Honore de Balzac
Impressum
Kontakt
Übersicht
Links
Zitate
vorhergehende Seitenächste Seite
In der Rubrik "Leseprobe" werden kurze Passagen aus verschiedenen Werken zu lesen sein, welche mir ganz besonders gefielen. Diesmal zum Thema: "Essen und Trinken". 

Balzac in "Vater Goriot"

 

Ohne Könige kann man auskommen,

aber essen muss der Mensch.

 

Balzac in "Die Frau von dreißig Jahren" 

Wenn uns bei Tisch ein Gericht nicht gelungen zu sein scheint, dürfen wir es niemanden verekeln.

Balzac in "Die Kleinbürger"

 

Nach bürgerlichen Begriffen ist ein 

Diner ohne Suppe kein richtiges Diner!

Balzac in "César Birotteau"

 

Nach dem Essen ist schlecht Lesen. 

Auch die Zunge verdaut.

Balzac in "Die Kleinbürger"

Dass alles jetzt bei Tisch gemacht wird, weiß der Kenner, und nur durch ein Diner beherrscht man heut die Männer."

Balzac in "Eugenie Grandet"

"Ist es wahr, Herr, daß die Raben Leichen essen?"

"Du bist wohl dumm, Nanon. Sie essen, wie jedermann, das, was sie finden. Leben wir denn nicht von Leichen? Was ist denn eine Erbschaft sonst?"

Balzac in "Ein Junggesellenheim"

Er hatte wie ein Jahrmarktsgaukler gegessen 

und wie der Sand in der Wüste getrunken.

 

Balzac in 

"Was alte Herren sich die Liebe kosten lassen"

 

Wo immer Chemie betrieben wird, 

wird kein Wein mehr getrunken; 

daher erliegt das Winzerwesen.

Balzac in "Der Landarzt"

Wer arbeitet isst, 

und wer isst, denkt.

Zu Gast bei Balzac von Gonzague Saint Bris, Wilhelm  Heyne Verlag, München  1999Anm. FW.: War Balzac ein Feinschmecker, ein Vegetarier oder ein "Kostverächter"? Auskunft über die Essgewohnheiten Balzacs gibt uns sein Zeitgenosse, Léon Gozlan: "Er trank nur Wasser und aß wenig Fleisch, schwelgte jedoch in Mengen von Obst. Die Früchte auf seiner Tafel erregten Staunen ob ihrer Erlesenheit und Schmackhaftigkeit. Beim Anblick einer Pyramide von Birnen oder schönen Pfirsichen schmatzte er  mit den Lippen, seine Augen funkelten vor Wonne und schon in der Vorfreude bebten seine Hände. Keine Frucht blieb übrig, um von der Niederlage der anderen zu erzählen...." Ein wahrhafter Genießer war Balzac bei der Zubereitung des Kaffee's. Hierfür hatte er eigens eine Spezialmischung kreiert: "Balzacs Kaffee hätte verdient, sprichwörtlich zu werden. Ich glaube nicht, dass Voltaires Kaffee gewagt hätte, ihm die Palme streitig zu machen. Welche Farbe! Welches Aroma! Er bereitete ihn selbst oder präsidierte mindestens immer bei seiner Zubereitung. Es war eine weise, subtile, göttliche Kaffeekocherei, ganz seinem Genie gehörig. Dieser Kaffee bestand aus drei Arten von Bohnen: Bourbon, Martinique und Mokka." [70] 

 
weitere Zitate zum Thema 
 
  Alte Hüte
  Essen und Trinken
  Briefe
  Mathematik
 
Weitere Links:

Zu Tisch bei Balzac

 

©2003 Frank Weidemann   All rights reserved.