DataBox |
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AT-Modems installieren DFÜ-Netzwerk unter Windows 95/98 DFÜ-Netzwerk unter Windows NT 4.0 |
FAXen unter Windows NT 4.0 FAX-Programme (allgemeine Hinweise) |
ã 1999 hagenuk GmbH
Änderungen vorbehalten
Letzte Änderung am 17.11.99
Alle DataBox Gerätetypen können ohne Installation der
Hagenuk Applikationen und ohne CAPI-Treiber als AT-Modem eingesetzt werden.
Bevor Sie mit der Databox in AT-Modus Verbindungen aufbauen können, prüfen Sie bitte, ob
Ihre Data-Box für den AT-Betrieb optimal konfiguriert ist:
Beenden Sie alle CAPI-Anwendungen und starten Sie das
DataBox Systemsteuerungs-Tool.
Die Baudrate des AT-Interpreters sollte auf 115200 Bit/s eingestellt sein.
Der angegebene COM-Port ist die echte serielle Schnittstelle, an der Ihre
DataBox angeschlossen ist.
Wenn Sie selten mit CAPI-Anwendungen arbeiten, schalten Sie das Feld CAPI beim
Systemstart automatisch aktivieren aus (nicht bei der Installationssoftware 2.0).
Bitte prüfen Sie außerdem, ob Sie die Hagenuk-Modems installiert haben: Wählen Sie in der Systemsteuerung Modems. Für die meisten Internetzugänge benötigen Sie ein PPP (Point to Point Protokoll). Die DataBoxen benutzen dazu das Modem Hagenuk DataBox Internet PPP.
Installationsbeschreibung:
In der Systemsteuerung von Windows 95 oder Windows NT 4.0 beginnen Sie die Installation
mit einem Doppelklick auf das Modemsymbol.
Im Fenster "Eigenschaften für Modems" wählen Sie bitte
"Hinzufügen".
Hinweis: Die Diagnosefunktion von Windows wird nur teilweise von der
DataBox unterstützt.

Der Hardware-Assistent meldet sich eventuell. Er darf nicht
gestartet werden. Das Modem muß manuell ausgewählt werden.
Das Modem muß manuell ausgewählt werden - aktivieren Sie "Modem auswählen (keine
automatische Erkennung)".

Die Hagenuk Modems finden Sie auf der beiliegenden CD ROM. Der Button "DISKETTE" verzweigt auf die Auswahl der Laufwerke.
Die Herstellerdateien müssen von der DataBox CD ROM
kopiert werden.
Die DataBox CD sollte, bevor Sie dieses Fenster mit "OK" bestätigen, in das CD
Laufwerk eingelegt werden.
In diesem Fenster können Sie nun das gewünschte Modem auswählen.
Der COM-Anschluß (COM-PORT oder serielle Schnittstelle), an dem die DataBox angeschlossen ist, muß hier gewählt werden.
Die Übersicht zeigt die AT-Modems der Databox für die
verschiedenen Protokolle:
Protokoll Modem
HDLC transparent Hagenuk DataBox: PPP (Internet)
- mit synch. PPP (Internet PPP) Hagenuk DataBox: PPP (Internet)
X.75 transparent Hagenuk DataBox: X.75 (ISDN-Mailbox)
V.110 (Bitratenadaption) Hagenuk DataBox: V.110 (9.600)
V.110 (Bitratenadaption) Hagenuk DataBox: V.110 (19.200)
V.110 (Bitratenadaption) Hagenuk DataBox: V.110 (38.400)
V.120 Hagenuk DataBox: V.120
Btx (Zugang zu T-Online) Hagenuk DataBox: Btx (T-online)
Terminal-Treiber Hagenuk DataBox (Ohne eigenes ISDN-Protokoll)
Das WIN95 Diagnose-Programm ist für eine Überprüfung der DataBox als Hardwarekomponente nicht vorgesehen.
DFÜ-Netzwerk unter Windows 95/98
Allgemeines zum DFÜ-Netzwerk
Mit einem DFÜ-Netzwerk erlangen Sie den Zugang zu
freigegebenen Informationen auf anderen Computern, auch wenn sich Ihr Computer nicht in
einem Netzwerk befindet. Der Computer, den Sie anwählen, muß als DFÜ-Server
eingerichtet sein, damit Sie dessen freigegebene Ressourcen nutzen können.
