h00013.gif (9037 Byte)
Honoré de Balzac
Impressum
Kontakt
Übersicht
Links
Zitate
vorhergehende Seitenächste Seite

Wenn man ein Haus baut, lässt man nicht vom

Schreiner machen, was den Schlosser angeht.

(aus "Wie leichte Mädchen lieben") 

 

 

Balzac in "Wohin schlechte Wege führen" 

Übrigens hat jeder Beruf sein Büßerhemd
und seine oftmals nicht lohnende Mühsal.

 

MODERN.gif (16089 Byte)

Balzac in "Vetter Pons"

Mit dem Beruf geht es wie mit der Ehe, man merkt das Störende darin schließlich nicht mehr so.

   
30.jpg (8822 Byte)

Balzac in "Wie leichte Mädchen lieben"

Je hundsgemeiner ein Beruf ist, desto ehrlicher muss er ausgeführt werden.

 
Balzac in "Der Stein der Weisen"

Mit trauriger mütterlicher Voraussicht gewöhnte sie ihre beiden Töchter an Arbeiten im Haushalt und versuchte, ihnen Fertigkeiten für irgendeinen weiblichen Beruf beizubringen, damit sie leben könnten, falls sie dem Elend verfielen.

   

Balzac in "Das Bankhaus von Nucingen"

Ein verfehlter Beruf verfolgt 

uns ein Leben lang.

 

Balzac in "Der Landarzt"

Wer arbeitet isst, 

und wer isst, denkt.

 

Balzac in "Die Marañas"

Wenn in Paris jemand nichts aus sich selbst zu machen weiß, bietet ihm seine Frau, sofern sie jung und geistvoll ist, noch immer Möglichkeiten zum Aufstieg.

 

Balzac in „Katharina von Medici“

Arbeitet wie ein Maulwurf,

aber lasst niemals Eure Pfoten sehen,

um was es sich auch handeln möge.

 

 

Die Leiden des Erfinders, Goldmanns Gelbe TaschenbücherAnm.F.W.:  Welche Einstellung Balzac zu einem "festen Arbeitsverhältnis" hatte, zeigt uns ein Brief vom August 1821 an seine Schwester Laure: "Wenn ich eine feste Anstellung annehme, bin ich verloren... Ein Commis würde ich werden, eine Maschine, ein Zirkuspferd, das in der Manege seine dreißig Runden macht, und zu bestimmter Stunde gibt man ihm zu saufen, zu fressen und befiehlt ihm, zu schlafen; ein Allerweltsnarr würde aus mir. Und das heißt man dann obendrein leben: dieses Kreisen des Mühlsteins, diese ständige Wiederholung des gleichen Trotts!" Balzac war ein unermüdlicher Arbeiter (12-16 Stunden täglich), aber er brauchte seine Unabhängigkeit. Stefan Zweig schrieb in seiner Balzac-Biographie: "Er hat gearbeitet mit einer Intensität, mit einer Ausdauer und einer Inspiration, die selbst bei ihm, diesem Titanen der Arbeit, unbegreiflich bleibt."

Balzacs Verleger Edmond Werdet schilderte seinen Enthuisiasmus folgendermaßen: " Wenn die >Furia< des Schaffens ihn überkam - und diese >Furia< befiel ihn ziemlich häufig-, sagte er jedes mal zu sich selbst: Auf, alter Freund, an die Arbeit! Jetzt heißt es rechts und links mit gewaltigen Hieben alle Bande zerschlagen, die dich an diese primitive Menscheit fesseln. Zieh dich also von der ganzen Welt zurück! Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt, jetzt wird in die Hände gespuckt, und dann vorwärts, ans Werk! Du musst jetzt schuften wie ein Neger![70]

 
Berufe:
Richter
Journalisten
 

[«] [Honoré de Balzac] [Impressum] [Kontakt] [Übersicht] [Links] [Zitate] [»]

Copyright © 2001 - 2005 Frank Weidemann All rights reserved.