München–Trip der Leutesheimer Feuerwehr  

Ausflug vom 3. bis 5. Juni 2005

  >>  von Hans-Peter König und Holger Hummel  <<

Die „Litzemer“ Floriansjünger samt Anhang starteten am Freitag, den 03. Juni 2005 mit dem Reisedienst Kiefer zu einem 3-Tages-Trip in die Bayernmetropole München. Die 60-köpfige Reiseschar um Abteilungskommandant Georg Karch war bunt gemischt, immerhin reichte die  Altersspange von 1 bis 85 Jahren.

Wie es in Bayern so Tradition ist, durfte natürlich ein Weißwurst-Frühstück nicht fehlen. Deshalb steuerte unser Chauffeur  „Kiefer-Sepp“, der in München bei der BMW-Berufsfeuerwehr arbeitet und am Freitag für seinen dienstlich gebundenen  Bruder und Lehrer Peter Kiefer einsprang, in der Nähe von Dasing eine Metzgereigaststätte an.








    

Trotz Zwischenrast an der Autobahn war der Drang nach Weissbier und Weißwurst unverkennbar.













Nachmittags war die Reisegruppe am Franz Josef Strauß Flughafen zur Besichtigung angemeldet. Mit einer Gesamtfläche von ca. 1500 Hektar, davon ca. 1100 Hektar Grünfläche ist dieses Areal etwa zweieinhalb mal so groß wie die Gesamtfläche der Leutesheimer Gemarkung. Selbst die große Wartungshalle (Hangar) der Lufthansa ist mit 300m Länge und 22m Einfahrhöhe mittlerweile wieder zu klein, da der Airbus A380 weit über diese Halle hinausragt.







Zuerst erstieg die Reisegruppe den 28m hohen Besucherhügel, welcher bei unserem fabelhaften Reisewetter eine grandiose Aussicht über das Flughafengelände bot. Die folgende Rundfahrt mit dem Flughafenbus zeigte die wahren Ausmaße dieser Einrichtung, doch zuvor musste die Sicherheitskontrolle passiert werden. Diese funktionierte einwandfrei, hatten doch einige Männer vorsorglich ihren Frauen die Taschenmesser zum Durchschmuggeln untergejubelt, doch das war zwecklos. Die akribischen Sicherheitskontrollen wussten dies zu verhindern, selbstverständlich erhielten zum Schluss der Führung alle wieder ihre Messer, es waren immerhin etwa 20 an der Zahl, zurück.





          

Die Weiterfahrt in Richtung München führte uns an der neuen „Allianz-Arena“ vorbei. Dieses mächtige Bauwerk rief bei der Reiseschar mächtige Bewunderung hervor.











Am Spätnachmittag wurde im Hotel Maria auf der Theresienhöhe, zwischen „Wies’n und Hauptbahnhof gelegen, Quartier bezogen. Die ersten Ausflügler nutzten schon die Zeit bis zur Besichtigung und Einkehr im Augustiner-Bräukeller mit einem Kurztrip in die Stadt.











Am Samstag stand nach dem Frühstück ein Besuch des Viktualienmarktes auf dem Programm. Das Angebotssortiment war für viele Reiseteilnehmer überwältigend, denn sie konnten Sachen erblicken, welche zu Hause auf Märkten nicht im Angebot vertreten sind.









Zwischenzeitlich hatte sich auch Regen bemerkbar gemacht. Deshalb wurde auch bevorzugt die Möglichkeit einer Stärkung unter den Zelten des Viktualienmarktes genutzt.










Für die kommende Faschingssaison wurden bereits die neuen Dirnd’l-Kostüme geordert. 











Nachmittags war ein Besuch der BAVARIA Filmstudios auf dem Programm. Zu Beginn ging’s mit dem “Besucherzug“ über das gesamte Areal bevor es dann zu Fuß in die einzelnen Studios ging.


       


Im Studio von „Raumschiff – Surprise“ wurden fünf Statisten aus unseren Reihen für einen Dreh verpflichtet. Abteilungskommandant Georg Karch, Tanja Wagner, Jens Keck, Tobias Karch und Monika Hauß als Sprecherin hatten hierbei ihren großen Auftritt und konnten anschließend, im Original-Kurzfilm eingespielt, ihr schauspielerisches Talent bewundern.

         



Der Abend konnte nach der gemeinsamen Einkehr frei gestaltet werden, Informationen und Impressionen hatten wir hierfür bei der Stadtrundfahrt von unserem sachkundigen „Kiefer-Duo“ Sepp und Peter genügend erhalten.

              


So durften Plätze wie der Stachus (Karlsplatz), die Fußgängerzone und der Marienplatz bis zu Lokalen wie das Hofbräuhaus, Donis’l, Schubeck’s, Dallmayr  und weitere bekannte Gastlichkeiten nicht fehlen.

     

         


















Am Sonntag hieß es dann nach dem Frühstück Koffer einladen und München „Auf Wiedersehen“ sagen. Über die Bodenseeautobahn ging’s Richtung Allgäu und Oberschwaben. Auf dem Fahrplan stand Bad Schussenried. Hier gibt es das bekannte Bierkrugmuseum in der Bad Schussenrieder Brauerei. Auch hier hatten die Biergenießer wieder die Möglichkeit weitere Geschmacksvarianten kennen zu lernen.
Unzählige Krüge verschiedener Varianten und Epochen in Form, Material und Design der vielen Brauereien die es einmal gegeben hat bzw. noch gibt.





    





Ebenfalls konnte eine „alte“ Fahrzeugsammlung von Hela Traktoren, Bierkutschen und Oldtimer-Pkw’s besichtigt werden. Über Donaueschingen und das Kinzigtal wurde die Heimat angesteuert.












Die Feuerwehrkameraden, welche nicht am Ausflug teilnehmen konnten warteten bereits im Adler in Urloffen auf die Reisegesellschaft zum gemütlichen Abschluss. Ein besonderer Dank gilt dem Organisationsteam um Georg Karch : Rainer Hauß, Reinhard Hummel sowie das „Kiefer-Duo“ für den „tollen“ München-Trip.




zurück