Sie starten den Assistenten für DFÜ-Netzwerke, indem Sie zunächst auf Arbeitsplatz und
dann auf DFÜ-Netzwerk doppelklicken. Wenn sich das Symbol DFÜ-Netzwerk nicht im
Arbeitsplatz befindet, ist es nicht installiert.
Installation Hardwaretreiber/Protokoll
Installieren Sie in Windows 95/98 das DFÜ-Netzwerk sowie die DataBox. Stellen Sie sicher, daß in der Systemsteuerung/Netzwerk/Konfiguration der DFÜ-Adapter und das TCP/IP Protokoll installiert sind. Weitere Anleitungen hierzu entnehmen Sie bitte Ihrer Windows 95/98 Dokumentation.
Bevor Sie eine DFÜ-Verbindung aufbauen, sollten Sie über folgende Informationen verfügen:
Erstellen der DFÜ-Verbindung
Erstellen der DFÜ-Verbindung im AT-Modus
Um eine DFÜ-Netzwerkverbindung im AT-Modus aufbauen zu können, muß unbedingt die CAPI mit Hilfe des Tools 'CAPI View' deaktiviert werden und das RVS-CommCenter beendet sein.
Wählen Sie in Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Modems ein Hagenuk Modem mit dem entsprechendem Protokoll aus (welches Protokoll Sie benötigten, erfahren Sie bei Ihrem Provider).
Erstellen der DFÜ-Verbindung im CAPI-Modus
Um eine DFÜ-Netzwerkverbindung im CAPI-Modus aufbauen zu können, muß unbedingt die CAPI aktiv sein. Mit Hilfe des Tools CAPIVIEW.EXE kann dies kontrolliert werden ('CAPI aktiv'). Das CommCenter muß geöffnet sein.
Wählen Sie in StartEinstellungenSystemsteuerungModems ein RVS-ISDN Modem mit dem entsprechenden Protokoll aus (welches Protokoll Sie benötigten, erfahren Sie bei Ihrem Provider).
Klicken Sie auf Start/Programme/Zubehör/DFÜ-Netzwerk. Wenn Sie jetzt Ihre erste Verbindung erstellen, wird automatisch ein Dialog angezeigt. Ansonsten wählen Sie 'Neue Verbindung erstellen'.
Geben Sie hier einen Namen (frei wählbar) ein, und stellen Sie den vorher ausgewählten Modemtyp ein. Als Telefonnummer verwenden Sie den nächstgelegenen Einwahlknoten Ihres Providers.
Nachdem die Verbindung erstellt wurde, wählen Sie diese mit der rechten Maustaste aus und klicken dann auf Eigenschaften.
Klicken Sie nun auf Servertyp. Im folgenden Dialog wählen Sie den von Ihrem Provider vorgegebenen Typ (z.B. CSLIP) aus und deaktivieren, wenn vorgegeben, das Kontrollkästchen 'Am Netzwerk anmelden`. Danach wählen Sie 'TCP/IP Einstellungen'.
Die IP-Adresse wird vom Server zugewiesen (Schalter) und die Kontrollkästchen für IP-Header-Komprimierung sowie die Verwendung des Standard-Gateways im Remote-Netzwerk sind eingeschaltet.
In der mittleren Schalterleiste ist die Markierung auf 'vom Server zugewiesene Namensserveradresse' zu setzen, so daß die Namensserveradressen selbst festgelegt werden. Diese werden meist automatisch vom Provider zugewiesen. Ansonsten muß diese manuell eingegeben werden ('Namensserveradresse festlegen').
Nun bestätigen Sie zweimal mit OK, so daß Sie sich wieder im Dialog 'Allgemein' für diese Verbindung befinden.
Abhängig von Ihrem Einwahlknoten müssen Sie evtl. noch die Datenkomprimierung/Fehlerkontrolle für Ihr Modem ausschalten. Um dies zu tun, klicken Sie auf den Schalter 'Konfigurieren'. Hier kommen Sie in das Konfigurations-Menü Ihres Modems. Dieses Menü gleicht dem Menü, welches Sie bei Nutzung eines Modems auch über die Systemsteuerung/Modem erreichen. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied: alles was Sie über die Systemsteuerung/Modem einstellen, gilt für alle Modemverbindungen. Die Einstellungen in der DFÜ-Verbindung gelten nur für diese Verbindung!
