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Eine
Aktion von Heise Online,
Spiegel Online, Stern
Online, dem Deutschen
Kinderschutzbund und dem Forum
InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FifF). |
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Ein Kind gut erziehen zu wollen bedeutet, sich dazu zu
zwingen, nur richtige Gedanken zu hegen.
(Balzac) [77] |
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Balzac in "Die Lilie im Tal"
"Ich galt sowenig,
dass meine
Gouvernante oft vergaß, mich ins Bett zu bringen." |
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Balzac in "Die Grenadiere"
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"Daher gibt es
vielleicht keine bösen Kinder ohne schlechte Mütter; denn die
Zuneigung, die sie empfinden entspricht immer der, die ihnen zuteil geworden ist."
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Balzac in
"Pierette"
Von den Gefühlen, die die beiden Kinder
unbewusst
füreinander empfanden, hätten zehn gewöhnliche Liebespaare zehren können.
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Balzac in "Die
Lilie im Tal"
Alle Kinder sind dankbar,
wenn man sich mit ihnen beschäftigt.
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Balzac in "La Vendetta"
"Damit begann für sie die Lehrzeit
der Leiden, die die Welt rings um alle sät, die ihren Bräuchen nicht folgen."
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Balzac in "Eugenie Grandet"
Wenn die Kinder anfangen zu
sehen, so lächeln sie; wenn das junge Mädchen das Gefühlsleben in der Natur erkennt,
lächelt es, wie es als Kind lächelte. Wenn das Licht die erste Liebe des Lebens ist, ist
dann nicht die Liebe das Licht des Herzens?
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Balzac in "Gobseck"
Dankbarkeit ist eine Schuld,
die die
Kinder nicht immer
bei ihrer Inventur berücksichtigen. |
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Balzac
in "Albert Savarus"
Die Mädchenerziehung
schließt so ernste Probleme in sich ein, denn die Zukunft einer
Nation beruht in deren Müttern, dass die französischen
Universitäten es sich seit langem zur Aufgabe gemacht haben, darüber
nicht mehr nachzugrübeln.
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Balzac in "Pierrette"
Es
kommt nur äußerst selten vor,
dass
eine Neigung zwischen Kindern verschiedenen Geschlechts bestehen bleibt.
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Balzac in "Pierrette"
Instinktiv
verstand das Kind des Marais, dass
Nächstenliebe und Mildtätigkeit keine
Einschränkungen erfahren dürfen.
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Balzac
in "Die Frau von dreißig Jahren"
Kinder haben eine durchsichtige
Stirn, eine durchscheinende Haut; und die Lüge ist bei ihnen wie ein
Licht, das sogar ihren Blick erröten lässt. |
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Balzac
in "Ein Junggesellenheim"
Wer keine Kinder hat, dem
bleiben viele
Freuden verschlossen,
aber ihm bleiben auch viele Leiden erspart.
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Balzac in „Die lässliche
Sünde“
Ein
Kind gehört von Natur aus zu uns, es ist unsere größte Freude, wenn wir
es wickeln, einpacken, an- und ausziehen, hätscheln, schaukeln, wiegen,
heben, hinlegen und stillen können; und ich fühl’s, hätte ich auch nur
ein halbes Kind, wie würde ich es herzen, säubern, in Windeln wickeln,
auskleiden, wie würde ich es springen und lachen lassen den ganzen Tag,
wie es Frauen eben machen. |
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Anm. F.W. :
Obwohl die Novelle "La
Grenadière" (Die Grenadiere, 1832) an einem einzigen Tag in den
Pausen während eines Billardspiels entstanden sein soll, ist sie
dennoch keine "Eintagsfliege", sondern ein Hochgenuss beim
Lesen. Sie ist eine Hommage an die Mutterliebe
und liebevolle Kindererziehung. Hier kommt sehr gut die Achtung Balzacs vor der
Mutter, welche ihr Kind liebt, zum Ausdruck; was ihm selbst in seiner
Kindheit versagt geblieben ist. Am schwersten musste Balzac
leiden, als Evelina Hanskas und sein Kind als Frühgeburt tot zur Welt
gekommen ist. Dieser vorzeitige Tod seines Kindes hat ihm - in einem
Brief vom 8. Dezember 1846 - seinen wohl bittersten Verzweiflungsschrei
erpresst: "Acht Tage sind es jetzt, dass die Verzweiflung und der
Gram in meiner Seele hausen, in meinem Herzen und meinem zermarterten
Hirn! Gott allein weiß, welche Verheerungen jene beiden dort
angerichtet haben, bei mir, der ich nur von der Hoffnung lebe und ein
Wunderkind der Hoffnung bin. Nichts vermag mich zu beschäftigen, nichts
mich zu zerstreuen; nichts geht mir mehr nahe. Ich habe es nicht für
möglich gehalten, dass ich ein Wesen, das gerade erst zu leben anfangen
wollte, so sehr lieben könnte! [4] Wie war
Balzac als Kind? Schwester Laure hat ihn als Sechsjährigen beschrieben:
"Er war ein entzückendes Kind; seine
fröhliche Laune, sein wohl geschnittener und lächelnder Mund, seine
großen, braunen Augen, zugleich sanft und glänzend, seine hohe Stirn,
sein volles, schwarzes Haar, das alles machte die Leute auf ihn
aufmerksam, wenn man uns zwei spazieren führte."
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Kinder (Thema - Juni 2005)
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