Steierdorf-Anina im Banat, Rumänien

Folgendes versteht sich als einen ersten Schritt zu einer Ortsmonographie. Ich und viele andere 'Steirer' waren uns einig, daß wir es unseren Kinder schuldig sind. Diese Seite ist jederzeit offen für Ergänzungen. Hoffentlich werden recht viele animiert sich mit eigenen Beiträge zu beteiligen.
Die ursprüngliche Fassung ist als Einführung im Familienbuch der Gemeinde Steierdorf-Anina (Horst Dieter Schmidt, Karl Fassbinder, Florin-Josef Lataretu, Ulm 2000) erschienen. Es  listet alle Personen  auf, die in Steierdorf-Anina geboren, geheiratet oder gestorben sind  und in den Kirchenmatrikeln erfasst wurden. Weitere bibliographische Angaben  unter ...

Das Land - Erdkunde

Unser schönes Steierdorf liegt im Kreis Karasch-Severin in Banat/Rumänien. Genau genommen: 21° 53' 20" östliche Länge und 45° 02' 30" nördliche Breite (also südlicher als z.B. Venedig). Bei diesen Breitengraden kann man ein mildes Klima erwarten - tatsächlich hat man ein paar Kilometer weiter im Cerna Tal subtropische Fauna und Flora ...

Die Leute - Ansiedlung

Die offizielle Geburtsstunde von Steierdorf war am 24 Juni 1773. Um den wachsenden Bedarf an Holzkohle zu befriedigen, wurden Holzschläger und Köhler in den Orawitzer Forst, damals wohl ein Urwald, angesiedelt.  An jenem Tag erreichten sie das Tal der ...

Die Ereignisse - Geschichtliches

Das entscheidende Ereigniss in der Geschichte Steierdorfs war ohne Zweifel die zuffälige Entdeckung eines Stücks Steinkohle durch den Köhler Mathias Hammer (1790). Damit wurden die Weichen gestellt für die zukünftige Entwicklung des Ortes.   Natürlich haben dabei die wirtschaftlichen Interessen der jeweiligen Besitzer eine entscheidende Rolle ...

Die Arbeit - Wirtschaftsfaktoren

Von der Holzkohle zur Steinkohle * Eisenhüttenwesen * Forst * Tourismus
Nochmal zurück zum Mathias Hammer. Seine Entdeckung lösst nach nur siebzehn Jahre die Holzkohle als Wirtschaftsmotor ab. "Das aufgeweckte Interesse des Bergamtes ruhte nicht, den verborgenen Schatz aufzudecken. Man suchte eifrig, und auch einige Siedler waren an den Schurfarbeiten beteiligt, als 1792 der Reichsdeutsche ...

Die Gemeinde - Infrastruktur

Besitzverhältnisse * Verwaltung * Infrastruktur * Kirche * Vereine
"Die Ansiedler traten vom ersten Tage ihrer Ankunft in den Dienst der Bergwerkdirektion und erhielten von diesem Tage an ihren Lohn, der ihnen auch für den Bau der Häuser, für die Bergwerksverwaltung das Holz kostenlos zur Verfügung stellte, ausbezahlt wurde.

Das Erbe - Was bleibt
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© Florin-Josef Lataretu