Um die Datenkomprimierung für das Modem auszuschalten,
klicken Sie nun auf die Registerkarte 'Einstellungen' und danach auf die Schaltfläche
'Erweitert'.
Hier können Sie die Fehlerkontrolle und die Datenkomprimierung ausschalten. Sollte dies
bei ihrem Modem nicht funktionieren/ausreichen, können Sie dies auch tun, indem Sie in
der Eingabezeile 'Weitere Einstellungen' den für Ihr Modem notwendigen AT-Befehl
eintragen. Die Befehle finden Sie in Ihrem Modemhandbuch.
Nun bestätigen Sie alle Dialoge mit 'OK', bis diese geschlossen sind.
Verbinden mit dem Internet
Nachdem alle vorbereitenden Schritte zur Nutzung Ihrer Verbindung abgeschlossen sind, können Sie sich nun in das Internet einwählen.
Gehen Sie hierzu in Start/Programme/Zubehör/DFÜ-Netzwerk. Doppelklicken Sie nun auf Ihre Verbindung. Als Benutzername tragen Sie Ihre Anschlußkennung ein. In der Zeile darunter tragen Sie Ihr Online Kennwort ein.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen 'Kennwort speichern', wenn Sie möchten, daß bei einer späteren Verbindung dieses Kennwort wieder verwendet werden soll. Ansonsten müssen Sie es bei der nächsten Verbindung erneut eingeben.
Klicken Sie nun auf 'Verbinden'. Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau erhalten Sie einen Dialog, welcher anzeigt, mit welcher Geschwindigkeit Sie mit dem Internet verbunden sind.
Dieses Fenster können Sie auch minimieren. Benötigen Sie die Verbindung mit dem Internet nicht mehr, so wechseln Sie mit der Task-Leiste zu diesem Fenster und klicken auf 'Trennen'.
TIP:
Wenn die Verbindung erfolgreich funktioniert, können Sie diese auch in den Optionen des
Internet-Explorers eintragen. Wenn Sie Ihren Internet-Explorer dann ohne
Internetverbindung starten, werden Sie durch den automatischen Start des Anmeldedialoges
zum Einwählen aufgefordert.
Fehlerprüfung ('Terminalfenster minimiert' starten ist ausgeschaltet)
Sollten Sie keine Verbindung bekommen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen 'Terminalfenster minimiert' starten. Erhalten Sie während des Skriptablaufes die Fehlermeldung: 'Nur Ziffern erlaubt', und sehen Sie die Übergabe der Anmeldedaten nicht (u.U. die Bildlaufleiste benutzen), so liegt dies in der Regel an der Datenkomprimierung/Fehlerkontrolle Ihres Modems. Deaktivieren Sie diese wie im Abschnitt 3 dieses Textes beschrieben.
DFÜ-Netzwerk unter Windows NT 4.0
Allgemeines zum DFÜ-Netzwerk
Mit einem DFÜ-Netzwerk erlangen Sie den Zugang zu
freigegebenen Informationen auf anderen Computern, auch wenn sich Ihr Computer nicht in
einem Netzwerk befindet. Der Computer, den Sie anwählen, muß als DFÜ-Server
eingerichtet sein, damit Sie dessen freigegebene Ressourcen nutzen können.
Sie starten den Assistenten für DFÜ-Netzwerke, indem Sie zunächst auf Arbeitsplatz und
dann auf DFÜ-Netzwerk doppelklicken. Wenn sich das Symbol DFÜ-Netzwerk nicht im
Arbeitsplatz befindet, ist es nicht installiert.
Konfiguration
Konfiguration einer Verbindung über das DFÜ-Netzwerk - Installation des Remote Access Services (RAS):
In der Systemsteuerung den Dialog für die Netzwerkeinstellungen aufrufen. Die Registerkarte "Dienste" auswählen:
Hinzufügen-Button anklicken
Aus der Liste den RAS Dienst auswählen.
Im RAS-Setup ein passendes Modem auswählen
Gegebenenfalls ein Modem hinzufügen (über Hinzufügen
).
Wenn noch kein Modem installiert wurde erscheint der entsprechende Dialog automatisch
Modem installieren analog zu Windows 95
Über den Button Konfigurieren erreicht man folgenden Dialog:
Über den Button Netzwerk kann man das zu verwendende Protokoll auswählen. Für den Internetzugang reicht TCP/IP aus.
