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Skat- und Schnalzturnier der Freiwilligen Feuerwehr Barwedel im November 2006:
Einmal im Jahr verwandelt sich der Unterrichtsraum im Feuerwehrgerätehaus in Barwedel in eine Wettbewerbsstätte. „Diesmal aber nicht für
Kartenleser“, so Ortsbrandmeister Rainer Fricke, „sondern für Kartenspieler“. Der Ortsbrandmeister mischt dabei selbst kräftig mit. Er habe sich mehr dem Schnalzen verschrieben, sagte er. Schnalzen sei
auch ein Kartenspiel, das Hans-Oswald Köbis aus Österreich mit nach Barwedel gebracht und daraus einen Schnalzclub entwickelt habe, „der in unserer Gemeinde schon seit über dreißig Jahren eine feste
Größe in der Vereinslandschaft ist“. Da habe es nahe gelegen, „anstelle des in unserem Raum sonst üblichen Kniffelspiels, das Schnalzen für die Nichtskatspieler parallel zum Skatspiel laufen zu lassen“,
sagte Joachim Dürheide als Organisator. Schon seit siebzehn Jahren zeichnet er verantwortlich für die Durchführung. Wobei es bei diesem Kartenspielwettbewerb in erster Linie darum gehe, „die aktiven,
passiven und fördernden Mitglieder der über dreihundert Mitglieder starken Feuerwehr Barwedel zu erreichen“. So waren es bei den Skatspielern die fördernden Mitglieder Karl Kuzaj und Henning Walters, die
als Spielleiter fungierten. Bei den Schnalzern hingegen die aktiven Feuerwehrleute Frank Bracke und Helmut Meusel. „Nicht mehr wegzudenken“, so der Ortsbrandmeister, „sind Renate Bracke und Peter Konya,
die uns während der fünf Stunden mit Getränke versorgen“.
Zwanzig Schnalzer und fünfzehn Skatspieler mischten, verteilten und „droschen“ die Karten mehr oder weniger erfolgreich auf den Tisch. Bei
den Skatspielern hatte am Ende Norbert Buchmann die Nase vorn. Bei den Schnalzern war es Frank Meusel. Aber auch die Spieler am Schluss der Ergebnisliste gingen nicht leer aus. „Da sauer nach Aussage
einer alten Volksweisheit ja bekanntlich lustig machen soll“ so der Organisator, „gibt es für euch als Trostpreis ein kleines Glas Gurken“.
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