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Das Leben einer Frau beginnt mit der ersten
Liebe.
(aus "Gambara") |
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Balzac in "Oberst
Chabert"
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Es gibt Empfindungen,
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die
die Frauen erraten,
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so sorgfältig die Männer
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sie auch verbergen.
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Balzac
in "Die Frau von dreißig Jahren"
Die Frauen besitzen ein unnachahmliches Talent, ihre
Gefühle auszudrücken,
ohne sich allzu lebhafter Worte zu bedienen;
ihre Redegewandtheit beruht hauptsächlich
im Betonen, in der Geste,
in Haltung und Blick. |
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Balzac in
"Eine Evastochter"
Eine
liebende Frau reagiert auf alles
durch einen Genuss,
ein Geständnis oder
ein Erfreutsein. |
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Balzac
in "Die alte Jungfer"
Wenn Mädchen die Wahrheit sagen wollten, würdest du sehr erstaunt
sein, mein Kind,
zu hören, was sie
verliebt macht. |
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Balzac in "Ursule Mirouet"
Eine
Frau muss so ausgebildet
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werden,
dass sie auf der Höhe
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jeder gesellschaftlichen Stellung
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ist, die ihre Eheschließung ihr verschaffen könnte.
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Balzac in
"Die falsche Geliebte" |
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Frauen sehen nun mal alles oder
nichts, je nach ihrem Seelenzustand: ihr einziges Leitlicht ist die Liebe.
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Balzac in "Das Chagrinleder"
Eine Frau ist kokett,
solange sie nicht liebt.
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Balzac in
"Eugenie Grandet"
Alle
Frauen, selbst die einfältigsten,
wissen eine List zu
gebrauchen,
um zu ihren Zweck zu
gelangen. |
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Balzac in "Die
Lilie im Tal"
Es
ist das Vorrecht der Frau,
die wir mehr lieben als
sie uns liebt,
dass sie uns bei jeder
Gelegenheit zwingen
kann, Vernunftgründe außer acht zu lassen. |
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Balzac
in "Vautrins letztes Abenteuer"
Nichts verbindet oder entzweit
zwei Frauen leichter, als wenn sie ihre Andacht vor dem gleichen
Altar verrichten. |
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Balzac
in "Die Marañas"
Ein Dichter jener Zeit hat galant
gesagt:
>>Die Frau unterliegt nur
ihrer Kraft.<< |
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Anm.
FW: Wie sind die Frauen oder besser gesagt, wie schätzt Balzac
die Frauen ein?
Ein
Zeitgenosse Balzacs, der Schriftsteller Léon Gozlan, stellte zu
Balzacs Darstellung der Frauen in der "MK" folgendes
(etwas zynisch)
fest:: "Er
stellte die Frauen nicht nur als begehrenswert hin bis zu einem
Lebensalter, in dem sie sich ehemals kaum träumen ließen, noch
geliebt zu werden; er ergriff auch geradezu heroisch Partei für
sie, indem er sie stets als Opfer, ja sogar noch als Opfer ihrer
eigenen Untreue, darstellte. Und so kann man nur wenige Frauen in
seinem Werk ernstlich tadeln..."[68]
Sicher werden
in der "Menschlichen Komödie" ebenso viele
Frauenschicksale geschildert, wie Männer dargestellt werden. Es
gibt gute und schlechte, ehrbare und unehrenhafte, treue und untreue
Frauen. Aber Gozlan
stellt noch einen Wandel fest: "Die Verherrlichung der
Frauen war die erste Station auf dem Weg zum großen Ruhm. Doch auf
einmal fand diese Verherrlichung in den Herzen der meisten
Verehrerinnen keinen Widerhall mehr. Dies geschah in jenen Tagen, da
er eine viel wirklichere Welt der Leidenschaften wahrnahm, da er mit
erschüttertem Herzen Verwegenheit und Verbrechen in den wilden
Augen eines Vautrin und das düstere Elend in den Winkeln des
sozialen Lebens entdeckte. Jetzt hielten die Frauen auf einmal
Fächer vor ihre errötenden Gesichter und protestierten gehässig
gegen ihren bisherigen Abgott..."
[68]
In
der Vorrede zu seinem berühmten Roman "Eugenie Grandet" erklärt
er:
«Wenn der Verfasser, trotz der
Kritik, daran festhält, der Frau so viele Vollkommenheiten
zuzuschreiben, so geschieht es, weil er, jung wie er ist,
glaubt, dass die Frau das vollkommenste Wesen unter den
Geschöpfen ist. Als letztes aus den Händen hervorgegangen,
welche die Welten formten, muss sie reiner als jedes andere
Geschöpf den göttlichen Gedanken ausdrücken.»
[87]
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