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Honoré de Balzac
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Männer schaffen sich selbst die Ereignisse ihres Lebens.

(aus "Die Lilie im Tal")

Balzac in "Tante Bette"

„Wenn ihr Männer euch was

in den Kopf gesetzt habt,

ihr würdet Häuser anzünden,

um hineinzukommen.“

 

   

Balzac in "Physiologie der Ehe"

Wenn ein Mann nur Geist, eine vornehme Erscheinung und Lebensart hat, fragen die Frauen ihn niemals, woher er kommt, sondern nur, wohin er will.

 

Balzac in "Physiologie der Ehe"

Wenn so viele Männer nicht Herren im eigenen Hause sind, dann liegt das nicht an Mangel an guten Willen, sondern an Mangel an Talent.

 

 

cinema: "Women"Balzac in "Ein Geschäftsmann"

Nichts bindet Männer mehr aneinander als eine gewisse Gleichförmigkeit der Ansichten über das weibliche Geschlecht.

 
Das ungleiche Schicksal zwischen Ehemann und Liebhaber schildert Balzac in "Der Ehekontrakt":
 

In den glücklichen Tagen seiner Jugend ist ein Mann durch die Absonderlichkeiten unserer Sitten stets ein Glücksspender, er triumphiert über völlig verführte Frauen, die ihren Begierden gehorchen. Auf beiden Seiten erzeugen die Hindernisse, die die Gesetze, die Gefühle und die naturgegebene Abwehr der Frau erschaffen, eine Gegenseitigkeit der Empfindungen, die oberflächliche Menschen über ihre künftigen Beziehungen im Ehestand täuscht; dann nämlich existieren die Hindernisse nicht mehr; dann erleidet die Frau die Liebe, anstatt sie zu gewähren, dann verweigert sie oft die Lust, anstatt sie zu begehren. Dann ändert für uns das Leben sein Gesicht. Der freie, sorglose Junggeselle ist immer der Angreifer; er hat von einem Misserfolg nichts zu befürchten. Im Ehestand dagegen ist ein Versagen nicht wieder gutzumachen. Wenn es einem Liebhaber möglich ist, eine Frau von einem ungünstigen Urteil wieder abzubringen, so ist dieser abermalige Versuch für die Ehemänner ihr Waterloo. Wie Napoleon ist der Ehemann zu Siegen verdammt, die trotz ihrer Anzahl nicht verhindern können, dass die erste Niederlage zu seinem Sturz führt. Die Frau, für die die Beharrlichkeit eines Liebhabers etwas so Schmeichelhaftes, für die sein Zorn etwas Beglückendes ist, nennt beides bei einem Ehemann Brutalität. Wenn der Junggeselle sich sein Gelände auswählen darf, wenn ihm alles erlaubt ist, dann ist einem Ehemann alles verboten, und sein Schlachtfeld ist immer das gleiche. Alles ist umgekehrt. Eine Frau ist geneigt, zu verweigern, was ihre Pflicht und Schuldigkeit ist; wogegen eine Geliebte gewährt, was sie durchaus nicht schuldet.

 
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