|
28. Wanderung rund um Barwedel:
„Schnee haben wir in diesem Jahr leider keinen, aber dafür trockenes Wetter bei Minus einem Grad Celsius, dass ist doch auch schon ganz gut“, sagte Ortsbrandmeister Rainer
Fricke am Feuerwehrgerätehaus in Barwedel. Er führte die gut vierzehn Kilometer lange Strecke des 28. Dorfwandertages “Rund um Barwedel“ an. Und gut neunzig Wanderer folgten ihm. Per pedes ging es durch
die mit Raureif bedeckten Gräser und Bäume der Barwedeler Gemarkung. „Wir sind ja bislang nicht gerade verwöhnt worden mit winterlichen Gefühlen“, so einige der Wanderer, „aber eine winterliche Stimmung
erzeugt der Raureif auch“.
Zuerst in Richtung Sportplatz, dann durch den Windpark Boldecker Land hindurch in das ausgedehnte Waldgebiet der Barwedeler Heide hinein bis zum Wendepunkt in der
Zollhaussiedlung an der Gemarkungsgrenze zu Grußendorf. Auf dem Hof der Familie Kalchgruber wartete bereits die Küche der Freiwillige Feuerwehr auf die hungrigen Wanderer. „Kommt alle her“, brauchte das
Küchenpersonal um den stellvertretenden Ortsbrandmeister Jürgen Schlüter nicht lange zu bitten, „hier gibt es Erbseneintopf mit Würstchen“. An anderer Stelle loderte bereits ein anheimelndes Lagerfeuer.
„Wir freuen uns immer“, sagte Rudolf Kalchgruber, „wenn die Barwedeler aus dem Dorf zu uns in die Zollhaussiedlung kommen“. Ortsbrandmeister Fricke wiederum bedankte sich mit einem kleinen Präsent dafür,
„dass wir zum wiederholten Male auf eurem Anwesen unsere Mittagsrast einlegen dürfen“.
Gestärkt trat die Wandergruppe den Heimweg immer den Zollhausweg entlang in Richtung Barwedel an. Für fußlahme Wanderer hatte die Feuerwehr einen Rückbring-Service in
den Ort eingerichtet. „Denn immerhin sind es noch gute sechs Kilometer, bis wir Barwedel erreicht haben“, so der Ortsbrandmeister. Und auf dem Hof der Familie Kalchgruber kehrte wieder Ruhe ein.
|