Willkommen
beim Sportverein 1928 Ruppertenrod e.V.


Ortsgeschichte
Ruppertenrod
Ruppertenrod,
das ehemals selbständige, jetzt zur Großgemeinde Mücke gehörende,
900 Einwohner zählende Dörfchen liegt in ausgeglichener und recht günstiger
Lage am Westhang des Vogelsberges und zeigt ein Höhenfestpunkt von 296
m über dem Meeresspiegel an. Seine sanft ansteigenden Berghänge und
die flachen Rücken sind mit Ackern, Wiesen und Weiden bedeckt.
Ruppertenrod ist ein Straßendorf, dessen Mittelpunkt die Dorfkirche
bildet. Von zahlreichen Stellen der Ruppertenröder Gemarkung hat man
freien Blick auf die in östlicher Richtung gelegenen, mit Wald
bedeckten Höhenzüge sowie die Kuppel des Vogelsbergs.
Entstehung
In
der Zeit zwischen 800 und 1000 n. Chr. fällt die Entstehung der auf
-rod und -hain endenden Orte, in diese Zeit dürfte auch die Gründung
von Ruppertenrod fallen. Die Vorbedingungen für alle Ortsgründungen,
fließendes Wasser und geschützte Lage, sind in Ruppertenrod beinahe
ideal erfüllt.
Herkunft
des Namens
Der Name Ruppertenrod ist von Ruprechtrode abgeleitet.
Erste
urkundliche Erwähnung
Urkundlich wird "Ruprechtrode" zum ersten Mal im Jahre 1151
erwähnt. Dieser Urkunde zufolge erhielt das Kloster Amsburg als
Schenkung damals einen Hof in Ruprechterode.
Fachwerkkirche,
z. T. geschindelt
1710 vollendet und am 3. Pfingsttag eingeweiht. 1851/52 Einbau einer
Orgel bis 1892 aus zwei Glocken bestehendes Geläut, danach Beschaffung
eines neuen, aus drei Glocken bestehenden Geläuts, wobei die während
der beiden Weltkriege abgegebenen Glocken stets, zuletzt 1948, ersetzt
wurden.
Hirzbrunnen:
alter Dorfbrunnen im Bereich der Kirche, der lange Zeit als
Wasserentnahmestelle der Feuerwehr diente und 1993 originalgetreu
wiederhergestellt wurde.
Geisebergstannen:
Über
die auf dem Gipfel des 375 m hohen Ruppertenröder Hausbergs, dem
Geiseberg stehenden Bäume, schrieb Dorflehrer Strack: "Diese
Kiefern wurden im Jahre 1791 gepflanzt. Sie haben ihre Wurzeln fest in
den Felsboden gekrallt, so dass kein Ruppertenröder je eine gesehen
hat, die der Sturm umgejagt hätte. Im vorigen Jahrhundert wurde ein großer
Teil von ihnen gefällt. Sie dehnten sich damals weiter nach Westen aus.
Seit mehr als 100 Jahren sind sie das Wahrzeichen von Ruppertenrod.
Jeder sollte die Hände von ihnen lassen. Sie mögen stehen, solange sie
der Herrgott duldet."
Der
200. Geburtstag der Geisebergstannen wurde am 25. Mai 1991 von der
gesamten Dorfgemeinschaft auf einer Wiese am Westhang des Geisebergs in
würdigem Rahmen gefeiert.

