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Wer bei Geschäften den Becher hebt, hebt auch den Preis.
(aus "César
Birotteau") |
| Balzac in
"César Birotteau" |
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Im Geschäftsleben
muss man auf alles gefasst sein! Ein Kaufmann, der den Konkurs außer Betracht
lässt,
ist wie ein General, der damit rechnet, er würde niemals geschlagen,
und also nur ein halber Kaufmann.
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Balzac
in "Melmoth" "Ich
kenne kein Geschäft, das nicht eine gewisse Zeit beanspruchte." |
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| Balzac
in "César Birotteau" Das
Geschäft ist gut, aber wie bei allen sicheren Geschäften wird es
lange dauern, bis es etwas abwirft. |
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Balzac
in "Was alte Herren sich die Liebe kosten lassen"
Es
gibt kein stärkeres Bindemittel
für Männer als das Wachs der Champagnerflaschen; es besiegelt alle
Geschäfte, besonders die,
bei denen man hereingelegt wird.
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Balzac
in "Verlorene Illusionen"
"Für
Verschwender gibt es noch einen Ausweg",
sagte der kleine Postel
abschließend,
"doch mit den Experimentemachern
würde man sich
ruinieren."
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Balzac in "Verlorene
Illusionen"
Geschäfte
zwischen Vater und Sohn gehen schlecht. |
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Balzac in "Wie leichte Mädchen lieben"
Gefährlich sind meinem Dafürhalten nach
Menschen, deren Stellung klar ist, und die seine ist eher
unangegriffen als unangreifbar! |
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Balzac
in "Tante Bette"
Die Kleinhändler
werden in der Mehrzahl der Fälle weniger durch
Geschäftsunternehmungen reich als durch die Eheschließung zwischen
Ladengeschäft und Landwirtssparsamkeit. |
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Balzac
in "Cesar Birotteau"
Wenn
ein kleiner Ladenbesitzer in Konkurs gerät, hat der arme Ehrenmann
bereits den Schal seiner Frau versetzt, sein Tischsilber verpfändet;
er weiß nicht mehr aus noch ein, steht mit leeren Händen da, ist
völlig ruiniert und hat nicht einmal das Geld für den Anwalt, der
sich nur sehr wenig seiner annimmt. |
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Balzac in "Verlorene Illusionen"
Auf die Ängste des Verkaufs folgt
stets das Bangen um seine Durchführung. |
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Anm.F.W.:
In seinen Romanen ein Geschäftsmann ersten Ranges, aber seine
Biographie liest sich wie die Geschichte vom "Hans im
Glück". Balzac hatte sehr viele Ideen und fast ebenso viele
Versuche unternommen, um "ins Geschäft zu kommen". Seine
ersten Schritte als Verleger schlugen fehl, danach die Druckerei - ein
Reinfall, und die Schriftgießerei - eine Pleite. Hohe Schulden
lasteten auf ihm. Immer neue geschäftliche Ideen: einmal eine
Zeitschrift, die ihr Erscheinen nach 3 Ausgaben einstellen musste und
ein andermal Spekulationen mit Silberminen auf Sardinien. Alles ging
daneben. Stefan Zweig schreibt in seiner Balzac-Biographie, dass er
trotz Verlusten immer den richtigen Gedanken hatte. Vielleicht war die
Zeit nicht reif oder die Technik noch nicht soweit fortgeschritten,
denn heute fördern seine Siberminen auf Sardinien das Silber, von dem
Balzac geträumt hatte.
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