Die Dialoge über OK bzw. Schließen beenden.
Anschließend muß ein Neustart des Computers durchgeführt werden (wird angeboten).
Jetzt kann das DFÜ-Netzwerk eingerichtet werden.
Dazu das DFÜ-Netzwerk aufrufen über das Startmenü Programme Zubehör DFÜ-Netzwerk.
Über Neu eine neue Verbindung erstellen. Nachdem ein Name für diese Verbindung vergeben wurde erscheint folgender Dialog
In diesen Dialog muß je nach Internet-Provider die angegebenen Optionen eingeschaltet werden. In der Regel können alle Optionen eingeschaltet sein. Im anschließenden Dialog muß ein Modem ausgewählt werden. Es werden die Modems zur Auswahl angeboten, die vorher im Remote Access Service eingerichtet wurden. Nun muß noch die Telefonnummer des zu Anschlusses eingegeben und das Protokoll ausgewählt werden. Im folgenden Dialog kann abhängig vom Provider das einloggen über ein Terminalfenster erfolgen (oder mittels Script zu automatisieren). Anschließend kann die IP Adresse und der DNS-Server eingetragen werden, sofern bekannt. Nachdem die Verbindung fertiggestellt ist, kann sie aufgebaut werden. Über das Weiteres Menü kann diese Verbindung bearbeitet werden, z.B. um die Einstellungen anzupassen.
Zusätzlich können die Modems über "Systemsteuerung -> Modems -> Eigenschaften -> Einstellungen -> Erweitert" konfiguriert werden:

Als MSN wird bei Verbindungen mit dem DFÜ-Netzwerk diejenige angegeben, die dem PC-Port via Einrichtsoftware oder Kennziffern (R999114) zugeordnet wurde. Ist dem PC-Port keine MSN zugeordnet, so wird vom Amt Ihre primäre MSN an die Gegenstelle gemeldet. Ist dies für Sie nicht akzeptabel, so können Sie wie folgt auch eine andere MSN festlegen:
In der Systemsteuerung das Symbol "Modems"
anwählen. Dort das verwendete Modem (z.B. "Hagenuk DataBox: PPP (Internet
Provider)" anwählen und "Eigenschaften" wählen. Unter
"Einstellungen", "Erweitert..." kann man unter dem Punkt "Weitere
Einstellungen" dann als AT-Befehl folgendes eingeben:
AT&Exxx
Anstelle von xxx tragen Sie bitte die MSN ein, die als
Anrufernummer an Ihren Internet Provider gemeldet werden soll, also z.B.
AT&E123456
wenn Sie als Anrufernummer 123456 melden wollen. Natürlich können Sie nur MSNs
weiterreichen, die Sie auch tatsächlich besitzen; ist die angegebene MSN nicht bei Ihrer
Vermittlungsstelle gemeldet, so wird Sie dort automatisch durch Ihre primäre MSN ersetzt.
Beim 1TR6-Anschluß ( Nationales ISDN ) hat der Anwender eine Basis-Rufnummer zur Verfügung. Die eigentliche Rufnummer eines Gerätes wird durch Hinzufügen einer weiteren Ziffer, der EAZ (Endgeräte-Auswahl-Ziffer), gebildet, die der Anwender selbst beliebig den eigenen Geräten zuordnen kann. Die Ziffern 1...9 können dabei frei verwendet werden, die 0 spielt eine Sonderrolle. Sie adressiert alle Geräte am Anschluß. Jedes Gerät, das den Dienst beherrscht, kann einen Anruf an der 0 entgegennehmen.
Bei der DataBox wird dieses Programm dazu genutzt, um Capi 1.1 Anwendungen, die für Nationales ISDN geschrieben worden sind, zu nutzen. Dazu ordnet man in der "EAZ Zuordnung" eine MSN ( Mehrfachrufnummer ) eine EAZ ( Endgeräte-Auswahl-Ziffer ) zu.
In Windows 98 ist Exchange durch Outlook-Express ersetzt worden. Outlook Express wird in keiner Version von RVS-COM unterstützt.
Die FAX-Funktionalität unter Windows 98 kann mit Exchange (Windows 95 Version) von der Windows 98 CD-ROM aus dem Verzeichnis : toolsoldwin95messagewms.exe oder mit Outlook 97/98 erreicht werden.
