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Honoré de Balzac
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Wer Zahlungsaufschub hat, schuldet nichts.

(aus "Gobseck")

 

Balzac in "Das Antiquitätenkabinett"

 

Alle Geldgeschichten renken sich auf diese oder jene Weise wieder ein, unheilbar sind allein die Leiden des Herzens. 

Balzac in "Zweite Frauenstudie"

 

Alles hastet einem Ziel entgegen, alles trottet dem Reichtum nach.

Balzac in "Madame de Chanterie"

Jeder Mensch, dem Sie eine Summe leihen, glaubt nach Ablauf einer gewissen Zeit, der Betrag gehöre ihm. Es ist dann nicht mehr Ihr Geld, sondern das seine, und Sie werden sein Gläubiger, also ein unbequemer Mensch. Der Schuldner sucht sich Ihrer dann dadurch zu entledigen, dass er eine Übereinkunft mit seinem Gewissen schließt. Und fünfundsiebzig von hundert Leuten versuchen dann, Ihnen für den Rest ihrer Lebenstage nicht wieder zu begegnen...

 
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