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Wenn man ein Haus baut, lässt man nicht vom
Schreiner
machen, was den Schlosser angeht.
(aus "Wie
leichte Mädchen lieben") |
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Balzac in "Wohin
schlechte Wege führen"
Übrigens hat jeder Beruf sein Büßerhemd
und seine oftmals nicht lohnende Mühsal. |
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Balzac
in "Vetter Pons"
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Mit
dem Beruf geht es wie mit der Ehe, man merkt das Störende darin schließlich nicht mehr
so.
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Balzac
in "Wie leichte Mädchen lieben"Je hundsgemeiner ein Beruf ist, desto ehrlicher muss er ausgeführt
werden. |
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Balzac in "Der
Stein der Weisen" Mit trauriger
mütterlicher Voraussicht gewöhnte sie ihre beiden Töchter an
Arbeiten im Haushalt und versuchte, ihnen Fertigkeiten für
irgendeinen weiblichen Beruf beizubringen, damit sie leben könnten,
falls sie dem Elend verfielen. |
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Balzac in "Das
Bankhaus von Nucingen"
Ein verfehlter
Beruf verfolgt
uns ein Leben lang. |
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Balzac in "Der
Landarzt"
Wer arbeitet
isst,
und wer isst,
denkt. |
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Balzac in "Die Marañas"
Wenn
in Paris jemand nichts aus sich selbst zu machen weiß, bietet ihm
seine Frau, sofern sie jung und geistvoll ist, noch immer
Möglichkeiten zum Aufstieg. |
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Balzac in „Katharina von Medici“
Arbeitet wie
ein Maulwurf,
aber lasst
niemals Eure Pfoten sehen,
um was es sich
auch handeln möge.
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Anm.F.W.:
Welche Einstellung Balzac zu einem "festen Arbeitsverhältnis"
hatte, zeigt uns ein Brief vom August 1821
an seine Schwester Laure: "Wenn ich eine feste
Anstellung annehme, bin ich verloren... Ein Commis würde ich
werden, eine Maschine, ein Zirkuspferd, das in der Manege seine
dreißig Runden macht, und zu bestimmter Stunde gibt man ihm zu
saufen, zu fressen und befiehlt ihm, zu schlafen; ein Allerweltsnarr
würde aus mir. Und das heißt man dann obendrein leben: dieses
Kreisen des Mühlsteins, diese ständige Wiederholung des gleichen
Trotts!" Balzac war
ein unermüdlicher Arbeiter (12-16 Stunden täglich), aber er
brauchte seine Unabhängigkeit. Stefan Zweig schrieb in seiner
Balzac-Biographie:
"Er
hat gearbeitet mit einer Intensität, mit einer Ausdauer und einer
Inspiration, die selbst bei ihm, diesem Titanen der Arbeit,
unbegreiflich bleibt."
Balzacs
Verleger Edmond Werdet schilderte seinen Enthuisiasmus folgendermaßen:
" Wenn die >Furia< des
Schaffens ihn überkam - und diese >Furia< befiel ihn ziemlich
häufig-, sagte er jedes mal zu
sich selbst: Auf, alter Freund, an die Arbeit! Jetzt heißt es
rechts und links mit gewaltigen Hieben alle Bande zerschlagen, die
dich an diese primitive Menscheit fesseln. Zieh dich also von der
ganzen Welt zurück! Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt, jetzt
wird in die Hände gespuckt, und dann vorwärts, ans Werk! Du musst
jetzt schuften wie ein Neger![70]
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