prüfen Sie bitte auch, ob folgende Einstellungen richtig sind:
- Verbindung: CIS Connection
- Netzwerk: CompuServe
- WinSock: DFÜ-Netzwerk
- Verbindung über: CS3 Connection:

Über den Knopf "DFÜ-Netzwerk
konfigurieren" (in älteren Versionen "Telefon konfigurieren") können Sie
die Zugangs-Rufnummer und Ihren Modemtyp einstellen.
Je nach gewünschter Betriebsart wählen Sie eines der Modems:
DataBox im AT-Modus:
- Hagenuk DataBox: X.75 (ISDN Mailbox)
- Hagenuk DataBox: V.110 (38400 bit/s)
CAPI-Betrieb via cFos:
- cFos ISDN X.75: (universal)
- cFos.Win ISDN driver: (V.110, 38400)
- cFos.Win ISDN driver: (V.120)
CAPI-Betrieb via RVS-Modem:
- RVS ISDN X.75 T.70NL
- RVS ISDN transparent
- RVS ISDN V.110

Bitte prüfen Sie bei dieser Gelegenheit die
Server-Einstellungen (Knopf "Servertyp").
Als Typ des DFÜ-Servers sollte "CISPPP: PPP connection using Compuserve..."
angegeben sein. Nur das Feld "TCP/IP" sollte markiert sein:

Für Mitglieder, die nicht im Nahbereich
eines CompuServe-Einwahlknotens wohnen, bietet CompuServe seit einiger Zeit den Zugang
über das Datex-J-Netz der Deutschen Telekom AG an. Die Datex-J-Zugänge können Sie
bundesweit unter der einheitlichen Rufnummer 01910 zum Ortstarif erreichen. Zusätzlich
fällt für diesen Zugang eine zeitabhängige Gebühr an. Weitere Informationen erhalten
Sie bei CompuServe (0130 3732). Im folgenden wird beschrieben, welche Einstellungen Sie
ändern müssen, um CompuServe auf den Datex-J Zugang umzustellen.
Bitte beachten Sie: Die Anmeldung bei CompuServe sollte stets - wie oben
beschrieben - über einen CompuServe-eigenen Einwahlknoten geschehen. Erst danach können
Sie den Zugang umstellen.
Starten Sie CompuServe 3.0 und wählen Sie aus
dem Hauptmenü "Einstellungen".
Ändern Sie den Eintrag "Netzwerk" auf "Datex-J".
Wählen Sie dann "DFÜ-Netzwerk konfigurieren" (in älteren Versionen
"Telefon konfigurieren"), um weitere Einstellungen zu ändern:

Ändern Sie die Rufnummer auf die bundesweit
einheitliche Datex-J Rufnummer 01910.
Je nach gewünschter Betriebsart wählen Sie eines der Modems:
DataBox im AT-Modus:
- Hagenuk DataBox BTX (T-Online)
CAPI-Betrieb via cFos:
- cFos ISDN X.75 universal
CAPI-Betrieb via RVS Modem:
- RVS ISDN Btx

Bitte prüfen Sie bei dieser Gelegenheit die
Server-Einstellungen (Knopf "Servertyp").
Als Typ des DFÜ-Servers sollte "CISPPP: PPP connection using CompuServe..."
angegeben sein. Nur das Feld "TCP/IP" sollte markiert sein.
Prüfen Sie dann bitte noch die "TCP/IP-Einstellungen":

Im Normallfall sollte die links abgebildete
Standardeinstellung funktionieren.
In Einzelfällen kommt es nach Auskunft von CompuServe zu Problemen mit der Erkennung der
Namensserver.
Falls Probleme auftreten
Markieren Sie "Namensserveradressen festlegen" und tragen Sie folgende Werte
ein:
Erster DNS: 149.174.211.5
Zweiter DNS: 149.174.213.5

Fertig! CompuServe ist für den Zugang über Datex-J vorbereitet.