Outlook 98
Das Setup von Outlook 98 bietet zwei verschiedene Installationsmodi: den "Internet
Mode" und den "Corporate Mode". Nur im Corporate Mode können die
E-Mail-Dienste von RVS-COM genutzt werden. Bisher ist leider keine Möglichkeit bekannt,
im Installations-Assistenten zu erkennen, in welchem Modus Outlook 98 installiert wurde.
Bei Outlook 98 erscheinen zudem das Toolbar-Icon für den Fax-Assistenten und der
zugehörige Menü-Eintrag nicht, da die in RVS-COM verwendete Schnittstelle bei Outlook 98
nicht mehr wie bisher funktioniert. Die RVS-Com-Version 1.5 (befindet sich derzeit -
August 98 - noch im Betastadium) behebt diese Unschönheit.
Das Betriebssystem Windows NT 4.0 wird ab Installationssoftware 2.1 voll unterstützt. Die aktuelle Software steht auf der Hagenuk Homepage http://www.hagenuk.de/support/index.asp zum "downloaden" bereit.
Die RVSCOM-Lite Version 1.06 läuft prinzipiell auch unter Windows NT 4.0, allerdings ist der Funktionsumfang stark eingeschränkt. Der virtuelle COM-Port ist unter Windows NT 4.0 bei 1.06 nicht verfügbar und die Fax-Funktionalität wird nicht unterstützt, da 1.06 noch Microsoft-Fax voraussetzt, das für Windows NT 4.0 nicht existiert.
Die RVSCOM-Lite Version 1.2x bietet unter Windows NT 4.0
den gleichen Funktionsumfang wie unter Windows 95, wenn RVS-FAX statt Microsoft-Fax
verwendet wird.
RVS-FAX ist zudem vorzuziehen, da es zum einen beim Versand wesentlich schneller das zu
sendende Fax generiert und zum anderen einfacher zu handhaben ist.
Im RVS-CommCenter ist im Register SOFTFAX die Priorität für das SoftwareFax während der Fax-Übertragung auf NIEDRIG einzustellen.
Die Installation unter Windows NT 4.0 muß als Administrator erfolgen.
FAX-Empfang bei ausgeschaltetem PC
Der Faxempfang mit der DataBox bei ausgeschaltetem PC ist nicht möglich, da die DataBox über keinen Zwischenspeicher (Buffer) verfügt und auch kein Zwischenspeicher dazwischengeschaltet werden kann.
FAX-Programme (allgemeine Hinweise)
Delrina Winfax / Winfax pro
Das Faxen über die DataBox ist nur über Software-Emulation möglich, beispielsweise über die mitgelieferte RVS-Software. Diese fügt sich ohne Probleme in die WINDOWS 95 Exchange-Umgebung ein.
Winfax funktioniert nicht mit der DataBox. Da dieses Produkt in den U.S.A. entwickelt worden ist, wo ISDN eine Marktdurchdringung von unter 5% hat. Aus diesem Grund wurde die Einbindung in die Exchange-Umgebung nicht berücksichtigt.
So richten Sie den RVS Fax Transport für den Versand und Empfang von Fax-Mitteilungen ein:
Die vom RVS CommCenter und RVS Telefon empfangenen Fax- und Sprach-Mitteilungen werden
in RVS Inbox abgelegt und können dort angesehen bzw. abgehört und beantwortet werden.
Sie können die Mitteilungen auch löschen, drucken, den Inhalt in einer Datei speichern
und als gelesen/ungelesen markieren.
Desweiteren können Sie alle Einstellungen für Fax und Anrufbeantworter vornehmen.
Hinweis:
Wenn Sie bei der Installation angegeben haben, daß Sie ein Windows E-Mail-System
und nicht RVS Inbox verwenden möchten, dann ist RVS Inbox nur eingeschränkt nutzbar.
Sobald Ihr Windows E-Mail-System gestartet ist, werden alle eingehenden Mitteilungen von
diesem übernommen und können nicht mehr mit Inbox bearbeitet werden. Außerdem ist es
nicht möglich, die Einstellungen für RVS Fax vorzunehmen.
Fehlermeldung "Timeout bei der Kommunikation..."
Die CAPI wurde nicht geladen oder ist nicht aktiv.
Rufen Sie bitte die Systemsteuerung bzw. Konfiguration der DataBox auf. Bei Unstimmigkeiten des AT-Interpreters wird das Programm automatisch versuchen, die Baudrate anzupassen.
