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Honoré de Balzac
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Das Leben einer Frau beginnt mit der ersten Liebe.         

(aus "Gambara")

 

Balzac in "Oberst Chabert" 

 

Es gibt Empfindungen, 

die die Frauen erraten,

so sorgfältig die Männer 

sie auch verbergen.

 

 

Balzac in "Die Frau von dreißig Jahren"                                                                                             Die Frauen besitzen ein unnachahmliches Talent, ihre Gefühle auszudrücken, 

ohne sich allzu lebhafter Worte zu bedienen;

ihre Redegewandtheit beruht hauptsächlich

im Betonen, in der Geste, in Haltung und Blick.

Iris Berben

Balzac in "Eine Evastochter"

Eine liebende Frau reagiert auf alles

durch einen Genuss,

ein Geständnis oder

ein Erfreutsein.

Balzac in "Die alte Jungfer"

 

Wenn Mädchen die Wahrheit sagen wollten, würdest du sehr erstaunt sein, mein Kind,

zu hören, was sie verliebt macht.

Kate Winslet

                                                      

Balzac in "Ursule Mirouet"

Eine Frau muss so ausgebildet 

werden, dass sie auf der Höhe 

jeder gesellschaftlichen Stellung 

ist, die ihre Eheschließung ihr verschaffen könnte.

Balzac in "Die falsche Geliebte"

Frauen sehen nun mal alles oder nichts, je nach ihrem Seelenzustand: ihr einziges Leitlicht ist die Liebe.

                     
Sharon Stone

Balzac in "Das Chagrinleder"

Eine Frau ist kokett, 

solange sie nicht liebt.

                 

Balzac in "Eugenie Grandet"

Alle Frauen, selbst die einfältigsten,

wissen eine List zu gebrauchen, 

um zu ihren Zweck zu gelangen.

 

                                    

Balzac in "Die Lilie im Tal"

 

Es ist das Vorrecht der Frau,

die wir mehr lieben als sie uns liebt,

dass sie uns bei jeder

Gelegenheit zwingen kann, Vernunftgründe außer acht zu lassen.

                

                 Balzac in "Vautrins letztes Abenteuer"

Nichts verbindet oder entzweit zwei Frauen leichter, als wenn sie ihre Andacht vor dem gleichen Altar verrichten.

Balzac in "Die Marañas"

Ein Dichter jener Zeit hat galant gesagt:

>>Die Frau unterliegt nur ihrer Kraft.<<

Honoré de Balzac; Das Mädchen mit den Goldaugen und andere Geschichten; Goldmann TB 1958Anm. FW: Wie sind die Frauen oder besser gesagt, wie schätzt Balzac die Frauen ein? Ein Zeitgenosse Balzacs, der Schriftsteller Léon Gozlan, stellte zu Balzacs Darstellung der  Frauen in der "MK" folgendes (etwas zynisch) fest:: "Er stellte die Frauen nicht nur als begehrenswert hin bis zu einem Lebensalter, in dem sie sich ehemals kaum träumen ließen, noch geliebt zu werden; er ergriff auch geradezu heroisch Partei für sie, indem er sie stets als Opfer, ja sogar noch als Opfer ihrer eigenen Untreue, darstellte. Und so kann man nur wenige Frauen in seinem Werk ernstlich tadeln..."[68]  Sicher werden in der "Menschlichen Komödie" ebenso viele Frauenschicksale geschildert, wie Männer dargestellt werden. Es gibt gute und schlechte, ehrbare und unehrenhafte, treue und untreue Frauen. Aber Gozlan stellt  noch einen Wandel fest: "Die Verherrlichung der Frauen war die erste Station auf dem Weg zum großen Ruhm. Doch auf einmal fand diese Verherrlichung in den Herzen der meisten Verehrerinnen keinen Widerhall mehr. Dies geschah in jenen Tagen, da er eine viel wirklichere Welt der Leidenschaften wahrnahm, da er mit erschüttertem Herzen Verwegenheit und Verbrechen in den wilden Augen eines Vautrin  und das düstere Elend in den Winkeln des sozialen Lebens entdeckte. Jetzt hielten die Frauen auf einmal Fächer vor ihre errötenden Gesichter und protestierten gehässig gegen ihren bisherigen Abgott..." [68] In der Vorrede zu seinem berühmten Roman "Eugenie Grandet" erklärt er:

«Wenn der Verfasser, trotz der Kritik, daran festhält, der Frau so viele Vollkommenheiten zuzuschreiben, so geschieht es, weil er, jung wie er ist, glaubt, dass die Frau das vollkommenste Wesen unter den Geschöpfen ist. Als letztes aus den Händen hervorgegangen, welche die Welten formten, muss sie reiner als jedes andere Geschöpf den göttlichen Gedanken ausdrücken.» [87]

 

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