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Balzac
in „Physiologie der Ehe“

In
der Liebe wie in jeder andern Kunst besteht das Talent darin, dass die
Gabe des Entwurfs und die Gabe der Ausführung vereinigt sind. Die Welt
wimmelt von Leuten, die, wenn sie ein Lied singen, den Refrain
weglassen, die nicht nur Viertelsgedanken, sondern auch Viertelsgefühle
haben und die Bewegungen ihrer Empfindungen ebenso wenig in eine
richtige Ordnung zu bringen wissen wie die ihrer Gedanken. Mit einem
Wort: Es gibt unvollkommene Menschen. Bringt eine schöne Intelligenz mit
einer verpfuschten Intelligenz zusammen, und ihr beschwört ein Unglück
herauf: Denn in allem muss ein Gleichgewicht obwalten. |