Hinweis: Bitte vorerst die Baudrate auf 9600 bits/sec belassen.
Das Programm CAPI VIEW starten und prüfen, ob das Kreuz/Häkchen im Schaltfeld "CAPI aktiv" gesetzt ist. Ist es nicht gesetzt, muß dies jetzt erfolgen. Gelingt dies nicht, muß der Computer ausgeschaltet werden und die DataBox mittels eines MFV-Telefons mit Flashtaste [kurze Flashzeit (88-90 ms) bei Softwareversionen < 1.50], das an der DataBox angeschlossen ist, in den Auslieferungszustand zurückgesetzt werden.
Prozedur zum Zurücksetzen: Ihren Computer herunterfahren und ausschalten. Hörer abnehmen R 98 R 15 06 96 23 R wählen. Hörer auflegen.
Die bei dieser Prozedur zu hörenden Töne brauchen Sie nicht zu beachten. Am Ende muß aber ein langer Bestätigungston zu hören sein. Anschließend muß der PC neu gestartet werden.
Jetzt sollte einmal das Programm "Konfiguration (Systemsteuerung)" geöffnet werden, damit eventuelle Unstimmigkeiten in der Konfiguration automatisch behoben werden. Zum Schluß sollte die Firmware mittels des Programms "FLASHLOADER" oder "Firmware Update (Flash)" neu eingespielt werden.
Danach sollten Sie mit dem Programm "CAPI VIEW" prüfen, ob die CAPI nun aktiv ist oder ob sie gesetzt werden kann. Hatten Sie mit obiger Verfahrensweise keinen Erfolg: Bitte ein Terminal-Programm starten - unter WINDOWS 95 wird das HYPERTERMINAL mitgeliefert.
Konfiguration der Hyper-Terminal-Verbindung:
Im Terminal-Fenster kann nun mit AT-Befehlen auf die DataBox zugegriffen werden (Eingabe: ATZ und mit RETURN bestätigen)
Kann die Eingabe von ATZ nicht erfolgen - besteht keine Verbindung zur DataBox - sollte über das Menü DATEI -> Eigenschaften eine Direktverbindung über einen anderen COM-Port (meistens COM-1) versucht werden. Anschließend ist im Terminal-Fenster wieder ATZ einzugeben. Sollte auch hier keine Eingabe möglich sein, setzen Sie sich bitte mit der Hotline der Firma Hagenuk in Verbindung.
Erscheint im Terminal-Fenster bei der Eingabe ATZ und wird dem Return unter dem ATZ ein "OK" gemeldet, dann besteht eine Direktverbindung zur DataBox.
Hinweis: Bei der Verwendung von Logitech-Mousetreibern kann in Verbindung mit der DataBox auch die Timeout-Fehlermeldung angezeigt werden.
Die DataBox führt fünf verschiedene Gebührenzähler, die eine komfortable Gebührenauswertung gestatten. Dazu muß allerdings im Amt die Gebührenübermittlung freigeschaltet sein. Im LC-Display (sofern vorhanden) und unter der Maske 'Anlage' wird der Gesamtgebührenzähler der DataBox angezeigt. Alle an den einzelnen Anschlüssen aufgelaufenen Gebühren werden hier summiert. Für die analogen Ports und den PC werden auch separate Gebührenzähler geführt, die in den jeweiligen Masken des Einrichtungsprogrammes angezeigt werden. Jeder Gebührenzähler kann einzeln zurückgesetzt werden. Die Anzeige des Gebührenimpulses während der Verbindung für die analogen a/b Ports erfolgt ab der Installationssoftware 2.0d im Display der DataBox. Dazu muß das Flag in der Einrichtung/Display/B-Kanalbelegung "erweitert" gesetzt sein. Hinweis: das Display ist nicht in allen DataBox-Varianten vorhanden.
Sie haben die Möglichkeit, für jeden Port einzeln die Gebühren zu bestimmen. Insbesondere erhalten Sie eine Unterscheidung der Gesamtgebühren in Datenkommunikation (Zähler PC) und Sprachkommunikation.
Die Weitergabe des Gebührenimpulses an die analogen Endgeräte ist aus technischen Gründen bei dieser Anlage nicht möglich, da die DataBox das als Zählimpuls erforderliche 16 kHz-Signal nicht erzeugt.
