|
|
|
Die Schönheit ist die allergrößte aller
menschlichen Mächte.
(aus "Tante
Bette")
|
.Balzac in "Die Lilie im Tal"
-
"Warum sollte Gott Wesen erschaffen,
die schöner sind als die andern,
wenn nicht, um uns ein Zeichen zu geben,
dass wir sie anbeten müssen?"
|
Balzac in "Wie leichte Mädchen lieben"
"In Frankreich gibt es kaum
je ein Schönheitsgesamt;
es gibt nur entzückende Einzelheiten." |
 |
| . |

|
Balzac in
"Die Duchesse von Langeais"
Sie trat auf ihn zu,
ohne ihn kleinbürgerlich zu fragen: "Nun, wie finden Sie mich?"
Sie war ihrer sicher,
und ihr starrer Blick sagte:
"Ich habe mich so geschmückt, um ihnen zu gefallen." |
|
| . |
|
Balzac
in "Wie leichte Mädchen lieben" Liebe und Schönheit können
tiefe Abgründe verbergen.
|
|
Balzac
in "Béatrix"
"Die
Schönheit, Liebste, ist das Genie der Dinge; sie ist das Kennzeichen, das die Natur ihren
vollkommensten Schöpfungen verliehen hat, sie ist das wahrste der Symbole, wie sie der
größte aller Zufälle ist."
|
|
|
|
|
|
|
Balzac in "Eine Evastochter"
Mit fünfzehn
existieren weder Schönheit noch Talent:
eine Frau ist dann
ganz und gar Versprechen.
Jetzt war sie achtundzwanzig, in
dem Alter, da die Schönheit der
Französinnen in
ihrem vollen Glanz steht.
|
|
|
|
Balzac
in "Tante Bette"
"Ihre
Tochter ist eine der Schönheiten, die den Ehemännern Angst machen;
das ist wie bei einem Luxuspferd, dessen Pflege allzu kostspielig
ist, als dass es viele Käufer fände."
|
|
|
|
|
|
|

Balzac in "Béatrix"
Die Natur hat
ihr das Prinzessinnengehaben verliehen,
das sich nicht erlernen lässt.
|
|
|
|
|
Balzac in "Verlorene Illusionen"
"In Lumpen kann man die Rolle
des Ersten Liebhabers nicht spielen."
|
|
|
|
Balzac
in "Beatrix"
Bis
zum dreißigsten Lebensjahr verlangen die hübschen
Pariser Frauen
von ihrer Toilette nur, dass sie sie kleide; aber wenn sie unter dem
fatalen Torbogen der Dreißig hindurch geschritten sind, sind sie bei
ihrem Putz auf Waffen bedacht, auf das Verführerische, die
Verschönerung; sie legen sich ein anmutiges Beiwerk zu, sie finden
dazu Mittel und Wege, nehmen darin ein gewisses Etwas an, verjüngen
sich, beobachten genau die leichtesten Nebensächlichkeiten;
schließlich gehen sie von der Natur zur Kunst über.
|
|
|
|
|
|
|
|
Balzac
in "Der Stein der Weisen"
Eine
schöne Frau kann in aller Gemütsruhe sie selber sein, stets hält
die Welt ihr eine Dummheit oder eine Linkischkeit zugute, während
ein einziger Blick den herrlichsten Ausdruck auf den Lippen einer
hässlichen Frau hemmt, ihre Augen einschüchtert, die
Anmutlosigkeit ihrer Gesten steigert, ihre Haltung verlegen macht.
|
|
|
|
|
|
Balzac
in "Die Frau von dreißig Jahren"
Ihr Hals war vielleicht ein wenig lang;
aber solcherlei Hälse sind die anmutigsten;
sie lassen Frauenköpfen eine unbestimmte
Verwandtschaft mit den magnetischen
Windungen der Schlange zuteil werden.
|
|
|
|
Anm.F.W.:
Balzac
liebt schöne Frauen, er frönt ihrer Schönheit in vielen
verschiedenen Nuancen. Sehr häufig unterscheidet er die
Schönheit nach dem Alter der Frauen, vom
"Versprechen
bis zur Reife". Er unterteilt die Altersgruppen von natürlicher
Schönheit bis zum "Einsatz von Waffen"
zur
Verschönerung der Frau, wenn sie
"den fatalen Torbogen der
Dreißig"
durchschritten hat. Sehr gut schildert er diesen Weg in
"Béatrix". Den Vorrang gibt er den Blondinen,
"die
Blonden sind Gott nachgeartet".
Das soll aber nicht
heißen, dass schöne Frauen mehr geliebt werden: "Kleopatra,
Johanna von Neapel, Diane de Poitiers, Mademoiselle de La Vallière,
Madame de Pompadour, kurzum, den meisten Frauen, die die Liebe berühmt
gemacht hat, hat es nicht an Unvollkommenheiten oder Körperfehlern
gefehlt, während die meisten Frauen, deren Schönheit uns als
vollkommen geschildert wird, ihre Liebschaften unglücklich haben enden
sehen." (aus "Der Stein
der Weisen")
|
|
|
|
Mode
|
Leseprobe aus "Das Antiquitätenkabinett"
|
Schönheit Seite 2
|
-
[«] [Honoré de Balzac] [Impressum] [Kontakt] [Übersicht]
[Links] [Zitate] [»]
Copyright © 2001 - 2005 Frank Weidemann All rights
reserved.
|
|
|