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Seine Finanzwelt in der "Menschlichen Komödie" unterteilt er in 5 Gruppen: "Obenan ein Nucingen, die Kellers, die du Tillets, die Mongenods; etwas tiefer die Palmas, die Gigonnets, die Gobsecks; noch tiefer die Samanous, die Chaboisseaus, die Barbets; und am Ende, nach dem Pfandleihhause, diesem König der Wucherer, der seine Schlingen an den Straßenecken legt, um alle Arten von Elend, ohne dass ihm eine entgeht, abzufangen: die Betriebsamkeit eines Cérizet!" (aus "Die Kleinbürger").In seinem Leben hat er trotz hoher Verschuldung immer wieder den Verschwender gespielt, aber manchmal konnte er sich nicht den geringsten Wunsch erfüllen. In einem Brief an die Gräfin Hanska schreibt er: "Ich fühle mich tief gedemütigt, dass ich so grausam an die Scholle meiner Schulden gefesselt bin wie ein Leibeigner und mich nicht vom Fleck rühren kann, dass ich nicht die freie Verfügung über mich besitze." Stefan Zweig schreibt in seiner Balzac-Biographie: "Alle ingeniösen Tricks, die Balzac in seinen Romanen schildert, die geschobenen Wechsel auf dritte und vierte Namen, die Schliche, um Vertagungen bei Gericht herbeizuführen oder die Annahme von Vorladungen zu vereiteln, indem man sich postalisch unerreichbar macht, die hundert Künste, Gläubiger hinzuhalten, wie sie sein Lapalferine zur Meisterschaft erhoben hat, sind von ihm selbst ausgeprobt, und seine genaue Kenntnis der Gesetze, seine ingeniöse Geschicklichkeit und unbedenkliche Verwegenheit haben Tag für Tag neue Erfolge. bei den Verlegern, bei den Wucherern, bei den Banken schwimmen seine Wechsel herum, es gibt keinen Gerichtsvollzieher in Paris, der nicht einen Pfändungsauftrag hat gegen Herrn Honoré de Balzac." (Quelle: Zweig, Stefan, Balzac, 1999 Frankfurt am Main, S.325)
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