Unter bestimmten ungünstigen Umständen kann es dazu kommen, daß der Gebührenimpuls nicht mehr richtig gezählt wird. Dann sollte mit Hilfe des Hagenuk-Programms "Flashloader die Firmware (dBox***.bin) neu eingespielt werden. Zeigt sich nicht der gewünschte Erfolg, wenden Sie sich bitte an die Deutsche Telekom (01172) und lassen sich mit dem Einrichtplatz für Ihren ISDN-Anschluß verbinden. Fragen Sie bitte dort, ob der Gebührenimpuls für Ihre Mehrfachrufnummern eingerichtet ist.
Änderungen des jeweiligen Gebührenfaktors und Löschen der einzelnen Zählerstände können auch von einem an die DataBox angeschlossenen Telefon durchgeführt werden, siehe hierzu 'Gebühren' in der Datei dragon.htm.
Im Menü Datei befindet sich der Menüpunkt 'Drucken', der dem Benutzer die aktuelle Anlagenkonfiguration mit den Zählerständen der einzelnen Gebührenzähler ausdruckt. Vor jedem Rücksetzen der Zähler sollte zur Dokumentation ein Ausdruck erfolgen.
Kanalbündelung ist die gleichzeitige Nutzung von zwei oder mehreren Kanälen bei der Datenübertragung, um die Übertragungsgeschwindigkeit zu verdoppeln oder zu vervielfachen.
Voraussetzungen für die Kanalbündelung mit der
DataBox:
- Schnittstelle mit Bitratenverdoppelung (UART 16650 AF bis 430.00 bit/sek. schnell)
- Plus-Pack von Win95.
- Kanalbündelung im AT-Modus wird nicht unterstützt
- Sowohl die Applikation als auch der Provider müssen Kanalbündelung unterstützen!
- RVS lite Version > 1.2x
Kanalbündelung funktioniert nur mit RVS-CAPI-Modem. Folgende Einstellungen sind notwendig:
Die neueste Software für die DataBox und für Ihren PC können Sie von Homepage http://www.hagenuk.de oder mittels EuroFileTransfer (ISDN-EFT) "downloaden:
EuroFileTransfer ist ein Übertragungsstandard in der Datenkommunikation, die es dem Benutzer ermöglicht, sich auf anderen Computern (Server) einzuwählen, um dort Verzeichnisse einzusehen und gegebenenfalls Daten zu hinterlegen (upload) oder von dort zu kopieren (download).
Hinweise für den Download:
Rufnummer: 0431- 8818 7709
Benutzername: Gast
Kennwort: Kein Kennwort erforderlich
Hinweis: In der INHALT.TXT finden Sie das aktuelle Inhaltsverzeichnis,
sowie Informationen zu den zum Download bereitgestellten Dateien. (Doppelklick auf
INHALT.TXT)
Unsere Rufnummer ist 24 Stunden erreichbar. Da diese Leitung zeitweise stark frequentiert
ist, sollten Sie, falls Sie nicht zu uns durchkommen, es zu einem späteren Zeitpunkt
nochmals probieren.
Die Fehlermeldung CLR 3490 weist darauf hin, daß der Server besetzt ist.
Das mitgelieferte V.24-Anschlußkabel verbindet den Westernstecker und den neunpoligen Sub-D-Stecker in folgender Weise:
Western |
Sub-D |
Signal (Farbe der Anschlußleitung) |
1 |
9 |
RI (braun) |
2 |
1 |
DCD (rot) |
3 |
4 (gebrückt mit 6) |
DTR (orange) |
4 |
5 |
GND (gelb) |
5 |
2 |
RxD (grün) |
--- |
6 (gebrückt mit 4) |
DSR (frei) |
6 |
3 |
TxD (blau) |
7 |
8 |
CTS (grau) |
8 |
7 |
RTS (lila) |
Hinweise:
- das mitgelieferte V.24 Anschlußkabel garantiert die sichere Datenübertragung
- die Verlängerung des Kabels kann unter Umständen zu Übertragungsfehlern führen
- die Länge des Anschlußkabels sollte 10 m nicht überschreiten
- Jeder Steckerübergang erhöht das Fehlerrisiko
Das DataBox-Team von Hagenuk bedankt sich für die o.a. Textbeiträge bei den Kollegen
Udo Strohschein und Jörn Holtz